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Klostergeschichten heiß & qualvoll | Erotische Geschichten

(9)

von

Dieses E-Book entspricht 192 Taschenbuchseiten

Wer immer gedacht hat, ein Kloster sei ein Ort der Stille und Enthaltsamkeit, hat sich gewaltig getäuscht. Hier empfangen Novizinnen Taufrituale der besonderen Art und müssen sündige Mädchen lustvolle Buße tun. Aber auch ein Kerker im Keller und mittelalterliche Folterinstrumente können die Lust erheblich steigern. Dass nicht alle Patres es mit dem Zölibat so genau nehmen, überrascht nicht. Wenn diese dann aber auch noch zu Besuch ins Nonnenkloster mit reichlich Jungfrauen kommen, sind der Sittenlosigkeit keine Grenzen mehr gesetzt.
Tauchen Sie ein in die neuen erotischen Kurzgeschichten von Holly Rose.

Über den Autor Holly Rose:
Ihr Name mag an eine »heilige Rose« erinnern, doch das entspricht absolut nicht Hollys Naturell. Sie ist mit ihren 24 Jahren sehr an Sexualität und sämtlichen Spielarten, die es in diesem Bereich gibt, interessiert. Entdeckt hat Holly ihre Lust bereits im zarten Alter von 13. Allerdings konnte sie zu diesem Zeitpunkt ihr Begehren noch nicht voll ausleben, da die Jungs in ihrem Alter in dieser Hinsicht nichts mit ihr anzufangen wussten. Mit 16 Jahren kam sie mit einem fünf Jahre älteren Mann zusammen und konnte mit ihm endlich ihre sexuelle Leidenschaft ausleben. Sie gab sich mehreren Männern und ebenso Frauen hin. Die Sexintensität reichte von zartem Blümchensex bis zu harten Schlägen der Lust. Um all ihre erregenden Erlebnisse nicht zu vergessen, begann sie, diese aufzuschreiben. Mit ihren Geschichten möchte sie andere sexinteressierte Menschen ermutigen, ihre Gedanken und Wünsche auszuleben, um sich dabei selbst zu entdecken.

