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SexGier | Erotische Geschichten

(17)

von

Dieses E-Book entspricht 192 Taschenbuchseiten

Die Hauptfiguren in diesen acht Geschichten könnten unterschiedlicher kaum sein …
Da ist zum einen die verklemmte Verkäuferin Hannah, dort die sexgierige Tessa oder die männerfeindliche Penelope, auch die unbefriedigte Königin und zu guter Letzt die unscheinbare Rachel, die einer bizarren Leidenschaft frönt.
Doch eins haben alle Frauen gemeinsam: Sie wollen ihre SexGier stillen, ihr Verlangen nach Lust, Liebe und Sex.
Die Geschichten sind detailliert und einfühlsam erzählt. Mal stecken sie voller Sinnlichkeit, mal sind sie angefüllt von animalischem Sex – auf jeden Fall sind die Geschichten ein lustvoller Fantasieanreger.

SexGier | Erotische Geschichten

von Bele Random

Tessa rief sich das Bild des Mannes am anderen Ende der Leitung wieder ins Gedächtnis. Vor zwei Tagen hatte sie ihn beim Shoppen entdeckt, als er in einer Kiste mit Socken wühlte. Drei Dinge sprachen sofort dafür, dass er Single war – was Tessa eigentlich egal war. Er war nicht in Begleitung, trug keinen Ring und kaufte sich seine Socken selbst. Der Typ schien von schneller Entschlusskraft zu sein, denn er suchte nicht lange. Mit einem Packen schwarzer Socken in der einen Hand und dem Handy in der anderen, steuerte er zu einem Ständer mit Krawatten. Dort nahm er sich nicht wirklich Zeit und ging ohne Krawatte zur Kasse, schon wieder mit seinem Handy beschäftigt. Tessa beobachtete und scannte ihn von oben bis unten. Er war nicht viel größer als sie, ein bisschen jünger. Sein Outfit war in Ordnung. Die braunen Haare waren leicht gewellt und etwas länger. Seine Gesichtszüge hatten etwas Weibliches, Weiches. Es bestand die Gefahr, dass er schwul war. Das Risiko musste Tessa eingehen. Seine Statur war normal, sein Auftreten wirkte normal. Er war etwas blass und wirkte genervt von seinem Handy.
Tessa hatte genug gesehen und startete zum Angriff. Sie holte eine ihrer Visitenkarten aus der Handtasche. Auf der Vorderseite der Karte stand ihr erfundener Name »Tabea« und die Handynummer ihres Sexhandys. Darunter ein Spruch, den sie sich zum Lebensmotto gemacht hatte: »Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum.«
Auf der Rückseite stand handschriftlich: »Ruf mich an, wenn du Lust auf ein Abenteuer hast! Ich will nicht dich, nur Sex!«
Tessa ging zu der Warteschlange an der Kasse. Sie tippte ihrem Ausgewählten von hinten auf die Schulter. Er drehte sich um. Ohne ein Wort, nur mit einem verführerischen Lächeln, reichte sie ihm die Karte und ging, betont langsam, betont sexy. Sie war sich bewusst, dass er ihr hinterherschaute ...
Das Telefonat ging weiter.
»Ehrlich gesagt, kann ich mich gar nicht mehr an dein Gesicht erinnern«, meinte Robert. »Du warst so schnell weg. Aber von hinten betrachtet, bist du eine heiße Nummer, wenn ich das so sagen darf. Und du hast schön gelächelt und ganz tolle Haare«, fügte er noch, wie entschuldigend für seine erste Aussage, hinzu.
»Du darfst«, bemerkte Tessa nur kurz. »Und die genauere Betrachtung können wir ja bald nachholen. Wann hast du Zeit?«
»Heute? Oder geht dir das zu schnell?«, fragte Robert vorsichtig.
Tessa lachte in ihr Handy. »He, ich will dich nicht heiraten. Von mir aus heute Abend. Wo?«
Mit dieser Frage waren die meisten Männer überfordert und Tessa deshalb vorbereitet.
»Wohnst du hier in der Stadt?«, fragte sie den aufgeregten Typen.
»Ja.«
»Dann treffen wir uns im Westpark am Brunnen, der mit den Elefanten. Kennst du den?«
»Kenne ich«, bestätigte Robert. »Wollen wir es gleich im Park treiben?« fragte er total erstaunt.
