E-Books als ePUB für Tolino & iBooks,
Kindle (mobi) und PDF bestellen...

Jung und nymphoman - Vom Loverboy zum Sugardaddy | Erotischer Roman

(3)

von

Ähnliche Geschichten aus:
Auch als Buch erhältlich
Romane

Dieses E-Book entspricht 256 Taschenbuchseiten

Zeit ihres Lebens von einer Pflegefamilie zur anderen geschoben, ist Leonie häusliche Gewalt nicht fremd. Als letzte Chance bietet ihr das Jugendamt eine betreute Wohngemeinschaft mit drei weiteren Jugendlichen an. Doch diese zeigen schon bald ihre wahren Gesichter. Leonies einziger Lichtblick ist das Elitegymnasium, wo das junge Mädchen trotz ihrer schwierigen Vergangenheit vor allem in Mathematik und Physik glänzt.
Als Quinn in ihr Leben tritt, verliebt sie sich zum ersten Mal und wird ihm hörig. Anfangs begegnet er ihr mit Respekt, doch schon bald hat der junge Mann eine Idee, um mit Leonies Charme und erotischem Aussehen Geld zu scheffeln. Wie wird Leonie sich entscheiden? Ist Quinn wirklich ernsthaft an ihr interessiert?

Über den Autor Evi Engler:
Evi Engler ist das Pseudonym einer bekannten Internetautorin, die im realen Leben erfolgreiche Managerin ist. In ihrer Freizeit und während Leerlaufzeiten am Arbeitsplatz entwickelt und schreibt sie Geschichten. Als Vorgesetzte und leuchtendes Vorbild so vieler Frauen, darf sie sich Ausflüge in die ausgefallenen Winkel des menschlichen Miteinanders offiziell nicht erlauben. Da sie darauf nicht verzichten möchte, durchlebt sie sie in der Fantasie, schreibt sie auf und lässt ihre Leser daran teilhaben. Alle Geschichten sind bodenständig, als wären sie tatsächlich geschehen. Sie packen den Leser und nehmen ihn mit. Sie schildert so anschaulich, dass man meint, selbst mitten im Geschehen zu sein. Aus verständlichen Gründen muss sie diese hocherotischen Geschichten heimlich veröffentlichen. Darum ist ihr Pseudonym so gewählt, dass niemand hinter ihr Geheimnis kommen kann, obwohl es in ihren Geschichten mehr als einen handfesten Bezug zu ihrer Person gibt. Der Tenor in all ihren Büchern ist stets der gleiche. Ihre Geschichten strotzen von Lebensfreude und guter Laune. Sie legt Wert darauf, den Leser glücklich zu stimmen, ihn am Ende des Buches froher gelaunt zu sehen als zu Beginn. Bisher waren ihre Werke nur einem kleinen Kreis von Interessierten zugänglich, nun präsentiert sie sich der breiten Öffentlichkeit.