Klostergeschichten heiß & qualvoll | Erotische Geschichten

von Holly Rose

Die Kerze war so weiß wie Majas Seele und wie ihr Schleier, den sie trug. Weiß war für Maja die Farbe der Unschuld. Dieser Gedanke ließ die junge Frau frösteln. Denn der Pater, welcher sich in seinem Gewand hinter sie gekniet hatte, hatte nichts Gutes im Sinn. Er, ein Mann Gottes, war oft im Kloster der heiligen Schwestern zu Gast, und sein Ruf eilte ihm bereits voraus. Er war bei Weitem nicht der treueste Vertreter seiner Zunft, doch was er den Nonnen zuteilwerden ließ, nahmen diese gern an und breiteten den Mantel des Schweigens über die Liederlichkeiten des Paters.
Maja verstand nicht, warum die Nonnen so viel von Pater Julian hielten. Denn gerade fasste dieser unter ihr Gewand, und das erste Mal in ihrem Leben fühlte die junge Frau die Finger eines Mannes auf ihrer nackten Haut.
Ein Schauer, welcher ihr unbekannt war, überkam sie. Unsicher kaute sie auf ihren schmalen Lippen. Mein Gott, was passierte da gerade mit ihr?
Pater Julian grinste zufrieden, als er das Mädchen berührte. Wie hatte er sich doch nach ihr verzehrt – und wie oft hatte er Maja bereits aufgelauert, doch jedes Mal war sie ihm wieder entwischt.
Beim dritten Mal hatte er der jungen Nonne zumindest an die Brust fassen können, und bereits diese kleine Geste hatte in seinem Körper einen wohligen Schauer der Lust zur Folge gehabt. Er wollte diese keusche Jungfrau – und er sollte sie bekommen.
***
Maja war die Tochter eines reichen Bankiers – eine wahre Braut Christi – und, wie Pater Julian annahm, aus freien Stücken dem Orden beigetreten. Die Äbtissin des Klosters hatte ihm versichert, dass das Mädchen noch Jungfrau sei. Majas Begehr lag allein darin, ihrem Herrn Jesus Christus zu dienen. Pater Julian konnte darüber nur grinsen. Das alles war ja als recht löblich, doch er selbst hielt nicht mehr viel vom Zölibat. Empfand dieses als längst überholt und nahm sich das Recht, welches er zu besitzen meinte. Wenn ihm der Sinn danach stand, nahm er sich seine Nonnen, und diese hatten ihm auch noch nie einen Korb gegeben.
Julian selbst entstammte einer verarmten Adelsfamilie. Diese besaß nichts weiter als ihren guten Namen – die Burg, welche sie bewohnt hatte, wurde noch in diesem Jahr zum Abriss freigegeben. Julian war bettelarm zurückgeblieben, doch noch immer fühlte er sich zu Höherem berufen. So hatte er den Beruf eines Paters ergriffen, der ihm eine natürliche Autorität und Würde verlieh, und er konnte nicht sagen, dass er unglücklich damit war. Weder litt er unter Überanstrengung noch an den Folgen der Enthaltsamkeit. Er lebte seine Triebe redlich aus. Die Nonnen und ihr Kloster hatten Verständnis für seine Bedürfnisse.
Maja indes war so ganz anders als ihre Glaubensschwestern. Sie wusste nichts von dem, was hinter diesen dicken Klostermauern so alles passierte – sie hatte sich geborgen gefühlt, bis Julian damit begonnen hatte, sie zu stalken.
Es beunruhigte Maja, doch die Äbtissin gab ihr zu verstehen, dass Pater Julian nichts tat, was sie nicht wusste. Denn selbstredend profitierte auch sie von des Paters Gelüsten und seiner Gier nach dem weiblichen Geschlecht. Zudem war der Pater gut bestückt – die Nonnen wussten dies zu würdigen.
Als Julian mit seiner Bitte, Maja zu entjungfern, zur Mutter Oberin gekommen war, schien dieser der Gedanke sogar zu gefallen. Das junge hübsche Ding kannte sich so gar nicht in diesen Dingen aus, und vielleicht sollte sie sich der fleischlichen Lust etwas mehr öffnen. Pater Julian wäre dafür der rechte Türöffner. Vielleicht würde es Maja sogar freuen. Und da der Mann Gottes ihr sowieso seit geraumer Zeit nachschlich, hatte die Mutter Oberin kurzerhand die Weichen gestellt und Maja hinüber in die Kirche geschickt, während sich die übrigen Schwestern bereits zur Nacht fertigmachten.
Mit einem schiefen Grinsen hatte die Äbtissin Pater Julian gesagt, es sei angerichtet – aber auch hinzugefügt, dass er ihr nun etwas schuldig wäre. Wissend hatte Pater Julian genickt, doch im Augenblick war für ihn nur eines von Belang: die Entjungferung der Maja Winkler.
