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Devote Leidenschaft | Erotischer Roman

(14)

von

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Dieses E-Book entspricht 176 Taschenbuchseiten

Nach der Trennung von ihrem Freund beschließt Elena, alles nachzuholen, was sie in den letzten Jahren an Lust und Leidenschaft versäumt hat. Sofort gibt sie sich ihrer devoten Neigung hin und erlebt einen nie gekannten Rausch an Geilheit. Sie bekommt nicht genug davon und lernt bei ihren Abenteuern Tobias kennen, der eine Frau wie sie schon lange gesucht hat. Durch ihn erfährt Elena immer neue sinnliche Freuden. Kann sie ihrem Entschluss, sich nicht zu verlieben, treu bleiben oder erobert Tobias sie mit seiner Tabulosigkeit?

Devote Leidenschaft | Erotischer Roman

von Jasmine Sanders

Damit die Zeit vergeht und das Atelier sich erwärmt, geht Elena in den nahen Supermarkt. Sonst gibt es nicht viel. Vor dem Atelier befindet sich ein kleiner Platz mit einer Pizzeria und zwei heimeligen Cafés - alles sieht nicht danach aus, als wollte Elena da hinein. Trostlos ist es hier. Aber sie hat einen Unterschlupf und keiner, außer Susanne und Paul, weiß, wo sie sich befindet. Das ist auch eine Form von Freiheit.
Im Supermarkt deckt sie sich mit Lebensmitteln, aber vor allem mit Wein und Whiskey ein. Sie glaubt nicht, dass sie viel essen kann, aber trinken. Trinken, um zu vergessen.
Wieder im Atelier, ist es bereits eine Spur wärmer. Elena verstaut ihre Einkäufe in der kleinen Küchenzeile, bringt ihre Kosmetika in das winzige Bad und bezieht das Schlafsofa. Der Raum ist so klein, dass nur ein schmaler Schrank darin Platz hat, der aber bereits voll geräumt ist, deshalb wird ihre Kleidung in der Tasche bleiben. Es interessiert ja ohnehin keinen, was sie anhat und wie sie aussieht. Dann legt sie sich in ihr neues Bett, zieht die Decke über den Kopf und schläft erschöpft ein.
***
Als Elena wieder wach wird, ist es bereits dunkel. Und warm. Sie schaltet die Lampe an. Die Fenster sind aus mattiertem Glas, sodass Licht hereinfällt, aber man weder sieht, was draußen vor sich geht, noch kann man das Atelier von außen einsehen. Sie ist nun ganz für sich, Zeit, nachzudenken. Da sie keinen Hunger verspürt, schenkt sie sich ein Glas Wein ein und setzt sich mit ihrem Tagebuch wieder ins Bett. Schreibend nachdenken. Ja, sie ist traurig, denn eine schöne Zeit ist vorbei und Reinhard ist ihr immer noch ein wertvoller Mensch, wird es immer sein. Doch wenn sie ehrlich ist - es ist gut, dass ein Schlusspunkt gesetzt ist. Sie hatten nur mehr wie gute Freunde zusammengelebt. Sex hatten sie seit Ewigkeiten keinen mehr gehabt und das, was sie sexuell will, wenn sie ganz ehrlich ist - das hatte sie von Reinhard nie bekommen. Und nun … ist es nicht der perfekte Zeitpunkt, ihre geheimen Wünsche auszuleben? Festzustellen, ob das, was in ihren Fantasien vor sich geht, auch das ist, was sie tatsächlich leben will? Sie hatte „es“ noch nie ausprobiert, ja, es war ihr auch schwergefallen, zuzugeben, dass es sich dabei um mehr als Träume und Sexfantasien handelt. Und dessen war sie sich immer sicherer. Seit sie denken konnte, hatte sie diese Fantasien … devote Träume, Gedanken, in denen sie einem Mann zu Willen ist, all seine Wünsche erfüllt, bestraft wird, wenn sie nicht gehorcht. Elena wird schon rot, wenn sie nur daran denkt. Aber auch feucht. Zwischen ihren Schenkeln fühlt sie ihre Nässe, ihre Möse pochte. Lust. Eindeutig. Tiefe, heiße Lust. Und kein Mann in der Nähe. Gedankenverloren, aber zielsicher wandert Elenas Hand langsam über ihre