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Carwash – sind wir nicht alle ein bisschen Voyeur? | Erotischer Roman

von

Dieses E-Book entspricht 200 Taschenbuchseiten

Für Silvie avanciert der einfache Autowasch-Nebenjob zur Kunst des sexy Carwash. Das lockt natürlich nicht nur Voyeure an.
Mit der Zeit gesellen sich allerdings noch mehr heiße Dienstleistungen dazu:
So schlüpft Silvie z.B. in die Rolle des sexy Hausmädchens und rasiert ausgefallene Muster in Schambehaarungen. Der Höhepunkt wird ein Skatabend, an dem sie eine besondere Form des Grand Ouvert erlebt. Wird Silvie bei so viel knisternder Spannung und der vielen Versuchungen ihrem Freund Joe treu bleiben können oder endet alles in einem Fiasko?

Über den Autor Carrie Fox:
1964 in Dinslaken geboren, verbrachte Carrie Fox ihre Jugend in Duisburg. Außer einer Eins in Deutsch zeichnete sich nie ab, dass sie einmal Romane schreiben würde. Ihr beruflicher Lebenslauf führte sie über eine handwerkliche Ausbildung in den Einzelhandel. Den privaten Ausgleich schaffte sie sich mit ihren Hobbys, dem Schreiben und dem Fotografieren. Zunächst publizierte sie über 50 wissenschaftliche Artikel in einer historischen Fachzeitschrift. Dann schlug sie einen neuen Weg ein und begann, von erotischen Abenteuern zu erzählen. Die Geschichten dazu entstanden aus Erzählungen im Bekanntenkreis und eigenen Erfahrungen sowie einem gehörigen Schuss Fantasie. Hierbei kam ihr auch ihre Erfahrung im Recherchieren und Führen von Interviews zugute, die sie sich bei der Arbeit für die wissenschaftlichen Artikel angeeignet hatte. Carrie scheut sich nicht, direkt einen Blick in die Szene zu werfen – sei es der Besuch bei einer Domina, ein Gespräch mit dem Inhaber eines Swingerclubs oder das Treffen mit einem berühmten Pornofotografen.

Carwash – sind wir nicht alle ein bisschen Voyeur? | Erotischer Roman

von Carrie Fox

Wie schnell so etwas passieren konnte. Eben noch war sie im Café und hatte einen Fruchtcocktail getrunken und knappe drei Stunden später befand sie sich in einem fremden Wohnzimmer. Sie hatte jemand Interessanten gefunden und kennengelernt. Doch etwas an ihm war grundlegend anders als an anderen Männern. Sie konnte es nicht erklären, doch dieser Mann hatte es ihr angetan. Sie konnte nichts dagegen tun, dass er sie anzog wie das Licht die Motten. Er hatte eine unwiderstehliche Ausstrahlung und sie konnte sich auf unerklärliche Weise nicht gegen seinen Charme wehren. Schon im Café hatte sie seine fesselnde Anziehungskraft bemerkt. Sie hatte heimlich sein Aussehen gecheckt und für sich ausgewertet. Er trug sein Haar halblang und ordentlich frisiert. Er hatte markante, männliche Gesichtszüge, so wie sie es an einem Mann mochte. Sein Kinnbart war gepflegt und sein Blick voller Liebe. Oder hatte sie sich das nur eingebildet? Vielleicht war auch Verlangen in seinen Augen zu erkennen, auf jeden Fall aber auch etwas Bestimmendes, etwas Strenges und doch auch etwas Humorvolles, so glaubte sie, an seinen Lachfalten zu erkennen. Er wirke intelligent. Eine Führungsperson, ein Alphamännchen, als wäre er der Manager eines Großkonzerns. Er wirkte gleichermaßen zärtlich und dominant. Was für eine atemberaubende Mischung! Er war genau nach ihrem Geschmack und passte in ihre Vorstellung von einem vernünftigen und einfühlsamen Mann, der fähig war, sie zu lieben. Wie sie schnell festgestellt hatte, war er mit seiner Lockerheit und seinem sicheren Auftreten schon jetzt unwiderlegbar in ihr geheimes Seelenleben eingetreten. Ihm Zutritt zu gewähren, war ihr nicht schwergefallen. Schon wenn sie ihn ansah, loderte eine Feuerflamme in ihrem Innersten und brannte sich bis zu ihrem Herzen hoch. Sie brauchte ihn nur anzusehen und sofort wusste sie, dass dieser Mann etwas ganz Besonderes sein musste. Sein cooler Blick war insgesamt phänomenal und ließ sie nicht mehr los. Er trug einen perfekt passenden, schwarzen Anzug, was ihn sehr elegant erscheinen ließ. Vielleicht ein Maßanzug, denn für seinen trainierten Oberkörper passte sicher kein Anzug von der Stange. Ob er ihn nur von Berufs wegen trug? Seine Bewegungen, als er im Café auf sie zusteuerte, glichen einem Panther. Einem schwarzen Raubtier, das sie belauerte und sobald sie sich bewegte, auf sie zuspringen würde. Faszinierend! Doch er sprang sie nicht an, sondern kam manierlich auf sie zu und fragte, ob der Platz neben ihr noch frei wäre. Silvie hatte das Gefühl, dass sie sich bei ihm fallen lassen konnte und war gespannt, was sie erwarten würde.