***
Julian war geradezu vor Lust erbebt, als er Maja vor dem Altar der kleinen Kapelle sah. Er hatte sich hinter Maja gekniet, und als er mit seinen Fingern über die samtweiche Haut Majas fuhr, wurde ihm schon leicht schummerig.
»Was tut ihr da?«, flüsterte Maja ängstlich, die bereits zu ahnen begann, was der Gottesmann mit ihr vorhatte. Sie hatte den Priester in der kurzen Zeitspanne, die sie in dem Kloster weilte, schon mehrfach dabei beobachten können, wie er in den Kammern der Nonnen verschwand. Auch unten im Dorf trieb er es offenbar zuweilen recht bunt, und die Frauen des Dorfes mussten ihre Töchter schützen, denn der Pater schien hungrig zu sein. Auch war es wohl keine Seltenheit, wenn aus diesen Verbindungen ein Kind hervorging.
Hartnäckig hielt sich das Gerücht, dass so manch eine Novizin in dem Kloster ein Kind des Paters war. Nichts Genaues wusste man nicht, also hielt man sich bedeckt. Der Mantel des Schweigens wurde hinzugezogen, den Ordensschwestern blieb ihr guter Ruf erhalten.
Solcherart Gelüste kannte Maja bis zum heutigen Tag nicht. Sie hatte all das weit von sich geschoben.
Aus zweierlei Gründen hatte sich die junge Frau in den Schoß Christi geflüchtet. Zum einen wollte sie hier ihrer geliebten Mutter gedenken, welche sie über alles verehrt hatte. Zum anderen wollte sie sich voll und ganz in den Dienst der Kirche stellen – unberührt bleiben und nur ihrem Herrn dienlich sein.
Das war etwas, was ihrem Leben Kraft verlieh.
»Was tut ihr denn da?«, fragte Maja den Pater erneut, der ihr bis jetzt eine Antwort schuldig geblieben war. Viel lieber schob er seine Hand unter Majas Nonnengewand, glitt mit dieser ihre Schenkel empor und streichelte die weiche Haut der Nonne. Es war so mucksmäuschenstill in der Kirche, dass Maja sogar den Atem des Paters verspürte, als besonders angenehm konnte sie ihn nicht bezeichnen.
Julian atmete schwer – das bedeutete offenbar nichts Gutes.
Inzwischen erfasste Maja Furcht. Die Zweifelhaftigkeit dieser Kirchenmauern erinnerte Maja bereits an einen Kerker. Plötzlich hatte sie das Gefühl, dass die aus Stein gemeißelten Heiligenfiguren missbilligend auf sie herabblickten. Sie vermutlich für das abstraften, was geschehen würde und doch nicht ihr freier Wille war.
Doch das konnten diese Figuren aus Stein ja nicht wissen – und Maja schaute zu ihrem Herrn Jesus Christus hinauf, der, an seinem Kreuz hängend, auf sie hinunterblickte, und auch da war ihr, als wenn sein ansonsten gütiges Gesicht sich leicht verzog.
Sie alle schienen bereits zu ahnen, was Maja bevorstand. Nämlich ihre Entjungferung. Das samtweiche Licht der Kerze verwandelte die kleine Kirche in einen mystischen Ort – nie hatte sich Maja ihrem Herrn Jesus Christus so nahe gefühlt wie zu diesem Zeitpunkt. Es tröstete sie in ihrer Furcht.
Was auch immer passieren würde, er wäre bei ihr, er verlieh ihr den nötigen Mut. Erneut blickte sie zum Kreuz empor, jetzt schienen die Augen Mitleid auszudrücken, und zwischenzeitlich kroch des Paters Hand weiter und weiter nach oben.
***
Julian hob das schwarze Nonnengewand leicht an und wanderte mit seinen Händen zu ihrem süßen Apfelhintern.
Er genoss mit all seinen Sinnen diesen jungen, noch unberührten Körper. Alsbald würde er dieses junge Ding zur Frau machen – er wäre derjenige, der Maja die Unschuld nahm. Eine Entjungferung hatte er lange nicht mehr genießen dürfen – dementsprechend lüstern war er, und er offenbarte Maja, was auf sie zukommen würde.
»Aber das geht doch nicht! Das dürfen wir nicht«, protestierte Maja aufs Schärfste. »Doch nicht im Hause des Herrn! Tragt ihr denn überhaupt kein Schamgefühl in euch, Pater!?«
Maja empfand es erniedrigend, auf diese Art und Weise von einem Mann genommen zu werden. Sie verfügte über keinerlei Erfahrungswerte, und so traten ihr Tränen in die Augen, die langsam ihre Wangen hinunterkullerten.
