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Reif trifft jung | Erotische Geschichten

von

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Dieses E-Book entspricht 184 Taschenbuchseiten

Was macht die Faszination aus, wenn Jung auf Alt trifft? Wenn ein unverbrauchter schöner Frauenkörper, Naivität und Leichtigkeit sich mit Erfahrung, Reife und Dominanz vereinen? In den Kurzgeschichten dieses Buches finden sich erotische Geschichten zwischen jungen Frauen und Männern, die Sex in allen Facetten kennen und lieben. Lassen Sie sich entführen auf mondäne Jachten, in königliche Gemächer oder abgeschlossene Behandlungszimmer ...

Reif trifft jung | Erotische Geschichten

von Holly Rose

Johnny kommt zu mir, küsst mich auf den Mund und sagt: »Halt doch einfach mal deine Klappe. Weißt du eigentlich, wie scharf ich auf dich bin. Seitdem ich dich das erste Mal gesehen habe, ist das bereits der Fall. Dein Gang – supersexy. Deine Augen, einfach atemberaubend. Deine Figur, so herrlich fraulich. Und sag mir jetzt bitte nicht, das stimmt alles nicht. Schere bitte nicht alle Surfer über einen Kamm, okay!« Johnny schaut mich ernst an. »Mein Vater hat eine große Schafsfarm in Australien, ich werde sie eines Tages übernehmen. Dazu brauche ich Geld. Viel Geld, Peggy – und dafür bin nach Sylt gekommen, um mir das Preisgeld von hundertundzwanzigtausend Euro zu sichern! Könnte ich wirklich gut als Einstieg gebrauchen. Ich bin kein Typ, der sinnlos Frauen vernascht.«
Ich sage erst mal gar nichts, lasse das sacken, was er gerade gesagt hat. »Ein Schafzüchter, also, so, so … Und wie kommt der ausgerechnet zum Surfen?«, frage ich ihn.
»Tja«, erwidert Johnny, »kann es wirklich deiner Aufmerksamkeit entgangen sein, dass wir auch über große Flächen Wassers verfügen?« Ich schlucke schwer, als er fortfährt: »Wir Australier kommen zwar vom anderen Ende der Welt, aber deshalb sind wir noch lange nicht dumm. Unterschätz mich nicht, Peggy.«
Ich atme tief durch.
»Sorry, tut mir leid. Wollen wir nicht erst einmal etwas essen, bevor ich dir weiter vorpredige, dass es mit uns einfach nicht funktionieren kann. Johnny, ich bin einfach zu alt für dich. Du tust dir da selbst nichts Gutes.«
»Sagt wer? Ob ich mir etwas Gutes tue, bestimme ich noch immer selbst. Aber meinetwegen, lass uns zu Abend essen.«
Das verschafft mir erst einmal Zeit, mich zu sammeln. Nur fürs Protokoll – selten habe ich so einen beharrlichen Lover kennengelernt wie diesen hier.
Er scheint beleidigt, dass ich laufend seine Jugend in die Waagschale werfe – also sage ich erst einmal nichts mehr und gehe mir die Hände waschen.
***
Das Catering hat mal wieder ganze Arbeit geleistet, und als Johnny die Köchin lobt, sage ich: »Ich gebe es gern an den Catering-Service weiter.«
»Aber den Champagner, den hast du schon selbst gekauft«, fragte er vorsichtig nach.
Auch da muss ihn leider schmählichst enttäuschen. »No, Sir! Ich bin eine hundsmiserable Köchin und seitdem ich allein lebe, eine noch hundsmiserablere Gastgeberin. Tut mir leid, ich bin nicht perfekt. Nur mein Hund versteht mich derzeitig gerade noch so.«
Ich schaue mich um. Wo ist die Kleine überhaupt? Madame lässt mich komplett hängen, hat sich in ihr Körbchen verkrochen und macht auch keine Anstalten, daraus hervorzukommen.
»Verräterin?«, fauche ich sie leise an, und sie blinzelt gelangweilt.