Jung und nymphoman - Vom Loverboy zum Sugardaddy | Erotischer Roman

von Evi Engler

Sie kam sich tatsächlich wie eine Prinzessin vor, für ihn würde sie gern alles sein, was er sich von ihr wünschte. Prinzessin war sie in ihren Tagträumen oder in den Träumen, mit denen sie sich von den an ihr verübten Verbrechen ablenkte. Jetzt wie eine behandelt zu werden, war die Erfüllung all der Träume.
Das Essen wurde serviert, Leonie aß, ohne zu wissen, was es war, und ohne zu schmecken. Sie hatte nur Augen für ihn, sie himmelte ihn an. Vor Begeisterung vergaß sie alles um sich herum, sie klammerte ihre Umgebung vollständig aus und konzentrierte sich nur auf ihn.
Wie gesittet er sich benahm, wie formvollendet er aß und wie souverän er die Serviette benutzte. Er tupfte sich die Lippen ab, um das Glas nicht zu beschmutzen, aus dem er einen Schluck nahm.
Ein wunderbarer Mann.
Voll krasser Typ!
So konnte man ihn nicht nennen, die gewöhnliche Sprache war zu einfach, zu ordinär. Er war ein Gentleman, nichts sonst, ein Königssohn. Und sie war seine Prinzessin. Die ganze Welt war rosarot und voller weißer Watte-Wölkchen.
Er erwiderte ihren Blick. Als das Geschirr abgetragen war, nahm er ihre Hand über den Tisch hinweg. Ihre Blicke verhakten sich ineinander und übermittelten einen elektrischen Strom, der ihren Willen lähmte und sie bedingungslos an ihn auslieferte.
Er schaute ihr lange in die Augen. Er übermittelte ihr seine Gefühle über den Blick und die Hand. Und sie ihm ihre. Nach einiger Zeit der wortlosen Kommunikation sagte er: »Komm!«, nahm sie bei der Hand und führte sie zu der Rezeption des Hotels, zu dem das Restaurant gehörte. Leonie sah nichts und niemanden, nur ihren Liebsten, ihren Süßen, ihren Schönen, ihren Prinzen, ihren … Es fielen ihr keine Superlative ein, mit denen sie Quinn bedenken konnte, kein Wort wurde ihm gerecht.
Er bekam einen Schlüssel ausgehändigt, er geleitete sie feierlich zu einem Fahrstuhl.
In der kleinen Kabine bekam sie den ersten Kuss ihres Lebens.
Sein Gesicht näherte sich dem ihren, aus Filmen wusste sie, was jetzt passieren würde, sie selbst hatte es noch nie probiert. Das Herz klopfte ihr bis in den Hals.
Seine Augen wurden immer größer, in seinem Blick brannte ein Feuer, eines, das heimelige Wärme versprach.
Als sich ihre Lippen trafen, warf es sie von den Füßen.
Es war so sanft und so weich, ein Kuss war so intim, der andere Mensch war so nah, sie konnte es nicht fassen. Es war unmöglich, irgendeinen Gedanken zu haben, sie war nur Gefühl, nur Mensch bei einem anderen Menschen. Sie beide waren reine Liebe, ganz eins. Leonie konnte nach diesem Kuss nicht mehr auf den Beinen stehen, Quinn hielt sie in seinen starken Armen. Er schaute sie an aus seinen dunklen Augen mit aller Liebe im Blick und einem Feuer darin, das Leonies Seele erreichte und sie zum Schmelzen brachte.
Arm in Arm verließen sie den Fahrstuhl, Arm in Arm betraten sie ein Zimmer. Leonie hatte keine Augen für nichts, nur ihr Quinn war da, alles andere klammerte sie aus.
Er küsste sie noch einmal, etwas berührte ihre Zunge, etwas, was sie bis hinunter an die Scham elektrisierte. Etwas streichelte ihre Zunge auf höchst erotische Art. Der Impuls von dort fühlte sich an wie elektrischer Strom, der von der Zunge bis hinunter in den Körper brannte. Es wurde ihr heiß, sie spürte erstmals in ihrem Leben Hitze und Verlangen im Unterleib. Feuchte Wärme schoss hinein und ließ ihr schwindelig werden. Sie würde sich ihm gern hingeben, ganz gern, sehr gern.
