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Hausmädchen - Wildes Treiben hinter verschlossenen Türen | Erotische Geschichten

von

Dieses E-Book entspricht 176 Taschenbuchseiten

Sie heißen Maria, Daisy, Sophie oder Abigail, tragen züchtige Uniformen und senken den Blick, wenn sie angesprochen werden: Hausmädchen in herrschaftlichen Häusern.
Doch hinter verschlossenen Türen lassen sie allen Anstand fallen und geben sich hemmungslos der Fleischeslust hin – mal mit dem Butler, Diener, Chauffeur oder Lieferjungen, mal mit dem Herrn des Hauses oder seinen unerfahrenen Söhnen. Egal, ob sie noch Jungfrau sind oder einen jungen Mann in die Liebe einführen – sie kommen dabei stets auf ihre Kosten …

Über den Autor Simona Wiles:
Simona Wiles, Jahrgang 1980, ist in Süddeutschland geboren und lebt dort mit Mann, Kind und zwei Hunden. Ihre ersten erotischen Kurzgeschichten entstanden während eines Creative-Writing-Workshops. Der Beifall der anderen Teilnehmer/-innen brachte sie dazu, ihrer Leidenschaft für Erotik und gute Bücher selbst Ausdruck zu verleihen. Ideen für ihre Geschichten gehen ihr nicht aus – hat sie doch selbst eine wilde Jugend hinter sich. Während Simona ihrer Schreibsucht anfangs auf dem heimischen Familiencomputer frönte, tobt sie sich inzwischen an ihrem eigenen Laptop aus. Sie schreibt hauptsächlich erotische Kurzgeschichten. Wenn sie gerade nicht über einer neuen Story brütet, arbeitet sie als Office-Managerin in einer Autofirma.

Hausmädchen - Wildes Treiben hinter verschlossenen Türen | Erotische Geschichten

von Simona Wiles

Der nächste Morgen weckte Maria mit lautem Vogelgezwitscher. Rosalyn war weg, sie war früh aufgestanden, um Marias Aufgaben an deren freiem Tag zu übernehmen. Maria streckte sich zufrieden. Sie stand summend auf, wusch sich und kleidete sich zum Ausgehen an. Heute würde sie in die Stadt gehen, sich Lippenrouge und Kohlestift besorgen – und vielleicht sogar ein kleines Geschenk für Rosalyn? Eingedenk all der Ratschläge trug sie auch jetzt Farbe auf ihre Lippen sowie einen feinen Strich beidseits ihrer Wimpern auf. Ihre Augen glänzten. Lag es an diesem Strich oder an der vergangenen Nacht? Ein leichtes Lächeln spielte um ihre Lippen. Zufrieden nahm sie Mantel und Tasche, lief beschwingt die Treppen hinunter – das Frühstück hatte sie verpasst, fand es jedoch nicht schlimm – und trank in der Küche eine schnelle Tasse Tee, bevor sie in die Stadt aufbrach. Beim Hinauslaufen übersah sie die Gestalt, die von rechts ihren Weg kreuzte, und prallte mit ihr zusammen.
»Ho, ho, ho, junge Dame, haben Sie sich verletzt?« Es war Brentons angenehm tiefe Stimme und seine Hände, die ihr aufhalfen. Maria wurde schwindelig.
»Maria? Du bist das? Du siehst so … anders aus.« Mit prüfendem Blick musterten seine hellgrauen Augen ihre Erscheinung. Außer, dass ihre Haare leicht zerzaust sein mussten, machte sie anscheinend Eindruck auf ihn. Denn er berührte sie leicht am Arm. »Geht es dir gut? Alles in Ordnung?«
Sie fasste sich, stammelte: »Ja … ja, alles in Ordnung, mir ist nichts passiert«, und schlug die Augen nieder. Sie schaffte es nicht, ihn anzusehen, so verlegen war sie. Trotzdem spürte sie seinen Blick und schalt sich selbst eine dumme Gans. Genau diesen Blick wollte sie doch sehen, wenn er sie endlich bemerkte!