Jetzt neben ihm zu sitzen, war Spannung pur. Schon schob er vorsichtig und mit Bedacht seine Hand auf ihren Schenkel. Er verzauberte sie regelrecht mit seinen sanften Berührungen. Sie ließ ihn machen und war gleichzeitig gespannt, was darauf folgte. Warum sollte sie sich denn zieren? Sie wusste doch ganz genau, dass er sie nur zu einem Zweck zu sich eingeladen hatte. Da waren doch alle Männer gleich. Aber etwas an ihm war so anders … Sie konnte seine Erregung förmlich spüren, ohne dass sie ihn anfasste und ohne dass ein Wort gefallen war. Seine Finger zitterten leicht auf ihrer Haut. Er rückte einige Millimeter näher an sie heran. Wie in Zeitlupe ließ er seine Hand auf ihrer Haut höher gleiten. Noch höher. Unter den Rock. Sie spürte, wie eine Wärmewelle ihren Körper erfasste, als sie seine Hand zwischen ihren Oberschenkeln spürte. Plötzlich hatte sie ein großes Verlangen nach ihm, das sich kaum noch zügeln ließ. Die Neugier auf diesen noch unbekannten Mann war unsagbar groß. Wie würde er sein? Ein guter Ficker? Ein sanfter? Ein heftiger? Die Gedanken daran ließen ihre Säfte fließen und sie breitete ihre Schenkel so weit aus, dass er ganz leicht unter ihren weiten Rock greifen und ihren Slip beiseiteschieben konnte.
»Was machst du mit mir?«, wisperte sie und ein leises Stöhnen kam über ihre Lippen. Wie sanft seine Finger sich den Weg in ihre tiefen Geheimnisse bahnten. Wie zart sie sich in sie hineinbohrten, als wäre es ein Vorgeschmack auf seinen Liebesstab. Sie hörte auf, ihn zu küssen und legte ihren Kopf genießerisch auf den Couchrand. Sie hielt die Augen geschlossen, um diesen tollen Moment ganz für sich zu erleben.
Joe fingerte sie sanft und hatte sich neben sie gekniet. Dann begann er, sie auszuziehen. Silvie hob ihren Kopf an und sah ihm dabei zu. Schnell und gekonnt hatte er ihren Rock geöffnet. Sie hob ihr Becken an, damit er es einfacher hatte. Flugs hatte er das leichte Kleidungsstück von ihren Beinen geschoben. Als sie sich aufrecht hinsetzte, zog er ihr das weiße T-Shirt über ihren Kopf. Sie hatte ihre Arme angehoben. Schon spürte sie, wie ihre vollen Brüste vor seinen Augen prangten und er war sichtlich erfreut, ihre Prachtexemplare streicheln zu dürfen. Wortlos nahm er sie in beide Hände und küsste sie genussvoll. Ein heißer Schauer überzog ihren Körper, als er seine Zunge über die Oberfläche der Brüste gleiten ließ. Sofort stellten sich ihre Nippel auf. Als wenn ein Windhauch über ihre Arme strich, richteten sich sämtliche Härchen auf ihrer Haut aufrecht. Seine Hände waren zärtlich und ein prickelnder Schub voller Leidenschaft fuhr durch ihren Körper, als er ihre Brüste leicht knetete. Sie musste auch etwas tun. Sich revanchieren für seine sanfte Streichelkunst. Er sollte einen ebenso starken Gefühlsausbruch erleben. Sie betrachtete die ordentliche Reihe von Knöpfen auf dem weißen Hemd. Einen nach dem anderen öffnete sie mit spitzen Fingern und schob es sanft von den Schultern. Sie streichelte dezent seine markante Brust und ließ die Spannung erneut aufkochen. Schließlich griff sie mit einer Hand zu seiner