Bei Gott, sie hatte Keuschheit gelobt – und was tat sie: Sie ließ sich gerade von einem lüsternen Gottesdiener nehmen. Von einem Pater, dessen Ruf nicht der Allerbeste war. So hatte sie sich das Klosterleben nun wahrlich nicht vorgestellt. Sie sah ihre Jungfernschaft als etwas Vollkommenes, Reinliches, Schützenswertes an – nun würde ihr Körper entweiht werden. Pater Julian hatte es ja soeben verkündet. Sie würde sich solange dagegen sträuben, wie es ihr möglich war. Doch ob es tatsächlich etwas nutzen würde … Diesem Pater schien ja der halbe Orden verfallen zu sein.
Pater Julian konnte es nicht recht sein, dass Maja sich so sehr gegen sein Begehr sträubte. Vielmehr sollte sie doch glücklich darüber sein, dass er es war, der ihr die Unschuld nahm, denn niemand agierte so vorsichtig wie Pater Julian. Er würde sie ohne große Schmerzen deflorieren und die natürliche Blockade auflösen. Danach wäre der Weg frei für ihn und seine Gelüste – dann würde er Maja so nehmen, wie er es seit dem Tag ersehnte, als sie das Kloster betreten hatte.
***
»Mein Kind, wir folgen nur den Gesetzen der Natur«, versuchte Julian Maja zu beruhigen. »Entspann dich, meine Liebe. Es wird dir gefallen, mein Wort darauf. Sex zu haben ist nichts Verwerfliches – und das sage ich dir als Pater, nicht als Mann.«
Maja erwiderte nichts darauf.
Julian, der einen leichten Bauchansatz mit sich herumtrug, strich über diesen hinweg, wurde immer lüsterner und gieriger, je mehr er von Maja zu sehen bekam. Ihre Pospalte zu berühren, ließ ihn bereits auf Wolke sieben schweben, und ihre Scham … Dafür fand er erst recht keine Worte. Der zarte Flaum erregte ihn über die Maßen – o ja, er würde sie schon erwecken, die Lust in ihr.
Maja kniff ihre Pobacken fest zusammen, sodass sie sich dem Priester immer wieder zu entwinden wusste. Julian war über die anhaltende Spröde schon etwas mehr als entrüstet – der Akt der Liebe, den Julian an Maja vollziehen wollte, zog sich ungewollt in die Länge, und das mochte dem Pater nicht recht gefallen.
»Ich schrecke nicht davor zurück, lauthals Protest einzulegen«, schleuderte Maja dem Priester entgegen. Sie war entschlossener denn je, um ihre Unschuld zu kämpfen.
...
Clara von Hofheim, seit fünf Jahren im Kloster ›Zum Heiligen Lamm‹ als Äbtissin tätig, gönnte sich viel Gutes, tat viel Gutes – doch sie redete nicht viel darüber. Die sexuellen Anwandlungen, die sie zuweilen überkamen, ließ sie ohne Wenn und Aber an sich heran. Wurde es zu viel, stand die Äbtissin wie an diesem Nachmittag in ihrer Kammer und ließ sich von einer Novizin die Brüste stramm schnüren. Dies tat sie mittels eines Lederriemens – auch band sie Claras Hände auf den Rücken, damit sich diese nicht kratzen konnte. Ein Keuschheitsgürtel wurde angelegt.
Clara hatte danach verlangt, denn sie wollte Buße tun. Das kam nicht so oft bei der Äbtissin vor, doch in diesem Quartal hatte sie es denn doch zu bunt getrieben – zwar war der Sex gut gewesen, doch sie war nicht mehr mit sich im Reinen, wollte mit dem Herrn allein sein, mit ihm Zwiesprache halten in ihrem stillen Kämmerlein, um nach fünf Tagen der Kontemplation gereinigt und in Demut wieder herauszukommen. Sie würde sich wieder wohlfühlen und die Spiele konnten von Neuem beginnen.
Allmählich gewöhnte sich Clara von Hofheim an den Gesichtsausdruck der Novizin Freya, die sie dieses Mal zur inneren Einkehr eingekleidet hatte.
»Du wirst dich leider etwas gedulden müssen, meine Liebe«, meinte Clara süffisant, »in fünf Tagen bin ich wieder bei dir – gereinigt und frischen Mutes – dann werden wir spielen.«
Freya nickte nur, warf einen letzten Blick auf die Äbtissin, dann schloss sie die Tür.
Alles, was Clara von nun an brauchte, würde man ihr durch das kleine Loch in der Tür reichen. Es wäre sowieso nicht viel mehr als ein Kaffee am Morgen, etwas Quellwasser und hin und wieder eine Scheibe Brot.
Wenn Clara Abbitte leistete, dann richtig. Da lebte sie in Demut, Bescheidenheit und Anspruchslosigkeit – bisweilen brauchte sie diese Erdung.
