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Ich will dich, Pirat! Erotisches Abenteuer

(17)

von

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Dieses E-Book entspricht 200 Taschenbuchseiten

Die Ärztin Jana McGill hat eine zweitägige Piratenfahrt in der Karibik gebucht. Dort soll den Passagieren gezeigt werden, was sich vor dreihundert Jahren auf einem Piratenschiff abgespielt hat.
Jana wird nicht nur mit Bestrafungen und Sitten dieser damaligen Zeit konfrontiert, sondern auch mit ein paar sehr gut aussehenden Jetztzeit-Piraten – unter anderem dem charismatischen Piraten Miguel. Er rettet ihr nicht nur das Leben, sie erlebt auch prickelnde erotische Abenteuer mit ihm.
Doch dann taucht Janas Freund Gary an Bord des Piratenschiffes auf.
Und als wäre das nicht genug, verschwimmen nach und nach die Grenzen zwischen Show und knallharter und gefährlicher Wirklichkeit ...

Über den Autor Trinity Taylor:
Schon früh hat Trinity Taylor, eine Hamburger Autorin, ihre Passion zum Schreiben entdeckt. Ihre ersten Romane schrieb sie für sich, doch 2007 startete sie dann mit erotischen Kurzgeschichten durch. Nach sechs Büchern mit Kurzgeschichten, schrieb sie zwei Romane. Ihr erster, "Texas Ladys", wurde unter ihrem weiteren Pseudonym Shana Murphy veröffentlicht. Danach folgte ihr zweiter Roman „Intensiv“.