Hose. Langsam öffnete sie seinen Reißverschluss und steckte ihre Hand vorsichtig hinein. Überrascht fühlte sie, wie sein bestes Stück anschwoll. Sie zitterte leicht bei der ersten Berührung seiner seidenweichen Penishaut. Der erste Eindruck war sinnlich. Sein fester Schwanz hatte etwas Verlockendes, dem sie sich nicht entziehen konnte. Sie zog ihre Hand wieder heraus und griff in den Bund seiner Hose, um den Knopf zu öffnen. Dann rückte sie den festen Stoff Stück für Stück nach unten. Während sie sein Gesicht betrachtete, erkannte sie aus den Augenwinkeln, dass sich sein bestes Stück prall in der schwarzen Unterhose abzeichnete. Anscheinend gefiel ihm, was sie tat. Sie lächelte und wandte sich wieder der Hose zu. Als sie den oberen Rand des Slips berührte, schwoll seine Latte noch ein Stückchen mehr an und baute sich zu einem Zeltdach mit dem Stoff der Hose auf.
»Wir müssen ihn befreien. Er will nach draußen«, flüsterte Joe. Es war offensichtlich, dass er höchst erregt war. Silvie schob auch den leichten Stoff des Slips herunter und betrachtete erstaunt seinen wohlgeformten Riemen, der wie eine Eins stand. Am vorderen Hautkranz spitzelte eine blanke Eichel hervor, die bereits vor Erregung glänzte. Sie glitzerte ihr entgegen. Wie schön sie geformt war. Und wie glatt. Fast so, als wäre sie mit Zellophan überzogen. Sie nahm seinen Schwanz in die Hand. Verlockend und unwiderstehlich appetitlich sah er aus. Er war in ihrer Hand hart und fest geworden. Joe stöhnte auf. Sie näherte sich ihm und ließ ihre Lippen über die glatte Oberfläche der Eichel gleiten. Dann nahm Joe sanft ihren Kopf in seine Hände und dirigierte sie wieder nach oben. Er küsste sie kurz.
»Wir sollten ins Schlafzimmer gehen, da ist mehr Platz«, forderte er. Silvie erhob sich und folgte ihm.
Als sie durch die Tür gingen, staunte sie nicht schlecht über die Größe des Zimmers. Ein breites Bett stand an der Wand. Es war schon etwas in die Jahre gekommen, sah jedoch ordentlich aus und war sauber. Bequeme, große Kissen lagen darauf und die bunte Decke war ordentlich glatt gestrichen. Sicher würde diese Ordentlichkeit nicht lange anhalten. Ihre Muschi zuckte bei dem Gedanken, gleich mit Joe zu vögeln und die schön angeordnete Liegewiese während des Sex aufzuwühlen. Sie würden alles auf den Kopf stellen, das konnte sie deutlich spüren. Ungezügelte Lust stieg in ihr auf und bescherte ihr eine Vorfreude, wie sie schöner nicht sein konnte. Sie wurde feucht. Er umfasste ihre Taille, bückte sich leicht und hob sie, unter ihre Kniekehlen fassend, auf das Bett.
»Joe! Was machst du?«, quiekte sie vergnügt und ihr war, als schwebte sie bereits im siebten Himmel. Dann legte er sie ab wie ein kostbares Geschenk. Anschließend streichelte er zärtlich ihr Gesicht und gab ihr einen heißen Kuss. Wieder verbanden sich ihre Zungen in ihren Mündern und Silvie wurde heißer und heißer. Dann ließ er von ihr ab und betrachte ihren schlanken Körper. Sie konnte den verlangenden Blick seiner Augen verfolgen. Er schien ihren Körper abzuscannen und blieb abrupt an ihrem Bauchnabelpiercing hängen.