Unwillkürlich muss ich lachen und Johnny meint: »Oh, harte Schale, weicher Kern. Ja, so ein Hund macht schon was mit einem. Peggy, du bist wunderschön. Wenn du es mir erlauben würdest, würde ich es dir gern beweisen. Ich warne dich, ich kann da überaus beharrlich sein!«
»Oh, das kann ich auch. Aber ich bin gar nicht besonders erpicht darauf! Was hat dich eigentlich so angefixt, dass du angeblich nicht mehr ohne mich sein kannst?«
»Alles!« Johnny sieht mich an. »Dein golden schimmerndes Haar. Deine Gepflegtheit, dein Gang – einfach alles, Süße. Ich bin dermaßen geflasht, dass ich augenblicklich alles um mich herum vergessen habe. Peggy, du bist für mich echt ein wahr gewordener Traum. Ein Traum, den ich schon sehr lange träume – nämlich den, mit einer Frau zusammen zu sein, die ich wirklich lieben kann – das Alter, das ist wirklich so was von nebensächlich dabei.«
»Ich bitte dich Johnny, das geht nun aber doch ein bisschen zu weit. Du kennst mich doch überhaupt nicht! Du erzählst hier einen Stuss! Und ich soll das alles schlucken? Dein Vater mag ja Schäfer sein und du ein begnadeter Surfer, der dicke Preisgelder kassiert – wer weiß, vielleicht bist du aber auch nur ein armseliger Hochstapler. Ist gerade Hochsaison dafür.«
»So siehst du mich also! Machst dich lustig über mich …« Plötzlich wirkt er unglaublich traurig. »Wenn du das willst, gehe ich. Dann suche ich mir eben eine andere reife Frucht. Verdammt, kapier es doch endlich – ich kann nur mit älteren Frauen schlafen. Ich habe es doch probiert mit diesen High-Society-Gänsen. Die sind wirklich ziemlich krass drauf. Also sei kein Frosch, lass es uns wenigstens probieren, gib uns wenigstens diese eine Chance, verdammt noch mal!«
Ich gerate ins Trudeln. Meint er das jetzt ernst, oder sucht er nur eine billige Bleibe? Ich weiß, dass ich noch ziemlich platt bin, von dem, was mich ereilt hat. Vielleicht bin ich ja tatsächlich ungerecht. Mag ja sein, aber ich kann Johnny immer noch nicht ganz abnehmen, dass ich die Frau seiner Träume sein soll.
»Okay«, lenke ich ein, »dann bleib … für diesen einen Abend. Lass uns austesten, was geht. Mehr kann ich dir für den Moment leider nicht anbieten, tut mir leid!«
»Das reicht mir, Peggy«, meint Johnny erleichtert, »es zeigt mir, dass du mir nicht vollends in den Rücken fällst.«
Leise war er hinter mich getreten und seine warmen Lippen streifen meine Ohrläppchen. Es dauert nur eine Millisekunde, da stehe ich in Flammen.
»Was tust du denn da?«, wispere ich, und ob ich es nun will oder nicht, es erregt mich ungemein.
»Ich möchte heute nicht nur die Sektkorken knallen hören«, meint Johnny da, »ich würde gern das ein oder andere Stöhnen von dir hören.«
»Okay, okay! Nur diese Nacht, Johnny. Nur diese eine verdammte Nacht. Dann verschwindest du wieder aus meinem Leben.«
Johnny nickt und macht es sich in einem Lounge-Sessel bequem. Meine Möse beginnt zu tuckern, ich beginne zu überdenken, was ich ihm da gerade für ein Angebot gemacht habe. Eine Nacht mit mir, in meinem Haus!
Ich habe echt nicht vorgehabt, das zu tun. Dieser Typ hat mich vollends überrumpelt mit seinem Gesülze. Und ich Schaf falle natürlich darauf rein. Während ich noch immer darüber sinniere, füllt Johnny die Gläser nach, reicht mir ein Glas und wühlt sich durch mein dichtes, lockiges Haar.
Ich wehre mich dagegen, doch mein Körper spricht eine andere Sprache – ihn lässt diese sonnengebräunte, jugendlich straffe Haut nicht kalt. Er bedeutet mir sehr klar, dass ich ziemlich dämlich zu nennen wäre, würde ich diese Chance einfach so verstreichen lassen.