Ich will dich, Pirat! Erotisches Abenteuer

von Trinity Taylor

Auf einmal, als wäre ein Knoten geplatzt, fingen die Männer wieder an zu grölen und zu rufen. Sie trieben Jana mit Worten an und klatschten dabei laut in die Hände. Sie wollten endlich etwas geboten bekommen.
Doch die Angst saß Jana in den Knochen. Was, wenn sie nicht rechtzeitig gerettet wurde und wenn ein Hai kam und ihrem Leben ein Ende setzte? Sie spürte, wie Panik in ihr hochkroch und ihren Herzschlag extrem beschleunigte. Sie konnte sich nicht von der Stelle rühren, die Angst lähmte ihre Bewegungen.
Sie blickte sich nach den wenigen Fürsprechern um. Der gutaussehende Mann kaute nervös an seiner Unterlippe. Miguel blickte ihr gerade in die Augen und sie bemerkte erst jetzt, dass er vom Bootsmann Rodney und dem bulligen Schiffskoch Ed festgehalten wurde. Dieser Anblick brachte ihr Herz in Wallung und sie wollte sich gerade umdrehen und zurück aufs Schiff laufen, als sie zwei lange Enterhaken im Rücken und an den Beinen spürte.
»Los, geht endlich, wir wollen was für unser Geld sehen«, hörte sie aus den Reihen. Johlende Laute und Rufe mischten sich hinein. Die Enterhaken trieben sie immer weiter nach vorn auf die Spitze. Jana atmete schwer und schloss die Augen.
In diesem Augenblick hörte sie Schreie und Stimmengewirr. Sie blickte sich um. Miguel hatte sich losgerissen und sprang auf die Planke. Drei Männer hinter ihm her. Janas Herz raste.
»Los, schmeiß den Ketzer gleich mit rein«, rief jemand.
Jana wollte zurücklaufen, doch der harte Schlag einer Stange traf ihre Beine und sie stürzte mit einem Aufschrei ins Wasser. Laut schlug das kühle Nass über ihr zusammen. Automatisch wollte sie mit den Armen Schwimmbewegungen ausführen, doch ihre Hände waren ja gefesselt. Wild und in Panik riss sie die Augen auf und strampelte so stark sie konnte mit den Füßen. Das Salz brannte in ihren Augen, aber sie ignorierte es. Jana schaffte es, an die Wasseroberfläche zu kommen, aber nur, um sofort wieder unterzutauchen. Sie wollte schreien, doch der Verstand sagte ihr, dass sie dann am und im Wasser ersticken würde.
Ein Klatschen war zu hören. Dann noch eins. Ihre Panik reichte, um die erste Ladung Wasser zu schlucken. Sie kämpfte sich an die Oberfläche und zog mit weit aufgerissenen Augen Luft ein. Sofort sackte sie wieder ab. Jana wollte nicht ertrinken, hoffte auf irgendjemanden, der ihr zu Hilfe kam. Doch ihre Hoffnungen schwanden, als sie Wasser einatmete ...
In diesem Augenblick wurde sie an die Oberfläche gerissen und hochgehalten. Jana strampelte mit den Füßen, hustete wild, riss an den Fesseln. Die Fesseln wurden durchgeschnitten und sofort klammerte sie sich an ihren Retter. Sie blickte in Miguels Augen. Er hielt sie fest an sich gedrückt und passte auf, dass sie nicht untergingen.
Nach einer Weile, als Jana sich ein bisschen beruhigt hatte, fragte Miguel: »Geht’s wieder?«
Sie nickte, unfähig zu sprechen. Hustete erneut.
»Schwimm zur Rückseite des Schiffes«, keuchte Miguel.
Sofort kam Janas Panik wieder. »Und du?«
Ihre Frage wurde beantwortet, indem sie sah, wie Rodney mit dem Messer auf ihn losging. Augenblicklich löste sie sich von Miguel und schwamm zum Schiffsheck. Eine Strickleiter wurde vom Schiffskoch Ed und einem der Passagiere festgehalten. Jana kletterte mit zitternden Knien hinauf. Ihre Augen brannten vom Salzwasser. Ihr Hals schmerzte vom vielen Husten.
Ed nahm sie in Empfang und hob sie über die Reling.
»Danke«, flüsterte Jana und versuchte, ihr Zittern zu unterdrücken.
Die Leute um sie herum pfiffen und johlten. Ein Tuch wurde ihr gebracht. Jana fragte sich, was Miguel und Rodney so lange im Wasser machten. Wieso kamen sie nicht an Bord? Sie wollte zur Reling, doch José versperrte ihr den Weg. Automatisch wich sie einen Schritt zurück und stieß an einen Mann. Erschrocken zuckte sie zusammen. Starke Hände legten sich um ihre Schultern. Es war Miguel. Vor Erleichterung hätte sie beinahe geweint und sich am liebsten an seine Brust geworfen. Stattdessen spürte sie nur, wie ihr die Hitze ins Gesicht schoss.
»Was ist passiert?«, flüsterte sie.
»Nur ein ... kleiner Kampf im Wasser – nichts Wildes«, gab Miguel zurück und tropfte auf die Schiffsplanken.
»Piraten hin oder her, ich möchte nicht, dass es Handgreiflichkeiten gibt«, sagte Captain Pablo. »Wir haben ein schönes Beispiel gesehen, wie es auf einem Piratenschiff zugegangen sein kann. Jetzt werden wir die Arbeit niederlegen, uns zusammensetzen, ein bisschen Grog trinken, Tintenfisch essen und über die Piraten und deren Vergangenheit plaudern. Miguel, geh runter zu Ed und lass dich verbinden. Rodney, mit dir möchte ich mich noch unterhalten. Auf geht’s.«
Rodney schlurfte nass wie ein Hund an Jana vorbei und hielt sich den Arm. Captain Pablo wirkte sehr verärgert und zerrte ihn mit sich fort zum Bug.
Jana blickte sich um. Miguel ging gerade unter Deck. Sie lief hinter ihm her und folgte ihm über die schrägen, ungleichmäßigen Stufen. Unten angekommen, erwartete er sie. Sein Hemd war oberhalb der Brust blutdurchtränkt. Jana erschrak. »Oh mein Gott ...«
»Alles halb so wild.«
»Aber warum? Es soll doch angeblich nur ein Spiel sein.«
»Denk an deine Strafe, das war schon kein Spiel mehr.«
»Ich verstehe das nicht. Ist das immer so bei euch?«
»Kann ich nicht sagen, ich bin das erste Mal dabei.«
Jana schüttelte den Kopf. »Das ist unglaublich! So etwas habe auf gar keinen Fall erwartet!« Sie blickte ihn an. »Wenn du nicht gewesen wärst, hätte mich wahrscheinlich ein Hai verspeist.«
Miguel lächelte. »Na, so schnell geht das nicht.«
Jana blickte ihn einige Zeit an, dann sagte sie. »Danke.«
»Wofür? Dass ich meinen Job mache?«
»Das war mehr als das.«
»Ich muss jetzt zum Koch. Er soll mir ein Pflaster mit kleinen blauen Elefanten aufkleben.«
Jana lachte. »Wenn du willst, verbinde ich dir die Wunde.«
Miguel überlege kurz und nickte dann. »Na schön.«
Sie ging in ihre Kajüte und holte ihre Arzttasche.
»Das sieht ja fachmännisch aus«, sagte er mit einem Blick auf die Tasche.
Sie lächelte. »Vielleicht liegt es daran, dass ich Ärztin bin.«
Einen Augenblick guckte er sie an, setzte sich dann auf ihr kleines Bett. »Ich habe selten so schäbige Kajüten gesehen«, sagte er. »Dagegen sind unsere die reinsten Juniorsuiten.«
»Anscheinend sollen sie als abschreckendes Beispiel gelten.«
Er nickte.
Jana versuchte, das Hemd weiter aufzureißen. »So geht es leider immer noch nicht. Kannst du das Hemd ausziehen?«
»Klar.«
Sie hockte sich vor ihn.
»Soll ich sonst noch was ausziehen?«, fragte er schmunzelnd.
Sie blickte zu ihm hoch und sagte: »Noch nicht.«
»Schade.«
»Tu dir keinen Zwang an, Bootsmann. Wenn du die Sachen unbedingt loswerden willst ...«
»Hast schon recht. Vielleicht später.«