Oh ja!
Für ihren Quinn würde sie alles tun, sie würde alles aufgeben, sie würde für ihn da sein, sich ganz und gar ausliefern. Für ihren Quinn.
Er legte sie vorsichtig auf das Bett, die klobigen Schuhe verschwanden, das Hemdchen zog er ihr vorsichtig über den Kopf. Die Berührungen erfolgten sanft und zärtlich, für sie völlig ungewohnt. Er küsste sie, er küsste ihre nackten Arme, ihr Dekolleté, ihren Bauch. Jeder Kontakt mit diesen sinnlichen Lippen verursachte ein Kribbeln wie Schmetterlingsflügel. Es flatterten Schmetterlinge überall, in ihrem Bauch, in ihrem Unterleib, überall, auch auf der Haut.
Es geschah ein Wunder, ihr, Leonie Bölting, ein echtes Wunder. Sie war noch nie so behandelt worden, es war ihr noch nie so viel zärtliche Aufmerksamkeit geschenkt worden wie jetzt hier durch ihren Quinn. Sie gab sich vollkommen in seine Macht, sie vertraute ihm grenzenlos.
Er entkleidete sie vollständig und staunte sie an, als sie nackt vor ihm lag. Leonie kam sich vor, als sei sie nicht sie selbst. Es geschah nicht ihr, sie lag nicht nackt da und es betrachtete sie auch niemand. Es wurde ihr kühl und sie realisierte, dass es ihr sehr wohl geschah, der Mann betrachtete sie und sie war nackt. Sie bot sich ihm gern dar, seine verlangenden Blicke wärmten sie, sie brachten Hitze in den Unterleib und vermittelten Sehnsucht nach diesem wunderbaren Mann.
»Du bist wirklich eine Prinzessin!«, sprach er die ersten Worte in diesem Raum.
Er ließ den Blick über ihren Körper gleiten, er betrachtete sie so intensiv und so ausführlich, dass es ihr beinahe peinlich war. Er schüttelte den Kopf und gab seiner Bewunderung Ausdruck.
»Eine solche Schönheit hätte ich in dem Dress nicht vermutet«, sprach er.
Er zog sich rasch bis auf die Unterhose aus und legte sich zu der nackten und heißen Leonie. Die umschlang ihn und rückte ihm ganz nah. Sie wusste nicht, was man als Mädchen machte, so folgte sie ihrem Instinkt. Sie küsste diese erotischen Lippen des Menschen, der sie restlos in seinen Bann gezogen hatte. Sie roch dabei an dem starken Mann, seinen ganz eigenen Duft atmete sie tief ein, damit er ihr immer in Erinnerung bleiben würde, dieser Duft. Für immer und ewig.
Leonie schwebte im völlig unbekannten Gefühl. Sie berührte die Erde nicht mehr, sie lag nicht in einem Hotelbett, sondern schwebte glücklich durch weiße und rosarote Wolken.
Er legte sich ganz zart und vorsichtig halb auf und halb neben sie, ganz zart und lieb. Die Körper, die Haut beider Körper berührte sich großflächig, sie übermittelte Wärme und Geborgenheit, Sehnsucht und heimelige Vertrautheit.
Sie küssten sich ein ums andere Mal, ihre Zungen umschlangen einander. Sie streichelten sich und fachten das Feuer an, das sie beide miteinander verschmelzen wollte.
Ganz zart streichelte er sie, das Gesicht, den Hals. So zart und lieb war sie noch nie berührt worden. Er streichelte sich zu den Brüsten hinter.
»Göttlich!«, hauchte er. »Absolut perfekt wie von einem Gott geschaffen.«
Er berührte die Brüste auf die Art, dass sie es mochte. So war sie noch nie dort berührt worden. Sie konnte sich bisher nicht vorstellen, dass ein Mann sie so zärtlich und so angenehm behandeln konnte, wie es Quinn an ihr vollzog.