Neckisch liebkosen Johnnys Lippen meinen Nacken, und er drängt sich immer enger an mich heran. Als er sich von hinten an mich herantastet, mich sanft zu sich heurmdreht und mir mit seiner Zunge den Mund öffnet, bin ich hin und weg, beginne heißzulaufen und leugne nicht mehr, dass dieser Typ mich anmacht.
»Wollen wir nicht lieber hineingehen?«, frage ich ihn.
Erste Kleidungsstücke fallen bereits. Sehr schnell präsentiert er sich mir in allerschönster Nacktheit. Ich gebe zu, da habe ich mir etwas ganz Leckeres ausgesucht, denn sein Schwanz steht steil von ihm ab und ist durchaus von imposanter Größe.
»Mensch, Peggy – genieß es doch einfach. Genieß diese eine Nacht, egal, was danach passiert! Er steht doch auf dich. Wann kriegst du noch mal so ’ne Chance – in deinem Alter!«
Und da war es wieder – dieses Monstrum –, das Alter! Fast fünfzig, noch immer geil nach Sex – nicht mehr ganz taufrisch – und trotzdem: Er könnte dein Sohn sein!
Blende doch diesen Gedanken endlich aus! Er ist volljährig, er kann auf sich selbst aufpassen! Freu dich doch lieber auf einen supergeilen Fick, und dann adios, Amor!
Mein Unterbewusstsein hält mir eine böse Standpauke.
Stramm geht es auf dreiundzwanzig Uhr zu, solange haben wir auf der Terrasse gesessen und uns unterhalten. Johnny ist ein sehr zärtlicher Mann, überhaupt nicht aufdringlich. Was ich angenommen habe, ist nicht eingetreten. Er hat noch nicht einmal dazu angesetzt, mich zu verführen. Hat in seiner ganzen Pracht nur dagesessen, den Sonnenuntergang genossen und mich ganz sanft gestreichelt.
Mittlerweile bin auch ich nackt – ist ja nicht sonderlich schwer, sich das Kleid über den Kopf zu streifen. Danach fühle ich mich wie befreit, meine Möse puckert heftig – doch immer noch mag ich nicht an dieses Wunder glauben, welches sich da abzeichnet.
Erst als mein gesamtes Becken zu pulsieren beginnt, erst als ich bemerke, dass mir die Hitze in die Wangen schießt und ich vor Lust fast explodieren möchte, da bitte ich Johnny darum, ins Haus zu gehen und vielleicht doch das Bett aufzusuchen.
»Warum nicht hier?«, fragt er.
»Weil das meine Bandscheiben vielleicht nicht mehr mitmachen?«, gifte ich ihn an.
»Tja dann … hoffentlich hast du auch eine Gesundheitsmatratze?«, kontert er grinsend.
Ich kann mir leider ein Lachen nicht verkneifen.
***
»So habe ich mir immer den Sex mit einer reifen Frau vorgestellt«, meint Johnny, nachdem er in meinem Bett gelandet ist. »Erst wird sich gekabbelt, und dann kommt die große Kür. Du bist so unglaublich natürlich, so erfahren, total unkompliziert. Ich liebe es, es erregt mich.« Seine Hände greifen nach mir, beginnen, mich zu streicheln, Johnnys Finger wühlen in meinem Haar und bringen es in völlige Unordnung. »Mein Gott, wie ich all das liebe«, wispert er. »Ich glaube, ich träume. Der Junge und die reife Frau – oh Peggy, gleich werden wir den besten Sex auf dieser Erde genießen – ich werde dich führen, und du wirst genießen. Warum sträubst du dich nur so?«
Ich sag nichts mehr. Entspanne mich zusehends und sage mir: Wenn er das so will, soll er es haben.
»Nur diese eine Nacht. Nur diese eine …«
Wir spielen mit offenen Visieren. Müssen uns ja nichts mehr beweisen. Ich stehe zu meinem Alter – Johnny will genau das, und ich muss mich nicht verstellen. Weder den Vamp in mir hervorrufen noch irgendetwas sonst. Ich bin, wie ich bin, und das ist in diesem Falle auch gut so.
