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UNFUCK YOUR WORLD | Ratgeber

von

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Ratgeber lebe.jetzt

Dieses E-Book entspricht 288 Taschenbuchseiten

Wie Du endlich und für immer mit Pornos und Masturbation aufhörst und Sex, Selbstvertrauen und ein neues & geiles Leben genießt!

Pornos machen so lange Spaß, bis sie zum Problem werden. Denn Pornos sind heute mit Sex- und Internetsucht in die Kataloge der Suchtstoffe neben Kokain und Heroin aufgenommen. Bis jedoch Betroffene ihr Hobby als Sucht wahrnehmen, sind sie im Teufelskreis der körpereigenen Drogen längst gefangen. Pornos sind jedoch nur die Spitze des Eisbergs. Entstehende soziale Ängste und Depressionen der wahre Gegner. So wird der Kalte Entzug zum Mittel und das porno Leben zur eigentlichen Agenda: Weg von Pornos, rein ins porno Leben! Mehr Willenskraft, Resilienz und Drive, Spaß am Sex und Spaß am Leben sind nicht selten das Ergebnis eines Reboots. Der Deal scheint keine Nachteile zu haben. Trotzdem ist der Entzug von Pornos extrem schwer. Für viele fast unmöglich. Er fühlt sich an wie bei einem Heroinentzug, nur, dass die Spritze an den eigenen Körper gewachsen ist. Selbst wenn Betroffene von künstlicher Stimulation fern bleiben, müssen sie ihr Leben langfristig ändern, um dauerhaft von Pornos weg zu kommen. Der Reboot ist der Anfang. Neue Wege und Gewohnheiten das, was das Leben porno macht. Von beiden Seiten handelt dieses Buch.