Mit verzerrtem Gesicht zog er das nasse Hemd über den Kopf. Jana half ihm dabei und stieß mit einer Brust an seine Wange. Sie spürte, wie sie rot wurde. Als sie ihn mit einem schnellen Blick betrachtete, wie er oben herum gebaut war, spürte sie noch mehr Röte in sich aufsteigen.
Jana betupfte die Wunde mit Jod und hielt sich dabei an seiner Schulter fest. Sie war hart und gestählt. Sein Körper spannte sich und er zog scharf die Luft ein. Nochmals tunkte sie den Tupfer in Jod, presste ihn gegen die Wunde und säuberte sie. Wieder spannten sich seine Muskeln unter der bronzefarbenen Haut an. Seine Brustwarzen waren steif und sie sah, wie sein Herz klopfte. Jana spürte, wie sie auf ihn reagierte. Ihr Unterleib wurde warm und ihre Muschi feucht. Sie versuchte, an Gary zu denken, sich abzulenken und sich ins Gedächtnis zu rufen, dass sie fast verheiratet war. Aber das hier auf dem Schiff war nicht ihr reales Leben! Sie war ein blinder Passagier, befand sich in einer anderen Zeit und in einer anderen Welt, und vor ihr saß ein Pirat. Miguel. Sie spürte, wie sie in seiner Nähe immer schwächer wurde. Mit zitternden Fingern drückte sie ihm ein großes Wundpflaster auf die Stelle. Er packte ihre Handgelenke und legte sie sich auf die Brust. Sie blickten sich an. Mit einem Ruck zog er sie zu sich heran und küsste sie stürmisch. Jana antwortete sofort. Ihre Zungen verschlangen sich förmlich. Ehe Jana reagieren konnte, ließ sich Miguel vom Bett aus vorsichtig auf sie sinken und drückte sie auf den Holzboden. Er öffnete ihre Bluse und zog sie zur Seite. Berauscht massierte er ihre Brüste und biss sanft in die Brustwarzen, die sich unter ihrem BH sofort noch mehr aufrichteten als sie es schon waren.
Jana seufzte tief. Sie wollte mehr, war gierig nach ihm und drückte sich nach vorn. Er verstand, hakte schnell den BH auf und warf ihn zur Seite. Dann rutsche Miguel von ihr herunter und zog den nassen Rock aus. Behutsam küsste er ihren Bauch und glitt mit der Zunge zu ihren Brüsten, kreiste auf den steifen Nippeln, saugte daran und entlockte Jana einen Seufzer. Sie wühlte sich in seine langen Haare und drückte ihm ihr Becken entgegen.
»Du willst wohl mehr, was?«, raunte er.
»Ja«, hauchte sie.
Er presste seine Lippen auf ihre und schob seinen Körper auf sie. Langsam bewegte er seinen Unterleib, wobei er sich rechts und links neben ihr auf dem Boden abstützte, sodass seine Muskeln deutlich unter der braunen Haut zu sehen waren.
Jana stöhnte leise. Sie spürte seinen harten Schwanz durch die dünne Segeltuchhose und konnte sich kaum beherrschen. Lüstern spreizte sie die Beine, als würde sie ihre Möse nur für seinen Schaft öffnen.
Miguels nackter Oberkörper überzog sich mit einem leichten Schweißfilm. Er glänzte im schräg einfallenden Sonnenlicht, das sich durch die kleine Fensterluke quälte. Sein langer schwarzer Zopf war nach vorn gefallen und Wassertropfen liefen von ihm an seiner Brust hinunter und tropften auf Jana. Sie stöhnte und bog ihm ihren Oberkörper entgegen. Sofort saugte er an ihren Brustwarzen, nahm eine Hand dazu und presste die Nippel mit Daumen und Zeigefinger. Jana stöhnte und kreiste rhythmisch unter seinem harten Schwanz.
»Oh Gott, ich will dich!«, raunte er und stand auf. Rasch entledigte er sich seiner Hose. Er trug nichts darunter.
Janas Herz klopfte, als sie den stark erigierten Penis sah, der sich gleich in sie senken würde. Er kniete sich hin und zog ihren Slip aus.
...
Jana legte vorsichtig ihre Hand auf die Stirn der Mutter. Sie war heiß und schweißnass. Langsam zog Jana die Decke ein Stückchen hinunter und tastete behutsam den Bauch ab, drückte auf die Leber, dann knöpfte sie das leichte Hemdchen auf. Die Frau hielt Janas Hände mit der flachen Hand fest und sah Miguel fragend an, dann Juan.
»Mamá ... todo está bién«, sagte Miguel.
»Ich muss mir ihre Haut ansehen, um sicherzugehen, dass sie kein Dengue-Fieber hat«, sagte Jana leise.
Miguel übersetzte das und schob noch ein paar Sätze hinterher. Dann bedeutete er Juan, mit hinauszugehen. Dieser folgte.
Jana schob das Hemdchen zur Seite und die Frau ließ es geschehen, sodass Jana sich die Haut ansehen konnte. Danach fühlte sie ihren Puls. Schließlich streckte sie der Frau die Zunge heraus und zeigte darauf. Die Frau machte es ihr nach. Jana nickte und sagte: »Gracias.«
Die Mutter lächelte schwach und wurde wieder von einer Fiberwelle geschüttelt. Gerade als Jana sich umdrehte, um zur Tür zu gehen, kam Miguel herein und brachte ihre Arzttasche.
»Ich dachte, die brauchst du vielleicht.«
Sie blickte ihn an. »Wo hast du sie her?«
»Ich hab sie mitgenommen, als du noch geschlafen hast. Juan hatte sie ins Ruderboot gelegt. Habe sie eben nur vergessen.«
»Danke«, flüsterte Jana.
»Wie sieht es aus, kannst du schon etwas zum Gesundheitszustand meiner Mutter sagen?«, fragte Miguel ernst.
»Es ist sehr schwer einzukreisen. Sie hat eine Fieberart, so viel ist klar. Dengue-Fieber ist es wohl nicht, sie hat keinen Hautausschlag, und Typhus ist es wohl auch nicht, da die Zunge in Ordnung und die Milz nicht vergrößert ist. Es könnte Malaria oder Gelbfieber sein. Ich messe ihr noch mal den Blutdruck.«
»Sie hat sich gestern übergeben«, fügte Miguel hinzu.
»Hat sie auch Kopf- und Gliederschmerzen?«
»Ich glaube ja.«
»Ich muss sie mir noch mal bei besserem Licht ansehen. Seit wann ist ihr Zustand so?«
»Seit etwa drei Wochen.«
»So lange schon?« Sie blickte Miguel entgeistert an, dann auf den Boden. »Das ist sehr lange. Wie sieht es mit deinem kleinen Bruder und deinem Vater aus?«
»Sie scheint es nicht so hart getroffen zu haben. Sie fiebern auch seit dieser Zeit, aber noch lange nicht so schlimm.«
»Gut, ich werde sie mir gleich auch noch ansehen.«
Als Jana wieder hineingehen wollte, hielt Miguel sie am Arm zurück. Erschrocken blickte sie ihn an.
»Danke, dass du das für mich tust«, sagte er.
»Hatte ich eine Wahl?«
»Du hättest dich auch weigern können.«
Jana lächelte milde und stieß ganz kurz Luft durch die Nase, dann ging sie ins Schlafzimmer zurück.
***
Als Jana etwa eine halbe Stunde später aus der Hütte trat, sah sie Miguel und Juan beieinander stehen und sich leise unterhalten. Sie ging auf die beiden zu. Juan wirkte angespannt, fast ein bisschen aggressiv, Miguel ruhig und gespannt.
»Es ist Gelbfieber«, sagte Jana.
»Ganz sicher?«, wollte Miguel wissen.
Jana nickte.
Juan stürzte auf sie zu und drückte sie mit ihrem Rücken gegen eine Palme. Seine Hand hatte sich um ihren Hals gelegt. »Wenn du dich irrst und die falsche Prognose abgibst, dann bringe ich dich eigenhändig um!«, schrie er.
Jana starrte ihn an, unfähig, sich zu rühren.
Juan wurde von ihr weggerissen und Miguel schimpfte auf Spanisch mit ihm. Er gab etwas zurück und so ging es einige Zeit hin und her. Jana fing sich wieder. Schließlich stapfte Juan an ihr vorbei in die Hütte und knurrte etwas Unverständliches.
