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Hotel der Sünde | Erotische Geschichten

(20)

von

Dieses E-Book entspricht 176 Taschenbuchseiten

Was passiert hinter den Kulissen eines Hotels? Wie viel Lust und Leidenschaft verbirgt sich in den Betten, Abstellräumen und Büros?
Da ist zum Beispiel Maria, die nur ihre Haushaltskasse aufstocken möchte, und einen sinnlichen Überfall der besten Sorte erlebt. Oder Bianca, die sich eine Auszeit von Mann und Kindern nimmt und nun höchstwahrscheinlich öfter eine Spa-Behandlung im Hotel buchen wird. Außerdem zeigen Jimmy und Fred ihrer Vorgesetzten, wer im Bett die Macht hat.
Begleiten Sie Gäste und Mitarbeiter in die Küche, den Vorratsraum und die Bar und erfahren Sie, welche sinnlichen und erotischen Abenteuer sich dort abspielen …

Über den Autor Millicent Light:
1972 geboren, hatte Millicent Light schon immer Liebesgeschichten im Kopf. Dass sie irgendwann begann, diese aufzuschreiben, hat sie ihren Kindern zu verdanken, die ihr immer wieder Mut machten und sie darin bestärkten. Später entstanden dann aus einem vergangenen Briefwechsel die ersten erotischen Kurzgeschichten. Zur Teilnahme an einer Ausschreibung gedrängt, kam es tatsächlich zur Veröffentlichung einer ihrer Geschichten in einer Anthologie. Von da an war kein Halten mehr. Sie erzählt locker und leicht von der wohl schönsten Nebensache der Welt. Millicent ist verheiratet und lebt mit ihrer Familie und mehreren Hunden in Thüringen.