schweren Brüste, deren Warzen sich sofort aufstellen. Sie nimmt eine der Warzen zwischen Daumen und Zeigefinger und zieht daran, dreht sie, bis es wehtut. Ein heißer Blitz fährt durch ihren Körper und Elena stöhnt laut auf, die Hand wandert weiter nach untern, über den leicht gerundeten Bauch zu ihrem Venushügel, verharrt dort kurz, nein, noch nicht. Erneut dreht sie an einer ihrer Brustwarzen, bis sie vor Lust und Schmerz aufseufzt. Dann hält sie es nicht mehr aus. Kein Warten mehr. Ihre Finger dringen in ihre nasse Grotte ein, teilen die Schamlippen und schnell fährt sie mit den Fingern hinein und hinaus, umkreist ihre Klitoris, stöhnt, seufzt. Eine Hand wandert auf ihre Brust, mit der anderen masturbiert sie, reibt, hört das schmatzende Geräusch, wenn sie in ihre Möse hinein- und wieder hinausgleitet. Schneller, noch schneller. Das Tagebuch fällt zu Boden. Sie merkt es nicht, ist so heiß, so geil, nimmt diesmal ihren prallen Lustknopf zwischen Daumen und Zeigefinger.
***
Sie war zu einer emanzipierten jungen Frau erzogen worden, auf den eigenen Beinen stehend, stark und selbstbewusst. Wie passen da diese Fantasien in ihr Leben? Woher kommen sie? Dieser Wunsch nach Unterwerfung, Bestrafung. Woher? Nie hat Elena es gewagt, jemandem davon zu erzählen, zu sehr schämt sie sich dafür. Reinhard ahnt nicht einmal etwas davon. Um bei ihm in Fahrt zu kommen, hatte sich Elena ihrer Fantasien bedient. Aber nun … mit einem Mal setzt sie sich in ihrem Bett auf. Aber nun! Wer soll sie jetzt noch daran hindern, herauszufinden, was Sache ist? Es gibt Mittel, Wege, dies unerkannt zu erleben. Das Internet ist ein wunderbarer Ort, um sich zu verstecken und sich doch zu entblößen. Ja! Und wann, wenn nicht jetzt? Sie ist alleine, nach Liebe steht ihr nicht der Sinn - aber nach Lust, Sex. Gier, animalische Gier ist es, die Elena antreibt. Jetzt will sie es wissen. Und ist Sex nicht auch eine gute Ablenkung von ihren Beziehungsnachwehen?
Aufgeregt holt Elena sich noch ein Glas Wein und wirft ihren Laptop an, öffnet den Internetbrowser. Eine Partnervermittlung braucht sie nicht, auf keinen Fall, davon hat sie erst einmal genug. Aber wie findet man eine entsprechende Plattform? Nach einigem Suchen stößt sie auf ein Forum, das kostenlos ist und sich auf schnelle Sexkontakte spezialisiert hat. Sie muss sich nur registrieren und ein Profil erstellen. Alles einfach, kein Problem. Doch dann kommt die Liste mit den Neigungen und Elena hält den Atem an. Soll sie? Wirklich? Doch. Sie muss wissen, wer und was sie ist und das kann sie nur erfahren, indem sie es ausprobiert. Sie ist etwas unsicher, aber klickt „devot“ an. Danach liest sie sich ihre Angaben noch einmal durch. Noch ein Glas Wein. Sie fühlt sich schon etwas beschwipst und das ist gut so, denn sonst hätte sie vielleicht nicht den Mut, das Profil online zu stellen. Und nun? Heißt es warten. Doch nicht allzu lange - kaum zwei Minuten später meldet sich der erste Mann. Er heißt sie im Forum willkommen und fragt nach ihren Erfahrungen als devote Frau. Elena antwortet ehrlich, dass sie bisher keine gemacht hat, sich einmal ausprobieren will. Der Mann scheint interessiert, er suche eine Sklavin, ob Elena Interesse hätte? Und sie soll ihm ein Foto schicken. Erschrocken fährt Elena zurück - ein Foto in dieses Internet zu stellen, nein, das ist ihr nicht geheuer. Und Sklavin? Nein. Sie will keine Sklavin sein. Sie will ihre Lust und Begierde ausleben, rein sexuell. Mehr nicht. Also schreibt sie dem Mann eine Absage. Nervös, wie wird er reagieren? Gar nicht, es kommt keine Antwort mehr.