Jana konnte sich selbst nicht begreifen, aber sie ging in die Höhle des Löwen und folgte Juan. Miguel hielt sie nicht zurück.
In der Küche stand Juan und guckte mit starrem Blick durch das winzige Fenster aufs Meer, in dem sich die Morgensonne spiegelte.
»Juan, deine Eltern und dein kleiner Bruder werden nicht sterben. Sie sind schon längst über den Berg.«
Als Juan sprach, drehte er sich nicht zu ihr um. »Ich kenne viele Menschen, die Gelbfieber hatten, und ich habe bei allen geholfen, sie zu beerdigen.«
»Das sind Ausnahmefälle.«
»Ausnahmefälle?«, giftete er und drehte sich zu ihr um.
Jana versuchte, fachmännisch zu bleiben und sich nicht auf Juans emotionale Schiene zu begeben. »Genau. Es gibt zwei Phasen bei Gelbfieber. Die erste kann geringe oder stärkere Symptome aufweisen, manche Menschen haben Gelbfieber, wissen es aber gar nicht. Alle überleben innerhalb und nach dieser Phase. Gefährlich ist die zweite Phase, die aber nur fünfzehn Prozent erreichen ...«
»Hör auf mit Zahlen! Stirbt meine Familie oder nicht?!«
»Ich kann nur so viel sagen, dass bei einem ungünstigen Verlauf der Krankheit etwa die Hälfte der Erkrankten innerhalb der zweiten Krankheitswoche stirbt. Da deine Familie diese Woche bereits hinter sich hat, wird sie genesen.«
»Meine Mutter spuckt Blut.«
»Das kann sein und gehört zum Krankheitsbild. Pflege sie, versuche, das Fieber zu senken und die Symptome zu bekämpfen. Sie wird sich berappeln und das Fieber überstehen. Es wird nicht mehr auftauchen. Alle, die Gelbfieber überstanden haben, bekommen es nie wieder.« Jana lächelte verkrampft. Ihr Herz klopfte wild in ihrer Brust. Sie konnte kaum verheimlichen, dass Juan ihr Angst einflößte. Er bekräftigte das auch noch, indem er einen Schritt auf sie zutrat. Unwillkürlich wich sie zurück und stieß an die Hüttenwand. Er stand dicht vor ihr. »So, so, Señorita Doctora, dann will ich mal hoffen, dass du die Wahrheit gesagt hast und mit deiner Prognose recht hast, sonst ...«
Sie versuchte, ihren Atem zu kontrollieren und ihm in die Augen zu blicken.
»Wieso bekommt mein Bruder eigentlich immer nur die schönen Frauen?« Spontan packte er ihre Handgelenke mit einer Hand, hielt ihr den Mund mit der anderen zu, drückte sie an die Hüttenwand und presste seinen ganzen Körper gegen sie.
»Weil du einfach nicht mit Frauen umgehen kannst«, sagte Miguel. »Lass sie los!«
Juan ließ augenblicklich locker und lachte höhnisch. »Zieh Leine, Miguel. Sie gehört nicht dir.«
»Du könntest dich ein bisschen mehr von deiner netten Seite zeigen, schließlich hat sie einiges für uns getan.«
»Ach ...«, schnaubte Juan, ließ Jana los und verließ die Hütte.
»Tut mir leid«, sagte Miguel.
»Weswegen?«
»Wegen allem. Ich sah keine andere Möglichkeit, meiner Familie zu helfen, als dich zu entführen.«
»Sie werden überleben. Bekämpft die Symptome und pflegt sie gesund.«
»Danke!« Nach einer Weile reichte er ihr die Hand.
Jana ergriff sie und sie verließen Hand in Hand die Hütte.
Die Sonne hatte ihren Weg gefunden und tauchte den Himmel in ein warmes Orange. Keine Menschenseele war zu sehen. Sie gingen auf den Strand zu.
»Warum bist du Pirat auf diesem Schiff?«, fragte Jana.
Miguel wurde verlegen. »Ich brauche das Geld.«
»Was hast du denn vorher gemacht?«
»Ich war Fischer, wie meine Familie, aber das bringt kein Geld mehr. Ob du es glaubst oder nicht, ich studiere auf dem Festland, obwohl ich nicht mehr in den Zwanzigern bin. Und dazu brauche ich diesen Nebenjob.«
»Es ist nie zu spät, den richtigen Weg zu gehen.«
Er lächelte. »Komm, ich bringe dich aufs Schiff zurück.«
»Aufs Schiff?« Jana blieb stehen, starrte ihn ungläubig an.
»Was dachtest du?«
»Mich wieder der Meute ausliefern?«
»Wie du gemerkt hast, kannst du mir auch nicht vertrauen.«
»Du hast es letztendlich aus Liebe zu deiner Familie getan.«
»Möchtest du ein Teil davon sein?«
Jana sah auf den Boden und scharrte mit dem Fuß. »Ich kann nicht«, flüsterte sie. »Ich bin liiert.«
»Ich weiß.«
»Woher?«
»Ich habe es gespürt.«
Sie blickten sich eine Weile an. Jana wurde heiß und kalt. Miguel hatte durch die Entführung nichts von seiner Aura eingebüßt. Die Sonne im Rücken, hob er sich deutlich vom Himmel und der Landschaft hinter sich ab. Seine halbnackte Brust hob und senkte sich regelmäßig. Jana verspürte ein unbändiges Verlangen, sich diesem Mann hinzugeben. Sie sehnte sich so sehr danach, dass sie Gary einfach für diesen Augenblick vergessen wollte. Sie stellte sich vor, wenn die starken Hände ihr die Kleidung auszogen und ihren Körper berührten. Jana wusste, dass er so viel Anstand besaß, sie nach den eben gesagten Worten nicht anzurühren.
»Nimm mich!«, stieß sie hervor.
Seine Atmung beschleunigte sich. Sekundenlang blickten sie sich an, dann ergriff er ihre Hand und lief mit ihr zu einem Bootshaus. Es stand an zwei Seiten offen, aber von der einen war es nicht einzusehen, da eine riesige Palme davorstand und von der anderen ebenso wenig, da die Seite zum Meer hin zeigte.
Miguel legte eine Hand auf Janas Wange, fuhr an ihrem Hals hinunter und streifte die Bluse über ihre linke Schulter. Dann nahm er die andere Hand mit hinzu und tat das Gleiche auf der anderen Seite. Jana zog ihre Arme heraus. Diese Bluse war nicht zum Knöpfen, sondern zum Überstreifen, und als Jana selber ihren langen Rock ablegte, rutschte die Bluse über ihre Hüften auf den Boden. Zeitgleich entkleidete Miguel sich. Im Nu war er bei ihr und fuhr mit der Hand in ihren Slip. Jana stöhnte auf. So schnell hatte sie ihn nicht erwartet. Er kniete sich hin, küsste ihren Bauch und hakte den BH auf, zog dann ihren Slip hinunter. Sie spürte seinen warmen Atem auf dem Bauch, dann an den Innenseiten ihrer Oberschenkel. Scharf sog sie die Luft ein, als er seinen Arm um ein Bein von ihr schlang und seine Hand von hinten zwischen ihre Pobacken fuhr, sich dann nach vorn zu ihrer heißen Möse schob. Die andere Hand presste er auf ihren Bauch, sodass sie sich angenehm gefangen fühlte. Er kreiste mit der langen Seite seines Zeigefingers in ihrer Spalte und stieß ab und an mit der Fingerspitze gegen ihre Klitoris.
Jana seufzte und krallte sich in seine Haare. Sie nutzte einen kurzen Augenblick seiner Liebkosungen, um ihm das Haargummi abzustreifen. Wie Seide fielen ihm seine dichten, schwarzen Haare über die Schultern.
Doch sie hatte keine Zeit, sich ausführlich mit ihm zu beschäftigen, da er ihre Spalte voll in Besitz genommen hatte. Immer wieder rieb er darin und presste nun seinen Mund auf ihre Lustperle, um sie zu saugen und sanft zu lecken.
Jana wurde ganz schwindelig und hielt sich an ihm fest, während sie stöhnte und spürte, wie ihre Säfte zusammenliefen.
Miguel ließ von ihr ab, schnappte sich sein Piratenhemd, breitete es auf dem Boden aus.