»Du hast heute frei, nicht wahr? Dann wünsche ich dir einen schönen Tag.«
***
Auf dem Weg in die Stadt schwebte und lachte sie abwechselnd mit leisen, gemurmelten Flüchen über sich, wie dumm sie nur sein konnte, wie furchtbar sie sich verhalten hatte. Was sollte der angebetete Brenton nun von ihr denken? Denn auch wenn sie die vergangene Nacht mit Rosalyn verbracht und die Liebe kennengelernt hatte – ihr Körper glühte noch immer nach dem Sohn des Hauses. Er war so unverschämt attraktiv und roch so männlich! Seinen Duft, als er so nah vor ihr gestanden war, hatte sie noch immer in der Nase. Maria seufzte verträumt. Er hatte sie, die unscheinbare Maria, angesprochen und sogar berührt! Er hatte sie wahrgenommen! Das nächste Mal, so nahm sie sich vor, wenn er wieder in der Nähe war und sie bemerkte, würde sie ihn offen ansehen und lächeln.
Beschwingt erledigte sie ihre Einkäufe in der Stadt, schlenderte durch die verschiedenen Geschäfte, gönnte sich eine Tasse Tee in einem Teahouse und träumte sich ins Brentons Arme. Wie würde er sich anfühlen? Wie würde er küssen? Wäre er zärtlich oder leidenschaftlich stürmisch?
Als sie am Abend in das Haus der Boyles zurückkehrte, liefen die Vorbereitungen für den Empfang am nächsten Tag auf Hochtouren. Für solche Abende wurden zusätzliche Helfer engagiert, unter anderem ein Butler, der den Weinkeller inspizierte und die richtigen Tropfen passend zu den Gerichten auf dem Buffet auswählte sowie die Tische eindecken ließ und das ganze Geschehen mit Argusaugen überwachte. Er würde während des Empfangs im Hintergrund die Fäden ziehen, dafür sorgen, dass die Servierplatten ausgetauscht und die Gläser der Gäste nie leer wurden. Junge Burschen aus der Stadt verrückten die Möbel im Salon, um Platz zu schaffen. Mädchen wurden mit adretten Hausmädchenkleidern ausstaffiert und lernten, die Servierplatten aus der Küche in den Salon zu tragen, ohne zu stolpern. Andere wurden zu Mrs. Sullivan in die Küche beordert, wo sie unter deren strengem Regiment und wachsamen Blicken sämtliche Hilfsarbeiten verrichten mussten. Die Mädchen hatten schon öfter ausgeholfen und wussten, dass sie angemessen entlohnt wurden, deshalb ließen sie sich die schnaufenden, nervösen Kommentare der Köchin gutmütig gefallen.
Maria hingegen huschte verstohlen in ihr Zimmer. Sie wollte vermeiden, von Mrs. Sullivan oder Thomas gesehen und zu Arbeiten herangezogen zu werden, die sie auch am nächsten Tag noch verrichten konnte. Nein, heute war ihr freier Tag, und den wollte sie genießen, solange er währte. Sie legte ihre Einkäufe auf das Bett, hängte ihre Kleidung sorgfältig auf. Für Rosalyn hatte sie ein kleines Nähset gefunden. Sie nahm es und legte es vor deren Tür ab. Von unten drangen geschäftige Geräusche zu ihr und Maria verschwand wieder in ihrem Zimmer. Im Teahouse hatte sie noch zu Abend gegessen, dadurch musste sie sich nicht mehr in der Küche blicken lassen. Erleichtert ließ sie sich auf ihr Bett sinken.
***
Am folgenden Morgen befanden sich sämtliche Bediensteten des Hauses Boyle in emsiger Geschäftigkeit. Mrs. Sullivan war in ihrem Element. »Caty, wehe, du lässt die Soße anbrennen! Dann ziehe ich dich an den Haaren!« – »Tom, sofort raus mit dir!« – »Mrs. Sullivan, ich heiße Thomas, nicht …« – »Du kannst von mir aus Mr. Pickwick heißen! Aus meinen Töpfen wird nicht genascht! Hinaus!« Der Hausdiener trollte sich schuldbewusst. Maria war wie immer beeindruckt, wie Mrs. Sullivan alles im Blick hatte und auch wusste, was hinter ihrem Rücken vorging. »Ich kenne meine Schlingel, Mädchen«, pflegte sie augenzwinkernd zu Maria zu sagen.
Mrs. Boyle ließ sich stündlich blicken und vom Butler berichten, wie weit die Vorbereitungen gediehen waren. Mr. Simmons wusste, worauf es der Dame des Hauses ankam, und beruhigte sie jedes Mal. Er war ein konzentrierter, strenger Mann mit bereits ergrautem Haar. Leise fragte er, ob auf bestimmte Gäste ein besonderes Augenmerk gerichtet werden müsse, sie also bevorzugt behandelt werden sollten.