Da leuchtet eine neue Nachricht auf dem Bildschirm auf und neugierig öffnet Elena sie. Ein Mann, jünger als sie, begrüßt sie ebenfalls. Er schreibt freundlich und nett und nichts von Sklaverei, er will auch kein Foto. Er möchte etwas ganz anderes. Er will zu ihr kommen. Sie soll ihn auf dem Boden kniend und mit verbundenen Augen erwarten. Er will, dass sie ihm so einen bläst. Ohne ihn zu sehen, ohne ein Wort zu wechseln. Danach will er wieder gehen.
Elenas Herz schlägt bis zum Hals. Soll sie das wirklich wagen? Einen völlig Fremden hier hereinlassen? Und ihm einen blasen? Wirklich? Der Alkohol tut seine Wirkung. Und ihre Erregung auch, sie spürt, dass sie schon wieder nass wird. Er schreibt:
„Ich stehe voll drauf, der Gedanke dich nicht zu kennen, nicht zu wissen, wie du aussiehst, du verbundene Augen hast und ich dich in deine geile Maulfotze ficke, ist Wahnsinn. Mein Schwanz wird jedes Mal gleich hart, wenn ich nur daran denke. Deswegen gebe ich dir meine Nummer. Wenn es geht, schreib mir eine SMS, wo und wann, dann bin ich da. Ganz wichtig: kein Telefonieren oder nur ein Wort und du darfst wirklich nicht schauen und musst alles schlucken, was kommt und ihn dann wieder ganz sauber lecken. Hast du verstanden?“
Noch ein Schluck Wein. Elena ist so erregt, dass sie meint, auszulaufen, ihr Herz schlägt schneller, ihre Brustwarzen sind steif.
Mit zittrigen Fingern antwortet sie ihm:
„Ja, komm her.“
Er reagiert sofort:
„Okay, passt, brauche dann nur noch die Adresse. :-) Und wie gesagt, nur so wie vereinbart, vertrau mir. Ich mach wirklich keinen Scheiß, hätte ja auch nichts davon und du musst wirklich immer die Augen verbunden haben und kein Wort, kein einziges Wort.“
Elena: „Okay.“
Er: „Es wird dir wahnsinnig Spaß machen, glaub mir, du wirst richtig auslaufen, du wirst so feucht werden wie noch nie zuvor.“
Das ist Elena jetzt schon. In einer Stunde will er hier sein. Eine Stunde. Ihr Magen zieht sich zusammen. Angst. Aufregung. Nein. Das ist nicht der Magen. Das ist weiter unten. Sie ist so nass zwischen ihren Schenkeln, kann vor Erregung kaum atmen. Sie steht auf, schwankt etwas wegen des Weins, macht Feuer in dem schwarzen Ofen und breitet eine Decke davor aus, ein Kissen, auf dem sie knien wird. Sie weiß ja nicht, wie lange sie warten muss. Zündet eine Kerze an. Dann schnell unter die Dusche. Hektisch seift sie ihren schönen Körper ein, rasiert ihre Scham, wer weiß, vielleicht passiert ja doch mehr, will er mehr von ihr.
Sie cremt sich sorgfältig ein, besprengt sich mit Parfum. Alles in fiebriger Hast, mit flatternden Händen. Was soll sie anziehen? Das schwarze Kleid, das weite.