Claudia Stadler 05.10.2019 

Das Buch "Ich will dich, Pirat" wurde von Trinity Taylor verfasst und erschien 2019 im Blue Panther Books Verlag. Hier wird man auf eine Schiffsreise mitgenommen, die einem kleinen Abenteuer gleichkommt. Die Charaktere wurde gut herausgearbeitet und es macht Spaß mit ihnen die Sitten und Gebräuche der Piraten zu erleben. Auch die Erotik kommt nicht zu knapp in diesem Buch. Es kommt auch zu Bestrafungen, jedoch sind auch sehr viele prickelnde Szenen vorhanden. Die Wortwahl und die Schreibweise sind sehr gut gewählt, so dass man eine wundervolle Reise mit den Charakteren erleben kann. Jeder, der einmal eine Jetzt-Zeit-Piraten-Geschichte lesen möchte, kommt mit diesem Buch voll auf seine Kosten.

Jürg K. 03.10.2019 

Die Ärztin Jana McGill hat eine zweitägige Piratenfahrt in der Karibik gebucht. Dort soll den Passagieren gezeigt werden, was sich vor dreihundert Jahren auf einem Piratenschiff abgespielt hat. Jana wird nicht nur mit Bestrafungen und Sitten dieser damaligen Zeit konfrontiert, sondern auch mit ein paar sehr gut aussehenden Jetztzeit-Piraten - unter anderem dem charismatischen Piraten Miguel. Diese Geschichte ist frivol und eindrücklich geschildert. Der Sex mit den verschiedenen Leuten des Piratenschiffs lässt nicht lange auf sich warten. Finde das Buch sehr gutgeschrieben und kann eine Leseempfehlung abgeben.

N. Seidel 29.09.2019 

Mir gefällt die Grundidee der Geschichte, denn die ist durchaus mal etwas anderes. Trotz des Klappentextes, der mich nicht vom Hocker gehauen hat, habe ich es mir zugelegt, und leider ist es irgendwie enttäuschend. Vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch, vielleicht ist es wirklich nur nichts Besonderes. Weder die Sprache noch der Plot der Story sind es für mich wert das Buch bis zu Ende du lesen. Fällt bei mir leider durch.

wildberry 27.09.2019 

Das Cover finde ich sehr passend zur Story gewählt und gefällt mir. Schloss der dunklen Leidenschaft ist eine schöne historische Erotik / SM Story. Geheimnisse, prickelnde Szenen und lustvolle Leidenschaft machen die Story spannend. Dies war das erste Buch was ich von der Autorin gelesen habe. Sie konnte mich mit ihrem Schreibstil überzeugen. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen so das ich schnell in die Story von Celina, Morelle & Sophia hinein gefunden habe. Protagonisten und Handlungsorte wurden gut beschrieben. Leider fehlte mir zwischenzeitlich etwas an Tiefe. Trotzdem fühlte ich mich sehr gut unterhalten und kann das Buch weiterempfehlen.

Shaaniel 22.09.2019 

Blue panther books -Rezensionsexemplar- (unbezahlte Werbung) Ich will dich, Pirat! -Es verschwimmen nach und nach die Grenzen zwischen Show und gefährlicher und heißer Wirklichkeit ...- Autorin: Trinity Taylor Verlag: Blue Panther Books Preis: 12,90, Taschenbuch plus Lesezeichen Seiten: 200 Seiten ISBN: 9783964779410 Alter: ab 18! Erscheinungsdatum: 31. August 2019 4 Von 5 Sternen Hallo ihr Süßen Ich muss gestehen, eigentlich stehe ich so gar nicht auf Piraten Geschichten und Abenteuer, aber da ich schon einige Bücher aus dem Blue Panther Books Verlag lesen durfte, habe ich mich gespannt auf diese Erotische Geschichte eingelassen. Die mit ihren knapp 200 Seiten auch recht zügig zu lesen ist. Ich würde gut unterhalten und auch mein Kopfkino, hat hervorragend funktioniert, jedoch gibt es auch einen Markel an dem Buch. Nämlich diese obszöne und Vulgäre Sprache, die mir so absolut gar nicht gefallen hat. Trotz allem bekommt dieses Buch 4 von 5 Sternen, denn es war einfach mal etwas vollkommen anders. Piraten Erotik und dazu weißt du nie in welcher Zeit du dich wirklich befindest. Denn hier verschwimmen Realität und Fiktion gekonnt und die SM Erotik steht vollkommen im Vordergrund. Jedoch darf man hier keine zu großen Ansprüche an die eigentlich Handlung haben, denn die Erotik steht hier absolut an erster Stelle! Ganz lieben Gruß Sonja/Shaaniel