***
Die Äbtissin leitete das Kloster nach ihrer Betrachtungsweise. Vielleicht würden die Ordensschwestern anderer Klöster die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, doch im Kloster zum Heiligen Lamm herrschten andere Sitten. Hier liebte man die Freiheit, den natürlichen Umgang mit der eigenen Sexualität und jeden neuen Tag sagte man sich, dass es nicht falsch sein konnte, was man hier tat. Ansonsten hätte der Herr sicherlich bereits eingegriffen. Clara von Hofheim war die Stellvertreterin auf Erden und gönnte ihren Novizinnen und Nonnen schon den ein oder anderen lustvollen Zeitvertreib. Sie fühlte sich vom Orden geliebt und angenommen, und wenn eine Glaubensschwester fest im Glauben war und nicht an den diversen Spielabenden teilnehmen wollte – auch dafür hatte Clara Verständnis.
Clara von Hofheim hatte beim Bischof durchgedrückt, dass zusätzliches Personal bereitgestellt wurde – zumeist Männer –, das den Nonnen bei schweren Arbeiten wie der Gartenarbeit oder Ähnlichem zur Seite stehen sollte. Es wurde genehmigt und Clara schlug zwei Fliegen mit einer Klappe.
Sie hatte ihre Männer und diese Taten in zweierlei Hinsicht wohl. Zum einen brauchten die Nonnen nicht mehr so schwer zu arbeiten, zum anderen waren sie bestens versorgt, was das Sexuelle anging.
So sorgte die Äbtissin stets für Gesprächsstoff – wie sie alles richtete, was sie alles für ihre Schäfchen tat. Ihre Fürsorge war legendär, aber auch ihr Hang zum leicht Exzentrischen.
So ließ sich Clara in Sachen Kleidung schon mal gar nichts vorschreiben. Da sie auf Leder stand, hatte sie sich mehrere Kleider des gleichen Schnitts arbeiten lassen. Diese gingen ihr vorn bis zum Knie – was sehr sexy wirkte –, hinten erinnerte das Kleid dann schon eher an ein Nonnengewand, denn es reichte ihr bis zu den Schuhen. Die Äbtissin hatte guten Geschmack bewiesen – und wo stand denn in der Bibel geschrieben, dass man mit seinen Reizen geizen sollte.
Sie war nicht eitel zu nennen, sie mochte nur nicht aussehen wie ein Pinguin und hielt diese Tracht auch mittlerweile für überholt.
Keine Frage – Clara von Hofheim leitete ihren Orden anders als andere Äbtissinnen. Dafür waren ihr der Respekt und die Liebe ihrer Nonnen und Novizinnen gewiss – das war ihr mehr Wert als tausend Ave Maria.
Die Äbtissin vertrat eine sehr klare Meinung und dazu stand sie auch. Schon früh hatte Clara erkannt, dass es Verbindungswege geben musste, die den Glauben mit der Sexualität verbanden. Früh trat sie in ein Kloster ein und genauso früh klopfte die Gier nach Sex an ihre Pforte der Lust. Fortan lebte sie diese aus, ohne Verzicht zu üben, was ihren Glauben betraf. Sie verband die beiden Komponenten einfach aufs Vortrefflichste.
Ihre Mitschwestern gewöhnten sich rasch an die neue Lebensart, fühlten sich rundum wohl damit. Der legere Führungsstil der Äbtissin kam gut bei ihnen an. Das Interesse an der Sexualität brauchte nicht mehr unterdrückt zu werden – auch das kam einer gewissen Erlösung gleich.
Clara zwang niemanden zu seinem Glück – wollte man alleinig eine Braut Christi sein, so hatte sie auch dafür Verständnis. Ein jeder nach seiner Fasson. So leitete Clara diesen Orden und so bekam sie die volle Unterstützung ihrer Schwestern im Geiste.
Mit der Zeit schlossen sich immer mehr Nonnen den wöchentlichen Exzessen an und hinter dicken Klostermauern waren die außergewöhnlichen Heimlichkeiten sehr gut aufgehoben.
Annika, Laurenzia und Agnes – sie alle hatten Clara von Hofheim bereits stimulieren dürfen, mit ihnen verstand sich die Äbtissin bestens.
Auch Freya von Loher war wunderbar, verfügte über einen prachtvollen Körper und führte sich gelegentlich selbst Lust zu – was Clara nicht gutheißen mochte, denn es gab genug Klosterschwestern, die sich nach ihrem Fingerchen sehnten. Doch da gab es diese versteckten Winkel, die gerade im Sommer dazu einluden, sich ins kühle Gras zu hocken, die Beine zu spreizen und der Perle der Lust einen Höhepunkt zu verschaffen. Wenn sich dann der Gipfel der Lust aus diesen Körpern herausschälte, dann gab sich Clara geschlagen und lächelte über so manche Ungeniertheit ihrer Nonnen.