In seine Augen tritt die blanke Gier. Er beginnt mich zärtlich mit seinen Fingerkuppen zu streicheln und mich mit federleichten Küssen zu überdecken. Ich kann nicht verhindern, dass mir Schauer der Lust über den Körper laufen. Ich genieße den Augenblick, bin plötzlich ziemlich entspannt und lasse es einfach geschehen.
Unerwartet befingert er meine Möse. Es fühlt sich sehr erotisch an. Nicht nur, weil Johnny so vorsichtig agiert – nein, es ist ein sehr intimer Akt.
...
So ein Luder, sagte er zu sich, schnalzte mit der Zunge und lächelte in sich hinein. Seine Handynummer wollte sie also – so, so. Da wollen wir dich doch gar nicht lange warten lassen. Muss ja niemand erfahren.
Schnell kritzelte er seine Nummer auf das Papier, wollte dieses gerade unter Lucies Bewertungsbogen, den er ihr die nächsten Tage geben würde, deponieren, als sie hinter ihm in der Tür auftauchte.
»Wollten Sie mir etwas geben?«, fragte sie den Professor, der sich, leicht irritiert, nun zu seiner Studentin umdrehte.
»In der Tat hatte ich das im Sinn«, meinte er aufgeräumt. »Sagen Sie, bespitzeln Sie mich etwa? Was soll das denn?«
Offenbar hatte sich Lucie etwas ungeschickt angestellt, und sie biss sich auf die Lippen. »Ich bespitzele Sie doch nicht, Herr Professor – ich vergöttere Sie. Ich bat um Ihre Handynummer, um mit Ihnen ein Date zu vereinbaren. Wissen Sie, ich träume jede Nacht von Ihnen, und diese Träume enden jedes Mal damit, dass ich selbst Hand an mich legen muss. Meine Träume werden immer feuchter, je öfter ich an Sie denken muss.« Lüstern schaute Lucie den Professor an.
Dieser Blick zündete bei Frederick. Er drückte Lucie die Handynummer in die Hand und sagte: »Gehen Sie. Hier sind zu viele Augen. Wir telefonieren, danach werden wir weitersehen.«
Frederick Ludwig fühlte sich geschmeichelt. Dieses junge Ding mit seinen vierundzwanzig Jahren (er hatte bereits in der Computerdatei nachgeschaut und wusste noch so einiges mehr über sie) war wirklich ein kleines, verruchtes Luder. Und er war durchaus empfänglich für diese Art Frau – sodass er eigentlich nur noch gespannt darauf war, wie Lucie es anstellen würde, ihn für sich einzunehmen.
Momentan war Frederick etwas aus der Übung, was den Sex anbelangte, doch er sagte sich, es sei wie Fahrradfahren – einmal auf den Geschmack gekommen, und die Lust dazu wäre wieder voll entbrannt.
Die Fantasien, die ihm plötzlich durch den Kopf gingen, waren sicherlich nicht dazu angetan, ihn ruhiger werden zu lassen. So entschloss er sich zu einem langen Nachmittagsspaziergang, der im Café Eichholtz endete.
Sein Lieblingsplatz am Fenster war noch frei, er betrat das Café und ließ sich ein Stück Schwarzwälder und eine Tasse Mokka schmecken.
Zwei Tage später summte sein Handy. Lucie war in der Leitung und fragte ihn, ob er Lust verspüre, mit ihr auf ein Hotelzimmer zu gehen.
Lange Zeit kam nichts, und Lucie schoss nach: »Diskretion ist Ehrensache, Herr Professor! Ich will Sie nicht bespitzeln – oder was immer Sie von mir denken mögen. Ich möchte nur mit Ihnen schlafen, Sie verwöhnen und mir selbst einen unvergesslichen Nachmittag schenken.«
Fredericks Mund wurde trocken. Donnerwetter, das Mädchen strebte aber sehr zügig seinem Ziel entgegen. Er war gespannt darauf, was er erwarten konnte – für ihn war der heutige Nachmittag eine Premiere. Der Universitätsprofessor hatte sich nie dazu verleiten lassen, es mit einer Studentin zu treiben, diese Grenze hatte er nie überschritten.