Zehn Minuten vor der vereinbarten Zeit ist Elena bereit. Sie sperrt noch die Tür zum Atelier auf, damit er ungehindert eintreten kann. Ihre Wertgegenstände hat sie zur Sicherheit versteckt.
Es ist drei Uhr morgens, draußen ist alles ruhig. Sie mag die Stille um sich herum. Elena kniet im Schein der Kerze und des Feuers, die Augen mit einem schwarzen Tuch verbunden, die Arme am Rücken verschränkt. Das schwarze Kleid umhüllt sie wie die Blätter einer exotischen Blume. Wartet. Meint, dass man ihr Herz schlagen hören kann. Das Knistern des Feuers. Da! Ein Geräusch! Sie hört, wie sich die Wohnungstür öffnet. Zieht scharf die Luft ein. Jemand nähert sich. Bleibt vor ihr stehen. Sie hört, wie er den Reißverschluss seiner Hose öffnet. Sein Penis, steinhart, drückt gegen ihre Lippen. Sie öffnet den Mund, nimmt ihn auf. Ein schöner, großer Schwanz, glatt, zarte Haut. Schmeckt gut. Sie umkreist ihn mit der Zunge, saugt, leckt, lauscht - und kann hören, dass sein Atem schneller wird. Nichts zu sehen, hat all ihr Fühlen, all ihre anderen Sinne geschärft.
...
Elena widmet sich wieder ihrem Essen und trinkt bedächtig den Wein aus. Dabei durchforstet sie die Anzeigen im Forum. Die meisten Männer suchen mal eben etwas für eine Nacht. Wie Elena jetzt weiß, kann sie das an jeder Straßenecke bekommen. Doch sie möchte das Ganze ja vertiefen, ihre Grenzen ausloten. Das kann sie aber nur, wenn sie dem Mann vertraut. Und dazu muss man einander kennenlernen. Es gibt Dinge, die sie gerne wüsste. Wie fühlt sich ein Paddel an? Wie ist es, über einem Strafbock zu liegen? Ans Andreaskreuz gekettet zu sein? Und was weiß sie denn, was es da noch alles gibt?
Sie sichtet weiter die Inserate, es gibt da wirklich nichts, was es nicht gibt. Nur leider ist nichts für sie dabei. Zerstreut liest sie ein paar Diskussionsbeiträge - es geht um das Thema Devotsein und da schreibt ein Herr Heinz, dass man nicht unterschätzen darf, dass sich devote Menschen sehr an den dominanten Partner binden, ihm vertrauen müssen, um sich voll und ganz hingeben zu können. Deshalb, so meint er, ist es für Devote schwerer, eine reine Spielbeziehung einzugehen. Elena gefällt, was sie liest. Sie betrachtet das Profil von Heinz und auch das gefällt ihr. Er ist nämlich dominant, etwas sadistisch, verheiratet und will es auch bleiben. Leider wäre es aber so, dass seine Frau nicht devot und auch nicht maso ist. Deshalb sucht er eine diskrete Dauerfreundschaft, auch mal essen oder ins Kino gehen, aber hauptsächlich eben Sex. Ausgezeichnet! Leider ist kein Foto von ihm dabei. Na ja, kein Wunder, wenn er verheiratet ist. Aber der Mann klingt genau richtig.
Elena braucht lange, um eine PN an ihn zu verfassen. Erst versucht sie, witzig zu sein - was gründlich misslingt. Dann geheimnisvoll, sie möchte nicht zu viel von sich preisgeben. Was für ein Unsinn - am besten ist, sie schreibt einfach die Wahrheit und erklärt genau, was für einen Mann sie sucht. Er ist nicht on. Also heißt es warten. Elena wartet nicht gerne, sie ist ein ungeduldiger Mensch. Deshalb beschließt sie, schlafen zu gehen.