»Ja, die Rottenbeks sind wichtig für uns. Bitte sorgen Sie dafür, dass es ihnen an nichts mangelt.« Mrs. Boyle wusste, zu wem ihr Sohn sich hingezogen fühlte, er hatte es schließlich sehr deutlich gesagt. Sie ahnte, dass er der jungen Sabrina bereits an diesem Abend Avancen machen würde. Also hatte sie als seine Mutter dafür zu sorgen, dass das junge Mädchen wohlgestimmt war.
Am frühen Abend trafen die ersten Gäste ein, die meisten hatten sich in kostbare Abendkleidung gehüllt. Brenton Boyle stand mit seinen Eltern an der Eingangstür und begrüßte die Ankömmlinge. Sein unruhiger Blick glitt über die Menschen, bis er sich auf sein Gegenüber besann und mit zuvorkommendem Lächeln willkommen hieß. Als die Rottenbeks endlich ankamen, strahlte er, begrüßte die Familie äußerst charmant und wich Sabrina im Laufe des Abends kaum von der Seite. Er tat sein Möglichstes, sie in ein anregendes Gespräch zu verwickeln, doch die junge Dame ging nur zögerlich darauf ein. Brenton bemerkte es kaum. Immer wieder bot er ihr seinen Arm, führte sie stolz wie eine Trophäe umher, zeigte ihr die Räume des Hauses und brachte sie letztendlich in die vom Rest der Gesellschaft abgeschirmte Bibliothek. Sabrina sah sich interessiert in dem Raum um, trat zu einem Regal und zog dort wahllos einen schmalen Band heraus, den sie aufschlug. Brenton zitterte vor Erregung. Dieser schlanke Hals, der sich über das Buch neigte, das duftende Haar … Er konnte nicht an sich halten, trat von hinten an Sabrina heran, umfasste sie und küsste ihren Nacken.
Die junge Dame fuhr empört herum. Sie holte aus und gab Brenton eine klatschende Ohrfeige, das Gesicht rot vor Entrüstung. »Was fällt Ihnen ein?« Sie ließ das Buch fallen und rauschte zur Tür hinaus.
***
Von diesen Geschehnissen erfuhr Maria erst am nächsten Tag, nachdem sie selbst ihr Erlebnis mit Brenton bereits gehabt hatte und kurz bevor sie gehen musste. Doch das war ihr kein Trost mehr.
***
Brenton hatte sich wütend die Wange gehalten, bevor er der jungen Dame hinterherstürmte. Dabei prallte er – wie schon einmal – mit Maria zusammen, die gerade auf dem Weg zur Bibliothek war, um sich eine Minute auszuruhen. Brenton starrte die erschrockene Maria an, dann zerrte er sie in die Bibliothek. Als er Sabrinas Nacken geküsst hatte, war seine Lust erwacht, wie so oft, wenn er nur an sie gedacht hatte. Nun derart schmählich behandelt worden zu sein von ihr, der er die Welt zu Füßen hatte legen wollen, hatte seine Erregung teilweise in Wut umgewandelt, die er nun an der nächstbesten Person auslassen wollte. Maria stand verängstigt vor ihm wie ein Kaninchen vor der Schlange. Brenton musterte sie aus zusammengekniffenen Augen, dann fasste er ihr grob an die Brüste und riss ihr das Hausmädchenkleid herunter. Und auch wenn Maria bisher für diesen attraktiven Mann gebrannt hatte, war sein Verhalten doch mehr als beängstigend für sie. Verschämt bedeckte sie ihren prallen Busen mit den Armen, die ihr jedoch sofort fortgerissen wurden. Was war in diesen Mann gefahren, dass er sie so behandelte? Hatte sie etwas falsch gemacht? Sie sah die Lust in seinen Augen, die Erregung, die teilweise auf sie übersprang, auch wenn sie sich nicht erklären konnte, was mit ihm los war. Er entledigte sich seiner Kleidung, dann trat er auf sie zu. Alles war bisher ohne Worte geschehen. Maria brachte keinen Ton heraus. Brenton packte sie und drehte sie um, bis sie mit dem Rücken vor ihm stand. Dann beugte er sie vornüber, knurrte: »Halt dich fest.«
Maria fasste ein Brett des Bücherregals. Sie spürte, wie Brenton ihr von hinten zwischen die Schenkel fasste. Seine Finger fühlten nach ihren Schamlippen, dann bemerkte sie eine Flüssigkeit, die davonrann und die er sogleich verteilte. Was war das? Bevor sie nachfragen konnte, spreizte er ihre Beine auseinander, dann fühlte sie eine Spitze an ihren Schamlippen, die mit Schwung in sie eindrang.
