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LadyBoy Lucy | Transsexuelle Abenteuer

von

Dieses E-Book entspricht 208 Taschenbuchseiten

Nach seiner Scheidung stürzt sich Gerry in die Arbeit und schafft mit seiner Firma den Durchbruch. Nun hat er Geld, aber keine Frau. Eine lange Phase der Enthaltsamkeit liegt hinter ihm und er verspürt den Wunsch nach geilem, unkompliziertem Sex. Er möchte sich etwas Besonderes gönnen und bucht einen Urlaub in Thailand. Dort genießt er die erotisch aufgeladene Atmosphäre in Pattaya. Schon bald lernt er die Transsexuelle Lucy kennen und entdeckt mit ihr bisher verborgene Seiten seiner Sexualität …

Über den Autor Alex Rankly:
Alex Rankly wurde als Sohn einer Journalistin und eines US-Soldaten in England geboren und verbrachte seine Kindheit und Jugend an Stützpunkten auf allen Kontinenten. Erst in seinen Zwanzigern fand er in Irland eine Heimat, wo er als Fotograf arbeitet und Geschichte und Psychologie studiert.

LadyBoy Lucy | Transsexuelle Abenteuer

von Alex Rankly

Fürnkranz war ein attraktiver Mann in den Vierzigern. Man sah ihm sein Alter an und auch, dass er genetisch gute körperliche Voraussetzungen hatte. Er hatte männliche Züge, war für deutsche Verhältnisse mittelgroß, gut gebaut und seine grau melierten Haare verliehen ihm, gemeinsam mit der Energie, die aus seinen blauen Augen strahlte, einen Ausdruck, der sowohl einige Abgeklärtheit als auch Neugier vermittelte. In den Jahren nach der Scheidung hätte es einige Möglichkeiten gegeben. Immer wieder hatten ihm Frauen durch Mimik und Gestik zu verstehen gegeben, dass er sie nur ansprechen musste, um etwas in Bewegung zu bringen. Aber Fürnkranz war in einer dumpfen Gefühlswelt gefangen gewesen, die durch die Zielstrebigkeit, mit der er seiner Arbeit nachgegangen war, noch verstärkt worden war, und so war er nicht ablehnend gegenüber diesen Avancen gewesen, sondern einfach taub und uninteressiert. Er konnte sich an wenige Momente erinnern, an denen ihn seine sexuelle Energie zur Entladung gedrängt hatte. Das war unter der Dusche oder vor dem PC geschehen, und zwar mit derselben Begeisterung, mit der er sich eine Dose Ravioli öffnete und aufwärmte. Er anerkannte die Notwendigkeit und begegnete ihr zweckmäßig, aber das war es auch schon.
Ganz anders, als er sich nun im Anflug nach Bangkok befand. Er konnte es kaum erwarten, wieder eine Frau zu spüren, zu riechen, ja sie einfach nur zu sehen. Auch nach längerem Kramen in seinen Erinnerungen konnte er nicht sagen, wann er das letzte Mal ein weibliches Wesen richtig angesehen hatte. Nun war er erneut bereit und versuchte sich einzureden, dass es wahrscheinlich gut war, dass er seine nicht nur aufkeimende, sondern plötzlich überbordende sexuelle Lust in fremden Gefilden ausleben wollte.
Mitten in seine Überlegungen meldete der Pilot, dass sie nun gleich landen würden. Alle schnallten sich an und freuten sich nach einem halben Tag in diesem Flugzeug, wieder festen Boden unter den Füßen zu bekommen.
***
Fürnkranz stand mit seiner Umhängetasche, die er auch an Bord gehabt hatte, vor dem Gepäckband und wartete, bis er seine Reisetasche erblickte. Sie war stabil und geräumig und konnte auch wie ein Rucksack mit zwei Gurten getragen werden. Er schnappte sich sein Gepäck und machte sich auf den Weg zum Taxistand, wo er sich einen modernen großen Toyota aussuchte. Der Fahrer sprach einen seltsamen englischen Singsang und Fürnkranz brauchte ein bisschen, um sich einzuhören. Ihm war klar, dass der Preis für die zwei Stunden Fahrt nach Pattaya zu hoch war, hatte es aber nicht nötig, zu verhandeln und auch keine Lust dazu. Der Taxifahrer quälte sich zunächst aus dem dichten Verkehr am und rund um den Flughafen, aber danach ging es zügig voran und es entwickelte sich ein Gespräch zwischen den beiden.