Der Herr hatte offenbar nichts dagegen – ansonsten hätte sie sicherlich bereits ein Zeichen empfangen. So vertrat Clara von Hofheim die Auffassung, alles richtig zu machen, ihre Schäflein gut zu behüten. Wenn es ihm nicht gefallen sollte, was sie da so alles trieb, würde er schon die Reißleine ziehen.
Lieber ein Gotteskind mit Hummeln im Hintern als ein Kind von Traurigkeit – das war die Devise der Äbtissin.
***
Heute war nun der Tag, an dem sie aus ihrem Kämmerlein herausgeholt wurde. Sehr deutlich sah man die Abdrücke ihres Keuschheitsgürtels und die der abgebundenen Brüste. Zu gern hätten die Schwestern sie in ihre Mitte genommen, sie geküsst und geherzt, doch danach stand Clara nicht der Sinn. Sie wollte erst einmal ein heißes Bad nehmen, danach vielleicht etwas Büroarbeit erledigen und dann war die Äbtissin auch wieder bereit, sich verrucht und sexy zu geben.
Mittlerweile fühlte sich Clara hinter den dicken Klostermauern sehr wohl. Als Äbtissin hatte sie viele Freiheiten, doch ihr genügten die Exzesse, welche sie regelmäßig organisierte. Sie brauchte sie für ihr Seelenheil und für ihre Nonnen. Aber auch die Männer kamen nie zu kurz – und all das mit dem Segen des Bischofs. Sie glaubte an das Gute, doch sie gönnte sich auch einiges Gute. Hier in dieser Ruhe und Beschaulichkeit hatte sie alle Möglichkeiten dazu.
Als Freya ihr Büro betrat, trug sie nicht viel mehr auf dem Leib als ein durchsichtiges Etwas, das man gerade noch so als Kleid durchgehen lassen konnte.
»Sie sehen mitgenommen aus, Mutter Oberin«, meinte Freya zu Clara, welche sie ansonsten duzte.
Doch Clara winkte ab. »Was sind schon fünf Tage der Läuterung. Ich habe gesündigt, es etwas übertrieben. Nun bin ich wieder da. Alles ist gut, ich habe Buße getan. Nun komm, meine Schöne, mir gelüstet nach dir.«
Das ließ sich Freya nicht zweimal sagen. Schon oft hatten sie sich geliebt – die Äbtissin und die Novizin, hatten sich ihre Geschlechter geleckt, sich auf das Wundervollste stimuliert und beiden hatte es gefallen.
Freya war ein hübsches junges Ding. Weltoffen, erfahren in der Liebe und sehr hübsch. Trug sie einmal kein Nonnengewand, war es entweder ein sexy Kleid oder sie wählte eine enge Korsage – ihre nackte Haut versteckte sie dann nicht.
Clara mochte beide Facetten und schnalzte in Erwartung dessen bereits mit der Zunge. Allerdings konnte sie sich den Kommentar nicht verkneifen, dass dieses Kleid sie nun wirklich nicht vor gierigen Blick schützte.
»Das war auch nicht meine Absicht«, erwiderte Freya, »eher sollte es dazu dienen, deine Säfte in Wallung zu bringen.«
Clara lachte ihr tiefes, eher männliches Lachen und bescherte Freya damit eine Gänsehaut. Clara beobachtete in letzter Zeit immer häufiger, dass ihre Stimme mal Erregung in den Nonnen hervorrief, und, senkte sie sie ein wenig, wieder unbedingten Respekt.
Clara musste sich eingestehen, dass es ihr Spaß zu machen begann, diese Register zu ziehen. »Ich gebe dir heute freie Hand – wie möchtest du mich nehmen, meine Liebe?«, fragte Clara.
Freya duckte sich ergeben, begab sich in den Vierfüßlerstand und kroch unterwürfig auf die Äbtissin zu. »Demütig und hündisch – du hattest die Kraft, dich zu läutern, ich nicht! Ich schäme mich dafür, denn ich bin abtrünnig.«
Clara schüttelte den Kopf. »Nein bist du nicht«, zog sie Freya zur Räson. »Wirkliche Demut kommt von innen heraus, also wirst du dir jetzt einen Napf kommen lassen und daraus trinken wie eine Hündin. Du wirst mir die Füße waschen und danach werden wir schon unseren Spaß haben«, meinte die Äbtissin und Freya kroch um Clara herum.
»Ich habe lange Zwiesprache mit unserem Herrn gehalten«, meinte Clara weiter, »und habe keine Antwort erhalten, dass es schlecht ist, was wir tun. Also denke ich, wir können uns völlig ungeniert dem Sündenfall hingeben. Er – und damit deutete die Äbtissin nach oben – wird schon wissen, wann er uns Einhalt gebieten muss.«
Zwischenzeitlich hatte man Freya einen Trinknapf besorgt und Wasser hineingetan. Auch die Fußwaschschüssel stand bereit – danach verschlossen die beiden Novizinnen, die sich um das Bestellte gekümmert hatten, rasch die Tür.