»Das ist ja niedlich«, sagte er und küsste zärtlich ihre weiche Haut um den Bauchnabel herum. Es fühlte sich an, als wenn ein Schmetterling über diese Stelle flatterte. Silvie stöhnte voller Begierde und wand sich hin und her. Das war ja nicht auszuhalten. Wann war es endlich so weit? Wann würde er sich über sie beugen und seinen harten Schwanz in sie treiben? Sein Kopf wanderte weiter hinunter. Seine Zunge glitt über ihren perfekt rasierten Venushügel und fand sogleich den erregten Punkt ihrer Lust. Als er seine heiße, feuchte Zunge über ihren Kitzler gleiten ließ, stöhnte Silvie laut auf. Wie ein Blitz fuhr ein heißes Gefühl durch ihren Unterkörper. Sich wohlig räkelnd, genoss sie seine herrlichen Zungenbewegungen und spürte, wie die Erregungskurve weiter in ihr anstieg, als wäre sie ein Stückchen Quecksilber in einem Thermometer. Wenn er so weitermachte, würde die Anzeige bald das Glasröhrchen sprengen.
»Ich halte das nicht aus«, keuchte sie.
Joe streckte seinen Körper über sie aus und stand alsbald mit seiner feuchten Eichelspitze vor ihrem verlangenden Eingang. Dann hielt er die Luft an, als stünde er unter enormer Anspannung und Erwartung. Sie sah, wie er ihre Mimik mit großen Augen betrachtete.
...
Außerirdische sollten sich in die Menschheitsgeschichte eingemischt haben. Was für ein Unsinn! Natürlich hatte er auch von diesen Theorien gehört und die Behauptungen wissenschaftlich überprüft. Aber das waren unbelegte Geschichten, keine beweisbaren Fakten. Es waren Behauptungen von Amateur-Astrologen und Hobbyforschern. Es regte ihn auf, dass Menschen so viele Unwahrheiten verbreiteten. Und dann noch dieses provokante Weibsstück. Auch jetzt noch hatte er das Gefühl, sein Hals wäre vor Wut geschwollen. Er überlegte. Hätte er das Thema nicht lieber sachlich mitdiskutieren sollen? Doch er hatte sich nicht in der Lage gefühlt, selbst gegen seine eigene Meinung zu kontern. Zu verletzend war die Tatsache, dass sich dieser Haufen ungehobelter, junger Menschen gegen ihn gestellt hatte und dann diese Frau!
In der alten Villa angekommen, lief er sofort die Stufen der breiten, leicht geschwungenen Marmortreppe hinauf. Das Haus war im Jugendstil erbaut worden und erinnerte schon fast an ein kleines Schloss. Blumige, weiße Stuckverzierungen umrandeten die Fenster des vanillegelb gestrichenen Gebäudes. Der Marmor führte sich auch im Foyer fort und kontrastierte mit der alten, dunklen, eichefarbenen Wandvertäfelung. Die Räumlichkeiten, die der Professor bewohnte, lagen in der oberen Etage. Unten war die Eingangshalle, der Essbereich und die Küche, die Zimmer seiner Mutter, der Salon und die Bibliothek. In der oberen Etage konnte er vier großzügig ausgestattete Zimmer sein eigenes Reich nennen. Zwei Bäder, ein großes Schlafzimmer, eine geräumige Küche, einen Büroraum und ein riesiges Wohnzimmer. Eigentlich war die Wohnung viel zu groß für ihn alleine. Ursprünglich war sie für eine Familie gedacht. Aber das Schicksal hatte es anders gewollt. Mit seinen achtunddreißig Jahren sah er zwar noch gut aus und er war fit genug, sein Leben zu meistern, aber eine Familie konnte er sich beim besten Willen nicht vorstellen. Sein Leben gehörte der Fakultät, der Wissenschaft und der Forschung. Es war nicht nur sein gewählter Beruf, sondern regelrecht seine Berufung. Er hatte keine Frau, geschweige denn Kinder. Zudem war es selten, dass er einen Gedanken an eine Frau gut fand. Viele waren für ihn wie Ungeheuer. Wie Monster, die sich nachts in seine Träume schlichen und ihn ängstigten. Meistens fühlte er sich unterlegen und wenn ihm eine gefiel, musste er oft feststellen, dass sein Interesse auf Frauen gefallen war, die er nicht haben konnte. Entweder, weil sie bereits verheiratet waren oder es ihm unmöglich war, an diese Personen heranzukommen.