Am nächsten Morgen schneit es und ein kräftiger Wind weht durch die Straßen. Draußen hört man schon die ersten Silvesterknaller explodieren. Elena kann diese Kracherei nicht leiden. Beleidigt stellt sie fest, dass Heinz noch nicht geantwortet hat. Na, dann eben nicht. Schnell zieht sie sich an und geht noch einmal in den Supermarkt. Kauft Lachs, Champagner und allerlei Leckereien. Wie es aussieht, wird sie Silvester also alleine verbringen, dennoch soll es ein schöner Abend werden. Sie wird sich eine DVD auf ihrem Laptop ansehen und weiß der Geier, was ihr noch einfällt. Doch als sie zurückkommt, tut sich eine neue Gelegenheit auf - Heinz hat geantwortet. Sehr erfreut und höflich, stellt allerlei Fragen. Was sie beruflich macht, wie sie genau aussieht usw. Elena antwortet ihm freundlich, aber bestimmt, dass sie keine Brieffreundschaft möchte. Wenn er Fragen an sie hat, dann soll er sie treffen und sie können reden. Sie würde sich freuen. Prompt antwortet er - ob sie, was er nicht für wahrscheinlich hält, vielleicht heute gegen 17 Uhr Zeit hätte? Und wie Elena Zeit hat! Sie vereinbaren, einander vor dem obligaten Supermarkt zu treffen. Gut so.
Bis dahin sind es noch einige Stunden und das ist nun gar nicht gut, denn plötzlich überkommt Elena eine Silvester-Sentimentalität. Die Trennung von Reinhard bricht plötzlich wie eine Sturzflut über sie herein und sie liegt weinend auf dem Bett. Okay, das musste ja einmal kommen, aber gerade heute? Sie möchte Heinz nicht mit verquollenen Augen gegenübertreten. Aber die Trauer ist nun einmal da. Mist. Wild entschlossen steht sie wieder auf und schenkt sich einen großzügigen Whiskey ein. Kippt ihn auf ex herunter, spürt das Brennen in Kehle und Magen. Sie zündet sich eine Zigarette an und schreibt Tagebuch. Hilft auch nicht. Also noch einen Whiskey, ihr wird schwindlig, gut so. Sie legt sich in ihr Bett und schläft ein.
Als sie wieder erwacht, ist es bereits 16 Uhr - von Trauer keine Spur, Stress ist angesagt. Ab ins Bad, duschen, schminken. Was zieht sie an? Das Atelier noch ein wenig nett hergerichtet, Feuer im Ofen gemacht - vielleicht nimmt sie Heinz ja gleich mit hierher, dann soll es nett aussehen. Zwei Minuten vor der vereinbarten Zeit kommt Elena beim Supermarkt an und auf die Minute pünktlich hält der grüne Peugeot, den er ihr beschrieben hat. Ein großer Mann steigt aus. Graues Haar, Jeans, darunter ein Hemd und darüber ein Sakko. Er hat stahlblaue Augen, mit denen er nun Elena taxiert. Dann geht er auf sie zu und ohne ein Wort zu sprechen, küsst er sie. Und wie! Es gibt wenige Männer, die gut küssen können, aber dieser hier ist ein Meister seines Fachs. Es ist ein langer, intensiver Kuss. Als würden sie einander schon ewig kennen und hätten sich lange nicht gesehen. Elena bekommt weiche Knie. Erst danach sieht er ihr lange in die Augen und sagt mit tiefer, rauchiger Stimme: „Hallo, ich bin Tobias - Heinz ist nur mein Nick.“ Elena ist hin und weg. Man muss ja viele Frösche küssen, bis man einen Prinzen findet - und sie hat den einen unter Tausenden auserwählt.
„Hallo, ich bin Elena.“
„Ich freue mich sehr, dich kennenzulernen. Deine Nachricht hat mich sehr neugierig gemacht. Was möchtest du unternehmen?“
„Wie lange hast du Zeit?“ Was eine berechtigte Frage ist, immerhin ist der Mann verheiratet.
„So lange du mich aushältst.“
Wenn das so weitergeht, sehr lange. Und warum lange fackeln?
„Ich wohne zurzeit hier in der Nähe, in einem Atelier von Freunden. Wenn du möchtest, können wir da einen Kaffee trinken.“
„Alles, was du willst, Elena.“
Und so landen sie im Atelier, entscheiden sich dann aber für Champagner und nicht für Kaffee. Tobias sitzt vor ihr auf dem Sessel am Zeichentisch, Elena lehnt ihm gegenüber an der Wand.