Angie 18.09.2019 

Ich habe eine Weile Überlegt wie ich mit der Rezi anfangen soll , weil ich das Buch einerseits gefallen hat, aber doch wieder nicht. Schwierig Der Anfang hat mir gut gefallen, aber mit der Zeit habe ich mich gefragt was es mit der Handlung auf sich hat bzw. Wo ist sie . Weil eine schöne Erotische Story eine gute Handlung braucht. Das hat mir etwas gefehlt. Zumindest sehe ich das so. Die Erotischen Szenen sind gut geschrieben und umgesetzt . Auch wenn es mir zu viel Gewalt wahr. Bei den Charakteren fehlte mir etwas, alles am Rande gehalten und man erfährt wenig über sie. Grade das hätte man etwas ausarbeiten können. Das Cover Passt auf jedenfall gut zum Buch weil es den Pirat zeigt. Ein erotisches Buch das mir recht gut gefallen hat obwohl ich es zu düster fand.

Julia H. 14.09.2019 

Danke an NetGalley und an den Verlag für das Rezensionsexemplar! Ich muss gestehen bis jetzt habe ich in diesem Bereich noch nichts gelesen. Es war für mich ein Experiment aber es hat mir gefallen nur weiß ich nicht ob ich in diesen Bereich noch mal was lesen werde da ich eher im Fantasy Bereich momentan bin. Die Handlung startet erst ruhig fängt aber dann an blitzschnell an Fahrt aufzunehmen, von der man mit gerissen wird, sodass man das Buch nicht mehr weg legen kann. Es ist einfach klasse wie ich hautnahe das gesehen am Bord mit Jana und ihrem heißen Piraten mit erlebt habe. Das liegt zu einem am flüssigen und lebendigen Schreibstil der Autorin und an den Charakteren die ich möchte. Ich habe in meinem inneren Auge alles wahrgenommen vom Geruch von schweiß vom Gefühl wie die Wellen das Schiff bewegen und dessen Geräusch. Ich konnte mir auch die Männer gut vorstellen. Die Lust und Leidenschaft sind nahezu greifbar für mich gewesen. Ich finde das Buch hat einen etwas die Zeit wieder gegeben wie es damals in der Piraten Zeit war was ich klasse finde. Man mischt Historie und Leidenschaft zusammen was auch gut gelungen ist. Ich finde das Buch echt gut obwohl ich genau wusste was mich erwartet und ich auch etwas anderes erwartet hatte bin ich positiv überrascht. Es hat echt Spaß gemacht es zu lesen und ja deswegen kann ich es auch empfehlen, wer so was mag kann es guten Herzen lesen.

Gremlins2 13.09.2019 

Ich will dich, Pirat! Erotisches Abenteuer von Trinity Taylor  Was für ein traumhaft schönes Leseerlebnis. Absolut genial gelungen intensiv und sagenhaft rund. Ich habe mit dieser erotischen Geschichte ein wahres Kopfkino erlebt. Protagonisten die lebendig wirken und mich völlig überzeugen konnten. Phantastisch wird hier ein richtig guter Plot mit Erotik versehen und unterhält genial. Dazu kommt eine konstante Spannung, die mich zusätzlich dazu bewegt hat dieses Buch in einem Durchlauf zu lesen. Dies alles bekam ich in einem wahnsinns geradlinig, geschmeidig und locker leicht zu lesen Schreibstil geboten der konstant im Fluss war.

Tina B. 05.09.2019 

Was für eine Geschichte? Trinity Taylor hat mich ab der ersten Seite gefesselt, denn Janas Geschichte ist abenteuerlich, rasant, prickelnd und spannend. Das gefiel mir sehr. Die Hauptprotagonistin Jana wirkte sympathisch, facettenreich und authentisch. Diese Story wird ausschließlich aus ihrer Perspektive erzählt. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, sehr fesselnd und bildhaft, dass gestaltete das Lesen sehr angenehm und kurzweilig. Ich hatte eine tolle Lesezeit und war vor allem vom Ausgang dieses Buches sehr überrascht.

Lisa Gurdan 04.09.2019 

Klappentext: Die Ärztin Jana McGill hat eine zweitägige Piratenfahrt in der Karibik gebucht. Dort soll den Passagieren gezeigt werden, was sich vor dreihundert Jahren auf einem Piratenschiff abgespielt hat. Jana wird nicht nur mit Bestrafungen und Sitten dieser damaligen Zeit konfrontiert, sondern auch mit ein paar sehr gut aussehenden Jetztzeit-Piraten unter anderem dem charismatischen Piraten Miguel. Er rettet ihr nicht nur das Leben, sie erlebt auch prickelnde erotische Abenteuer mit ihm. Doch dann taucht Janas Freund Gary an Bord des Piratenschiffes auf. Und als wäre das nicht genug, verschwimmen nach und nach die Grenzen zwischen Show und knallharter und gefährlicher Wirklichkeit ... Vielen Lieben Dank an den Blue Panther Books für dieses tolle Ebook. Das Cover finde ich sehr treffend. Ein wunderschöner Mann und ein toller Titel mehr braucht man doch gar nicht um auf ein Buch aufmerksam zu werden. Es wird nicht das letzte Buch der Autorin Trinity Taylor sein. Sie hat einen tollen und flüssigen Schreibstil. Am Anfang denkt man weis genau wie die Geschichte endet doch die Autorin hat einige raffinierte Plottwist eingebaut. Diese machen das Buch sehr spannend und doch etwas anderes. Viel Spass beim lesen, ich möchte nicht zu viel verraten.