Lucia, die spanische Haushälterin, könnte ihm gefallen. Aber auch an sie kam er nicht heran, weil sie die Angestellte seiner Mutter war. Er hatte sie schon öfter beobachtet. Sie war jung, eine spanische Schönheit, dunkelhäutig, temperamentvoll, rassig im Aussehen und mit langen, schwarzen Haaren, die leicht gewellt an ihrem Rücken herunterfielen und fast bis zum Po reichten. Zum Arbeiten band sie sich immer einen Dutt aus ihrer Haarpracht. Aber wenn es Feierabend für sie wurde und sie in ihr Zimmer ging …
»Lucia«, flüsterte Professor Seefeld und leckte sich über die Lippen bei dem Gedanken, sie beobachten zu können.
Er sah auf seine goldene Armbanduhr. Ja, pünktlich. In etwa zehn Minuten müsste sie über ihm in der Dachwohnung sein und sich umziehen. Sie hatte ja keine Ahnung, dass er sie beobachtete, wann immer er die Möglichkeit dazu hatte. Seine Wohnung war ein abgetrennter Bereich und der alte, mit Parkett belegte Korridor glich dem eines kleinen Schlosses. Lucia hatte keine Ahnung, dass er bereits an seiner geschlossenen Wohnungstür lauerte, wenn sie ins Dachgeschoss ging. Er liebte die Geräusche, wenn sie an ihm vorüberging. Das leise Knarren des Parkettbodens und das Trippeln ihrer leichtfüßigen Schritte. Meist hörte er auch, wie sie ihre Tür aufschloss und wenn er seine Wohnungstür einen Spalt breit öffnete, konnte er gerade noch sehen, wie sie hinter ihrer eigenen Tür verschwand. Sie sollte es niemals erfahren. Auch nicht, dass er ihr manchmal zuvorkam. Es war sein kleines Geheimnis, sich in dem großen Wandschrank am Ende des Korridors zu verstecken, der eigentlich für Konserven, Flaschen und andere Vorräte gedacht war. Dieser kleine Raum existierte, seit das Haus zu Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts zum ersten Mal bewohnt worden war. Nie wurde das Zimmerchen mit einer Renovierung bedacht oder umgebaut. Es war einfach eine Art abschließbare Abstellkammer und so klein, dass sich der Professor kaum selbst darin herumdrehen konnte. Vor einigen Jahren hatte er ein unauffälliges Loch in die Wand gebohrt, die an ihrem Schlafzimmer angrenzte. Unter einem Vorwand war er in Lucias Zimmer getreten und hatte sich zuvor die Stelle in der seidenen Blümchentapete ausgesucht, sie ausgemessen und von der Rückseite her durchbohrt. Sie hatte nichts bemerkt. Vielleicht hatte sie ihn auch nur nicht verstanden, denn ihre deutsche Sprache ließ noch zu wünschen übrig. Das Spanische überwog immer noch, obwohl sie Sprachkurse bekam, die seine Mutter bezahlte. Dieser wunderbare Akzent. Ihre Worte klangen voller spanischem Stolz, der sich in ihre deutschen Übungssätze einmischte. Wie er dieses spanisch-deutsche Sprachgemisch an ihr liebte. Er fand ihre Ausdrucksweise so erotisch, wenn sich Spanisch mit einmischte. Gedankenverloren ging Professor Seefeld in die Etage über ihm, direkt auf den Wandschrank zu, stieg hinein, schloss die hölzerne Lattentür und wartete, bis Lucia ihre Dachwohnung betrat. Endlich war es so weit. Er hörte ihre Schritte auf dem knarzenden Parkettboden des Korridors und gleich darauf, wie sie ihren Schlüssel in das Schloss steckte und knackend herumdrehte. Er stellte sich an das geheime Guckloch und schob das Scheibchen zur Seite, das das Loch von innen verdeckte, damit auf der anderen Seite nichts bemerkt wurde. Es war altmodisch, sich in dieser Art und Weise einen Einblick in ihre Privatsphäre zu verschaffen, aber es passte zum Charme des Hauses und er kam sich manchmal vor wie ein französischer Spion in einem alten Agentenfilm. Es fühlte sich toll an und wenn er sich vorstellte, er wäre ein Spionage-Experte, der sein Opfer verfolgte und observierte, gab es ihm ein Gefühl der Zufriedenheit und der heldenhaften Überlegenheit. In der heutigen Zeit wäre es sicher ein