Ein wunderbarer Mann, den ihr der Himmel geschickt hatte. In ihr wurde ein Feuer entfacht, wie es noch nie entfacht worden war. Sie brannte lichterloh, vor Verlangen und aus überbordender Liebe und Zuneigung.
Er küsste ihre Brust, er küsste ihren Bauch und er küsste ihre Scham. Sie wollte es nicht glauben, aber er küsste ihre Schamlippen. Ihr war es peinlich, gleichzeitig überrollte sie ein heißer Reiz, der sie willfährig alles geschehen und genießen ließ.
Mit der Zunge suchte er ihre Klitoris!
Er fand sie und spielte damit, es war entsetzlich schön und peinlich zugleich. Ein ganz zarter, unwiderstehlicher Reiz durchfuhr sie und degradierte alles andere zur Nebensache.
Leonie atmete hörbar ein und hielt die Luft an. Ihre Hände krampften sich ins Laken, sie reckte das Kinn in die Luft und wandte die geschlossenen Augen zur Decke.
Der Reiz wurde unablässig wieder und wieder ausgeübt, das feuchtheiße Gefühl überschwemmte vom Unterleib kommend ihren Körper, es erreichte ihr Hirn und machte daraus einen feuchtheißen Klumpen inhaltslosen Materials. Dieser Klumpen waberte vor Glück und ließ nur das eine Gefühl zu, das von dort unten heraufkam, stärker und stärker wurde und sie schweben ließ.
Ihr Atem wurde stimmhaft, das Gefühl füllte sie an, es beherrschte sie, ohne, dass sie etwas dagegen unternehmen konnte. Es gab keinen Ausweg, nur den, den ihr das Gefühl vorschrieb und das zeigte steil hinauf in den Himmel. Es ging höher und höher hinauf, es drohte, überzufließen. Es brandete in ihren Kopf hinauf. Leonie schrie auf, als sie der Höhepunkt dieses Gefühls erreichte. Es füllte sie mit Glück, dieses Glück erfüllte sie mit tiefer Sehnsucht und unbändigem Verlangen.
Sie zerrte Quinns Kopf zu sich hinauf. Sie küsste ihn, musste ihn küssen. Sie umklammerte ihn mit Armen und Beinen, sie musste ihm ganz nah sein. Sie küsste ihn noch mal und noch mal.
Sein Penis drückte gegen ihre Pforte, sie öffnete sich ihm bereitwillig. Von sich aus war sie noch nie feucht geworden, jedenfalls nicht in Vorbereitung für einen Penis. Jetzt war sie so feucht, wie man nur sein konnte.
Er drang ein und dieses Gefühl war ein ganz anderes, als sie es gewohnt war. Wider Erwarten schmerzte es nicht und es war nicht unangenehm. Im Gegensatz zu ihren bisherigen sexuellen Erfahrungen bedrängte es sie nicht, den starken Phallus eingeführt zu bekommen, sondern es vermittelte ein ganz ähnliches Gefühl wie das Zungenspiel an ihrem Kitzler, nur sehr viel intensiver, direkter und besitzergreifender.
So hatte sie das Eindringen eines Penis noch nie empfunden. Sie empfing ihn mit lautem Stöhnen. Das Gefühl innen, als der Penis hinaufstieg, empfand sie als sanftes und intensives, als überaus geiles Streicheln. Dass es so sein könnte, hatte sie sich nie vorstellen können. Es war einfach ein Quinn-Gefühl, denn das konnte nur er, das vermochte nur dieser wunderbare Mann heraufzubeschwören. Was sich sonst als unangenehm starker Reiz bis hin zum Schmerz darstellte, wurde durch ihn ein lustvolles Erleben, etwas, was sie total kirre machte.
Es lag an ihm, daran gab es keinen Zweifel.
Er begann, sich in und auf ihr zu bewegen. Das inwendige Streicheln nahm an Intensität extrem zu, es erzeugte eine ganz wunderbare, geile Hitze, die sie atemlos machte. Wunderbar, ganz, ganz wunderbar. Sie schwebte durchs Glück, umklammerte den Liebsten und nahm mit Begeisterung, was er ihr zu geben hatte.
