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Haut an Haut - verbotene Gier | Erotischer Roman

(1)

von

Dieses E-Book entspricht 184 Taschenbuchseiten

Die 35-jährige Kölnerin Connie ist sexy, beruflich erfolgreich und ... allein. Die Hoffnung, ihrem Traummann zu begegnen, hat sie fast aufgegeben. Da beginnt überraschend ihr attraktiver Münchner Kollege Mark über den Facebook-Messenger einen heftigen Flirt mit ihr. Trotz anfänglicher Zweifel lässt sich Connie auf den Austausch ein, der schnell alle Grenzen überschreitet. Außerdem kommt Mark nachts in hocherotischen Träumen zu ihr. Als sie die Sehnsucht nach dem gut aussehenden Mann kaum noch aushält, steht er plötzlich vor ihr. Wird Mark mit Connie ihre Chatfantasien ausleben? Oder was hat er mit ihr vor?

Über den Autor Cassie Hill:
Geboren und aufgewachsen in den sanften Hügeln der schottischen Highlands, zog es die aufgeschlossene und lebenshungrige Cassie nach ihrem Schulabschluss in die schillernden Metropolen Europas. Heute lebt die Autorin in Köln. Das Besondere an ihren Geschichten ist die Schilderung von Leidenschaft, Verlangen, Lust und Sex mit viel Liebe zum Detail – purer erotischer Genuss.

Haut an Haut - verbotene Gier | Erotischer Roman

von Cassie Hill

»Darf ich dich was fragen?«
Allein dieser Satz sorgte dafür, dass mir schlagartig heiß wurde. Aber ich schrieb ganz gelassen zurück: »Mach mal.«
»Auch wenn die Frage … mhmm … ein bisschen intim ist?«
Eine intime Frage? Was wollte Mark denn wissen? Ich schwankte zwischen Skepsis und der Tatsache, dass Marks Nachrichten mir einfach guttaten. Momentan neigte sich die Waagschale eindeutig in Richtung »guttun«. Das jedoch sollte er nicht erfahren, deshalb antwortete ich. »Man kann alles fragen. Und der Gefragte hat genauso das Recht, die Antwort zu verweigern.«
»Prima Einstellung, liebe Connie.«
»Danke, lieber Mark.«
Hatte er seine Frage wieder vergessen oder empfand er es plötzlich doch als unangenehm, mich etwas Privates, ja, sogar Intimes zu fragen?
Doch schon poppte Marks Frage auf: »Küsst du gern?«
Ja, diese Frage war tatsächlich sehr intim und deshalb irgendwie unverschämt. Doch irgendetwas gefiel mir daran und ich spürte ein angenehmes Kribbeln im Bauch. »Was glaubst du?«, schrieb ich zurückhaltend.
»Ich denke, dass du gerne küsst.«
»Gut gedacht. Und selbst?«
Connie! Ich zog die Brauen hoch. Auf was ließ ich mich da ein? Viel zu schnell hatte ich die Antwort formuliert und den Sendebutton gedrückt. Mein Verstand schien wie ich im Feierabendmodus.
Marks Antwort kam prompt: »Oh, ja. Ich küsse leidenschaftlich gerne. Und noch eine Frage: Magst du es, mit mir zu flirten?«
»Dieser Flirt mit dir kommt zwar etwas überraschend, aber ja, ich mag es.«
»Ach Connie, aktiv zu flirten, ist noch viel schöner.«
»Ich wusste gar nicht, dass es aktives und passives Flirten gibt! Was ist denn der Unterschied zwischen den beiden?«
»Hmm … schwierige Differenzierung. Aktiv Flirten, weil live, ist auf jeden Fall intensiver.«
»Also ‚passiv flirten‘ heißt bei dir, Nachrichten zu schreiben, ‚aktiv flirten‘ bedeutet bei dir, zu sprechen, zu lächeln und sich in die Augen zu schauen?«
Jetzt wollte ich es aber ganz genau wissen …
»Sich in die Augen sehen ... sich riechen … und berühren.«
Ein plötzlicher Stromstoß ging durch meinen Körper. Marks Flirten ging weit. In diesem noch unschuldigen Moment ahnte ich allerdings nicht, wie weit es tatsächlich gehen würde.
»Sich berühren, riechen und schmecken ist aber kein Flirten mehr ...«, wandte ich ein.