Maria keuchte auf, der heiße Speer dieses Mannes füllte sie aus. Ihr wurde schwindelig, als er sich vorsichtig weiter in sie schob und sich dabei an ihren Hüften festhielt. Sie spürte seine Hitze, seine Erregung, seine Lust und merkte, wie sie selbst feucht wurde. Hatte sie sich nicht immer eine Situation ausgemalt, in der er sie nahm? Diese hier überstieg ihre Vorstellungskraft, und ihr Körper reagierte auf seine Stöße.
...
Alice wurde beauftragt, ihre Sachen zu holen und noch am gleichen Abend bei den Browns einzuziehen, um bereits am folgenden Tag ihre Anstellung anzutreten. Alice erzählte ihrer Familie von der hochherrschaftlichen Villa, dem großen Garten, dem etwas höher ausfallenden Lohn. Ihre Eltern freuten sich, dass sie etwas Lukratives gefunden hatte. Nur von dem beunruhigenden Mr. Brown und der vielen Arbeit erzählte Alice nichts. Ihre Mutter sollte sich keine Sorgen machen.
Der Koffer, den sie nun die Treppen zum Anwesen der Browns hochschleppte, enthielt ihre wenigen Habseligkeiten. Mr. Brown hatte ihr noch erklärt, dass ihr Dienstkleidung gestellt würde, und Alice war gespannt, wie sie aussah. Der Diener, der sie am Morgen noch höflich empfangen hatte, ließ sie wieder ein, nun mit einem etwas hochmütigen Gesicht. Er wies ihr den Weg zu ihrem Zimmer, wo sie sorgfältig ihre wenige Alltagskleidung sowie das Sonntagskleid verstaute. Ihre Mutter hatte sie beim Abschied immer wieder ermahnt, gut auf sich achtzugeben, stets sauber zu sein und vor allem höflich und freundlich zu jedem. Alice würde beim Abendbrot die anderen Angestellten kennenlernen und am nächsten Tag das kleine Mädchen, das sie zu beaufsichtigen hatte.
***
Mrs. Saunders regierte mit eiserner Hand über das Küchenreich. Mehrere Mädchen aus dem Dorf kamen täglich, um ihr für die Mahlzeiten der Familie Brown Küchenarbeiten wie Kartoffeln schälen, Fisch ausnehmen und Gemüse putzen abzunehmen sowie beim Abwasch zu helfen. Vor allem, wenn die Browns ihre großen Empfänge gaben – was etwa alle drei Monate der Fall war – wirbelte Mrs. Saunders zwischen den Mädchen herum, rührte und schmeckte Soßen und Suppen ab, rügte die Mädchen, die sich zu dumm anstellten, und war insgesamt in ihrem Element. Selbst ihr Ehemann, der Butler Mr. Saunders, blieb von ihrem energischen Wesen nicht verschont. Dennoch war Mrs. Saunders eine gutmütige mütterliche Person, die jedes jüngere Geschöpf, das ihr Herz anrührte, unter ihre Fittiche nahm. So ging sie mit einem herzlichen Lächeln auch auf Alice zu, schloss sie in ihre rundlichen Arme und hieß sie willkommen.
»Mädchen, du bist ja ganz dürr! Komm her, setz dich! Das ist James, der dir geöffnet hat, und Mr. Saunders, mein Mann und Butler des Hauses. Greif zu und erzähl – woher kommst du?«
Alice freute sich über so viel Herzlichkeit und berichtete offen von ihrer Heimat und ihrer Familie. Mrs. Saunders nötigte sie immer wieder zu essen, während sie ihre Fragen stellte. Zum Schluss war Alice so satt, dass ihr fast schlecht wurde, traute sich aber nicht, etwas zu sagen. Sie aß stattdessen etwas langsamer, bis das Essen vorbei war und sie alle Fragen der Köchin fürs Erste beantwortet hatte. Dann ging sie müde zu Bett.