UNFUCK YOUR WORLD | Ratgeber

von Pascal Gabriel

KAPITEL 1: NA DU KLEINER WICHSER?
»Na du kleiner Wichser?« faucht sie lüstern in die Linse. Zwanzig Männer stehen aufgereiht um sie, bereit, das Objekt der Begierde gleich als Wichsvorlage zu benutzen. Der Film dauert über eine Stunde, bis das große Finale kommt. Ihr nasses Gesicht starrt in die Kamera, bevor sie mit der Füllung im Mund gurgelt und die Ladung mit einem knackigen Schluck herunter würgt. Ihr gesamter Körper dünstet im schweren Atem intensiver Erregung. Ihre Weichteile, angefangen bei den Lippen, sind heiß durchblutet und pulsierend angeschwollen. Während sie die Überreste an Kameralinse und Boden ableckt, steht mir der Mund weit offen. Ihre schwitzig-nasse Haut lässt warme Gefühle erahnen, wo eigentlich nur kalte Umgebung ist. Das blende ich geistesabwesend aus. Allgemein blende ich gerade alles aus, was meiner Fantasie nicht passt. Vier Stunden lang mache ich das. Vier Stunden, in denen ich meine Wohnung als meinen privaten Lustbunker eingerichtet habe und in die Trance der Onlinewelt gegleitet bin. Meine Hypnose: Online Pornos, Fantasien, Perversionen, Kopfkino. Vier Stunden. Eine unheimlich lange Zeit, die sich für mich wie 30 Minuten anfühlt. In dem Moment, an dem mir mein erstarrt offener Mund in meinem gefrorenen Gesicht auffällt, komme ich wieder zu mir.
Weißt du eigentlich, wie dein Gesicht beim Wichsen aussieht? Das ist eine ernst gemeinte Frage. Wenn du dich in einem Spiegel beim Masturbieren betrachten müsstest, könntest du dich so tief auf deine Fantasien einlassen? Wahrscheinlich nicht, denke ich mir, während ich mir Masturbation als einen Zustand vorstelle, in dem ich mich komplett in meinem Kopfkino verliere. Je öfter und intensiver ich mich in den vergangenen Jahren in immer surealeren Welten der Perversionen verloren habe, umso deutlicher wurde mir das Problem, dass das zwar gewohnt war, jedoch nicht normal sein konnte. Mir kam der Gedanke süchtig nach Pornos zu sein. Pornosucht? Was für eine verrückte Bezeichnung! Es würde heißen, dass Pornos ein Stoff sind, ohne den ich nicht leben kann. Das wäre doch gelacht, dachte ich mir und lieferte mir nur wenige Tage später den Beweis: ich halte es keine drei Tage aus, ohne mir exzessiv auf Filme im Internet einen herunter zu holen. Mittlerweile sind Jahre vergangen und dieses Ritual gehört zum festen Bestandteil meines Alltags. Ob es Gewohnheit oder Sucht ist, weiß ich nicht. Was ich weiß, ist, dass der Morgen nach dem abendlichen Exzess ein depressives Tief ist. Wie bei einer Sauferei, bei der man sich im Moment unsterblich fühlt und am nächsten Tag gefühlt sein Leben zerstört hat.
Meine Abende folgen einem Drehbuch, das sich in den vergangenen Jahren in eine Art komfortables Wellnessprogramm geformt hat. Auf dem Heimweg Sexszenen ausdenken, während dem Abendessen vor wilden Gedanken kaum richtig kauen können und danach Sessel, Laptop und Tempos auf eine Art arrangieren, die mir stundenlanges Abtauchen in einen anderen Geisteszustand ermöglichen. Danach völlig abgekämpft auf Musik tanzen und auf ein Rockstar-Leben fantasieren, viel zu spät und mit wilden Zukunftsplänen nicht einschlafen können. Den Tag darauf verschlafen, mich mies und verlassen fühlen, eine Leere im Bauch spüren. Wieder ein mal feststellen, dass meine Zukunftsfantasien doch nur eine Art zu wichsen waren und mein fader Alltag auf mich wartet. Dieses Gefühl des sich-selbst-belogen-haben trage ich durch den Tag, bis mein Gehirn meine schlechte Laune erkennt und mir wie ein treuer Dealer hilft: mit neuen Fantasien in mein Kopf. Der Kreislauf beginnt von vorne. Willkommen in meiner Welt. Ich bin pornosüchtig.