Lucie nannte ihm die Adresse eines Hotels in der Innenstadt, welches der Professor kannte. »Donnerstagnachmittag, fünfzehn Uhr«, sagte Lucie, »das Zimmer ist auf meinen Namen gebucht.«
Bis zu diesem Tag verlief alles völlig normal. Zwar konnte Lucie sich nicht so recht auf ihr Studium konzentrieren, doch zumindest nahm sie an den Vorlesungen teil. Den Stoff bekam sie allerdings nicht mit.
Sie sagte sich, dass auch wieder andere Zeiten kommen würden – dann nämlich, wenn sie ihre Netze ausgeworfen und den Professor damit umgarnt hätte. Derzeit konnte sie an kaum etwas anderes denken.
Auch der Professor war, trotz seinem Hang zu jüngeren Partnerinnen, unsteter als sonst. Er wirkte nervös und unkonzentriert.
Natürlich fühlte er sich geschmeichelt, dass eine so junge Frau ein Hotelzimmer buchte, um es mit ihm zu treiben, das imponierte ihm sogar. Und er sagte sich weiter, dass man in seinem Alter schon fast dankbar dafür sein müsse, wenn eine Vierundzwanzigjährige Interesse an einem bekundete.
Diese Einsicht brachte ihn dazu, sich auf den Nachmittag mit seiner Studentin zu freuen. Er würde diesen jugendlichen Körper schon zu genießen wissen.
Auch Lucie bereitete sich nun auf ihren Nachmittag vor. Sie würde dem Professor etwas fürs Auge bieten, was er so sicherlich eher selten zu Gesicht bekam.
Hierfür hatte sie sich eine extra sexy Unterwäschegarnitur gekauft. Der Slip war ouvert gehalten, der verspielte BH betonte ihre vollen Brüste sehr vorteilhaft. Die Farbe Rosé, in Kombination mit zarter schwarzer Spitze, schmeichelte ihrem Gesicht und ließ die Farbe ihres Haares kräftiger zutage treten. Darüber würde Lucie ein hauchzartes Negligé tragen sowie schwarze halterlose Strümpfe. Schließlich musste ja auch die Verpackung stimmen.
Lucie würde ein paar Spielzeuge einpacken, wobei sie fast annahm, dass sie diese gar nicht benötigt würden. Höchstwahrscheinlich wären sich die beiden genug.
Das Hotelzimmer, in welchem Lucie nun stand und in dem sie auf den Professor wartete, war genau so, wie es auf dem Foto im Internet zu sehen gewesen war.
Ein breites Bett lud zum Verweilen und mehr ein – eine verspiegelte Zimmerdecke war das Nonplusultra des Zimmers – aus diesem Grunde hatte Lucie es gewählt, und sie müsste sich schon sehr täuschen, wenn es dem Professor nicht gefallen würde.
Dieser kam eine Viertelstunde später und schaute sich nervös um. Das kleine heißblütige Biest hatte auch noch Geschmack bewiesen. Er zeigte sich beeindruckt. Das Bett war eher als Spielwiese, als zum Schlafen gedacht. Die verspiegelte Zimmerdecke – all das erinnerte ihn mehr an ein Etablissement der anderen Art, denn an ein Hotelzimmer. Aber, nun ja, auch die Hotels gingen heute mit der Zeit, was sollte er lange überlegen, er würde sich ganz einfach überraschen lassen.
Lucie kam auf ihn zu und begrüßte ihn mit zwei Champagnergläsern in der Hand.
»Liebster Professor«, begann sie, »ich danke Ihnen, dass Sie meiner Einladung gefolgt sind. Danke für Ihr Kommen!«
Sie umgarnte ihn, sodass Frederick sich ihrem Charme nicht entziehen konnte.
»Frederick, bitte!«, sagte er. »Wir sollten uns duzen. Macht sich besser bei solch einer Gelegenheit, nicht wahr?«
Lucie nickte, und der Professor genoss den Anblick der jungen, schönen Frau, die sich nun langsam zu entkleiden begann. Er selbst hatte es sich mittlerweile in einem Sessel bequem macht. Das Champagnerglas in der Hand haltend, seinen Blick auf Lucie gerichtet war er voller Erwartung.
Und als diese nun in ihrer sexy Unterwäsche vor ihm stand, bekam Frederick Schnappatmung. »Was für eine Verlockung. Was für eine entzückende Verpackung«, meinte er, und sein Herz raste.