Ein wohltuendes Feuer breitete sich aus.
...
»Bei dem Aussehen kann die Kassiererin nichts anderes tun, als tagein, tagaus an der Kasse zu sitzen, sich von fremden Leuten anraunzen zu lassen und Ware am Scanner vorbeizuziehen. Was anderes kann die nicht. Du hast da ganz andere Möglichkeiten.«
Leonie schaute ihn mit großen Augen an. Er war der einzige Mensch in ihrem Leben, der etwas Positives an ihrem Äußeren sah, er war der einzige Mensch, der sie schön fand. Ihn würde sie immer lieben, immer! Den würde sie nie mehr loslassen, nie mehr.
Sie war so glücklich, wie ein Mensch nur glücklich sein konnte. Blind für alles andere folgte sie dem Liebsten, den sie je hatte, folgte dem einzigen Menschen auf der Welt, für den sie alles tun und alles lassen würde. Er brauchte es nur zu sagen, er müsste nur andeuten, was sie für ihn tun könnte, für ihn würde sie sich ein Bein ausreißen, um ihn glücklich zu machen.
Er führte sie in eine Boutique und ließ sie Sommerkleider anprobieren. Das, was ihm und ihr am besten gefiel, das kauften sie.
»Siehst du die Verkäuferin? Die kann sich ein solches Kleid nicht leisten, obwohl sie den ganzen Tag im Laden steht und fremde Leute bedient. Sie schmiert ihnen Honig um den Bart und dreht ihnen teure Klamotten an. Sie verdient zu wenig, um sich auch nur ein Kleidungsstück davon leisten zu können. Da hast du ganz andere Möglichkeiten! Du kannst viel, viel mehr verdienen innerhalb kürzester Zeit. Die Möglichkeit hat sie nicht.«
Sie gab ihm einen Kuss, einen ausführlichen Kuss. Ihr Quinn, er wusste so zauberhafte Dinge über sie zu sagen, sie schwebte an seiner Seite zehn Zentimeter über dem Boden, so glücklich war sie.
»Welche Möglichkeiten habe ich denn? Was muss ich denn tun, um so viel Geld zu verdienen?«
»Du kannst so viel Geld verdienen, dass wir beide sehr bequem und luxuriös davon leben können. Mit Leichtigkeit. Komm, wir setzen uns dort vorne ins Café und ich erzähle dir, wie es geht.«
»Also«, hob er an, als sie saßen und der Kellnerin ihre Bestellung mitgeteilt hatten.
»Du siehst die Kellnerin. Obwohl sie nicht schlecht aussieht, hat sie nicht die Möglichkeiten, die du hast. Sie muss die Leute bedienen und ihnen den Hintern nachtragen. Wenn einer noch Zucker möchte oder Milch oder irgendwas, dann muss sie es ihm bringen. Wenn einer schlechte Laune hat und sie an ihr auslässt, dann muss sie freundlich grinsen und sich auch noch bedanken. Er gibt ihr zehn Cent Trinkgeld und sie muss so tun, als hätte er ihr ein Königreich geschenkt. So etwas hast du nicht nötig.«
Leonie war gespannt wie nur was, was er denn meinen könnte. Sie würde gern alles für ihn tun, logisch. Nur was sollte das sein?
Er machte eine lange Pause und schaute sie vielsagend an. Ihre Getränke wurden gebracht, die Spannung war kaum noch auszuhalten.
Endlich rückte er mit der Sprache heraus:
»Du hast einen solch schönen Körper und dein Aussehen ist umwerfend. Hinzu kommt dein Sex-Appeal, der jeden Mann, der dich anschaut, vor Verlangen sabbern lässt.«
Leonie kicherte verschämt. Das mit dem Sex-Appeal war ganz neu für sie, aber das sah ja nur er, niemand sonst. Er war unglaublich süß und lieb, ihr Quinn. Was das mit Geldverdienen zu tun haben könnte, erschloss sich der naiven Leonie nicht. Dazu war sie zu jung und zu unbedarft.