Hotel der Sünde | Erotische Geschichten

von Millicent Light

Sie ging mit ihrem Servicewagen in den Materialraum und stellte sich die Dinge, die sie für nötig hielt, zusammen. Frische Laken, Handtücher, Seifendöschen und verschiedene Minibarfläschchen. Eigentlich alles das, was sie für sehr klischeehaft hielt.
Wenig später fuhr sie mit ihrem gefüllten Wagen den Flur entlang. Leise klirrten die Glasflaschen auf dem Gefährt, die Räder hinterließen eine kleine Druckspur auf dem hellen Teppich, allerdings waren keine Geräusche zu vernehmen. Natürlich … dachte sie sich noch und schob ihn weiter zum ersten Zimmer. Zögerlich klopfte sie an die Tür, keine Reaktion. Vielleicht sollte sie stärker pochen? Gleich versuchte sie es noch einmal. Und wie in den romantischen Filmen, die sie sich immer ansah, rief sie ein »Zimmerservice« dazu. Wieder keine Reaktion, also öffnete sie mit ihrem Schlüssel die Tür und betrat das Zimmer. Ohne lange zu überlegen, ging sie zum Bett, erneuerte die Laken, bezog die Kissen und Decken neu. Wischte auf den Tischen und Schränken Staub und machte sich dann im Bad zu schaffen. Als sie mit dem Raum und ihrer Arbeit zufrieden war, blickte sie sich wohlwollend um und ging ins nächste Zimmer weiter. Dort erledigte sie in der gleichen Reihenfolge die Tätigkeiten wie eben und dachte sich, die Routine wäre doch gar nicht so schlimm und so schwer war diese Aufgabe auch nicht. Wenn sie sich etwas anstrengte, dann hatte sie gute Chancen, hier die fehlenden Euros für ihr Studium zusammenzubekommen. Ja, sie war heute, trotz der Startschwierigkeiten, richtiggehend positiv eingestellt.
So motiviert arbeitete sie fünf weitere Zimmer ab und freute sich schon, dass sie doch einen guten Vorsprung herausgearbeitet hatte, wenn ihre Kollegin Chloe wiederkam.
Zimmer sechs, sieben und acht verliefen in dem gleichen Schema und ihre Laune stieg jetzt erheblich an.
Vor sich hin trällernd schloss sie gerade Zimmer neun ab und ging zu ihrem zehnten zu bearbeitenden Raum. Kurz blickte sie sich im Flur noch einmal um, Stolz wallte in ihr auf. Für ihren ersten Tag eine gute Leistung.
Heute gibt’s ein Fleißbienchen für dich – hm ... ja, die kleine Jacke in der Boutique, die gönne ich mir.
Von ihren eigenen Gedanken abgelenkt, öffnete sie die Zimmertür.
Nun, hätte sie doch mal auf das Schild geachtet. Aber zu spät.
Maria betrat den Raum, taxierte kurz den Arbeitsaufwand, schaute in die Minibar und holte sich die benötigten Sachen von ihrem Wagen. Schnell begab sie sich in das Zimmer zurück und begann, die Bettwäsche zu wechseln und die Laken glatt zu streichen. Die benutzten faltete sie säuberlich zusammen, platzsparend, denn so konnte sie die Handtücher auch gleich mit rausbringen, und sie musste nicht zweimal laufen. Die Minibar auffüllen, Staub wischen – alles ruckzuck erledigt. Jetzt noch das Bad und ... sie verharrte im Schritt.
Maria hatte bisher nicht wirklich auf ihre Umgebung geachtet, und wenn nach dem Klopfen keiner geantwortet hatte, war sie davon ausgegangen, dass keiner im Zimmer war.
Aber jetzt war sie verwirrt. Sie stand da, mitten im Zimmer und lauschte. Hörte sie da nicht das Wasser im Bad rauschen?
Unsicher blieb sie stehen. Sollte sie den Raum verlassen? Oder sich einfach leise bemerkbar machen und frische Handtücher hinlegen?
Ach, Mist, bisher lief doch auch alles glatt, warum jetzt das? Noch immer überlegte sie, wie sie sich am besten verhalten konnte, da öffnete sich unvermittelt die Tür und vor ihr stand ein Mann. Splitternackt.
Groß.
Gut aussehend.
Breite Schultern, Sixpack, schmale Hüfte und lange muskulöse Beine. Er war wirklich groß – überall! So manch einer ihrer männlichen Bekannten wäre neidisch gewesen. Er verkörperte den ultimativen Traum eines Mannes.
»Oh ... ups!«, war alles, was sie herausbrachte, denn sie starrte ihn unverwandt an.
Ihr Gegenüber schien das allerdings nicht zu stören. In seiner ganzen männlichen Pracht stand er da und ließ sich betrachten. Dann begann er sich langsam zu drehen.
Maria stand immer noch, wie angewurzelt, auf derselben Stelle und hatte ihren Blick auf den wundervoll geformten Körper vor ihr gerichtet.
Lässig drehte er sich Stück für Stück und sie konnte jeden Zentimeter seines Körpers begutachten. Angefangen von seinen dunklen kurzen Haaren, die hinten leicht angeschnitten waren und ihm vorne länger in die Stirn fielen. Seine kräftigen Halsmuskeln und die breiten Schultern, die ihr vorhin gleich aufgefallen waren.
Während er sich so präsentierte, konnte sie die Schulterblätter und jeden einzelnen trainierten Muskel auf dem Rücken erblicken.
Ihr wurde ganz warm.
Nein, das stimmt nicht.
Ihr wurde heiß.
In ihrem Bauch ballte sich eine flüssige Hitze zusammen, die es ihr schwer machte, normal weiter zu atmen.
Ihr Atem beschleunigte sich zusehends. Je mehr sie von dem Mann sah, desto wuschiger wurde sie. Ihre Beine begannen an den Innenseiten der Schenkel zu kribbeln. Ohne dass sie es wollte, fühlte sie, wie ihr Slip feucht wurde.
Oh je, das war gar nicht gut.