Fürnkranz, der ein aufgeräumtes Gefühl verspürte, ließ sich ein Hotel der oberen Mittelklasse empfehlen. Dann überschritt er eine innere Grenze und fragte seinen Fahrer nach einem guten Bordell. Mit weit aufgerissenen Augen klärte der Gefragte seinen Fahrgast auf, dass Prostitution in Thailand offiziell verboten sei und es deswegen keine offiziellen Häuser dieser Art mehr gab. Aber er kannte natürlich jemanden, der »sehr schöne, gute Frauen« vermitteln konnte und überreichte Fürnkranz eine Visitenkarte.
»Aber wenn du spazieren gehst, siehst du genug Mädchen. Du erkennst sie schon und kannst sie einfach ansprechen. Immer mit Kondom! Ist gefährlich!«, warnte er.
***
Das Hotel, das der Taxifahrer für Fürnkranz ausgesucht hatte, lag unweit vom Strand und sah von außen fantastisch aus. Fürnkranz gab ein großzügiges Trinkgeld und ließ sich sein Gepäck zur Rezeption tragen. Er verabschiedete sich vom Fahrer und musste ein wenig warten, bis er an die Reihe kam. Ein anderer europäischer Gast stand in der Nähe und blätterte in einer Art Speisekarte. Dann zückte er seine Geldbörse, nahm einen Fünfzig-Euro-Schein und ging mit dem Heft zu einem Mitarbeiter an der Rezeption, der gerade telefonierte. Er öffnete die Broschüre, legte sie gleich neben Fürnkranz auf die Theke und platzierte die Banknote auf dem Bild eines hübschen Mädchens.
»This one! One hour«, informierte er den Thai.
Der nickte, schloss die Broschüre und steckte die Note ein. Der Gast ging zum Aufzug. Der Rezeptionist beendete sein Gespräch und wandte sich Fürnkranz zu. Mit ausnehmender Freundlichkeit brachte er ihn dazu, sich ein luxuriöses Zimmer mit Ausblick auf den Strand und das Meer zu mieten. Fürnkranz willigte ein. Er wollte genießen und nicht sparen, und unterschrieb die auszufüllenden Formulare.
Mit der abschließenden Frage: »Kann ich sonst noch etwas für Sie tun?«, gab er ihm die Möglichkeit, zur Sache zu kommen.
Fürnkranz deutete mit dem Zeigefinger auf den Katalog, den der andere Gast gerade eben studiert hatte.
»Gern! Einen Moment bitte«, erwiderte der Hotelangestellte und klebte einen roten Punkt auf das Bild des Mädchens, das gerade bestellt worden war. »Die mit dem roten Punkt sind nicht verfügbar ...«
Fürnkranz nahm sich den Prospekt und setzte sich an einen Tisch in der Lobby. Tatsächlich, der Huren-Katalog sah aus wie die Speisekarten! Gut dreißig Mädchen und Frauen, alle wunderschön und in edlen Abendkleidern, blickten Fürnkranz lächelnd aus dem Katalog an. Neben den Fotos standen Preise in Dollar, Euro und Baht. Einige der Mädchen, die ihn am meisten ansprachen, waren im Augenblick besetzt, aber es gab noch genug Auswahl. Das und die Geilheit, die in Fürnkranz beim Betrachten der Bilder hochstieg, hieß ihn, nicht zu wählerisch zu sein, sondern eher rasch zur Tat zu schreiten.
Er ging zur Rezeption und deutete mit dem Finger auf Coco, die Prostituierte seiner Wahl. Der Mitarbeiter nickte und lächelte, sagte aber nichts, bis Fürnkranz verstand. Er nahm, wie sein Vorgänger, fünfzig Euro aus seiner Brieftasche und reichte sie dem Mann hinter der Theke.
»In einer Stunde?«, fragte dieser.