»Nicht? Aber es macht auch Spaß.«
»Typisch Mann. Ich muss schon wieder lachen.«
»Schmecken ... lecker.«
»Klar, dass du nur ‚schmecken‘ gelesen hast.«
»Nein, liebe Connie, ich bin nicht nur selektiv.«
»Schön, du bringst mich immer wieder zum Lachen.«
»Ist es nicht das Beste – wenn man die Frau zum Lachen bringt?«
»Oh ja, das stimmt. Wie lange hältst du das durch?«
»Ich glaube, das halte ich sehr, sehr lange durch.«
»So, so … du glaubst … eine Antwort mit Hintertürchen. Geschickt. Flirten halt.«
»Es soll ja reizen.«
»Was hast du vor?«
»Du fragst dich, wohin uns das führt? Ende offen!«
Die Frage hatte ich mir bereits am Vormittag gestellt.
Ende offen??? Dass Mark, der diesen, mich regelrecht euphorisierenden Nachrichtenaustausch begonnen hatte, nicht wusste, wohin uns das führte, verunsicherte mich. Mark Rensing, den ich in der Vergangenheit immer nur rational, gewissenhaft und unnahbar erlebt hatte und der als Mann für mich unvorstellbar gewesen war. Ende offen???
Das gefiel mir gar nicht. Trotzdem fragte ich mich gleichzeitig, wie er wohl im Augenblick aussah? Wenn er in der Konzernzentrale in Köln war, trug er vorschriftsgemäß schicke dunkle Anzüge, manchmal mit winzigen Nadelstreifen im edlen Stoff. Jetzt stellte ich mir Mark in einer modernen, eng sitzenden Jeans vor und einem dunklen T-Shirt, das sich über seinen strammen Brustmuskeln spannte.
»Ende offen? Mark! Du erstaunst mich! Du bist der Chef-Controller, der das Ziel klar vor Augen haben sollte. Nur frage ich mich sowieso gerade, wo der Chef-Controller in dir geblieben ist???«
»Jetzt bringst du mich zum Lachen. Nun, wir Controller, liebe Connie, sind nicht so trocken, wie ihr alle immer meint.«
»Okay, dann habe ich eben acht Jahre nur Mark, den Controller, gekannt ...«
Eine Antwort auf die Frage, wohin uns dieser Austausch führte, hatte ich immer noch nicht erhalten. Darauf herumzuhacken, kam aber nicht in Frage.
»Connie! Neue Zeiten ... Mit dir zu flirten, ist eben wirklich schön ... sorry ...«
Dass es Mark gefiel, mit mir zu flirten, war inzwischen mehr als offensichtlich. Und geschrieben hatte er das auch mehr als ein Mal.
Berühren, riechen, schmecken … Das erregende Prickeln, das von meinem Bauch in meinen Schoß floss und sich dort ausbreitete, bewies mir, dass mir dieser Nachrichtenaustausch mit Mark mehr als guttat. Schmetterlinge, dachte ich. Oh Gott, wie lange war das her? Das gehörte in längst vergessene Zeiten.
»Es gefällt mir, mit dir zu flirten und Gedanken auszutauschen«, tickerte Mark mich wieder an.
Dieser erotisierende Chat wühlte mich auf. Es wurde Zeit, mich zu verabschieden.
»Okay«, schrieb ich. »Jetzt werde ich mal ganz »unflirtlich« und verabschiede mich. Schlaf gut und träum was Schönes.«
»Oh. Schon vorbei für heute. Das finde ich ausgesprochen schade.«
»Ja, ich auch. Aber ich muss morgen ganz früh raus ... leider.«
Manchmal waren Lügen erlaubt!
Möglich, dass ich zu weit ging, wenn wir diesen Nachrichtenaustausch fortsetzten. Ich hatte mich beim Chat mit einem Kollegen bereits äußerst weit aus dem Fenster gelehnt. Aber mehr … nein, das ging nun wirklich nicht.
»Gute Nacht ... süße Träume.«
»... danke dir ... und ebenso.«
Doch auch nachdem ich die Fernsehnachrichten verfolgt, mich sorgfältig abgeschminkt und mir die Zähne geputzt hatte und nun nachdenklich zu Bett ging, blieb ich unruhig.
Mark hatte irgendetwas Elementares in mir geweckt. Er hatte eine blendende Flamme entzündet, die wild und heiß aufstob und die verdrängte tiefe Sehnsucht in mir entfachte. Das war seit Ewigkeiten keinem Mann mehr gelungen.