Was sich heute wie ein verrücktes Psycho-Drama liest, war lange Zeit mein tägliches Leben. Heute schaue ich zurück und kann den Kreislauf kaum glauben, in dem ich mich über Jahre als Gefangener meiner eigenen Fantasien gehalten habe. Im Wechsel zwischen Depression und Sensation waren Pornos das Bindeglied, Fluch und Segen meiner verzweifelten Lebenssituation. Bis eine gewisse Bewusstheit für das Problem aufkam, musste ich viele Situationen erleben, in denen ich auf die Ursache meiner Umstände schließen konnte. Pornosucht ist schleichend, wie Alkoholsucht. Ab und zu trinkt jeder mal ein Bier. Dann wird das Bier zum täglichen Ritual. Ab dann zum Problem. Und dann auch noch Pornos. Kostenlos, ohne sichtbaren Nachteil und grenzenlos online verfügbar, schleichen sie sich in das Leben. Masturbieren ist in einem gewissen Alter die Sache, die jeder tut und keiner weiß, woher es kam. Es muss der eigene Körper sein, der irgendwann den Schalter umlegt und aus einem Jungen zeitweilig einen Wichser macht, der die erweiterten Funktionen seines pubertären Körpers erforscht. Es ist der Moment, an dem Experimente zu Fragen über mich selbst werden: »Bin ich okay so wie ich bin?« »Was ist mit mir los?« »Ist das peinlich?«. Jungen, die keine Eltern mit dem Verständnis für eine grundlegende Aufklärung hatten, bleiben mit diesen Fragen alleine und müssen sich die Antworten suchen. Antworten finden sich im Internet schnell. Nur, dass kein Zwölfjähriger nach Bienen und Blumen googelt, sondern nach dem, was in der Schule und im Freundeskreis längst kursiert: Sexheftchen, Schmuddelbilder, Pornos. Aus dem Reiz des Neuen wird für pubertäre Jungen eine Gier, dieses spannende Gebiet zu erkunden. Masturbation mit Hilfsmitteln wird so ganz normal, die Progression bis zum zwanghaften Verhalten ist schleichend. Schleichend entwickeln sich auch die Länge der Sessions, sowie die Inhalte der Filme, die sich in ihrer Härte immer weiter verstärken.
Bis ich meine Leidenschaft mit Pornos als Problem erkannt habe, mussten viele Jahre vergehen. Der konsistente Pornokonsum hatte einiges mit meinem Körper und Geist angestellt. Pornos haben über die Jahre hinweg die Verknüpfungen für Sexualität und Glück in meinem Kopf neu gelegt und die Belohnungssysteme in meinem Gehirn dafür ausgenutzt. Diese Verknüpfungen hatten mich mit der Zeit für das Empfinden von sexueller Stimulation und Freude abgestumpft und die dafür benötigten Glückshormone aus dem Gleichgewicht gebracht. Das Erleben von unbegrenzt vielen Sexualpartnern und Fantasien online haben meine Erwartungen an Sex und Glücksgefühle komplett verzerrt. Diese Erwartungen und Stimulationen wurden in der Realität nie erreicht und mein Leben dadurch langweilig und grau. Dass sehr viele Männer mit ähnlichen Phänomenen zu kämpfen haben, fand ich nach einer kurzen Recherche zu meinen Problemen im Internet heraus. Etliche Blogs, Foren und Plattformen waren voll mit Männern, die die Auswirkungen von Pornos auf ihr Leben hinterfragten. Könnte es sein, dass fehlendes Selbstvertrauen, Angst vor Intimität und Sex, mangelnde Lust und ausbleibende Erektionen etwas mit Pornos zu tun haben können? Ich fand viele Informationen und Abkürzungen, von denen ich nie etwas gehört habe. Dort war von PIED (Porno-induzierte erektile Dysfunktion) über PE (Premature Ejaculation / vorzeitiger Samenerguss) bis zu Suizidgedanken alles vertreten. Die meisten Männer schilderten ausführlich ihre Probleme mit Frauen, beim Sex und mit Depressionen. Bereits die erste Antwort in dem folgenden Rattenschwanz an Diskussionen, war meistens in der Form von »Ja, das kommt von zu vielen Pornos«. Konnten Pornos wirklich etwas damit zu tun haben, dass ich oft wütend und depressiv war, keine Verbindung mit Frauen hatte und bis zu meinem 21. Lebensjahr keinen echten Sex? Ja, ich war oft müde, immer etwas nachdenklich und hatte dieses schlechte Gefühl im Magen. Auch mit dem anderen Geschlecht hatte es nie wirklich geklappt. Ich war so vertieft in meiner online Welt, dass ich kein wirkliches Interesse an realen Frauen hatte. Zudem war da immer der Druck, Sex so zu machen, wie in Pornos. Wie das aber geht, hatte ich nicht gelernt und echte Mädchen waren wesentlich zurückhaltender als die in den Filmen.