Ramona 02.09.2019 

Erotische Erlebnisse auf einem Piratenschiff 31. August 2019 Format: Kindle Ausgabe Die Autorin beschert uns in ihrer Geschichte eine außergewöhnliche, abenteuerliche, geheimnisvolle, erotische Urlaubsreise auf einem Piratenschiff in der Karibik. Das Cover und der Klappentext sind treffend gewählt. Es warten eine Reihe von Herausforderungen auf Hauptprotagonistin Jana, die im täglichen Leben als Ärztin tätig ist. Aus Abenteuerlust wird plötzlich bitterer Ernst, wenn ihr gestellte Aufgaben an Bord nicht erfüllt werden. Sie wird zum Spielball männlichem PiratenEgos. Aber auch ihre Lust, Geilheit und Leidenschaft nimmt mächtig Fahrt auf. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, inspirierend, anregend, weckt die eigene Lust. Ich war sofort im Geschehen gefangen, da das Buch zur Erotik gleichermaßen eine ansprechende Rahmenhandlung enthält. Ich bedanke mich beim blue-panther-books Verlag für die Bereitstellung des Lese Exemplares und die damit verbundenen, vergnüglichen Lesestunden. Ein Piratenabenteuer das Lust auf mehr macht.

Dana 02.09.2019 

Jana möchte in ihrem Urlaub etwas ganz Besonderes erleben und hat eine zweitägige Piratenfahrt gebucht. Umrahmt vom traumhaften Schauplatz der Karibik lässt die Crew die raue Zeit der Piraten wieder lebendig werden und gibt den Passagieren die Möglichkeit, selbst in vergangene Epochen einzutauchen. Doch was Jana dann an Bord des Schiffes erlebt, übersteigt alles, was sie erwartet hätte. Den Schreibstil von Trinity Taylor empfand ich als angenehm und flüssig zu lesen. Man kommt schnell in die Geschichte rein, auch wenn man nicht übermäßig viele Hintergrundinformationen zu Jana und ihrem Freund bekommt. Das spielte für mich auch gar keine so große Rolle, denn die Haupthandlung spielte eindeutig auf dem Schiff, auf dem es fast egal war, wer man ist und woher man eigentlich kommt. Die Urlauber tauchen dort in eine ganz eigene Welt ein, die sie bestimmt nicht so schnell wieder vergessen werden. Der personale Erzähler verschafft dem Leser einen guten Überblick über die Handlung und ermöglicht dennoch ein paar Einblicke in die Köpfe der Protagonisten. Das intensivere Kennenlernen der Charaktere an sich stand insgesamt nicht so im Vordergrund, die Dinge, die man erfährt, reichen aber um sich einen groben Eindruck von ihnen zu verschaffen. Die Kulisse auf dem Piratenschiff wirkt sehr authentisch. Die Besatzungsmitglieder spielen ihre Rollen gut, es gibt Bestrafungen, wie es sie wohl bei den Piraten auch wirklich gab, reichlich Rum und nur karge Mahlzeiten. Und auch wenn einiges vielleicht ein bisschen abgemildert wurde und anderes dafür etwas überspitzt wirkt, verschwimmen doch recht schnell die Grenzen zwischen Realität und „Show“. Denn eigentlich sollte es ja eher ein harmloser Urlaub mit Einblicken in die Piratenwelt sein. Was Jana und die anderen bekommen, geht weit darüber hinaus. Gewalt, Demütigung und sexuelle Übergriffe gibt es genauso wie wissenswerte Informationen rund um die Piratenzeit. Das Buch hat eine richtige, interessant zu verfolgende Handlung und ich fand es dadurch deutlich angenehmer die Geschichte zu lesen, als wenn es nur ein erotisches Abenteuer nach dem nächsten gegeben hätte, obwohl Schauplatz und Situation so viel Potenzial für einen anderen Rahmen bieten. Ob nun alles in Bezug auf die Piraten so stimmt und obwohl ich manchmal nicht so richtig wusste, was nun gespielt ist und was eine echte Intrige, so fügten sich die Ereignisse insgesamt doch recht gut zusammen. Doch auch die Erotik bekommt ihren Raum in der Geschichte und ist gut in die Gesamthandlung eingebunden. Die Szenen sind abwechslungsreich, sowohl in Bezug auf die Partner, als auch in Hinsicht auf die Dinge, die dort ausgelebt werden. Angenehme Formulierungen lassen die Lust in diesen Passagen deutlich werden, ohne dabei zu derb oder plump zu wirken. Stellenweise sind die Piraten sehr grob im Umgang mit den Frauen, es gibt aber auch sinnliche, leidenschaftliche Momente, in denen sie ihre raue Art ein wenig ablegen. Fazit Eine leidenschaftliche Piraten-Geschichte mit ausgebauter, teilweise recht turbulenter Handlung und darin gut eingeflochtenen erotischen Passagen. Durch den angenehmen Schreibstil ließ sich das Buch gut und flüssig lesen. Dass die Figuren an sich etwas blass bleiben, empfand ich nicht als sehr störend, da der Fokus auf den Erfahrungen auf dem Piratenschiff und den damit verbundenen erotischen Abenteuern lag. Vielen Dank an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!