Nannchen 15.10.2019 

9 erotische Kurzgeschichten, die sich sehr gut dazu eignen, mal eben zwischendurch dem sinnlichen Lesevergnügen zu frönen. Der Schreibstil ist flüssig und die Stories durchaus anregend.

Michaela E. 08.10.2019 

Vielen Dank an NetGalley, dass ich dieses Buch lesen durfte, was aber keinerlei Einfluss auf meine Rezension hat. Klostergeschichten heiß & qualvoll beinhaltet, wie der Titel schon sagt, Geschichten, die sich in verschiedenen Klöstern abspielen und auch zum Teil ziemlich heftig sind. Für mich war es das erste Mal, dass ich etwas über S/M gelesen habe und muss sagen, dass das wohl eher nicht meinen Neigungen entspricht. Trotzdem finde ich, dass die Geschichten gut geschrieben sind und der Spannungsbogen hoch gehalten wird. Deshalb vergebe ich hier 4 Sterne.

Bookfever 08.10.2019 

Auf das Buch war ich sehr gespannt. Ich finde es immer wieder aufregend, Bücher aus dem Bereich 'Erotik' zu lesen, weil es die Fantasien von Menschen wiedergibt. Manchmal erkennt man sich selbst in diesen Fantasien, was teilweise sehr beruhigend sein kann, denn teilweise schämen sich Menschen für ihre sexuellen Neigungen oder Fantasien. Das hier war mal was anderes, denn von Klostergeschichten habe ich noch nie gehört und es ist mir auch nicht in den Sinn gekommen. Teilweise musste ich lachen, was nicht böse gemeint ist, aber es war so komisch darüber zu lesen, weil man Klöster immer anders kennenlernt. Die ganze Zeit habe ich mich gefragt, ob es dann solche Klöster gibt. Der Schreibstil ist eigentlich sehr schön und nicht zu abstoßend und ruppig. Es lässt sich angenehm lesen und wer mal ein bisschen aus der Reihe tanzen will und eine komplett andere Fantasie braucht, für den ist das Buch perfekt! Es ist aufregend anders.

Franziska S. 08.10.2019 

Klostergeschichten heiß & qualvoll, von Holly Rose - 192 Seiten Dieses Buch bietet sehr aufregende Erlebnissen hinter hgeschlossenen Klostertüren. Für die eigene Fantasie bleibt genügend Platz. Der Schreibstil ist einfach, jedoch passen sich oft die Sprechweise der Charaktere, dem Stil des Klosters an.. Das Buch jedoch enthält von mir nur 3 Sterne, da ich nicht so ein persönlich großer Fan von kirchlichen Geschichten bin.