Mein erstes Mal Sex war der Beginn, meine Sexualität zu hinterfragen. Ich hatte in der Nacht das erste Mal erfahren, was es heißt, Sex zu haben und nichts zu spüren. Absolut gar nichts. Mein Penis war wie abgeschnitten von meinem Körper und hing an mir wie eine kalte, halb gare Nudel. Ich begann mich mit dem Thema zu beschäftigen, fand online Bewegungen wie die NoFap Community und die »Fapstronauts«, die sich selbst herausforderten, von Pornos weg zu bleiben. Es gab tatsächlich Berichte von Männern, die in relativ kurzer Zeit ihre körperlichen und mentalen Probleme durch diese Herausforderung komplett in das Gegenteil kehren konnten. Obwohl ich diese Informationen und Erkenntnisse hatte, wollte ich nie wirklich mit dem Porno schauen aufhören. Meine Probleme mit Frauen und Sex schob ich auf fehlendes Selbstvertrauen durch den Vergleich mit Pornostars. Ich hatte oft den Eindruck, mein Penis sei zu klein und schief, Frauen würden mich dafür auslachen und deshalb würde ich unbewusst eine Erektion vermeiden. Ich beschloss also an diesen Aspekten zu arbeiten, statt mit Pornos aufzuhören. Von der Penispumpe bis zu Experimenten mit Potenzmitteln arbeitete ich daran, meine Probleme in den Griff zu bekommen. Egal was ich jedoch unternommen hatte, an meinem Gefühl beim Sex und meinem Selbstvertrauen bei Frauen änderte sich nichts. Bis ich akzeptierte, ein Problem mit Pornos zu haben.
Den Großteil meines bewussten Lebens, in den Jahren zwischen meinem 12. und 28. Lebensjahr, habe ich durch regelmäßigen Konsum von Internet Pornografie meinen Trieb zu einer Sucht werden lassen. Viele Jahre, die ich für meine Träume und Ziele hätte aufwenden können. Es ist nun einige Jahre her, dass diese Einsicht in meinen ganz eigenen »Neustart« weg von Pornos gemündet ist. Süchtig nach Pornos zu sein, das kann ich mir immer noch gut vorstellen. Es ist jedoch außerhalb meiner Realität, denn Pornos gehören für mich der Vergangenheit an. Wie schlecht ich mich damals gefühlt habe und du dich vielleicht heute fühlst, daran erinnere ich mich jedoch noch sehr genau. Es hat mich Jahre gekostet, bis ich von Pornos ganz weg gekommen bin. Immer wieder hatte ich kurzfristige Einsichten, löschte die Filmsammlung auf meiner Festplatte und beschloss, die Finger davon zu lassen. Bis die Finger wieder an mir waren, dauerte es meistens nur wenige Tage. Von Pornos weg zu kommen, ist wie bei jeder »Droge« nicht einfach. Mit dem Lesen von mehr und mehr geglückten Reboots und wissenschaftlicher Hintergründe verstand ich jedoch immer mehr den Zusammenhang von Pornos und meinen Lebensumständen und beschloss, endlich Schluss damit zu machen.
Von Pornos weg zu bleiben ist jedoch nur eine Seite der Medaille. Denn mit dieser Entscheidung kam Veränderung ins Spiel und ohne neue Strategien war ich zuvor immer wieder in alte Gewohnheiten zurück gefallen. Diese Einsicht haben Ratgeber und Online Plattformen über Pornos nie für mich schaffen können. Die üblichen Ratschläge sind schnell zusammen gefasst: hör auf Pornos zu schauen und zu wichsen und in ein paar Monaten geht es dir wieder gut. Dass das jedoch viele Voraussetzungen einfach verschweigt, musste ich auf meinem eigenen Weg heraus finden. Dies ist einer der Gründe, warum ich über 6 Jahre gebraucht habe, um in nur wenigen Monaten clean zu werden. Dieses Buch handelt von den 6 Jahren Erfahrung und dem Neustart in kurzer Zeit. Ich bin kein Philosoph, Professor oder Priester, der dir etwas über das menschliche Suchtverhalten beibringen will. Ich bin kein Wissenschaftler, der seine Zeit mit dem Studieren der Auswirkungen von Pornos auf das Leben verbringt. Ich bin einer, der seine Pornosucht besiegt hat. Weniger als die Welt in abstrakten Wissenschaften zu erklären, will ich dir das Werkzeug geben, das dir hilft, von Pornos weg zu kommen und ein besseres Leben zu führen.