Der Kerl drehte sich nun wieder ganz zu ihr herum und blieb, Angesicht zu Angesicht, einfach stehen. Sein Penis stand voll aufgerichtet von seinem Körper weg. Er wies eine leichte Krümmung auf und zeigte etwas nach oben.
Maria durchzuckte ein Wonnegefühl. Sie konnte sich sekundenschnell vorstellen, dass dieser Schwanz genau die richtigen Stellen im Körper finden könnte. Zittrig holte sie Luft.
Es juckte sie förmlich, jede dieser Muskelstränge mit dem Finger nachzufahren.
Sie wollte schon die Hand ausstrecken, da bemerkte sie, dass sie noch ihr Reinigungstuch festhielt und schlagartig wurde ihr bewusst, warum sie eigentlich hier in diesem Zimmer war.
Ein Schauder lief durch ihren Körper und sie senkte sofort den Kopf.
»Es tut mir leid. Entschuldigen Sie bitte!« Dann drehte sie sich schleunigst von ihm weg. »Ich ... ich ... bin das neue Zimmermädchen und soll hier pu...«, sie hüstelte, »... das Zimmer sauber machen.« Mit immer noch ihm zugewandten Rücken suchte sie im Zimmer die dreckige Bettwäsche zusammen und raffte sie auf den Arm, um sich schnellstens zur Tür zu bewegen. Neben der Tür schnappte sie sich noch die leeren Flaschen vom Sideboard.
Zu der erotischen Atemnot kam noch die Panik dazu, von ihrer Vorarbeiterin gerügt zu werden. Sie durften nicht in Räumen putzen, die noch belegt waren.
Gut, er hatte doch kein Schild an der Tür hängen gehabt! Oder doch? Verdammte Scheiße, sie hatte nicht mal darauf geachtet.
Sie war schon fast an der Tür, da griffen zwei starke Hände nach ihr und legten sich auf ihre Hüfte. Ein kleiner erschreckter Ton wich von ihren Lippen.
»Sie haben das Bad noch nicht geputzt!«, raunte eine dunkle Stimme in ihr Ohr.
»Ich komme ...«, weiter kam sie nicht … ›Später wieder‹, wollte sie noch anmerken. Da wurde sie aber weiter nach hinten gezogen und an einen festen sehnigen Körper geschmiegt, dessen Mittelteil sich vorwitzig den Weg von hinten an ihrem Kittel zu ihrem Po suchte.
»Das ist aber schön ... So wenig musste ich noch nie tun, um eine Frau zum Kommen zu bewegen!«
Entsetzt schnappte sie nach Luft. Protestierend wollte sie sich in seinen Armen winden, aber da presste er sie noch fester an sich und seine Hände lagen unverhofft eine auf ihrer Brust und die andere drückte sanft, aber bestimmt auf ihren Bauch. Diese wanderte Richtung Schambein und massierte es in kleinen wellenartigen Bewegungen.
Maria wusste, dass sie ansehnlich war, sie hatte halblange wilde dunkle Locken. Ein Tuch, sie liebte helle und frohe Farben, über die höhere Stirn gebunden und im Nacken zusammengeknotet. In ihrem Gesicht leuchteten braune sanfte Augen, die unter dichten Augenbrauen lagen und freundlich in die Welt schauten. Ihre Nase war klein und gerade und die Lippen darunter waren voll und sinnlich. Da kamen die Gene ihrer südländischen Mutter so richtig zum Vorschein. Nur mit dem Temperament haute es nicht ganz so hin, hier hatte sich die englische Seite ihres Vaters durchgesetzt. Nonchalant, ausgeglichen und englisch souverän.
Sie trug einen hellblauen Kittel, der gut auf Taille geschnitten war und darüber eine zusätzliche zart hellgelbe Schürze. Sanfte unauffällige Farben.
Wie sich das für Reinigungskräfte gehörte. So war die Erklärung, wegen der Farbkombination, ausgefallen. Die Schnürung der Schürze erfolgte auf dem Rücken und die Schleife fiel adrett über ihren Hintern. Die ganze Kleidung betonte ihre gute Figur. Unter dem Kittel durften sie keine Hosen tragen, hier waren Strumpfhosen gewünscht, wenn überhaupt. Das kam ihr sehr entgegen, denn zu dieser Jahreszeit wären diese Nylondinger für sie ohnehin nicht infrage gekommen. Sie fühlte sich dann immer so eingeengt und unnatürlich.
Wobei sie jetzt, aufgrund deren Fehlens, leicht zweifelte.
Denn sein Schwanz drückte beharrlich gegen ihren dünnen Kittel und rieb an ihrer Pospalte. Leise verfluchte sie ihren Tanga, denn so waren die Empfindungen derart intensiv, als berührte er direkt ihre Haut.
»Bitte, ich mache hier nur sauber!«
»Das hört sich vielversprechend an.« Er hatte seinen Kopf gesenkt und die Stimme hauchte sanft und heiß in ihren Nacken.
Maria schloss kurz die Augen und fragte sich, was hier gerade geschah.
»Ich bekomme Ärger ...«, wisperte sie leise.
»Das denke ich nicht …« Dann senkte er seine Lippen auf ihren Nacken und leckte mit der Zunge über ihre Haut. Ein Frösteln zog sich durch ihren Körper und hinterließ eine Gänsehaut.
Maria war kaum in der Lage, einen klaren Gedanken zu fassen. Das, was sie hier tat, war so was von klischeebeladen. Ihr schoss sofort ein Film durch den Kopf mit der dunkelhäutigen Schönheit J.Lo und Ralph Fiennes. Sollte das hier wahr sein? Noch immer hielt er sie in seinen Armen und liebkoste aufreizend ihren Nacken bis hinter die Ohrläppchen und entlang ihres Unterkiefers.
Ihr Kopf arbeitete noch, ihr Körper hatte ihr die Entscheidung allerdings schon abgenommen. Sie lehnte sich an ihn.
Noch hielt sie die zuvor aufgehobenen Sachen in der Hand, konnte also nichts anderes machen, als stehen zu bleiben. Und sich seinen Berührungen entgegen zu lehnen.
Langsam nahm er seine Hände von ihrem Bauch und strich an ihren Armen hinunter.