Dieser Hauch von Nichts, den Lucie da trug, erregte den Professor, ließ seinen Schwanz voller Vorfreude wippen, und zum ersten Mal gestattete er sich überhaupt, an ein Eindringen in diese zuckersüße Möse einen Gedanken zu verschwenden.
Lüsternheit lag in seinem Blick, Lucie umgarnte ihn aber auch wie die Motten das Licht. Sie teilte ihm unmissverständlich mit, dass sie ihn wollte, ihn begehrte und ihn regelrecht vergötterte.
»Ich sehne mich schon lange nach dir«, wisperte sie, und Frederick betrachtete sie voller Entzücken, streckte einen Arm nach ihr aus, und sagte nur: »Komm! Warum, hast du denn nie etwas gesagt oder zumindest irgendein Zeichen gegeben …«
***
Sie macht mich total scharf. Ich höre schon ihr lustvolles Stöhnen unter mir – was für ein kleines verdorbenes Luder. Dieses kleine Aas macht mich dermaßen scharf, dass mein Schwanz schon jetzt in sie eindringen möchte. Drückt ihre prachtvollen Brüste immer weiter hervor. Das verruchte Etwas, das sie da trägt, törnt mich dermaßen an. Meine Güte, ihre Nippel sind wie zwei kleine spitze Dornen geformt. Sie riecht so unglaublich gut.
Als Frederick sich all das eingestand, wusste er selbst, dass es kein Zurück mehr gab.
Lucie brauchte nicht mehr viel zu tun. Sie saß noch immer bei dem Professor auf dem Schoß, lies sich anhimmeln, sich berühren und ließ es zu, dass Frederick sie sanft auf die Schulter küsste.
Ihre Stimme war rau vor Begehren, als sie ihm zuflüsterte, ob er nicht Lust verspüre, sich ihr nackt zu zeigen, und Frederick zuckte leicht zusammen.
Er sah seinen leicht aus der Form gekommenen Körper vor sich – wie würde diese junge Frau auf so etwas reagieren? Würde sie ihn dennoch als begehrenswert empfinden oder doch eher als verbrauchten alten Dandy wahrnehmen.
Da hätte er wohl ein paar Tage eher einen Gedanken darauf verschwenden sollen, dachte Frederick, denn nun war es zu spät. Dreimal atmete er tief durch, dann begann er, sich zu entkleiden.
Lucie half ihm dabei – wollte ihm am liebsten seine Kleider vom Leib reißen, doch der Professor neigte offenbar zur Sorgfalt. Lucie hopste um ihn herum, machte ihn heiß, hielt ihm ihre Titten entgegen und wünschte sich, er würde einen Zahn zulegen.
Ihr hungriger Blick streifte sein Gesicht, pirschte sich an seinen Oberkörper heran, und als Frederick seine Hose abstreifte, da sah Lucie das erste Mal das Objekt ihrer Begierde – und das stand steil von dem Professor ab.
Er hat sich wirklich gut gehalten, dachte Lucie, man sieht ihm seine sechzig Jahre nicht wirklich an. Es turnt ihn an, wie ich mit ihm spiele, wie ich mich gebe … der Freudenspender des Professors ist wahrlich ein Prachtexemplar. Lucie schnalzte mit der Zunge.
»Du bist schön«, sagte Lucie zu ihm, kam auf Frederick zu und züngelte mit diesem.
»Danke für das Kompliment«, erwiderte er, »ich hoffe, es ist auch ehrlich gemeint.«
»Durchaus«, wisperte Lucie und begann damit, Frederick zärtlich zu streicheln und langsam um seinen Hintern herumzufassen und seine Backen zu kneten.
»Du hast einen sehr durchtrainierten Körper, der mich übrigens bis unter die Haarspitzen aufwühlt«, äußerte sich Lucie und bat Frederick darum, ihn verwöhnen zu dürfen.
Sie küsste ihn zärtlich, hätte ihn ewig weiterküssen können und nahm seine Schwanzspitze in den Mund.
Feine Nervenstränge tun das, wozu sie erschaffen wurden – die intensivieren die Sinnenreize – Frederick wurde immer erregter. Tiefer und tiefer ging es in Lucies Mundhöhle hinein.

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