In diesem Buch werde ich dir den Weg weg von Pornos hin zu einem porno Leben beschreiben. Dieses Buch ist keine ewige Abhandlung über den psychologischen Hintergrund einer Sucht und ihrer Wurzeln in deiner Kindheit. Ich gehe davon aus, dass du Interesse am wahren Leben hast und dein Problem erkannt hast. Was du brauchst, ist eine gewaltige Dosis Motivation »weg von Porno« und »hin zu porno Leben«, einen hardcore Plan das zu erreichen und die Ressourcen, die dich dort hin begleiten. Verstehe mich nicht falsch. Dies ist kein Buch, das ein paar Stunden gute Laune macht und dich danach wieder miserabel zurück lässt. Es beschreibt einen Weg, der teilweise schmerzhaft und einsam sein kann. Viele Informationen und Beschreibungen werden dich treffen und vielleicht sogar wütend machen. Das ist Teil des Prozesses. Kein Abhängiger will wirklich wissen, wie tief er in der Scheiße steckt. Es ist jedoch diese Erkenntnis und die Aussicht auf ein besseres Leben, die den Ausschlag auf Veränderung hin zu dem Leben geben, das du haben kannst. Ich will dich in deiner Lage nicht als einen hoffnungslosen Fall beschreiben. Ganz im Gegenteil. Ich zeige dir, wie einfach es sein kann, die beste Version deiner selbst zu werden. Du hast bereits alles in dir, um ein wunderbares Leben zu leben und ich bin überzeugt: wenn du die Ratschläge und Übungen in diesem Buch verfolgst, wirst du von deiner »Sucht« in kürzester Zeit weg sein. Ich weiß auch, dass deine Welt sich ändern wird. Geile Freunde, geile Frauen, intimer Sex, echte Gefühle. Du wirst das Leben haben, dass du sonst nur aus dem Kino kennst. Und du wirst nicht mehr glauben können, wie du so viel Zeit damit verbringen konntest, das wahre Leben zu vermeiden.
Auf den folgenden Seiten wird es darum gehen, nicht nur von Pornos weg zu bleiben, sondern ein Leben zu schaffen, in dem für Pornos kein Platz mehr ist. Wer das wahre Leben erfährt, braucht die künstliche Stimulation von Pornos nicht mehr. Dieses Buch ist aufgeteilt in Kapitel, die aufeinander aufbauen. Das erste Kapitel beschreibt das Intro zum Thema sowie meine persönliche Geschichte und Gedanken zum Thema Pornosucht. Ich will dir zeigen, dass du nicht alleine bist und dir trotzdem ein wenig den Finger in die Wunde legen, damit du die nötige Energie zur Veränderung aufbringst. Im zweiten Kapitel geht es um die Sucht selbst. Gibt es Pornosucht eigentlich, wie funktioniert sie in deinem Gehirn und warum ist es so schwer, davon weg zu kommen? Im Folgenden beschreibe ich den eigentliche Neustart. Was sind die Stationen von Reboot und Reset und wann musst du was beachten? Was sind die Stolpersteine und was musst du tun, um erst gar nicht in Versuchung zu geraten? Wie optimierst du dein Leben, kalibrierst deine Sexualität und entwickelst dein Selbstbewusstsein? Damit einher geht das letzte Kapitel. Es beinhaltet die nötige Philosophie und Weisheit, wenn alles rationale Denken nicht weiter hilft, dein Neustart droht, schief zu gehen, oder du kurz davor bist, die Herausforderung abzubrechen.
Wie du siehst, ist von Pornos weg kommen keine Sache von einer Woche. Es ist ein Weg, den du gehen musst. Der größte Teil davon ist die Entscheidung, jetzt damit aufzuhören. Statt weiterhin dich selbst nass zu machen und danach im Selbstmitleid zu baden, musst du dich dazu entscheiden, dein Leben porno zu machen. Die größte Erkenntnis ist diese: Pornos füllen ein Loch, das in deinem Leben ist. Ein emotionales Vakuum, irgendetwas, das du noch nicht ganz verstanden hast. Es ist ein Hinweis dafür, dass du Platz zu wachsen hast und ein viel größeres Leben auf dich wartet, als du dir im Moment vorstellen kannst. Das Loch wartet darauf, mit Leben gefüllt zu werden. Wenn du einfach nur mit Pornos aufhörst, bleibt das Loch und damit die Option, es mit Pornos zu füllen. Damit ist jetzt Schluss. Denn wenn du damit beginnst, deine neue Freiheit mit Aktion zu füllen, wirst du so beschäftigt sein zu leben, dass dir dein Alltag von früher nur noch wie ein schlechter Film erscheint.

REZENSION SCHREIBEN