Leichtes, sich andere Beobachtungsmöglichkeiten zu verschaffen. Minikameras zum Beispiel. Aber würde es den Reiz der Situation nicht zerstören? Mit einer Beobachtungsvorrichtung, die die Bilder gleich auf seinen Computer senden würden, wäre er nicht nah genug am Geschehen. Er würde ihre Bewegungen nicht live erleben, ihre Geräusche nicht hören. Das Rascheln ihrer Kleidung gehörte unbedingt dazu. Ach, wie gerne stand er in dem alten Kämmerchen und war so nah dran, dass er sie fast berühren konnte. Wenn er durch das Guckloch hindurchsah, erblickte er ihr Bett und die Tür, die zur Dusche führte. Genug also, um zu beobachten, wie sie … Mein Gott, sie kam herein! Diese wunderschöne Frau öffnete ihre weiße Rüschenschürze, band sie ab und legte sie ordentlich auf das Bett. Dann folgte die schwarze Bluse, die sie Knopf für Knopf öffnete. Professor Seefeld öffnete seine Hose. Es erregte ihn, sie so zu sehen. Als sie sich die Bluse von den Schultern streifte, durchfuhr ihn ein herrliches Gefühl und sein Schwanz richtete sich auf. Er beobachtete weiter, was geschah. Sie griff mit den Händen hinter sich und nestelte am Verschluss ihres schwarzen Rocks. Wie gerne wäre er ihr dabei behilflich, doch er durfte sich nicht zeigen, sonst wäre sein schönes Geheimnis aufgeflogen und er hätte ein Problem. Nicht nur mit ihr, auch mit seiner Mutter … Still beobachtete er weiter, dass sie sich auf das Bett setzte, ein Bein anhob und sich die schwarzen Nylonstrümpfe herunterrollte. Wow! Was für ein Anblick! Der Professor wünschte sich, dass das Loch in der Wand größer wäre und er mehr von dieser sexy Gestalt sehen könnte, doch der Rand des Gucklochs verwehrte ihm weitere Blicke. Seine Hand umklammerte seinen steif aufrecht stehenden Riemen. Er drückte zu und wichste, als sich Lucia leicht zur Seite wandte und ihm einen guten Blick auf ihren wunderschönen BH gab. Wie hinreißend fest und voluminös ihr Busen darin aussah. Jetzt stand die spanische Schönheit auf. Sie drehte sich herum. Was für ein wunderbarer Rücken, so makellos und glatt. Und erst die Hautfarbe … als wenn sie frisch aus dem Urlaub gekommen wäre. Aber sie sah ja immer so aus. Dass sie Spanierin war, ließ sich nicht verleugnen. Sie griff an ihren hübschen Rücken und öffnete ihren BH. Als sie sich mit einer leichten Drehung erhob, erkannte er ihre formschönen und prallen Brüste, die leicht schwangen. Wenn sie sich doch nur ganz herumdrehen würde! Er konnte es kaum erwarten. Sie streifte die Träger herunter. Da … sie tat es. Sie drehte ihre Vorderseite genau zur Wand, sodass der Professor sie direkt vor sich sah. Sein Griff um den Schwanz verstärkte sich. Die Freude über diesen Anblick ließ seine Geilheit aufbrausen. Mit den Augen suchend, versuchte er, ein größeres Bild zu finden. Ihre großen, knackigen Brüste sahen hinreißend aus. Sie hatten scharf abgegrenzte, nicht zu dunkle Vorhöfe und fast schwarze Brustwarzen, die sich fingerdick und hart von den Brusttellern abhoben. Wahrscheinlich standen sie wegen der Kühle in ihrem Zimmer. Wie schön wäre es, sie zu berühren, die Brustwarzen zwischen Daumen und Zeigefinger zu halten und unter leichtem Druck zu zwirbeln … Große Erregung erfasste Professor Seefeld, als sie an ihren Hinterkopf griff und ihr Haar löste. Wie eine große, schwarze Welle fiel es über ihren hübschen Rücken. Sie schüttelte den Kopf, um ihr Haar aufzulockern. Professor Seefeld rieb sein Glied, drückte fest zu und stellte sich vor, an ihren Haaren zu riechen und sie mit den Händen zu durchwühlen. Plötzlich stand sein Schwanz wie ein Betonpfeiler in seiner Hand. Seine Eichel war feucht geworden. Am liebsten hätte er laut losgestöhnt, doch er musste leise sein. Sie durfte ihn nicht bemerken.

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