***
Am nächsten Morgen fand sie ihre Dienstkleidung vor ihrer Tür. Sie bestand aus einem schwarzen, hochgeschlossenen Kleid mit weißem Kragen sowie einer kleinen Schürze und einem weißen Häubchen. Das Kleid passte ihr wie angegossen. Vergnügt drehte Alice sich vor dem alten Spiegel in ihrem Zimmer, dann setzte sie das Häubchen auf und lief die Treppen hinunter. Mr. Brown kam ihr entgegen, lächelte sie auf ihren Morgengruß hin an und musterte sie wohlgefällig. »Sehr schön, Alice. Da habe ich ja richtig Maß genommen.« Alice wurde rot. Wie hatte er Maß genommen? Mit den Augen? Sie konnte ihn nicht fragen, er war einfach weitergegangen. Irritiert betrat sie die Küche, wo Mrs. Saunders sie begrüßte.
»Komm, Mädchen, iss!«
Alice hatte kaum Hunger, bekam jedoch eine gesüßte Tasse Tee und einen Scone hinunter, bevor sie sich erhob und fragte: »Wo finde ich das kleine Mädchen, Cara?«
James ging mit ihr, zeigte ihr das Spielzimmer im rückwärtigen Teil des Hauses. Alice klopfte vorsichtig an, dann öffnete sie die Tür.
Das Zimmer war mit Spielsachen übersät, so schien es ihr. Puppen und Plüschtiere lagen auf dem Boden verstreut, ein Schaukelpferd wippte in der Mitte des hellen Raumes. In einer Ecke stand ein halb zerstörtes Puppenhaus, vor dem ein kleines, blondes Mädchen mit zerzausten Haaren kniete. Es schaute Alice an.
»Hallo Cara, ich bin Alice. Willst du mit mir spielen?«
Das Mädchen nickte und wies auf ihr Puppenhaus. »Das ist kaputt. Alles ist kaputt.«
»Ja, das sehe ich. Wollen wir es wieder aufbauen?«
»Kannst du das?«
»Wir machen es gemeinsam, was meinst du?«
Während Alice sich mit Cara beschäftigte, ihr half, das Puppenhaus wiederaufzubauen und nebenbei ein paar Spielsachen aufräumte, öffnete sich zwischendurch leise die Tür und ein Beobachter lugte herein. Mr. Brown begutachtete das neue Mädchen. Sie gefiel ihm sehr: ihre schlanke, knabenhafte Gestalt hatte bereits am gestrigen Morgen seine Fantasie beflügelt. Im Vergleich zu seiner eigenen Frau mit ihrem dicken Bauch war dieses Mädchen fast elfenhaft. Leise schloss er wieder die Tür.
Alice freundete sich mit Cara an, sorgte mit sanfter Hand dafür, dass das Mädchen sich waschen und kämmen ließ, suchte saubere Kleidung für sie heraus und versprach ihr, am Nachmittag im Garten mit ihr Ball zu spielen. In der Zwischenzeit würde Cara zu Mittag essen, sich ein wenig hinlegen, während Alice versuchte, ihre anderen Haushaltspflichten zu erledigen. Sie kümmerte sich um die Wäsche, räumte in den hauptsächlich frequentierten Zimmern des Hauses herumliegende Sachen auf und wischte mit einem Staubtuch über die Oberflächen der Möbel. Sie würde sich einen guten Zeitplan erstellen müssen, um alles zu schaffen.
Immer wieder begegnete ihr der Hausherr, während sie Mrs. Brown nicht zu Gesicht bekam.
»Meine Frau hat sich hingelegt. In wenigen Wochen ist es so weit«, erklärte er ihr, als sie einmal nachfragte. Dabei musterte er sie wieder mit diesem beunruhigenden Blick. Als ob ein Wolf eine Gans fressen wollte, dachte Alice bei sich. Sie errötete jedes Mal, wenn er sie auf diese Weise ansah. Er löste in ihr einen Kitzel aus, den sie nicht einordnen konnte. Verwirrt ging sie zu Cara, um die sie sich ab jetzt wieder kümmern musste. Sie spielte mit dem Mädchen, bis es zum Dinner gerufen wurde, dann erst konnte auch sie sich zu den anderen Angestellten gesellen, um ihre Mahlzeit einzunehmen.