»Ja, bitte!«
Der Rezeptionist schlug auf eine Glocke und ein Bursche kam, um Fürnkranz mit dem Gepäck behilflich zu sein. Im Aufzug, der ebenso großzügig angelegt war wie die Einrichtung der Lobby, betrachtete sich Fürnkranz im Spiegel. Er sah nach dem langen Flug und der Anreise im Taxi etwas abgekämpft aus, aber über die Beule in seiner Hose musste er schmunzeln.
Das Zimmer war eine gute Wahl. Das konnte er schon beim Betreten zufrieden feststellen: Es gab einen Wohnraum und ein Schlafzimmer. Die offene Tür ins Badezimmer gab den Blick auf moderne, große Fliesen, eine geräumige Glasdusche und eine Whirlpool-Badewanne frei. Fürnkranz gab dem Boy ein Trinkgeld und begann anschließend, seine Kleidung in den Schrank einzuräumen. Dann zog er sich aus und duschte ausgiebig, um sich den Schweiß und den Körpergeruch abzuwaschen, aber vor allem, um sich zu erfrischen.
Im Bademantel rief er den Service an und bestellte sich einen Kaffee aufs Zimmer und bevor er auflegte, noch rasch eine Flasche Sekt und zwei Gläser. Er flanierte durch die Suite und blieb lange an der Glasfront stehen, die eine herrliche Aussicht auf den Strand und das Meer bot. Fürnkranz spürte eine Welle der Zufriedenheit und des Glücks durch seinen Körper ziehen. Schon lange war er nicht mehr so im Moment gewesen wie jetzt. Immer war er mit seinem Geist in der Zukunft gewesen, vor allem in der Zukunft seiner Firma und deren Projekte. Ihm fiel auf, dass er den ganzen Tag noch nicht an sein Unternehmen gedacht hatte, und schob es auch jetzt gleich wieder von sich. Er war hier, er hatte es sich verdient und er wollte es genießen.
Es klopfte an der Tür. Er öffnete, ließ den Zimmerservice in den Vorraum, bedankte sich und gab Trinkgeld. Als der junge Mann die Tür hinter sich schließen wollte, stemmte sich eine Hand vom Gang dagegen. Fürnkranz hörte eine Frau und den Kellner in einer fremden Sprache reden.
Dann öffnete sich die Tür erneut und der Angestellte sagte: »Ihr Mädchen ist da.« Er lächelte, ließ die junge Frau an sich vorbei und ins Zimmer eintreten.
Fürnkranz, der sich ein bisschen überrumpelt fühlte und dem es ein bisschen peinlich war, dass nun schon zwei Männer über seine Absichten Bescheid wussten, war überwältigt von der Schönheit der Frau. Die Asiatin mit dem sehr dunklen Teint ließ ihren Blick über Fürnkranz’ Gesicht und seinen in den Bademantel gehüllten Körper gleiten und lächelte. Sie hatte sicher schon hässlichere Kunden gehabt.
»Oh, Sekt! Das ist ja nett!«, sagte sie auf Englisch mit dem gleichen Akzent wie der Taxifahrer und der Bursche vom Zimmerservice.
Damit lockerte sie Fürnkranz ein wenig auf, der ihr die Hand reichte und sich mit dem Vornamen vorstellte. Coco hatte Schwierigkeiten mit der Aussprache seines Namens Gerhard und so nannte er ihr seinen Spitznamen Gerry. Das bereitete ihr keine Probleme.
Als Fürnkranz ihr ein Glas Sekt reichte, stieß sie mit ihm an, gab ihm Küsschen auf beide Wangen und flüsterte: »Hallo, Gerry«, als sie ihm zwischen die Beine griff und feststellte, dass er bereit war.
Fürnkranz stand breitbeinig im Vorraum, auf dem Boden hinter ihm lag sein Bademantel und er beobachtete mit einem breiten Grinsen, wie sich die vor ihm kniende Coco über seinen erigierten Penis hermachte.