...
Eines der besten Restaurants der Stadt musste es sein, in einem der besten, der allerbesten Hotels der Stadt. Klar, die Aufstiegschancen waren hier wesentlich effizienter als in einer kleinen Kneipe am Rande des Ortes.
Dass Arbeit auf sie zukam, das wusste sie, dass es nicht einfach wurde, das wusste sie ebenso. Und doch stand sie heute hier am Herd und wollte am liebsten alles mit einer Handbewegung vom Schrank wischen.
Runterschmeißen, laut klappern, Lärm veranstalten.
Mit einem lauthals derben Fluch schlug sie weiter auf das Kotelett ein. Das arme Fleisch konnte nun wirklich nichts dafür, dass es so malträtiert wurde. Aber Antonia hatte extrem schlechte Laune. Natürlich war sie Küchenchefin, natürlich hatte sie ihre Crew unter Kontrolle, aber an so einem Tag wie heute würde sie am liebsten alles hinschmeißen und irgendwo Fritten und Currywurst verkaufen.
Samstagabend.
Nicht, dass das Wort schon allein in einer Küche zu lautem Stöhnen führte, so haben sie heute auch noch erfahren, dass sich ein Restaurantkritiker auf dem Weg zu ihnen befand. Super, einfach super.
An manchen Tagen fühlte sie sich leicht überfordert, sie liebte ihren Beruf, ehrlich, sie kochte für ihr Leben gern, aber musste es immer mit so viel Stress verbunden sein? Nur noch ganz selten mit Genuss und Ruhe?
Ein kleines feines Café oder ein Bauernstübchen, ja, das waren hin und wieder ihre Träume.
Dass diese allerdings auch schneller in Erfüllung gehen könnten, das war ihr ebenfalls bewusst, denn wenn sie bei dem Kritiker versagte, blieben nicht mehr ganz so viele Auswahlmöglichkeiten.
Sie war aufgepeitscht, ihre Sinne standen alle auf Empfang. Ihre Nerven waren überreizt. In der Küche war es heiß, der Schweiß lief an ihrem Dekolleté herunter, zu den Brüsten hinab. Sammelte sich im Bauchnabel und schwappte über den kleinen Knubbel. Die perlenden Tropfen konnte sie deutlich spüren. Teilweise blieben sie in der Küchenuniform hängen, aber einige Schweißtropfen rannen über ihre Haut, weiter zu dem Slip zwischen ihren Beinen. Vermischten sich mit der hier schon vorhandenen Feuchtigkeit und hinterließen bei ihr einen kleinen Schauder. Sie fröstelte leicht, zog die Schultern zusammen und schüttelte das Gefühl kurz ab. Konzentrierte sich auf die Zubereitung des genialen Essens, steckte ihre Sinnlichkeit in das Arrangieren auf dem Teller.
Unbewusst leckte sie sich die Finger ab, berührte ihre Lippen und strich mit der Zunge darüber, schon schoss ihr die Erregung wieder durch den Körper. Boar, das konnte sie jetzt überhaupt nicht gebrauchen. Solche Ablenkung war gefährlich. Nur leider ging es nicht anders. Sie brauchte den Stress, die Erregung und zauberte dadurch das beste Essen der Stadt. Dummerweise hielt diese Dreifachbelastung niemand auf Dauer aus. Irgendwie musste sie das Übermaß an Energie loswerden.
Ihre hochempfindlichen Brustnippel drängten an ihren Kittel. Wenn sie auf die Theke vor sich blickte, konnte sie sie deutlich unter dem Stoff sehen. Sie hatte es sich abgewöhnt, einen Schalen-BH zu tragen. Spitze war ihr neues Highlight. Sie genoss es regelrecht, wenn die zarten ungleichmäßigen Stoffstellen bei einzelnen Bewegungen über ihre Nippel strichen. Sie hatte sich vor längerer Zeit bewusst dafür entschieden. An manchen Tagen ließ sie ihn sogar komplett weg. Es reichte ihr immer der normale Adrenalinschub, um scharf zu werden, aber heute, heute brachte der angekündigte Besuch des Restaurantkritikers ihr Blut zum Kochen.
Sie war fertig mit dem Anrichten, da blickte sie sich verstohlen in der Küche um. Sandro war an diesem Tag als Beikoch eingeteilt. Wie sehr hatte sie sich gefreut, endlich wieder mit ihm zusammenarbeiten zu können. Er war derjenige, der sehr genau wusste, wie seine Chefin zum Überhitzen und zum Kochen gebracht werden konnte.
Nur leider ließ sich der Dienstplan nicht immer so arrangieren, wie sie es sich beide wünschten.
Sandro stand über die Crème brulée gebeugt, arbeitete mit dem heißesten Gerät in der Küche – natürlich außer ihr. Sie lächelte in sich hinein, sie brauchte unbedingt eine Ablenkung.
»Sandro?« In scharfem Ton rief sie durch die Küche. Der zuckte leicht zusammen. Drehte sich ihr entgegen, sah aller Wahrscheinlichkeit ihr Bedürfnis in ihren Augen leuchten. Zwinkerte ihr zu und fragte gelassen: »Ja?«
»Wie weit bist du mit dem Nachtisch?«
»Gleich fertig, Chefin! Der Zucker ist gerade dabei, zu karamellisieren!«
»Sehr gut, ich brauche dich dann mal für eine besondere Aufgabe.« Antonia sprach zwar zu ihm, hielt die ganze Zeit aber den Kopf auf ihre Tellerzubereitung gesenkt. Sein anzügliches Grinsen blieb ihr deshalb verborgen. Er wusste, was sie wollte – garantiert.
»12-M35-17-M34, sind fertig!« Der Ruf drang durch den ganzen Raum, eilig rannte eine Bedienung herbei und nahm die Teller vom Tresen.
Antonia schaute auf ihren Bestellungsstapel, zum Glück lag gerade keine Spezialorder für sie an. So konnte sie sich hinten in die Lagerräume zurückziehen. Vorher gab sie Sandro noch ein Zeichen, winkte ihm, ihr zu folgen.