Felicity Cabot 04.10.2019 

Ich hatte jetzt einige Zeit kein Buch mehr vom Verlag, weil ich vom letzten nicht wirklich überzeugt war. Dann hab ich allerdings das Buch von Holly Rose entdeckt und fand den Klappentext ganz reizvoll. Wieso also kein neuer Versuch und testen, ob mir ein anderes besser gefällt. Das Cover ist zwar recht dunkel, aber das Motiv echt heiß und passt auch zum Inhalt, welches im Kloster spielt. ZUm Inhalt sag ich bei nichtmal 200 Seiten besser nichts, da man sonst keine Überraschungen mehr hat, da es sowieso nur Kurzgeschichten sind. Was mir allerdings nicht wirklich gefallen hat, ist dass das Buch wirklich nur recht kurz war und durch die Kurzgeschichten eher weniger tiefgründige Story geliefert wird. Klar...es geht sowieso nur um das Eine, aber muss deswegen fast gänzlich auf einen Plot verzichtet werden? Auch weniger schön fand ich die immer wiederkehrenden Wiederholungen von Wörtern. Ein wenig mehr Fantasie erwarte ich da schon von einem Autor, vor allem wenn man Menschen ermutigen möchte, ihre sexuellen Fantasien auszuleben. Ich fand das leider eher wenig erregend, sondern störend. Letztlich werd ich wohl das nächste Mal nicht mehr zu einem Kurzgeschichtenband greifen, sondern eher zu einer der sich wirklich nur mit einer Geschichte befasst. Dann kommt hoffentlich auf 200 Seiten etwas mehr Spannung auf. Von mir bekommt das Buch leider nur 3 Sterne.

Yvonne 04.10.2019 

Klostergeschichten heiß & qualvoll, von Holly Rose 192 Seiten, erschienen am 30.09.2019 Dieses Buch bietet eine Fülle an aufregenden Erlebnissen hinter hohen Klostermauern. Abbitte leisten und Buße tun, bekommen eine neue Bedeutung. Enthaltsam ist hier niemand. Für die eigene Fantasie bleibt genügend Platz. Der Schreibstil ist anregend und flott zu lesen, obwohl die Sprache sich manchmal dem altertümlichen Klosterleben anpasst. Das ist aber das Einzige, was sich in diesem Buch anpasst und die Story hervorragend ergänzt. Ob wirklich alles nur der Fantasie der Autorin entsprungen ist? Manches liest sich durchaus real, was mir gefällt. Das Buch hat mich gut unterhalten und es bietet wirklich sehr viel Abwechslung. So vergebe ich sehr gerne 5 scharfe Sterne von 5 und eine unbedingte Leseempfehlung.

Jürg K. 03.10.2019 

Wer immer gedacht hat, ein Kloster sei ein Ort der Stille und Enthaltsamkeit, hat sich gewaltig getäuscht. Hier empfangen Novizinnen Taufrituale der besonderen Art und müssen sündige Mädchen lustvolle Busse tun. Das sind nur zwei der heissen Geschichten in diesem Buch. Doch es geht noch heisser her. Man muss dieses Buch lesen. Man kann es kaum glauben, was hinter den Klostermauern alles vor sich geht. Doch lesen sie selbst. Es lohnt sich ganz bestimmt.

Ronja T. 01.10.2019 

Die Klostergeschichten konnten mich leider nicht wirklich überzeugen. Meiner Meinung nach wird für so kurze Episoden zu viel Zeit auf die Hintergrund-Geschichten der Personen verwendet. Es ergeibt für mich wenig Sinn, weil besagte Personen alle paar Seiten wechseln und man sich ohnehin nicht an sie gewöhnt. Die Szenen selbst sind heiß, gehen aber ein wenig in der "Story" unter.

Elisa W. 17.09.2019 

Cover: Klostergeschichten - heiß und qualvoll, ja so sieht auch das Cover aus. Dark Romance trifft auf Gotteshaus. *Kicher* . Schreibstil: Es liest sich ganz gut, ein paar Begriffe wie Geilheit sind mir oft zu sehr aufgetreten, aber ok. . Meinung: Im Kloster wird Sex auch in allen Facetten fabriziert und ds ziemlich NICHT unschuldig. Ich mochte die Kurzgeschichten, waren intensiv und ab und zu mal musste ich einfach Schmunzeln. Ich sag nur das hier: Was im Gooteshaus passiert, bleibt auch im Gotteshaus.

REZENSION SCHREIBEN

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