Aber lag es tatsächlich an diesem Mann, an Mark Rensing, oder hätte mich jeder gut aussehende Mann nach den langen einsamen Feiertagen mit ein paar nett gemeinten Worten oder einem kleinen Flirt zum Schmelzen gebracht?
Ich nahm mein Handy, rief Marks Facebook-Seite auf und betrachtete sein Profilbild. Mark war ziemlich attraktiv. Sein schwarzes Haar war hinten und an den Seiten kurz geschnitten, mit messerscharfen Konturen, der lange Pony fiel ihm lockig in die Stirn. Seine blauen Augen blickten aus einem scharf geschnittenen, leicht gebräunten Gesicht selbstbewusst in die Kamera, sein charmantes Lächeln gab den Blick auf ebenmäßige weiße Zähne frei.
Ich scrollte zu weiteren Fotos. Eins davon zeigte ihn in einem weißen Tennisdress – schick, schlank und mit definierten Muskeln an Armen und Beinen. Auf einem anderen Bild tanzte er ausgelassen und schob dabei sein dunkles Haar aus der Stirn.
Mark mit Freunden beim Essen in einem augenscheinlich noblen Restaurant. Und wieder dieses umwerfende Lächeln. Mark an seinem Schreibtisch in der Firma. Konzentriert studierte er irgendwelche Unterlagen.
Nein, Mark war nicht bloß attraktiv. Dieser Mann war eine wahre Augenweide.
Wieso hatte ich das nie wirklich bemerkt? Ich kannte Mark seit acht Jahren! Wir hatten an zahllosen Projekten gemeinsam gearbeitet und zahllose Arbeitsessen mit anderen Kollegen hinter uns gebracht. Natürlich – die Antwort darauf war klar! Ich hatte nie bemerkt, wie blendend er aussah, weil wir Kollegen waren. Und Kollegen kamen als Partner nicht in Frage. Außerdem hatte er auf mich unterkühlt gewirkt, sein Lächeln überheblich. Mark war für mich immer ein Mann gewesen, der keine Nähe zuließ, unnahbar war, arrogant und kalt wie Eis.
Ich schaltete das Handy ab und verschränkte die Arme hinter dem Kopf. Mark – was machte er bloß mit mir?
Als ich nach einer gefühlten Ewigkeit endlich einschlief, tauchte er in meinen Träumen auf:
Er hatte vergessen, mir Informationen für eine Pressemitteilung zu schicken, die ich dringend brauchte und um die ich ihn mehrfach gebeten hatte. Als ich nach Hause kam, stand er etwas verlegen mit den gewünschten Unterlagen unterm Arm vor meiner Haustür. Wir stiegen schweigend die Treppen zu meiner Wohnung im ersten Stockwerk hinauf. Ich führte Mark ins Wohnzimmer und machte Feuer im Kaminofen, vor dem wir etwas unbeholfen und unentschlossen standen. Schuldbewusst sah er mich an und fragte: »Ist die Flamme schon aus?«
Ich blickte auf das züngelnde Feuer hinter dem blank geputzten Kaminfenster und sagte ausweichend: »Nein, sie brennt.«
»Hey«, antwortete er mit tiefer, rauer Stimme, legte die Unterlagen achtlos auf den Tisch und berührte zärtlich meine Wange. »Es tut mir leid. Wirklich. Sei nicht länger böse mit mir. Ich mach es wieder gut.«
Er ließ seinen dunkelblauen Mantel auf den Boden fallen und schob ihn mit dem Fuß achtlos beiseite. Dann löste er vorsichtig mein locker aufgestecktes Haar, legte die Nadeln auf die Unterlagen und seine Hand kaum spürbar in meinen Nacken. Er beugte sich zu mir herab und küsste mich, nur ganz sanft. Sein Mund war weich und warm. Ich roch seinen leicht nach Kaffee duftenden Atem und einen herben, männlichen Duft, der aus seinen Poren strömte. Tausend Stromstöße funkten durch meinen Körper. Seine Lippen spielten verführerisch mit meinen.
Während sich der Druck seiner Hand in meinem Nacken verstärkte, öffnete er seinen Mund und schob seine Zunge fordernd zwischen meine Lippen. Ich gab seinem Fordern seufzend nach und ergab mich zitternd seinem Kuss. Er ging in die Knie und zog mich mit sich zu Boden. Ich fühlte die Hitze des Kamins und meine eigene Hitze.
Plötzlich war ich nackt.