Tessa schmunzelte. Sie merkte, dass er ein Anfänger war und auf so ein Angebot wohl zum ersten Mal einging.
»Wenn wir es beide wollen. Warum nicht?«
***
Als Tessa den Brunnen von Weitem entdeckte, sah sie mehrere Personen. Der Park, und insbesondere der Brunnen, waren ein beliebter Treffpunkt. Für ein erstes Treffen bestens geeignet. Nicht zu einsam, falls man doch die Flucht ergreifen müsste, und doch konnte man von hier aus überall ein einsames Plätzchen finden.
Da saß er, Robert. Zu seinen Füßen stand ein Rucksack. Tessa ging beschwingt auf ihn zu. Als Robert sie wahrnahm, sprang er vom Brunnenrand auf und lächelte ihr entgegen.
»Du bist wirklich gekommen!«, bemerkte er mehr zu sich selbst als zu Tessa. »Hallo, ich bin Robert.«
Die Situation schien ihm etwas seltsam zu sein, er wusste nicht, ob er ihr die Hand reichen sollte oder was zu so einem Treffen als Begrüßung angebracht war.
Tessa nahm ihm die Entscheidung ab. Sie küsste ihn flüchtig auf die Wange und meinte: »Hallo Robert, ich bin Tabea.«
»Ich habe wirklich bis zuletzt geglaubt, dass das ein Scherz ist. So was ist mir noch nie passiert«, sprach er schnell und aufgeregt weiter.
Tessa setzte sich auf den Brunnenrand und Robert neben sie.
»Ich bin da und nun kannst du erst mal entscheiden, ob meine Vorderfront deinen Ansprüchen genügt.«
»Wow, na du bist ja ... ähm ...«
»Direkt?«
»Ja, könnte man sagen. Du siehst toll aus und das weißt du bestimmt auch. Ich hätte dich nie angesprochen.«
»Siehst du, und genau da liegt das Problem. Wie soll ich da jemanden kennenlernen? Also muss ich den Anfang machen.«
»Du weißt genau, was du willst, stimmt’s?«
Tessa lachte: »Ja, und in diesem Moment bist du das.«
Robert wischte sich aufgeregt seine Handflächen auf seinen Oberschenkeln ab, immer wieder. Tessa schaute ihm direkt ins Gesicht, in seine grünen Augen. Er sah sie glücklich, aber immer noch mit einem klitzekleinen Zweifel an. Das Eis war gebrochen. Für beide stand fest, sie wollten zusammen Sex haben. Für Tessa war Sex im Park zwar keine Premiere, den hatte sie schon vor Jahren gehabt, aber immer wieder eine schöne Abwechslung. Eine Premiere musste vorbereitet werden.
»Komm! Lass uns ein Stück laufen!«, meinte Tessa und erhob sich.
Robert sprang auf und schnappte sich seinen Rucksack. »Ja, klar, lass uns ein Stück gehen.«
»Was hast du denn in deinem Rucksack?«, fragte Tessa und konnte es sich denken.
»Etwas zu trinken, Bier und Wein. Ich wusste nicht, was du magst.«
»Also hast du doch nicht an einen Scherz geglaubt?«
»Na ja, besser man hat, als man hätte. Eine Decke habe ich auch mit«, fügte er noch hinzu und vermied es dabei, Tessa anzusehen.
»Na prima. Dann suchen wir uns einen netten Platz und machen es uns gemütlich.«
Sie liefen durch den Westpark, vorbei an Joggern, Rentnern auf Parkbänken und Jugendlichen, die es sich bereits auf den Wiesen bequem gemacht hatten. Es war für einen September¬abend noch angenehm warm. Tessa und Robert plauderten miteinander, wobei Tessa den Weg festlegte. Sie kannte eine geeignete Stelle und hoffte, dass sie nicht schon von einem anderen Pärchen belegt war. Tessa bog vom Weg ab und lief über die Wiese einen kleinen Hang hinauf. Von hier konnte man weit über den Park schauen. Sie setzte sich ins Gras.
»Warte Tabea, die Decke«, fiel Robert ein und öffnete seinen Rucksack.
Gemeinsam breiteten sie die Decke aus und Tessa legte sich darauf. Nun war sie für alle anderen Parkbesucher praktisch unsichtbar. Über ihr war nur noch der Himmel. Sie verschränkte entspannt die Hände unter dem Kopf und schaute nach oben.