»Diesem Verlangen gibst du nach, nur für einen kurzen Moment. Du lässt den Mann an dich heran, du zeigst ihm und beweist ihm, wie gut du im Bett bist und er gibt uns dafür so viel Geld, dass wir gut davon leben können. Dafür brauchst du nur drei bis vier Stunden pro Woche zu arbeiten, damit haben wir unseren Lebensstandard gesichert. Verstehst du? Dabei ist es ja nicht wirklich Arbeit, denn du selbst hast ja auch jede Menge Vergnügen daran. Ich weiß ja, wie du im Bett abgehst.«
Er schaute sie an und beobachtete, wie Leonie nach und nach verstand, was gemeint war und das Verstandene langsam in ihre bisherigen Lebenserfahrungen einsortierte.
»Du, du willst mich auf den Strich schicken?«, fragte sie entsetzt.
»Aber nein, Schatz, aber nein, um Gottes willen. Dafür bist du doch viel zu schade und dafür habe ich dich viel zu lieb. Nein, Schatz. Nur ausgesuchten und hochgestellten Persönlichkeiten erweist du deine Gunst, nur für kurze Zeit und in ausgesuchtem Ambiente. Es soll dir gerecht werden, du bist doch meine Königin.«
»Äh, ich soll, ich soll mit anderen Männern, äh?«
»Ja, es ist nichts Besonderes dabei. Du denkst daran, wie es mit uns beiden ist und hast deine Freude daran. Nach einer Stunde oder so gehst du wieder und wir lieben uns so wie immer und so wie jetzt.«
»Also ...«
Das Ansinnen kam ihr komisch vor. Quinn tat so, als sei es das Normalste der Welt, dass sie mit einem fremden Mann schlafen sollte. Sie konnte sich das nur sehr schwer vorstellen.
»Du hast einen so wundervollen Körper und du bist so schön, dich will jeder Mann lieben. Wenn du einen Mann liebst, dann passiert ja mit dir nichts, du bist ja hinterher genau so schön wie vorher. Man sieht dir ja auch jetzt nicht an, dass wir uns vorhin geliebt haben.«
Er wartete, bis sie verstanden hatte, was er meinte. Erst dann fuhr er fort:
»Schau dir die Serviererin an. Die wäre froh, wenn sie deine Möglichkeiten hätte, das kannst du mir glauben. Der tun abends die Füße weh, trotzdem hat sie nur wenig Geld und kann niemanden ernähren.«
Leonie schaute skeptisch. Was er genau von ihr wollte, verstand sie noch nicht, aber sie sollte mit anderen Männern schlafen.
»Tut dir jetzt deine Muschi weh?«, fragte er etwas Gegenständliches, etwas, was sie von ihren Überlegungen ablenkte und ihr plausibel machte, was er meinte und wie es gemeint war.
»Nein!« Leonie musste lachen. »Im Gegenteil.« Sie schnurrte ihren Liebsten an. Die Erwähnung ihrer Muschi, das Gerede über Sex-Appeal, all das hatte sie scharf gemacht. Andere Männer waren in weiter Ferne, ihr Quinn war hier. Mit seinem wunderbaren Duft, seiner zielstrebigen Art und seinem guten Aussehen betörte er sie immer wieder. Sie wollte ihn jetzt spüren, die feuchte Hitze beherrschte sie bereits wieder. Sie küsste ihn, so weit sie hinauflangte, sie küsste seinen Hals und schmiegte sich an. Er kam ihr nicht entgegen wie sonst, er beugte sich nicht zu ihr hinunter, um sie auf den Mund zu küssen. Sie verstand seine Zurückhaltung so, dass er erst ihr Okay für sein Vorhaben einholen wollte.
»Siehst du da drüben den Mann? Der uns über die Zeitung hinweg beobachtet? Er will dich, er will deinen Körper, er will mit dir ins Bett. Oder siehst du den Mann dort auf der Straße? Der ist stehen geblieben, um dich zu betrachten. Was meinst du, was der will?«
»Meinst du wirklich, die wollen mich?«
»Und ob ich das meine. Ich meine es nicht nur, ich sehe es ihnen an, ich weiß es.«