Sein Mund liebkoste meinen Hals. Mit seinen Lippen und seiner Zunge reizte er die Haut über meiner Halsschlagader. Ich seufzte genießerisch. Er biss mehrmals ganz leicht zu und ich stöhnte laut auf.
Ich fühlte seinen steif geschwollenen Schwanz an meinem Oberschenkel und wurde gierig. Seine Zunge leckte meine Halsbeuge und meinen Brustansatz. Er streichelte meine Titten, zunächst sehr zärtlich. Meine Nippel richteten sich auf und er saugte abwechselnd fest an ihnen, während seine Hände meine Brüste nun kräftig kneteten.
Ich seufzte, stöhnte und rekelte mich unter seinen erregenden Berührungen.
...
Natürlich hatten wir beide kein Interesse daran, unseren intimen Flirt öffentlich zu machen. Und ihr Spruch »Genieße jetzt, bereue später« gefiel mir. Er passte so gar nicht zu meinem durchorganisierten Alltag und klang verrucht, nach Abenteuer, nach ungezügeltem und freiem Leben.
»Soll ich dir mal ein Geheimnis verraten?« Katja beugte sich vor und blickte mich verschwörerisch an. »Verbotene Sachen machen noch viel mehr Spaß als alles, was erlaubt ist.« Sie schüttelte ihr Haar auf und lehnte sich wieder bequem auf ihrem Stuhl zurück. »Mach dir also nicht so viele Gedanken. Genieß es, vielleicht für immer. Auf jeden Fall genieß es, solange es dauert. Und ganz ehrlich: Sollte das irgendwann abbrechen oder auseinandergehen oder was weiß ich was, wird keiner von euch so verrückt sein und euren heißen Chat aus verletzter Eitelkeit in der Firma an die große Glocke hängen. Dafür seid ihr in dieser Unternehmenshierarchie viel zu hoch aufgestiegen. Und wahrscheinlich bist nicht nur du, sondern auch Mark viel zu ehrgeizig. Ihr könnt also beide kein Interesse daran haben. Das Einzige, was ihr in dem Fall irgendwie geregelt bekommen müsst, ist euer weiterer Umgang bei der Arbeit miteinander. Aber, wenn du mich fragst – das wäre ohnehin jetzt schon der Fall. Dafür habt ihr euch schon viel zu intime Dinge geschrieben.«
Katja hatte recht. Wieso war ich nicht von selbst darauf gekommen? Und das fragte ich sie auch.
Sie grinste mich lange an und genoss meine verzweifelte Mimik. »Ach, weißt du, Connie. Du warst so lange allein. Und dann bricht plötzlich alles aus deinem tiefsten Inneren an die Oberfläche – Hemmungslosigkeit, Geilheit, der Wunsch, richtig heißen Sex zu haben …«, sie zog die Brauen warnend hoch, als ich widersprechen wollte. »Lass es, Connie, ich weiß genau, was gerade in dir vorgeht. Wir haben immer alles in klare, deutliche Worte gepackt. Nur, weil du jetzt eine jahrelange Pause in diesen Dingen eingelegt hast, wird sich das nicht ändern. Endlich wirst du mal wieder feucht zwischen den Beinen. … Und um auf deine Frage zurückzukommen: Du bist nicht von alleine darauf gekommen, weil du einfach überwältigt bist von dieser plötzlichen Leidenschaft. Du kannst nicht mehr klar sehen – außer in deinem Job. Da bin ich sicher.«
»Tja, meine Liebe, dann kann ich nur hoffen, dass es dir nicht ähnlich ergeht und du nicht so verwirrt bist wie ich, wenn du mal wieder jemanden kennenlernst, der dich so richtig umhaut.«
»Mhmm, ich hoffe genau das Gegenteil – es wäre schön, mich mal wieder so richtig aus der Spur geworfen zu fühlen, wild zu sein, ausschweifend. Und ich habe ja dann noch immer dich und Sandra, die mir mit eurem guten Rat zur Seite steht.«
Wie ich war auch meine beste Freundin seit geraumer Zeit allein. Und wie ich gehörte sie zu den sogenannten starken Frauen. Katja leitete die Personalabteilung eines großen Familienbetriebs und das höchst erfolgreich. Auch unsere Dritte im Bunde – Sandra –, die wir während des Studiums mittags in der Mensa kennenlernten, war stark und … Single. Sie war selbstständige Psychologin mit einer eigenen Praxis im besten Teil der Stadt und lehrte als Privatdozentin an der Universität, an der wir uns zufällig getroffen und dann angefreundet hatten.