***
Die folgende Woche war nicht besser. Alice jonglierte zwischen Cara, die ihr schnell ans Herz wuchs, und den täglichen Haushaltspflichten hin und her. Ihren freien Tag verbrachte sie damit, ihre eigene Kleidung zu waschen und über Mr. Browns seltsam gierige Blicke zu sinnieren. Er kam immer öfter an ihr vorbei, strich wie zufällig über ihren Arm oder ihren Po, dann ging er weiter und ließ sie mit einem erregten Schaudern zurück. Sie verstand sich selbst nicht mehr, empfand ihre Gefühle als unzüchtig und konnte doch nichts dagegen tun. Sie schalt sich eine dumme Gans und musste wieder daran denken, dass er vielleicht ein Wolf war. Doch in welcher Weise wollte er sie verspeisen?
***
Als Mr. Brown sie eines Tages im Salon aufspürte, wusste sie es. Er kam mit diesem wölfischen Blick und einem Lächeln auf den Lippen auf sie zu, nahm ihr den Staubwedel aus der Hand und umfasste ihre schlanke Taille.
»Alice …«, schnurrte er. Seine Stimme ging ihr durch und durch. »Komm mit mir.«
Er nahm ihre Hand und führte sie durch den dunklen Flur in sein Arbeitszimmer. Niemand durfte es ungefragt betreten, und keiner der Angestellten traute sich, ohne anzuklopfen hineinzugehen. Mr. Brown öffnete die Tür und schloss sie mit einem Lächeln hinter der jungen Frau, die ihm wie hypnotisiert gefolgt war. Wie auch hätte sie sich von ihm losreißen sollen? Er hielt sie fest in seiner warmen Hand, zog sie sanft mit sich. Hatte er in den letzten Tagen bemerkt, wie ihr Körper auf ihn reagierte?
Ein Bücherregal stand wie ein Raumteiler mitten in dem großen Zimmer, das ansonsten mit Regalen an den Wänden, einer gemütlichen Sitzgruppe aus Leder und einem großen Schreibtisch möbliert war. Mr. Brown zog sie hinter den Raumteiler, drehte sie zu sich um und ließ ihre Hand los. Seine Augen musterten sie, sein Blick war gierig. Er stand so dicht vor ihr, dass sie sein Aftershave wahrnahm. Alice wich seiner Musterung nicht aus, dazu war sie zu betäubt von ihrer eigenen Erregung. Als er eine Hand hob, sie unter ihr Kinn legte und sein Mund sich ihren Lippen näherte, spürte sie, wie ihre Brustwarzen hart wurden. Sie hatte noch nie zuvor geküsst, war daher überrascht über die Leidenschaft, die wie ein Funke auf sie übersprang. Seine Lippen waren weich und fordernd zugleich, sie strichen über ihre Haut, streiften ihr Ohrläppchen, flüsterten unverständliche Dinge in ihr Ohr, während Alice unter seiner Umarmung zitterte und bebte – vor Lust, wie ihr klar wurde. Lust, die sie nie zuvor empfunden hatte und die dieser gut aussehende Mann in ihr weckte.
Ihr Hausmädchenkleid raschelte, als er den kleinen Reißverschluss geöffnet hatte und es zu Boden fallen ließ. Sie stand in ihrer Unterwäsche da, die er interessiert begutachtete. Ihre kleinen Brüste sehnten sich nach seiner Berührung, was er zu spüren schien, denn mit langsamen Bewegungen strich er über ihre Spitzen. Alice schloss die Augen.
»Das gefällt dir, nicht wahr?«, schnurrte er. Dann raschelte auch seine Kleidung. Kurz darauf lag seine Hose auf dem Boden und er knöpfte sein Hemd auf. Als er nackt vor ihr stand, konnte sie sein hartes erigiertes Glied sehen, das von ihm abstand. Es war rot und schien zu pulsieren, kleine Tropfen hatten sich an der Spitze gebildet.
Mr. Brown legte seine Arme um Alice, wobei sein Glied sie streifte. Es fühlte sich heiß an.
»Ich werde sehr vorsichtig sein«, versprach er leise. Alice konnte nur nicken. Sie war wie Wachs in seinen Händen, sie zitterte vor Begehren und wusste doch nicht, was genau sie begehrte. Doch er zeigte es ihr. Langsam streichelten seine Hände ihre weiche Haut, erforschten ihre kleinen Brüste, seine Lippen folgten. Seine Zunge neckte und reizte sie, rief ihr Stöhnen und Keuchen hervor. Seine Finger stahlen sich zwischen ihre Beine. Alice wurde schwindelig, als er begann, ihre Schamlippen zu streicheln, als er leise lachte und sagte: »Du bist wunderbar, ganz nass, meine Liebe!«

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REZENSION SCHREIBEN

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