Bei Quinn hörte es sich ganz selbstverständlich an, das jeder Mann sie besitzen wollte und dass sie diesem Verlangen nachgab, gegen Bezahlung. Das war mal eine ganz besondere Art, Geld zu verdienen. Drei oder vier Stunden Arbeit pro Woche hörte sich nicht viel an. Und sie hätte auch noch Vergnügen dabei.
Sagte zumindest Quinn.
Der beobachtete sie und stellte mit Befriedigung fest, dass sie sich mit dem Gedanken vertraut machte. Sie besah sich den Mann mit der Zeitung und den auf der Straße. Einmal darauf aufmerksam gemacht, sah sie viele Blicke auf sich gerichtet. Wenn sie sich bewegte, zum Beispiel wenn sie die blondierten Haare richtete, dann schauten Männer sie an. Die wollten alle …?
Sie sah zu ihrem Quinn.
»Im Ernst? Die wollen alle …? Und ich soll …?«
»Nur ganz wenigen, ausgesuchten Männern sollst du deine Gunst erweisen. Ich habe bereits drei Anfragen.«
»Was hast du?«
»Gestern, auf der Party, da haben sich drei Männer für dich interessiert.«
»Sie haben dir Geld geboten? Geld dafür, dass du mich überredest, mit ihnen ins Bett zu gehen?«
»Ja, das haben sie.«
»Gibt’s doch nicht! Wer denn?«
»An erster Stelle Onkel Hermann.«
»Nein!«, sagte Leonie. Onkel Hermann war nett und charmant gewesen, ein starker und stattlicher Mann. Aber schon extrem alt.
»Kann der denn in dem Alter noch?«, fragte sie ganz harmlos.
Quinn verschluckte sich an seinem Kaffee, er prustete los und versprühte den Kaffee über den ganzen Tisch. Leonie sprang rechtzeitig in Deckung, um nichts von dem Kaffeeregen abzubekommen.
Quinn hustete und hustete, er musste sich die Tränen aus den Augen wischen. Die Kellnerin kam herbeigeeilt und wischte den Tisch sauber. Sie ließ dabei Quinn in ihren Ausschnitt schauen, das sah Leonie ganz deutlich. Die Kellnerin machte ihren Liebsten an! Sollte Quinn recht haben? Dachte jeder und jede immerzu an das Eine, das Schöne, das sie erst mit Quinn so richtig kennengelernt hatte?
»Meinst du echt?«, fragte sie, als sie wieder allein am Tisch waren und Quinn sich beruhigt hatte.
»Er hat mir ein sehr großzügiges Angebot gemacht, ja. Damit könnten wir unseren Lebensstandard eine Zeit lang aufrechterhalten, ja. Es ist sogar etwas Schmuck für dich drin und noch ein Kleid.«
»Schmuck?«, fragte Leonie erstaunt. Außer den Fake-Piercings hatte sie noch nie Schmuck getragen.
»Dein Dekolleté sähe noch schöner und noch verführerischer aus mit einem Goldkettchen.«
Bei Leonie hatte ein Denkprozess begonnen, der sie übermütig werden ließ. Sie wusste jetzt, wie es weiterging und dass alles gut werden würde. Sie hatte eine Wohnung und sie würde helfen, ihren Lebensstandard zu erhalten.
Sie beugte sich vor, um ihrem Quinn den Blick in ihren Ausschnitt zu gönnen und wackelte mit den Brüsten.
»Du meinst, das hier reicht nicht aus, um einen Mann zu verführen?« Sie lachte ihn an.
Quinn schaute genau hin, schluckte und meinte:
»Wenn du das noch mal machst, dann vernasche ich dich auf der Stelle!«
Leonie lachte sinnlich.
»Du meinst, wenn ich das hier noch mal mache, dann wirst du mich jetzt sofort lieben?«
Sie zeigte ihm wieder den Ausschnitt und wackelte mit den Brüsten.
Quinn sprang auf, schnappte sich die kichernde Leonie und zerrte sie durch das Lokal in Richtung Waschräume. Er orientierte sich kurz und strebte die Behindertentoilette an. Er pflanzte sie darin auf einen Tisch, riss ihr das Höschen unter dem Kleid hervor und schob ihr seinen heißen Harten in die Scheide.