Schnellen Schrittes lief sie in die hinterste Ecke, dort wo die Tische an der Wand standen, um die eingelagerten Sachen zu sortieren. Ein ungeschriebenes Gesetz besagte: Wenn die Chefin sich in diesem Raum befand, war er für alle anderen tabu, bis auf Sandro natürlich.
Alle ahnten, was sich dort dann abspielte, aber keiner würde je ein Wort darüber verlieren. Immerhin war es nicht nur ihr beliebter Rückzugsort.
Antonia riss sich schon im Laufen die Kleider vom Leib. Der Kittel folgte der Schürze. Fast an dem Tisch angekommen, streifte sie sich die Hose ab, Gummizug war eindeutig von Vorteil.
Aufgeheizt, aufgeputscht, innerlich kochend, setzte sie sich auf den Tisch, lehnte den Rücken an die kalte Wand und zog erschrocken den Atem ein. Sie schloss die Augen, genoss das Gefühl der Kühle auf der Haut, was durch ihre innere Hitze weggewischt wurde.
Ihre Hände wanderten rastlos über ihren Körper, die innere Spannung schien sie sprengen zu wollen. Alles kribbelte, alles brannte. Ihre Brustwarzen standen steil aufgerichtet auf ihren gut proportionierten Brüsten. Sie waren nicht zu groß, als dass sie hängen würden und nicht klein genug, um übersehen zu werden. Sie liebte ihre Formen. Dazu neigte sie zu einem leichten Bauchansatz, der ihr aber immer köstliche Momente bescherte und sie hatte ein wundervoll breites Becken – gebärfreudig, ließ ihre Mutter jedes Mal den Kommentar ab, weil sie doch schon auf einen Enkel wartete. Sollte sie, sie war noch nicht so weit.
Sie wollte jetzt durchgevögelt werden. Sie brauchte jetzt, genau in diesem Moment, einen Schwanz in ihrer wartenden Pflaume.
Gierig umfassten ihre Hände ihre Brüste. Streichelten die harten Knubbel und pressten sie leicht zusammen.
Ihre Schenkel lagen auf dem Tisch, sie schob sie auseinander und sah dabei zu, wie ihre Hand sich zwischen die Hautspalten drängte und sie erfreut die Luft einzog.
Gerade jetzt kam Sandro um die Ecke und betrachtete dieses Schauspiel. Er brauchte nicht lange darüber nachzudenken. In Windeseile entledigte er sich seiner Kleidung, kam auf seine Chefin zu, packte sie um die Hüfte, zog sie an den Rand des Tisches, nahm aus dem oberen Wandregal eine kleine Packung aus dem Versteck, öffnete mit einem einzigen Riss die viereckige schwarze Folie. Fahrig wollte Antonia danach greifen, sie wollte das Kondom über seinen steil aufgerichteten Schwanz stülpen, ihn fest in die Hand nehmen und sich daran weiden. Sie brauchte das Gefühl, gewollt zu werden. Dass sein bestes Teil nur für sie bereitstand. Auch wenn es nur für diesen Augenblick sein sollte.
Er schien aber andere Absichten zu haben. Ruckartig reckte er die Arme nach oben, sodass sie das Kondom nicht mehr erreichen konnte.
»Hol es dir!«, raunte er ihr zu.
Sie streckte sich nach seinen erhobenen Händen. Das Kondom hielt er auffordernd zwischen Zeigefinger und Mittelfinger. Bewegte es leicht in der Luft. »Komm schon, hol es dir!« Seine Augen waren vor Leidenschaft ein wenig gesenkt, er sah so verdammt gut aus. Und er wusste es.
Doch sie überlegte es sich anders. Sie, als Frau, würde sich doch bessere Methoden einfallen lassen können. Sie spreizte die Beine weiter, rutschte etwas näher an die Tischkante. Er stand jetzt so dicht vor ihr, dass sein Schwanz oberhalb ihres Venushügels auflag. Normalerweise hätte er gleich in sie eindringen können, doch damals, als sie ihr Verhältnis begannen, war das eine der Voraussetzungen gewesen – nie ohne Verhütungsmittel. Und bisher haben sie sich beide daran gehalten.
Deshalb würde sie sich nicht auf eine Kabbelei einlassen. Sie legte ihre Hände auf seinen Brustkorb. Mit gespreizten Fingern fuhr sie über seine etwas verschwitzte Haut. Sanft glitt sie durch die feinen Härchen. Ihre Fingerspitzen fanden seine schon fest zusammengezogenen Brustwarzen, in die kniff sie unverhofft hinein. Sein zittriges Luftschnappen ließ sie erschaudern. Wie gern würde sie mehr von ihm erkunden. Sie liebte seinen Körper. Die stahlharten Muskeln und Sehnen. Die Kraft, die dahintersteckte. Sie drückte ihm die Lippen auf seinen Hals und murmelte zu ihm hoch: »Fick mich jetzt, los, ich brauche dich!«
Sehr zu ihrem Bedauern saß ihnen die Zeit im Nacken.
»Jetzt – bitte!«
Sie war so oder so schon feucht, ihre innere Spannung nahe am Explodieren. Endlich schien sie bei ihm durchzudringen. Sein ganzes Gesicht, seine Haltung drückte Wollust aus. Gier. Ja, sie wurde gerne von ihm gebumst. Sehr gerne.
Ohne länger zu zögern, stülpte er das Kondom über sein Glied, Antonia konnte nicht einfach dabei zuschauen. Sie streichelte über seinen Bauch, weiter zu seinen Eiern, umspielte sie etwas fester mit den Fingern. Zog an dem lockeren Gewebe und fühlte die zwei doch recht kräftigen Kugeln sich darin bewegen. Durch die Berührung spannte sich die Haut und sein Atem ging um einiges schneller.
»Los, fick mich!«, raunte Antonia ihm an den Hals. »Jetzt!«
Einer weiteren Aufforderung bedurfte er nicht, leicht drückte er sie auf dem Tisch nach hinten, positionierte ihre Hüfte für ihn passend und drang mit einem wuchtigen Stoß in sie ein.