»Bier oder Wein?«, fragte Robert und kramte sitzend in seinem Rucksack.
»Gib mir ein Bier!«
»Das mag ich auch lieber.«
Robert öffnete die Flaschen und sie prosteten sich zu. Er nahm einen tiefen Schluck. Tessa nippte nur an der Flasche. Sie drehte sich auf die Seite und stützte sich auf ihren Ellenbogen.
»Komm runter zu mir!«, forderte sie Robert auf und klopfte mit der flachen Hand neben sich auf die Decke.
Robert stützte sich ebenfalls auf seinem Ellenbogen ab und sah sich nun diese wunderschöne Frau genauer an. Tessas Kleid war nach oben gerutscht und gab den Blick auf ihre langen braunen Beine frei. Die Rundung ihrer Hüfte und ihre schlanke Taille mussten jeden Mann auffordern, sie anzufassen. Ihre vollen Brüste, bedeckt von einer schwarzen Haarlocke, drückten sich in ihrem Ausschnitt seinen Blicken entgegen. Robert wurde heiß bei diesem Anblick und sein Glied regte sich in seiner Hose.
Tessa bemerkte seine lüsternen Blicke und stellte ihr Bier weg. Robert nahm noch einen Schluck und lehnte seine Flasche an einen Stein.
»Du hast tolle Haare, Tabea«, stellte er fest und nahm die Strähne, die auf Tessas Brust lag, zwischen zwei Finger. »Und nicht nur das«, sagte er fast abwesend und spielte mit der Strähne.
»Du kannst alles anfassen. Auch küssen oder lecken oder alles zusammen, wie es dir gefällt.« Tessas eigene Worte machten sie scharf und verfehlten auch ihre Wirkung bei Robert nicht.
In der Luft lag nun ein Kribbeln, eine Spannung, ein Knistern.
Tessas Hand fuhr über den Hosenbund unter Roberts Shirt, und er kippte Tessa auf den Rücken.
»Sag, dass ich träume! Du bist nicht Wirklichkeit.«
»Fass mich an!«, forderte Tessa ihn auf. Sie hatten genug geredet. Tessa wollte verwöhnt und gevögelt werden.
Robert ließ sich Zeit, als ob bei einer schnellen Bewegung sein Traum zerplatzen könnte. Er legte seine Hand auf Tessas Knie und fuhr ihren Oberschenkel hinauf. Am Saum des Kleides angekommen, schob er seine Hand ohne Widerstand weiter. Tessa trug keinen Slip. Robert sah ihre nackte Scham und mit leichter Hand strich er darüber. In Tessa zuckte es. Er hatte sanfte weiche Mädchenhände. Tessa spürte sie und konzentrierte sich ganz darauf. Nun waren sie unter ihrem Kleid über ihre Hüfte, Taille und den Bauch zu den Brüsten gelangt. Tessa öffnete die Augen und richtete sich auf. Mit geübtem Griff machte sie ihren BH auf und streifte ihr Kleid ab. Robert reagierte schnell und zog sich ebenfalls aus. Sie registrierte seine Erektion und griff zu. Mit seinem Schwanz in der Hand, legte sie sich wieder hin und schloss die Augen.
Robert legte sich neben sie und nahm weiter Besitz von diesem fantastischen Körper. Seine Hand umfasste ihre volle Brust. Mit dem Daumen strich er über ihre noch glatten Brustwarzen. Plötzlich spürte Tessa seinen Atem an ihrem Hals. Er küsste ihn und Tessa fühlte gleich darauf seine feuchte warme Zunge. Ein Schauer lief an ihr hinunter. Ihr Nippel, unter Roberts Hand, wurde hart. Robert spürte es und wanderte mit seinen Küssen zu ihm. Er umschloss den gehärteten Nippel mit den Lippen und sog daran. Seine andere Hand suchte dabei ihre zweite Brust und brachte den Nippel mit süßen schmerzhaften Drehungen durch seine Finger ebenfalls zum Stehen. Tessa bekundete ihr Wohlgefallen, indem sie noch intensiver an seinem Glied rieb. Roberts Lippen und seine Zunge bewegten sich auf Tessas Haut wieder hinauf zu ihrem Hals. Er küsste sich langsam zu ihrem Ohr.