Coco hatte sich die Bluse ausgezogen und der knappe schwarze Rock spannte über ihren Oberschenkeln und ihrem Po. Da sie in diesem Bereich gut ausgestattet war, machte die Szene was her, und Fürnkranz konnte nicht unterscheiden, was ihm mehr Freude bereitete, das ziehende und feuchte Gefühl auf seinem Schwanz, dass er schon seit ewigen Zeiten nicht mehr genossen hatte, oder der Anblick im Spiegel. Dort sah er eine wunderschöne junge Frau, die voller Lust mit ihrer Zunge an einem steifen Glied entlangfuhr, es dann bis zum Anschlag in ihrem Mund verschwinden ließ, während sie die ganze Zeit mit einer Hand seine Hoden massierte und mit der anderen durch Druck auf seinen Hintern den Rhythmus vorgab. Ihre kleinen, festen Brüste mit den dunklen, festen Warzen bewegten sich kaum, und Fürnkranz’ Blick blieb an ihnen hängen. In seiner Fantasie schoss eine Unmenge von aufgespartem Sperma auf ihr Dekolleté.
...
Es dauerte ein wenig, bis er das sanfte Rauschen der kleinen Wellen herausfiltern konnte, weil hier eine lautstarke Betriebsamkeit herrschte. Nicht nur die Einheimischen, die ihre Erfrischungen, Accessoires und Dienstleistungen anboten, auch die Gäste palaverten unentwegt. Fürnkranz versank ganz ins Hören.
Dann zuckte er hoch. Offensichtlich war er eingenickt. Die Eiswürfel im Kübel waren zwar geschmolzen, aber das Bier war immer noch angenehm kühl, auch seine Brieftasche war noch an seinem Ort. Dementsprechend positiv gestimmt, erlaubte er einem jungen Mädchen, ihn mit Sonnenöl einzuschmieren. Wahrscheinlich war es ohnehin zu spät und er würde schon einen Sonnenbrand haben, aber das duftende Öl fühlte sich in den sanften Händen des Mädchens wirklich wohltuend an. Fürnkranz stand auf, damit sie sich auch um seinen Rücken kümmern konnte. Das Mädchen massierte seine Oberschenkel, seinen Rücken, die Schultern und auch den Nacken, aber als sie ihre Hände kurz in seine Badehose gleiten ließ, und »Mit Happy End?«, fragte, verneinte Fürnkranz vielleicht eine Spur zu forsch. Sie beendete ihre Arbeit freundlich und gewissenhaft, nahm dankbar das Geld und zog weiter.
Er beobachtete, wie sie weiterging und sowohl Männer als auch Frauen ansprach. Manche ignorierten sie, andere schüttelten nur den Kopf. Fürnkranz fand das unfreundlich und respektlos. Dann hatte sie, unter einer kleinen Palmengruppe, einen neuen Kunden, einen älteren Herrn an die Siebzig, gefunden. Er war ein stattlicher Mann mit einem enormen Bauch. Die kleine Asiatin hatte im wahrsten Sinn des Wortes alle Hände voll zu tun. Als sie fertig war, legte sie dem Mann, der im Liegestuhl Platz genommen hatte, das Handtuch über den Körper und langte darunter. Selbst aus den fünfzig Metern Entfernung, die zwischen Fürnkranz’ Liege und dem kleinen Palmenhain lagen, konnte man deutlich erkennen, wie sie dem alten Mann einen runterholte, wie er sich immer mehr verkrampfte und sich dann entspannte. All das unter den uninteressierten Augen zig anderer Badegäste!
Fürnkranz entfuhr ein erstaunter Lacher und er überlegte, wie sich diese Szene am Chiemsee entwickelt hätte. Immer größer wurde seine Sympathie für diesen Ort, an dem Sexualität ausgelebt wurde, wie er es noch nirgends erlebt hatte, obwohl es von staatlicher Seite verboten war, als enormer Devisenbringer jedoch großzügig geduldet wurde. Fürnkranz gönnte dem Senioren seinen Spaß und auch wenn der beobachtete Vorgang absolut nichts Erregendes an sich gehabt hatte, begann er bereits, wieder an seine Abendveranstaltung zu denken. Er hoffte, auf dem Heimweg irgendwo eine Flasche Wein aufzutreiben, eventuell würde er seine heutige Dame der Vergnügungen bitten, etwas länger zu bleiben. Also begann er, sich umzuziehen, packte seine Sachen zusammen und machte sich auf den Weg, die Silhouette seines Hotels stets im Blick.