dreamlady66 09.10.2019 

Danke an bpb für dieses handliche TB per Rezensionsexemplar mit 175 Seiten, erschienen am 30.08.2019, ich freute mich. Das Cover passt einfach perfekt zum Titel, so auch die 10 so unterschiedlich gewählten hot & short stories einer umtriebigen Autorin mit viel Sinn für Geschmack und Detail. Ein perfekter Potpourrimix für zwischendurch mit so unterschiedlichen Protas, der sich hinter den Kulissen abspielt - erotisch wertvoll!

Starlight 08.10.2019 

Das Buch bietet 10 recht abwechslungsreiche Kurzgeschichten, die in den verschiedenen Bereichen eines Hotels spielen. Im Grunde könnte alles so auch im wirklichen Leben geschehen. Die Geschichten sind alle recht kurz, wodurch sie sich recht schnell lesen lassen. Nun, was soll ich groß dazu sagen? Mir hat das Buch gut gefallen. Der Schreibstil ebenso. Daher von mir eine klare 5 Sterne Bewertung.

Asmodina 07.10.2019 

Inhalt: Was passiert hinter den Kulissen eines Hotels? Wie viel Lust und Leidenschaft verbirgt sich in den Betten, Abstellräumen und Büros? Da ist zum Beispiel Maria, die nur ihre Haushaltskasse aufstocken möchte, und einen sinnlichen Überfall der besten Sorte erlebt. Oder Bianca, die sich eine Auszeit von Mann und Kindern nimmt und nun höchstwahrscheinlich öfter eine Spa-Behandlung im Hotel buchen wird. Außerdem zeigen Jimmy und Fred ihrer Vorgesetzten, wer im Bett die Macht hat. Begleiten Sie Gäste und Mitarbeiter in die Küche, den Vorratsraum und die Bar und erfahren Sie, welche sinnlichen und erotischen Abenteuer sich dort abspielen Meinung: Die Kreativität der Autorin erstaunt mich. Das Szenario für diese Kurzgeschichten-Sammlung ist ungewöhnlich. Daneben findet der Leser ein heißes Prickeln mit verschiedenen Nebengewürzen (Romantik, Überraschung, besonders eine Geschichte^^) Ein bildlicher Schreibstil rundet das Ganze ab. Für ein kurzweiliges Vergnügen klare Empfehlung

Claudia Stadler 05.10.2019 

Das Buch "Hotel der Sünde" wurde von Millicent Light verfasst und erschien 2019 im Blue Panther Books Verlag. Die Autorin entführt uns in erotische Abenteuer, die sich hinter den Kulissen abspielen. Die Geschichten sind flüssig, gut erzählt und nehmen einem mit auf eine etwas andere Art der Reise. Geschichten aus dem Hotel der Sünde lassen sich gut zwischendurch lesen.

Asinus E. 01.10.2019 

Menschen im Hotel Wer kennt ihn nicht, den Roman Menschen im Hotel von Vicki Baum aus dem Jahre 1929, in dem sich Männer und Frauen aus den verschiedensten Gesellschaftskreisen ein spannendes und stellenweise auch erotisches Stelldichein geben. Hotels sind und waren immer schon Orte der Flucht, der Anonymität und von mancher bizarren Überraschung. Es gibt reiche Menschen, die ausschließlich in einem Hotel wohnen, und die wissen auch warum. Man lebt eben nur einmal. Die Autorin Millicent Light versammelt in ihrem Büchlein zehn Kurzgeschichten, die sich allesamt um den erotischen Aspekt des Hotellebens drehen. Und so begegnen den Leserinnen und Lesern ganz unterschiedliche Gestalten, darunter sowohl Gäste als auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die gern alle Hemmungen abstreifen und es dann so richtig krachen lassen. Jede Geschichte kann einzeln gelesen werden, so als kleine Lektüre zwischendurch, und wird dem einen mal mehr, dem anderen mal weniger Spaß machen. Gut möglich, dass eigene Hotelerlebnisse aus der verschütteten Erinnerung wieder auftauchen und man dann vielleicht die Helden und Heldinnen des Buches beneidet. Warum ist das bei mir denn damals so ganz anders gelaufen?, wird mancher sich fragen. Oder vielleicht auch: Diese Story hätte glatt von mir sein können! Denn irgendwann ist doch jeder mal in einem Hotel gewesen, oder? So richtig berauscht hat mich zwar keine der Stories, der Geschäftliche Dreier gefiel mir am besten, aber urteilen Sie doch selbst! Nehmen Sie das Buch einfach mit in den nächsten Urlaub. Falls Ihr Reiseveranstalter plötzlich pleite geht und Sie nicht mehr pünktlich zurückkommen, dann hätten Sie in jedem Fall etwas Tolles zu lesen. Viel Vergnügen!

Sauermann 29.09.2019 

Meine Meinung: Dieses Buch besteht aus mehreren erotischen Kurzgeschichten. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und lässt sich leicht lesen. Jede einzelne Geschichte hat seine eigene, abgeschlossene Portion Erotik, allerdings war es für meinen Geschmack teilweise schon wieder etwas zu viel des Guten. Manchmal ist weniger einfach mehr. Gewisse Ausdrücke von gewissen Körperteilen und Aktivitäten haben mich schon sehr gestört. Aber das ist nur meine eigene persönliche Meinung und vielleicht seht ihr das ja ganz anders. Bin da evtl. doch etwas weicher besaitet. Die Protagonisten selber werden sehr lebhaft beschrieben und ich hatte somit nicht einmal Probleme dabei mich in diese hinein zu versetzen. Alles in allem aber hält das Buch was es verspricht. Allerdings kann ich leider nur 3 von 5 Sternen geben, da es einfach nicht meins war.

N. Seidel 26.09.2019 

Die erste Geschichte ist nicht gerade der beste Starter, danach kann es aber auch nur besser werden. Das wird es auch, wenn auch nur langsam. So richtig funken will es bei mir zwar bei keiner Geschichte, aber ein paar davon sind durchaus unterhaltsam und bieten das Potential zu mehr. Dennoch wirkt es insgesamt nicht richtig durchdacht und irgendwie uninspiriert.

mellidiezahnfee 25.09.2019 

#rezensionsexemplar # bluepantherbooks Dieses Buch ist richtig gut gelungen. Die Geschichten sind kurz und knackig, heiß und prickelnd und sprachlich sehr schön verpackt. Auch die Variationen der verschiedenen Geschichten und der Aktivitäten darin ist gut, es wird nie langweilig. Ein Buch zum Genießen

Buffy 17.09.2019 

Das Cover ist sehr sexy und sehr schön. Passend zum Inhalt. Der Schreibstil gefiel mir sehr gut. Die Kurzgeschichten spielen sich, wie der Titel schon verrät, alle im Hotel ab, wie zum Beispiel von der gestressten Mutter und Ehefrau, die sich eigentlich nur ein Wellnesswochenende gönnen möchte oder dem geschäftlichen Dreier. Eine Geschichte war nicht mein Fall. Aber es sind ja auch genügend andere Phantasien zur Auswahl. Fazit: Prickelnde Lesestunden, die Lust auf mehr machen.