»Lass ihn los!«, raunte er hinein. »Sonst spritz ich gleich in deine Hand.«
Das machte Tessa noch schärfer, auch der heiße Atem und seine Geilheit. Sie ließ seinen Schwanz los und packte ihn an den Haaren, um ihn zu ihrem Mund zu ziehen. Tessa saugte sich an ihm fest.
...
Der Mann stand im Gang an der Tür, hielt sich an der oberen Querstange fest und sah ihr erfreut zu.
»Ihren Fahrausweis, bitte!«, hörte sie die Frau in Zivil zu dem Mann an der Tür sagen.
Der wurde knallrot und machte einen Versuch, der peinlichen Situation zu entkommen, indem er seinen nichtvorhandenen Fahrschein suchte. Die Frau in Zivil machte ein Zeichen zu ihrem Kollegen und der, ein Bär von Mann, drängte sich durch die anderen Fahrgäste zu ihnen. Als allen klar wurde, dass er ein Schwarzfahrer war, baten die Kontrolleure den Mann an der nächsten Station, mit ihnen auszusteigen. Der Mann warf noch einen entschuldigenden und bedauernden Blick zu Penelope, die er mit Sicherheit gern kennengelernt hätte. Doch was er sah, ließ seinen Gesichtsausdruck einfrieren. Penelope lachte breit und zeigte ihm den Stinkefinger. Verwirrung, Erstaunen, Entsetzen, was immer es war, was Penelope in dem Gesicht des Mannes sah, es ging ihr runter wie Öl. Sie hatte ihn angeschmiert, er war am Arsch. Mit Genugtuung sah Penelope, wie der Mann, rechts und links von den Kontrolleuren rekrutiert, die U-Bahn verließ.
Penelope war stolz auf sich. Die Bahn fuhr weiter. Lächelnd sah sie aus dem Fenster und freute sich, ihre eigene Theorie wieder einmal bestätigt zu haben: Männer sind bescheuert. Männer sind schwanzgesteuert. Männer sind manipulierbar.
Penelope dachte an den bisher größten Erfolg ihres männerfeindlichen Wirkens, den Rausschmiss von Mr Mitchell. Obwohl die Ereignisse bereits ein Jahr zurücklagen, erinnerte sich Penelope genau an diesen Eindringling, der plötzlich in ihrem Büro stand. Ein eher unscheinbarer Mann ihres Alters, weder hübsch noch hässlich, aber eben ein Mann. Bisher hatte sie nur mit Frauen in ihrem kleinen Versicherungsbüro, mit sechs Schreibtischen, gearbeitet.
Mr Mitchell sollte die Schwangerschaftsvertretung für ein Jahr übernehmen. Ein Jahr sollte Penelope tagtäglich einen Mann ertragen und mit ihm zusammenarbeiten? Das ging auf keinen Fall! Sie mied Männer, wo immer es ging. Sie musste gar nicht mehr darüber nachdenken, es geschah intuitiv. Hatte sie in der U-Bahn die Wahl eines Sitzplatzes, setzte sie sich neben eine Frau. Standen am Ende von zwei Kassenschlangen ein Mann und eine Frau, ging sie zu der Frau. Auch ihre Arztwahl fiel immer auf eine Frau. Im alltäglichen Leben versuchte sie, die Kontakte zu Männern so gering wie möglich zu halten. Nur beim Sex machte sie eine Ausnahme.
Mr Mitchell musste weg. Das stand vom ersten Moment an fest. Zunächst übte sie sich in Zurückhaltung und studierte das männliche Wesen. Er war nett zu allen Frauen und mauserte sich schon bald zum Hahn im Korb. Mit kleinen Aufmerksamkeiten, einen Blumenstrauß für das Büro, einer Schachtel mit Konfekt und netten Worten, schleimte er sich in die Herzen der Frauen. Sogar die Chefin nahm er für sich ein.
Bei Penelope klappte das nicht. Sie ließ es sich nicht anmerken, sie spielte mit und ließ sich auf einen Kampf ein.
***
Penelope geizte nicht mit ihren Reizen. Obwohl sie sonst während der Arbeit nicht viel Wert auf ihr Äußeres legte, nur wenig Schminke und eher bequeme Kleidung trug, legte sie es nun darauf an zu gefallen. Es dauerte gar nicht lange und Penelope hatte das Gefühl, dass er mit ihr besonders viel flirtete.