Franziska S. 08.10.2019 

Die einzelnen Geschichten sind vielfältig und allesamt gut geschrieben. Sprachlich ist es sehr direkt, jedoch auch sehr detailiert und gut verständlich. Der Umfang der einzelnen Geschichten ist angemessen und sorgt für eine kurze, erotische Auszeit vom Alltag. Jeder Charakter ist einzigartig und attraktiv. Jede Szene läuft anders ab und zeigt immer eine andere sexuelle Fantasie/ Situation. Die Fantasie eines jeden kann hier viel benutzt werden. Eine gute Abwechslung!

BookLoft-Two for Books 07.10.2019 

Geschrieben ist die Geschichte sehr gut und vorallem sehr flüssig aber die Charaktere der Geschichte sind für mich einfach nicht das was ich gut fand. Leonie hat ein sehr schweres leben und fällt auf den ersten Mann rein der sie umgarnt. Sie fällt direkt auf den Mann rein und ich find das wirklich befremdlich. Gerade sie die so ein schweres Leben hat sollte doch eigentlich Fremden gegenüber sehr skeptisch werden. auch beim Sex ist sie nicht zurückhaltend, sie hat schon viel Sex hinter sich ok aber ich wäre dann vorsichtiger und wurde nicht direkt mit dem Typ in die Kiste springen. Vielleicht aber sehe nur ich das so streng. Quinn ist genau wie man ihn sich bei dem Klappentext vorstellellt und er kann einfach alles mit ihr machen ohne das sie etwas hinterfragt. Das finde ich wirklich sehr seltsam. Quinn sieht in Leonie wohl eher eine Puppe die er so stylen kann wie er möchte und sie rumreichen kann wie er mag. Sie merkt überhaupt nicht wie er sie dazu macht. Ich wäre an ihrer stelle schon stutzig geworden als er wollte das sie nicht mehr in die Schule geht. Doch Leonie sieht alles durch eine Rosarote Brille und nimmt nichts anderes war. Quinn redet auch so komisch mit ihr das man eigentlich vermutet er ist ein lieber Kerl, doch wenn man den Klappentext im Hintergrund hat kann das ja nicht stimmen. Er macht es Leonie so schmackhaft. Sie denkt einfach nicht richtig nach. Die Charakter entwicklung von Leonie ist eigentlich sehr wenig vorhanden auch wenn sich was ändert. Trotzdem konnte mich Leonie nicht mitreißen in ihrer Geschichte. Sie tut mir nichtmal Leid. Doch auch Leonie ändert sich dann als etwas passiert und ab da finde ich die Geschichte einfach nur noch bekloppt. Tut mir Leid.

Jürg K. 26.09.2019 

Der Einstieg in das Buch ist bereits sehr interessant. Es wir hier beschrieben, wie die Pflegekinder behandelt wurden. Leider haben diese kein Interesse an den Kindern. Sondern nur am Geld. Das sie erhalten. Leoni ist nur in der Schule glücklich. Hier fühlt sie sich geborgen. In der neuen WC wurde sie erneut vergewaltigt. Sie lernt einen Mann kennen, welcher sie auf Händen trägt. meint Sie. Jetzt beginnt der spannende Teil der Geschichte. Also meiner Meinung nach, muss man dieses Buch gelesen haben. So kann man verstehen wie die Anwerber vorgehen. Sehr spannend geschrieben und regt zum Nachdenken an. Empfehlenswert zum Lesen.

REZENSION SCHREIBEN

Ihre Bewertung*
0 / 5 Sterne
Hinweis:
Ihre E-Mail Adresse wird natürlich nicht in den Kundenrezensionen veröffentlicht!