Booklovers 13.09.2019 

Dieses Buch wurde mir freundlicherweise vom Verlag zur Rezension zur Verfügung gestellt. Vielen Dank an den Verlag. Das Cover des Buches passt gut zum Inhalt und zeigt schon wo sich die Spielwiese der verschiedenen Protagonisten befindet. Der Schreibstil ist flüssig lesbar und man kann die einzelnen Storys auch unabhängig voneinander lesen. Das Kopfkino des Lesers wird angeregt und die Stelldicheins finden an den unterschiedlichsten Orten im Hotel statt. Aufgrund expliziter Szenen wurde ich das Buch Lesern ab 16 Jahren enpfehlen. Zusammenfassend ein abwechslungsreiches Buch mit den verschiedensten Charakteren und Storys. Fazit Das Buch erhält 5 Sterne, ein schönes Buch für anregende Stunden, was auch mal zwischendurch gelesen werden kann.

name1979 10.09.2019 

Erotisch prickelnde Geschichten Wahrhaft ein Hotel der Lust erwartet euch in diesem Buch. Die abwechslungsreichen, erotisch prickelnden Kurzgeschichten waren super zu lesen. Der Aufbau jeder einzelnen Geschichte hat vom Einstieg, bis zum Schluss und auch von der Länge hervorragend gepasst. Der Schreibstil hat sich angenehm lesen lassen. Ein perfekt erotisches Lesevergnügen. Vielen Dank an Blue Panther Books für dieses Reziexemplar. Meine persönliche und ehrliche Lesermeinung hat das nicht beeinflusst.

BookLoft-Two for Books 09.09.2019 

Die Geschichten muss ich sagen haben mir gefallen. Natürlich war nicht jede eine komplette Punktlandung aber trotzdem waren die Geschichten alle nicht schlecht. Mir haben die Geschichten gut gefallen und unterhalten hat es mich auch. Deswegen finde ich das Buch einfach toll gemacht und die vielen Geschichten passen sehr gut zusammen. Dieses Buch spielt in verschiedenen Bereichen von einem Hotel. Mal ist man ein Gast, eine Angestellte oder eben andere Sachen welche in einem Hotel passieren können. Man kann seiner Fantasie freien lauf lassen. Da muss ich sagen wäre ich auf manche Sachen wirklich nicht gekommen. Natürlich sind die Geschichten nicht ewig lang und deswegen hatte man manchmal auch ein bisschen wenig Inhalt doch es gibt auch Geschichten die waren in ihrer länge wirklich gut. Die Geschichten hatten immer eine Struktur und deswegen waren die Geschichten auch nicht schlecht gemacht. Von der autorin hatte ich schon etwas gelesen doch dieses Buch hier hat mir einfach nochmal besser gefallen. Hier passte einfach Thematisch alles gut zusammen, es ist super geschrieben und die Autorin hat alles sehr gut aufeinander abgestimmt. Deswegen gefällt mir dieses buch hier besser als das letzte der Autorin. Natürlich ist wie erwähnt bei einer Kurzgeschichte mal was zu kurz und bei anderen alles richtig. Doch das ist bei Kurzgeschichten schon mal so. Trotzdem einfach schönes Buch. Tolle Geschichten und ein tolles Thema mit dem Hotel.

Magdalena B. 09.09.2019 

Mehrere erotische Kurzgeschichten, die ans Herz gehen! So sollen lustvolle Geschichten geschrieben sein.! Der Autor benutzt nicht zu tiefgründige und trotzdem authentische, aus dem Leben gegriffene Beschreibungen.! Anregend!

Gremlins2 09.09.2019 

Hotel der Sünde | Erotische Geschichten von Millicent Light  Hotel mal anders! Hier kann man sich jeden Abend ein kurzes knackiges und prickelndes Vergnügen im Hotel der Sünde " ansehen ". Ja ansehen im wahrsten Sinne des Wortes, dank des bildlichen Schreibstil. Trotz der Kürze sind die einzelnen Geschichten sehr rund und mit Dynamik belegt. Die Protagonisten heizen ihren Zuschauern ein und werden authentisch in der jeweiligen Rolle dargestellt. Knackig, erotisch und rund.

Tina B. 07.09.2019 

Diese zehn Kurzgeschichten werden überwiegend aus weiblicher Perspektive "erzählt" und variieren sehr stark was die Protagonisten und die jeweiligen Handlungen an sich betrifft. Vom Swingerpaar, über den Chef bzw. die Chefin bis zum Zimmermädchen und Hotelgast ist alles vertreten. Diese Abwechslung gefiel mir sehr und gestaltete das Lesen sehr kurzweilig. Ich hatte eine tolle Lesezeit.

Lisa Gurdan 01.09.2019 

Klappentext: Was passiert hinter den Kulissen eines Hotels? Wie viel Lust und Leidenschaft verbirgt sich in den Betten, Abstellräumen und Büros? Da ist zum Beispiel Maria, die nur ihre Haushaltskasse aufstocken möchte, und einen sinnlichen Überfall der besten Sorte erlebt. Oder Bianca, die sich eine Auszeit von Mann und Kindern nimmt und nun höchstwahrscheinlich öfter eine Spa-Behandlung im Hotel buchen wird. Außerdem zeigen Jimmy und Fred ihrer Vorgesetzten, wer im Bett die Macht hat. Begleiten Sie Gäste und Mitarbeiter in die Küche, den Vorratsraum und die Bar und erfahren Sie, welche sinnlichen und erotischen Abenteuer sich dort abspielen Vielen Lieben Dank für das tolle Ebook. Ich finde das Cover sehr schön und treffend. In dem Buch gibt es einige gut schriebene Kurzgeschichten die sich alle in einem Hotel abspielen. Ein netter Zeitvertreib und nicht das letzte Buch der unbekannten Autorin Millicent Light. Kauf und Leseempflung.