Drei starke, unabhängige Frauen, die es bislang nicht auf die Reihe brachten, neben einem ausgefüllten Berufs- auch ein glückliches Privatleben zu führen.
Katja lachte laut, hob ihr Glas, stieß es klirrend gegen meins und sagte: »Auf Leidenschaft, unsittliche Begierde und richtig geilen Sex.«
***
Am nächsten Morgen kehrte ich mit meinem ersten Kaffee in der Firma auf meinen High Heels gedankenverloren in mein Büro zurück und ließ mich auf meinen Schreibtischstuhl fallen, als plötzlich der Messenger klingelte.
Ich hoffte, dass die Nachricht von Mark war. Sie war es!
»Warum hast du vorgestern unseren Chat abgebrochen? Ich habe mich kaum getraut, dich jetzt noch einmal anzutickern.«
Ich nahm einen Schluck Kaffee aus meinem Pott.
Wir hatten uns heiße Botschaften geschickt, die mich grenzenlos überforderten, ich war zum Fenster gegangen, hatte es aufgerissen und die eisig kalte Nachtluft eingeatmet um abzukühlen. Und dann war ich in meinem Gedankenchaos versunken. Ohne mich zu verabschieden.
Das war unfair gewesen. Wie hätte ich mich an seiner Stelle gefühlt?
Ich stellte die Kaffeetasse neben die Tastatur und tippte: »Das tut mir wirklich maßlos leid. Frag bitte nicht weiter nach dem Warum.«
»Aber es geht dir gut, oder?«
»Ja, danke. Alles prima.«
»Darf ich dich weiter anschreiben?«
Oh Gott, natürlich! Ich wollte nicht mehr auf Mark und seine erotischen Nachrichten verzichten. Blöd von mir, dass ich den Chat abgebrochen hatte, ohne ihm eine gute Nacht zu wünschen.
Hätte ich den Mut gehabt, mich noch mal bei ihm zu melden?
Wahrscheinlich!
Um ihn nicht zu kontaktieren, stand ich schon zu sehr in Flammen und wollte mehr. Das allerdings konnte ich ihm so nicht schreiben. Das wollte zurückhaltender formuliert werden. Deshalb antwortete ich: »Ich bitte darum. Und sorry noch mal.«
»Gut, ich schreibe wieder, wenn ich hier ein paar Minuten Zeit finde. Dann machen wir uns jetzt mal an die Arbeit. Hier zumindest türmt sie sich.«
»Bei mir leider auch. Bevor ich mich an meine begebe, schicke ich dir Haut an Haut und Lippen an Lippen …«
Ja … ich wollte Mark versöhnlich stimmen, damit unser Flirt weiterging.
»Das, allerliebste Kollegin, genieße ich und schicke dir Haut an Haut und Wärme an Wärme.«
Es ging weiter. Und ich freute mich darauf.
***
Am späten Nachmittag poppte Marks nächste Nachricht auf: »Na ...«
»Hey ...«
»Wohin willst du die nächsten Küsse haben?«
»... such dir was aus ...«
»Auf den Po.«
»... alle auf den Po? ... oder bekomme ich nur so wenige, dass sie für keine andere Stelle mehr ausreichen?«
»Vielleicht gebe ich dir auch vorne ein paar.«
»... wohin genau?«
»Auf deinen Venushügel.«
»... du bist so kurz. Arbeitest du noch?«
Seine Antwort ließ lange auf sich warten: »Ja, leider. Ich bin in einer Telefonkonferenz.«
»Da bleibt ja gar keine Zeit zum Flirten ... Und ich hatte mich schon fast an den prickelnden Austausch mit dir gewöhnt.«
»Entschuldige, bitte. Ich werde hier gerade komplett vereinnahmt.«
»Dann lass uns unseren Chat auf später verschieben, wenn du wieder Zeit hast.«
»Danke für dein Verständnis.«
Und mit dieser Nachricht hatte sich Mark offensichtlich ins Wochenende verabschiedet, denn ich wartete den ganzen Freitagnachmittag und -abend vergeblich auf die Fortsetzung unseres Chats.
Mein Herz und mein Körper vermissten ihn fürchterlich.