Sie legte den Köder aus: sich. Und er biss an. Immer dort, wo sie unbeobachtet von ihren Kolleginnen war, spielte sie ihre Spielchen mit Mr Mitchell. Da eine leichte Berührung, da ein etwas längerer Blick, da ein kleines Kompliment oder ein anzüglicher Scherz. Schon bald musste Mr Mitchell glauben, sie hätte Interesse an ihm. Die Chefin persönlich verhalf Penelope schließlich zu ihrem finalen Auftritt, nur drei Wochen nach Mr Mitchells Einstellung.
»Paige«, sprach die Chefin die Praktikantin an und hielt ihr einen Notizzettel und einen Schlüssel hin, »holen Sie mir bitte diesen Vorgang aus dem Archiv!«
»Sofort«, antwortete eifrig die Praktikantin und erhob sich von ihrem Drehstuhl.
»Das kann ich machen, Mrs Russel«, bot sich Penelope an. »Ich brauche mehrere Akten und muss sowieso in den Keller.«
»Gut, dann machen Sie das, Penelope.«
Mrs. Russel übergab ihr den Zettel und den Schlüssel. Penelope nahm ihre eigenen Notizen mit und war schon fast zur Tür hinaus, da hörte sie die Chefin rufen: »Penelope?«
Sie blickte zurück.
»Nehmen Sie Mr Mitchell mit ins Archiv und zeigen Sie ihm gleich alles bei der Gelegenheit. Außerdem kann er Ihnen tragen helfen.«
»Natürlich, gern«, sagte Mr Mitchell pflichtbewusst und stand auf.
Penelope strahlte, allerdings nur innerlich. Äußerlich nahm sie die Anweisung völlig ungerührt entgegen und sagte: »Na dann komme Sie mit, ich zeige Ihnen die heiligen Hallen.«
Sie liefen den Gang entlang, an mehreren Büros vorbei, bis zum Fahrstuhl.
»Wollen wir uns nicht beim Vornamen nennen?«, fragte Mr Mitchell, als sie auf den Fahrstuhl warteten. »Ich bin Stanley.«
»Das ist nicht erwünscht«, sagte Penelope kühl. »Genauso wenig wie private Kontakte. Das haben Sie sicher schon bemerkt.«
»Das wurde mir sogar bei meinem Vorstellungsgespräch gesagt. Aber wer will das überprüfen?«
Sie stiegen ein. Die Türen schlossen sich. Sie waren allein.
»So ein heimlicher Kontakt hat doch auch was. Finden Sie nicht?«, sprach er leise, trat näher an Penelope heran und strich ihren Arm mit einem Finger von ihre Schulter bis zu ihrem Oberarm hinunter.
Penelope fröstelte und sah ihm direkt in die Augen. Sie waren braun mit kleinen gelben Sprengeln darin und langen Wimpern. Es waren schöne Augen, aber sie gehörten einem Mann.
Penelope leckte sich langsam die Oberlippe und hauchte: »Oh ja, das finde ich auch.«
Dann griff sie Stanley wie selbstverständlich in den Schritt und drückte sanft zu. Seine Augen weiteten sich. Der Fahrstuhl kam zum Stehen, die Tür öffnete sich.
Penelope ließ wieder los, drehte sich um und wollte gehen.
Stanley umfasste sie von hinten und hielt sie fest. »Penelope, bei dir weiß man nicht, woran man ist. Im Büro, wenn die anderen dabei sind, bist du so kühl. Manchmal habe ich das Gefühl, du kannst mich überhaupt nicht leiden und dann scherzt du wieder mit mir. Und jetzt, hier? Was soll das?«
»Komm und finde es heraus!«, forderte sie ihn auf.
Penelope ging voran, schloss die Tür zum Archiv auf, schaltete das Licht an und ließ Stanley eintreten. Von innen verschloss sie die Tür wieder, legte ihre Notizzettel auf ein Tischchen und lehnte sich mit dem Rücken an die Tür. Sie schwiegen beide. Stanley stand Penelope dicht gegenüber.
»Wer bist du?«, fragte er sich selbst mit verengten Augen, als witterte er eine nahende Gefahr.