Zuerst kam die Promenade, auf der sich jede Menge Touristen tummelten, Pärchen, aber auch viele Männer, allein oder in kleinen Gruppen. Und natürlich die Einheimischen: Männergruppen, die lachend gemeinsam ihren Feierabend verbrachten, ganz normale Familien, die ihre Einkäufe nach Hause trugen, und unglaublich viele Prostituierte. Man konnte sie an ihrer Aufmachung sofort erkennen.
Fürnkranz fühlte sich sicher unter so vielen Leuten und er hatte die Augen offen für alle Eindrücke, die sich ihm offenbarten. In einem kleinen Laden entdeckte er ein Regal mit verschiedenen Weinen. Er kaufte einen chinesischen Weißwein, auf dessen Etikett unter den asiatischen Schriftzeichen Riesling stand. Gleich neben dem kleinen Markt war eine Bar, vor deren Eingang Frauen an Holztischen saßen und bunte Getränke aus Sektgläsern tranken.
Fürnkranz verspürte Durst und ging in das Lokal, um sich ein Bier zu bestellen. Es gab eine lange Theke, hinter der zwei Kellner standen. Der Rest der Bar war wie ein Großraumbüro in kleine Kojen eingeteilt, in denen jeweils ein bequemer Fauteuil und ein kleiner Beistelltisch platziert waren. In zwei der Kojen im Eingangsbereich saßen Männer, die sich über die Stoffwand hinweg auf Thailändisch unterhielten. Sie hatten die Hosen zu den Knöcheln hinuntergelassen und zwischen ihren Füßen knieten zwei Frauen, in offenen kimonoartigen Kleidern, und verwöhnten die beiden Herren oral.
Fürnkranz blieb stehen und betrachtete das Vorgehen. Einer der Männer blickte ihn kurz an, gar nicht unfreundlich, und plauderte dann weiter mit seinem Nachbarn. Die Damen machten schmatzende Geräusche und Fürnkranz konnte sehen, dass sie mit ihren Händen ein schnelleres Ende herbeiführten. Dann ging er weiter zur Bar, um sich sein Bier zu holen.
Kaum stand sein großes Bier vor ihm, saßen links und rechts auf den Hockern neben ihm zwei durchaus ansehnliche Frauen, die ihn fragten, ob er vielleicht einen Blowjob wollte. Fürnkranz war sprachlos und schüttelte verneinend den Kopf. Der Kellner, der ihn bedient hatte, kam dazu und fragte ihn, ohne jede Bewertung, ob er vielleicht schwul sei und einen Ladyboy wollte. Fürnkranz hatte schon davon gehört, war aber in dieser Richtung völlig desinteressiert. Also lehnte er ab und sagte, er wolle einfach in Ruhe ein Bier trinken.
Im Hintergrund kamen die beiden Freunde ziemlich zeitgleich und verließen danach das Etablissement. Der natürliche Umgang mit der Sexualität rang ihm Respekt ab. Wenn die beschäftigten Damen es freiwillig, und wie ihm erschien, ohne Abscheu ausübten, war das vielleicht die Ursache für die entspannte Freundlichkeit, die er bisher in diesem Land erlebt hatte. Auf jeden Fall spürte er Leben in seiner Shorts erwachen und es war höchste Zeit, ins Hotel zurückzukehren.
Als er sein Bier bezahlte, fragte er, welche Art von Bar dieses Lokal sein. Der Kellner erklärte ihm, dass er in einer Blow-Job-Bar gelandet sei, hauptsächlich von einheimischen Männern besucht, um sich zu entspannen.
Belustigt verließ Fürnkranz die Bar. Je näher er der Straße kam, in der sein Hotel lag, umso schöner wurden die Huren, die einzeln oder in Gruppen an den Ecken standen. Sie sprachen ihn an und warfen ihm Luftküsse zu, aber Fürnkranz verließ sich lieber auf den Katalog an der Rezeption. Er hatte dort noch einige sehr begehrenswerte Frauen gesehen. Die teils sehr freizügig angezogenen Damen erregten ihn und er beeilte sich, ins Hotel zu kommen.
An der Rezeption fragte er nach dem Ordner und suchte sich zwei hübsche Mädchen aus. Während er dem lächelnden Angestellten den erwarteten Euroschein übergab, fragte er, ob eines der beiden Mädchen auch bereit sei, es anal zu tun.