***
Am späten Samstagmittag hielt ich es nicht mehr aus: »Hey, hast du deine guten Vorsätze für das neue Jahr bereits aufgegeben?«
Er antwortete sofort. »Oh, nein ... aber gestern hatte ich noch einiges zu erledigen. Dabei hätte ich viel lieber mit dir geschrieben.«
»Da bin ich aber froh.«
»Schön, dass du dich jetzt meldest. Das heißt aber auch, dass ich dir nicht aus dem Kopf gehe, oder?«
»Nein, tust du nicht ...?«, gab ich widerwillig und doch gerne zu.
»Du mir auch nicht. Ich habe sogar von dir geträumt.«
In meinem Schoß machte sich schon wieder dieses verdächtige Kribbeln breit.
»Tatsächlich? Ich habe auch von dir geträumt.«
»Erzählst du mir davon?«
»... puhh, das wird aber heftig. Mir ist schon ganz warm.«
»Das gefällt mir. Hmmm …«
»... mehr als hmmmm.«
»Ich bin gespannt.«
»Wenn ich dir davon erzähle, bist du es. Garantiert!«
»Es wäre schön, etwas von deinen geheimsten Träumen zu erfahren … ich spiele gerne mit der Zunge. Magst du es, wenn du unten geleckt wirst?«
Mark war offen, Mark war fordernd. Mark war wie in meinem Traum.
Ich antwortete »... ja, das mag ich.«
»Soll ich dir schreiben, wie ich dich mit meiner Zunge verwöhne?«
»... bitte, tu das.«
»Dann müsstest du allerdings erst mal dein Höschen ausziehen und die Schenkel spreizen.«
»... bitte hilf mir dabei!«
»Beschreib mir dein Höschen!«
»Es ist aus glänzender, weinroter Seide mit etwas Spitze an den Bündchen und es ist winzig klein.«
»Trägst du den passenden BH dazu?«
»Ja, natürlich.«
»Das klingt ziemlich gut. Ich stelle mir gerade vor, wie die Körbchen deine prallen Titten halten. Aber ich konzentriere mich jetzt auf dein Höschen. Ich schiebe meine Finger in die spitzenbesetzten Beinöffnungen deines knappen Slips. Ich fasse dich nicht an, streiche nur ganz sanft mit meinen Fingerspitzen über deine Leisten und deinen Unterleib. Du sollst geil auf mich werden. Jetzt ziehe ich dir das rote Spitzenhöschen aus – aufreizend langsam. Du spürst, wie der weiche Stoff deine Schenkel liebkost und meine Hände wie zufällig deine Haut berühren. Bitte öffne deine Beine und zeig mir deine Lippen.«
»... ich fange vor Erregung an zu zittern, während ich mich für dich öffne.«
»Ich sehe die Lusttropfen an deinen Lippen und lecke sie zärtlich ab? … oh, Connie, du schmeckst gut. Das ist so erregend.«
»Bitte, spiel mit mir! Bitte, bitte, spiel mit mir.«
»Gerne, meine Liebste.«
Und dann war es fast wie in meinem Traum.
»Zuerst hauche ich dir ganz leichte Küsse in deine Halsbeuge …«
»Ich spüre deinen heißen Atem auf meiner Haut …«
»Jetzt knabbere ich an deinem Hals …«
»Ich werde geil auf dich …«
»Meine Finger berühren dein Dekolleté …«
»Bitte, gib mir mehr …«
»Ich knete deine Brüste.«
»Ich seufze und stöhne.«
»Das möchte ich gern hören.«
»Ich würde es dich gerne hören lassen …«
»Jetzt nehme ich deine Nippel zwischen meine Zähne, beiße aber nur ganz leicht in diese wunderbaren Knospen …«
»Uhhhh … das ist kaum auszuhalten …«
»Ich spüre, dass dich das anmacht. Sie werden ganz fest.«
»Es ist so …«
»Jetzt lutsche ich an deinen Nippeln und deinen Titten.«
»Ich strecke sie dir gierig entgegen …«
»Ich umfasse sie mit beiden Händen und walke sie richtig durch …«
»Oh Mark, ich will dich …«
»Fasst du dich gerade an?«
»... nein, Mark. Du machst mich zwar gerade richtig an, aber ich fasse mich nicht an.«
»Quälst du dich?«
»… irgendwie ja.«
»Du törnst mich maßlos an … Nun bin ich wieder zwischen deinen Schenkeln.«
»... was tust du da?«
»Ich lecke deine Spalte …«
»Bitte, küss mich zwischendurch ... ganz wild und enthemmt, sodass mir schwindlig wird.«
»Aber ja … und wie brauchst du es jetzt?«

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REZENSION SCHREIBEN

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