diebuchrezension 28.08.2019 

Die Autorin Mit sechs Jahren wurde mir eine neue Welt eröffnet, die nicht nur aus Bauklötzen und Sandkasten bestand. Seit dem ich schreiben und lesen konnte, waren Bücher für mich ein zweites Zuhause. Wie ich dann 1991 mein Abitur bestehen konnte und auch noch Mutter einer süßen, mittlerweilen großen und hübschen, Tochter wurde, bleibt mir ein Rätsel. Meine Ausbildung zur Bürokauffrau durchlief ich schneller als gedacht, danach hieß es erst einmal Realität - ich komme. Fünf Jahre arbeitete ich in diesem Beruf, mit mehr oder weniger Erfolg. Nebenbei tauchte auch mein Traummann auf der Bildfläche auf, drei weitere Kinder folgten ziemlich fix. Wo ich nun mit insgesamt drei Töchtern und einen strammen Sohn beschenkt wurde. Ausreichend Arbeit für ein viertel Jahrhundert. Die Kinder gediehen prächtig, bis zum Einsetzen der Pupertät, seit dem bin ich nahe einer Kratwanderung zwischen einer Einweisung in die Psychiatrie und Flucht in einen Strandurlaub. Da aber beides für mich nicht in Frage kommt, entschied ich mich, meine extravaganten und verführerischen Gedanken, zu ordnen und aufzuschreiben. Je älter die Kinder, desto erwachsener die Geschichten. 2016 habe ich an einer Ausschreibung des Forever Ullstein Verlages teilgenommen. Dort wurden Kurzgeschichten, für ein Nele Neuhaus Buch- erotischer Art, gesucht. Ich hoffe, dass Können dazu geführt hatte, denn meine Geschichte wurde mit ausgewählt und seit August 2016 ziert sie die Mitte der Anthologie "Henrys Leidenschaften". Ab da, habe ich das Schreiben für mich, offiziell entdeckt. Ich möchte aus diesem Hobby einfach mehr herausholen Vielleicht noch zum Anmerken: 2000 gab ich meinem Herzmann das Ja-Wort. Inzwischen sind wir 28 Jahre zusammen, die älteste Tochter machte uns auch schon zu (ich will es manchmal nicht sagen - klingt so alt) Großeltern von zwei entzückenden Enkeltöchtern. (Quelle: www.lovelybooks.de) Das Buch Was passiert hinter den Kulissen eines Hotels? Wie viel Lust und Leidenschaft verbirgt sich in den Betten, Abstellräumen und Büros? Da ist zum Beispiel Maria, die nur ihre Haushaltskasse aufstocken möchte, und einen sinnlichen Überfall der besten Sorte erlebt. Oder Bianca, die sich eine Auszeit von Mann und Kindern nimmt und nun höchstwahrscheinlich öfter eine Spa-Behandlung im Hotel buchen wird. Außerdem zeigen Jimmy und Fred ihrer Vorgesetzten, wer im Bett die Macht hat. Begleiten Sie Gäste und Mitarbeiter in die Küche, den Vorratsraum und die Bar und erfahren Sie, welche sinnlichen und erotischen Abenteuer sich dort abspielen … Diese Ausgabe ist vollständig, unzensiert und enthält keine gekürzten erotischen Szenen. Fazit: Ich habe dieses Buch gewählt, weil ich mir einige sehr abwechslungsreiche erotische Escapaden im Hotel erhofft hatte. Die habe ich auch bekommen. Allerdings fand ich einige der Geschichten zwar ganz nett, aber eben nicht mehr. Sie haben mich nicht vom Hocker gerissen. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass eine Geschichte nur die Oberfläche ankratzt, obwohl eine gute Grundlade für viel experimentierfreudigere Szenen gelegt wurde. Die Sprache war angenehm, locker, leicht und sehr gut zu lesen. Zusammenfassend war das Buch gut, aber es hat mich nicht 100%ig überzeugt. Dennoch würde ich von der Autorin gerne noch ein weiteres Buch lesen, damit ich einen Vergleich habe. https://diebuchrezension.de/#/books/book/255

Annette 17.08.2019 

Die erotischen Kurzgeschichten in diesem Buch spielen alle in einem Hotel, sie überschneiden sich vielleicht mal kurz, sind aber alle eigenständig und jede wieder anders. Für mich war es gelungene Mischung aus verschiedenen geschmackvollen erotischen Geschichten.

Michaela E. 13.08.2019 

Vielen Dank an NetGalley, dass ich dieses Buch lesen durfte, was aber keinerlei Einfluss auf meine Rezension hat. Im Hotel der Sünde spielen sich jede Menge erotische und abwechslungsreiche Begegnungen ab. Mal zwischen Kollegen, mal zwischen Gästen und auch schon mal zwischen Vorgesetzten und Untergebenen. Eine bunte Mischung von verschiedenen Spielarten, die immer wieder neugierig auf die nächste Geschichte machen. Durch die leicht zu lesenden Episoden ist es auch nie langweilig und Wiederholungen gibt es auch nicht. Eine sehr anregende Bettlektüre

Sylvia Ballschmieter 01.08.2019 

Hotel der Sünde/ Erotische Geschichten von Millicent Light Was passiert hinter den Kulissen von Hotels, Büros und Abstellräumen? Auf pikante Weise werden erotische Geschichten erzählt, die von sinnlichen Abenteuern und Erotik nur so platzen. Mein Fazit: Das Buch war unterhaltsam, toll geschrieben, pikante Geschichten. Die einzelnen Episoden regen die Fantasie an und knistern nur so vor Erotik.

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