mellidiezahnfee 28.08.2019 

Diese Rezension finde ich jetzt relativ schwierig. Hier ist es so, dass die erotischen Anteile richtig klasse sind. Abwechslungsreich,heiß und eben sehr erotisch. Die Sprachwahl ist zwar teilweise auch vulgär, es fällt aber im abwechslungsreichen Geschehen nicht so sehr auf. Mein Kopfkino fand dieses Buch ganz klasse und konnte sich voll drauf einlassen. Fasziniert und tief versunken freute ich mich mit Jana und genoß ihre heißen Erlebnisse. Leider hat sich mein Verstand da stark geweigert. Extrem viele Logiklöcher in der Handlung, ein Plot der scheint, als sei er bei 40° Hitze und nach zwei Flaschen Wein entstanden. (zB: Jeder Arzt hat in seiner Arzttasche Antibiotikum !!!!! ) Falsche Tageszeitangaben wechseln sich ab mit nautischen Meisterleistungen die physikalisch absolut unmöglich sind... usw usw. Außerdem ist die Geschichte viel zu wirr um ihr einigermaßen folgen zu können. Nichts wird erklärt und viele Szenen sind schlichtweg unlogisch bis undenkbar. Warum trotzdem vier Sterne ? Ich fand die Erotik in dem Buch extrem heiß und ungewöhnlich. Ich habe mir beim Lesen auf jeder Seite immer wieder gesagt " Sie träumt bestimmt...auf der letzten Seite wacht Jana auf...nicht denken...ein Traum braucht keine Logik.." usw. Mit diesem Mantra versehen ist das Buch echt klasse !!! Fazit : Wer auf niveauvolle Erotik steht ist mit diesem Buch gut beraten, allerdings muß man die Rahmenhandlung komplett ausblenden . Heiße vier Sterne von mir.

Yvonne 27.08.2019 

Ich will dich, Pirat, von Trinity Taylor Dies ist eine herrlich überdrehte Piratengeschichte ganz nach meinem Geschmack. Ich bin schon immer ein Fan von Piratenfilmen gewesen und dieses Buch macht mir mindestens ebenso viel Spaß. Die Story beginnt ruhig und entfacht dann blitzschnell ein Feuer, dem ich mich nicht entziehen kann. Ich genieße es, die spritzigen Abenteuer von Jana, mit den mehr als heißen Piraten, hautnah mitzuerleben. Der flüssige und lebendige Schreibstil zieht mich in die Geschichte und mir bleibt nichts verborgen. Ich nehme den Duft von Männerschweiß wahr, der feucht die Brust eines großen Piraten bedeckt, während er sich vergnügt. Lausche den Wellen, die rhythmisch gegen den Bug klatschen und sich damit dem Rhythmus der in Leidenschaft versunkenen Menschen, anpassen Ich bekomme ein Gefühl dafür, wie es auf Piratenschiffen zugegangen ist. Hier ist kein Platz für Zimperlichkeiten und kein Platz für falsche Scham, aber jede Menge Platz für die eigene Lust und Leidenschaft. Von mir bekommt diese phantasievolle Geschichte 5 lustvolle Sterne von 5 und eine unbedingte Leseempfehlung.

Elisa W. 26.08.2019 

Um Himmels Willen! Das ist ein Buch, dass nur von Sex, Gewalt und noch mehr Sex strotzt. . Cover: Das Cover zeigt einen Piraten, namens Miguel - ziemlich heiß, wenn ihr mich fragt. . Schreibstil: Das Buch lässt sich ziemlich schnell lesen und ist mein erstes der Autorin. Ich finde, dass es flüssig und gut zu lesen ist. Es mich geschockt hat und es berauscht einen... . Meine Meinung: Das Buch ist zwar unter Frauenunterhaltung kategorisiert, aber passt perfekt zu Dark Romance, dass sich auf einem Piratenschiff abspielt.

Sabine M. 25.08.2019 

Jana McGill, Ärztin, hat zusammen mit ihrem Freund Urlaub in der Karibik gebucht. Da sie nicht nur am Pool liegen möchte, versucht sie ihren Freund, Gary, zu überreden, an einer Piratenkreuzfahrt teilzunehmen. Dieser lehnt ab und Jana unternimmt die Kreuzfahrt alleine. Diese ist allerdings anders, als sie erwartet hat. Die Kajüten sind erbärmlich, die Crew scheint außer Rand und Band, allem voran der Kapitän. Als sie aufbegehrt, wird sie über die Planke geschickt. Doch das Crewmitglied Miguel rettet sie und Jana verfällt diesem charismatischen Mann immer mehr.... Ich will dich, Pirat von Trinity Taylor hat als Rahmenhandlung eine Piratenkreuzfahrt durch die Karibik. Die Story an sich ist flüssig geschrieben, die Kreuzfahrt dient tatsächlich in meinen Augen nur dazu, die erotischen Szenen miteinander zu verbinden. Ergo ist die Handlung recht dünn. Es gibt zwar genügend Höhepunkte in diesem Buch, der Höhepunkt für mich als Leserin blieb jedoch aus. Als Pluspunkt ist anzumerken, dass der Schreibstil flüssig ist. Die Protagonisten blieben oberflächlich, vor allem Gary, der plötzlich in der Story wieder auftaucht und sich gleich eine Frau schnappt. Ich lese gerne erotische Bücher, die nicht realistisch sein müssen, aber etwas mehr Sinn in der Rahmenhandlung hätte dem Buch wirklich gut getan. Von mir gibt es zwei gut gemeinte Sterne für diese Story.

deine_elli 20.08.2019 

Jana will ein Abenteuer erleben und bucht einen zweitägigen Bootsausflug auf einen Piratenschiff. Ihr Freund Gary findet das albern und wartet lieber im Hotel auf seine Verlobte. Schnell stellt sich allerdings für Jana heraus, dass die Piraten nicht wirklich herumalbern, sondern alles todernst meinen. Die Passagiere müssen das Deck schrubben, über die Planke springen oder werden sogar für ihre Vergehen ausgepeitscht. Gott sei dank, nimmt Jana der gut aussehende Pirat Miguel in Schutz. Aber die anderen Piraten sind ebenfalls nicht uninteressiert an Jana. Und zu ihrem Erstaunen muss sie feststellen, dass sie abenteuerlustiger ist als sie dachte. Als allerdings ihr Verlobter Gary auch auf dem Schiff auftaucht, wird die Sache komplizierter. Für gewöhnlich sind solche Geschichte nur eine Aneinanderreihung von diversen Techtelmechteln. Ich will dich, Pirat liefert aber eine nette kleine Rahmenhandlung, So darf hier zwar ein Pirat nach dem nächsten mal in Janas Koje vorbeischauen, aber das bleibt zumindest etwas nachvollziehbar. Eigentlich würd ich lieber 3 1/2 Sterne vergeben. Zum Träumen ist dieses Piratenabenteuer sehr gut geeignet, zu viel Tiefsinnigkeit sollte man aber nicht erwarten.

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