Penelope legte ihren Zeigefinger auf seinen Mund, um gleich darauf diese Lippen mit ihrem Finger zu umfahren. Es waren schöne Lippen, aber sie gehörten einem Mann.
Stanley schnappte zu und sog Penelopes Finger in seinen Mund. Mit seinem Daumen tat er es ihr gleich. Er fuhr über ihre Lippen, öffnete sie und schob seinen Daumen hinein. Penelope fröstelte wieder. Diese kleine Geste machte sie scharf. Stanley versuchte, sie nicht zu küssen. Mit seinem Daumen in ihrem Mund drückte er sich an ihren Körper.
Sein Mund suchte ihr Ohr und hauchte hinein: »Ich würde gern mit dir vögeln.«
Dann tauchte seine feuchte warme Zunge in ihr Ohr. Penelope stöhnte. Die Zunge kreiste sanft umher und weckte animalische Gelüste in Penelope.
»Darf ich das als ein Ja deuten?«, hauchte Stanley weiter.
»Du darfst«, stöhnte Penelope mit geschlossenen Augen. »Besorge es mir richtig! Kein Blümchensex, sondern richtig!«
Stanley ließ von ihrem Ohr ab, packte mit seiner Hand die Haare an ihrem Hinterkopf und zog ihn nach hinten: »Wild? Grob? Hart?«
»Ja, genauso.«
»Das dachte ich mir.«
Stanley packte Penelope am Arm und zog sie in den Raum hinein. Er entdeckte einen leeren Schreibtisch, der wahrscheinlich zum Ablegen der Akten diente, und stieß sie darauf zu. Penelope knallte mit ihrem Hinterteil dagegen, hielt sich mit den Händen an der Tischkante fest und sah ihn herausfordernd an. Wie Tiere belauerten sie sich. Sein Brustkorb hob und senkte sich deutlich, seine Augen hatten sich wieder verengt. Stanley zog sein Jackett aus und warf es zu Boden. Mit leicht gebeugter Haltung kam er auf Penelope zu. Er hatte nichts mehr von einem seriösen Versicherungsmitarbeiter an sich. Vor Penelope stand der schwanzgesteuerte Mann, so wie sie ihn haben wollte.
»Zeig mir deinen Schwanz!«, zischte Penelope ihn an und zog gleichzeitig ihren Rock hoch.
Stanley öffnete seine Hose, ohne sie aus den Augen zu lassen. Dabei ging er auf Penelope zu.
»Hol ihn selbst raus!«, forderte er sie auf.
Penelope zog mit beiden Händen an den Hosen mitsamt der Unterhose und sah, wie sich sein aufgerichteter Ständer Platz machte, als er freigelassen wurde. Das hatte sie nicht erwartet. Ein unscheinbarer Mann musste eigentlich auch einen unscheinbaren Schwanz haben. Es war ein beachtlicher Ständer, ein schöner Schwanz. Der Schwanz eines Mannes.
Stanley hielt sich nicht mit einem Vorspiel auf. Er drehte Penelope grob um und drückte sich an sie. Penelope spürte seinen harten Schwanz an ihrem Hintern. Seine Hände umfassten ihre Brüste, er biss ihr in die Halsbeuge. Penelope knurrte ihr Wohlbefinden heraus. Stanley machte das gut. So gefiel es ihr. Warum erst liebliche Küsse verteilen und Süßholz raspeln, wenn es doch nur um das Eine ging: ficken.
Während er sie mit seinen Zähnen im Genick hielt, drückte er ihren Oberkörper auf die Tischplatte hinunter. Als sie da lag, richtete er sich auf. Er zog den Rock noch höher und ihren Slip hinunter. Mit beiden Händen umkreiste er die vollen Hinterbacken, holte mit einer Hand aus und schlug mit der flachen Hand darauf. Penelope stand darauf, sie knurrte lauter und streckte Stanley ihren Hintern entgegen.
»Mach endlich!«, knurrte sie ihn an.
Und da fühlte sie seinen Schwanz. Ganz langsam drang er in Penelope ein und sie dachte dabei an einen Spähertrupp, der erst die Umgebung erkundete. Dass Stanley dies aus Rücksicht tat, kam ihr nicht in den Sinn. Penelope war tropfnass und der große dicke Schwanz glitt in sie hinein und fühlte sich sehr ausfüllend in ihr an.

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