»Ja«, antwortete der, »das kostet aber extra.«
»Kein Problem!«, erwiderte Fürnkranz und griff kurz in seine Hose, um sein erigiertes Glied etwas besser zu verstecken.
Seine Frau hatte schon beim ersten Mal, als Fürnkranz ihren Hintereingang erobern wollte, mit einer Vehemenz und Deutlichkeit ausgedrückt, dass dies absolut tabu für sie sei.
»Mein Arsch gehört mir! Und nur mir!«, hatte sie damals deutlich gemacht, sodass er sämtliche weitere diesbezüglichen Avancen während ihrer Ehe unterließ. Wobei ihm das nicht leicht gefallen war, denn Analverkehr hatte ihn schon im Jugendalter interessiert, besonders, als Pornoheftchen in der Fußballkabine ein begehrtes Tauschobjekt waren.
Seine erste Freundin, ebenso unerfahren wie er, war bereit gewesen, vieles von dem, was für die beiden Neuland war, auszuprobieren. Fürnkranz war aufgrund eines Tipps einer seiner Mannschaftskollegen schlau genug gewesen, Vaseline bereitzustellen. Trotzdem schien der Genuss der Aktion sehr ungleich verteilt gewesen zu sein. Die kleinen Schmerzschreie seiner Freundin hörte er nur deswegen nicht, weil in seinem Kopf die Glocken läuteten. Nur einmal hatte er das Glück gehabt, eine Frau zu finden, die es nicht nur erlaubte, sondern ebenso heftig kam wie Fürnkranz, wenn er sich gleichzeitig mit den Fingern um sie kümmerte.
Kurz danach hatte er Monika kennen und lieben gelernt. Das hieß, rechnete er kurz nach, dass er sein bestes Stück schon mehr als elf Jahre nicht mehr in einen Arsch gesteckt hatte. Dass er jetzt dafür bezahlte, tat seiner Vorfreude keinen Abbruch.
***
Als sie eine Stunde nach seiner Ankunft an die Tür klopfte und er ihr öffnete, erschrak er wegen ihrer Größe. Das war auf dem Foto nicht erkennbar gewesen. Sie war wahrscheinlich unter einen Meter fünfzig und Fürnkranz bekam es kurz mit der Angst zu tun, ob ihm der Portier nicht ein Kind geschickt hatte. Das wollte er auf keinen Fall! Ihm war bewusst, dass er einer dieser Sextouristen war, über die er früher gelacht hatte und sie innerlich verurteilte, aber mit einem Kind? Nie und nimmer! Dann entdeckte er aber Anzeichen in ihrem makellosen Gesicht, die ihm verreiten, dass sie schon Ende zwanzig sein musste. Er fragte nach und tatsächlich antwortete die Dame, die sich Vera nannte, dass sie achtundzwanzig sei. Sie war klein, aber herrlich proportioniert. Ihre breiten Backenknochen betonten ihre schön geschwungenen Lippen und der zarte Köper mit der Wespentaille bot überraschend große Brüste. Auf dem Rücken reichten ihre schwarzen Locken fast bis zum Hintern.
Fürnkranz fragte noch mal nach, ob sein spezieller Wunsch ein Problem sei, aber sie verneinte, worauf sie das Finanzielle regelten.
»Zweimal?«, fragte sie, was er vorsorglich bejahte.
Vera hatte keine Mühe, sein schon seit Stunden bereites Glied zu versteifen, und streifte ihm ein Kondom über, wie schon die anderen Damen zuvor. Vor dem Spiegel kniete sie sich vor Fürnkranz nieder und verwöhnte ihn oral und, wie er beobachten konnte, sie streichelte sich dabei selbst. Neben dieser wirklich kleinen Frau kam sich der ohnehin groß gewachsene Fürnkranz wie ein Riese vor und auch sein steifer Schwanz sah enorm aus vor dem Gesicht der kleinen Vera. Das erregte ihn noch mehr und als sie sich plötzlich umdrehte und ihm ihren Arsch entgegenrekelte, wusste er, dass er nicht lange durchhalten würde.
Vera befeuchtete ihren Anus mit dem Saft aus ihrer Scheide, dann legte sie ihren Kopf auf den Teppich, fasste mit beiden Armen nach hinten und spreizte ihre Arschbacken.

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