„Und jetzt?“, fragt er lächelnd.
„Ich will dir einen blasen.“
Tobias hebt eine Augenbraue.
„Du hast aber ein Tempo.“
Statt einer Antwort geht Elena langsam auf ihn zu, sieht ihm dabei immer in die Augen, geht in die Knie zwischen seinen Beinen und öffnet den Reißverschluss seiner Jeans. Er sieht sie unverwandt an.
„Nimm ihn dir.“
Und das tut sie. Es ist ein schöner, dicker Schwanz, nicht zu lang, nicht zu kurz. Und steinhart, wie Elena lächelnd feststellt. Sie nimmt ihn zwischen ihre Hände und führt dieses heiße Stück Fleisch an ihre Lippen, küsst ihn erst lange, dann lässt sie ihre Zunge über seine Eichel tanzen und nimmt ihn ganz in sich auf. Tobias stöhnt, legt seine Hände auf ihren Hinterkopf und drückt seinen harten Zapfen tief in ihre Kehle. Elena muss würgen, will den Kopf zurückziehen, doch er hält sie fest. Erst nach einigen Sekunden lässt er los und sie schnappt nach Luft. Hört aber nicht auf, diesen geilen Kolben mit der Zunge zu umkreisen, saugt, lutscht, knabbert an seinem Schaft. Dann rutscht sie tiefer, saugt seine Eier in ihren heißen Mund, drückt sie liebevoll mit der Zunge. Da fühlt sie, wie seine Hände zu ihren Titten wandern, er holt sie aus ihrem Kleid, aus dem Büstenhalter und beginnt, ihre Nippel zu verdrehen. Erst nur leicht, als er merkt, dass sie nicht reagiert, drückt er fester zusammen, dreht und dreht. Es tut plötzlich sehr weh und Elena möchte ihn abwehren. Doch als sie aufhört, ihn zu blasen, schlägt er auf ihre Nippel. Gerade so fest, dass es sehr wehtut, aber aushaltbar ist. Elena versteht und wendet sich wieder seinem Schwanz zu. Da greift er fest in ihren Haarschopf: „Mach einfach nur den Mund auf, ich will dich ficken.“ Elena erschrickt - hat sie es ihm nicht gut gemacht -, sie tut aber, was er will und öffnet nur ihren Mund. Mit beiden Händen bearbeitet er ihre Brüste, während er langsam mit seinem Penis in ihren Mund hinein- und hinausgleitet, selbstvergessen, er scheint nicht zu bemerken, dass Elena sich bereits vor Schmerzen windet. Schmerzen, die ein Höllenfeuer in ihrer Lusthöhle entfachen. Unwillkürlich schiebt sie ihr Kleid hoch, fährt mit der Hand unter den Slip und beginnt, ihre Klitoris zu bearbeiten. Sie ist hart, geschwollen, wie eine Pflaume. Als er es bemerkt, drückt er ihre Brüste so fest zusammen, dass sie aufjault.
„Habe ich dir das erlaubt?“
Elena schüttelt verneinend den Kopf.
„Dann lass es. Verschränk die Hände hinter dem Rücken.“ Folgsam tut sie, wie ihr geheißen. Wieder packt er ihren Hinterkopf und schiebt seinen Stab bis zum Anschlag in ihr Fickmaul - wieder muss sie würgen, wieder ignoriert er es.
***
Der Weg von der U-Bahnstation bis zum Seemans Café ist weit und als Elena endlich ankommt, ist sie völlig durchgefroren. Tobias wartet schon auf sie, er steht auf, als sie an den Tisch tritt, hilft ihr aus dem Mantel und rückt ihr einen Stuhl zurecht. Bevor sie sich setzen kann, küsst er sie. Herrlich! Er bestellt Kaffee und nachdem die Kellnerin serviert hat, beginnt er, zu sprechen.
„Elena, ich habe nachgedacht und ich möchte dir ein paar Dinge sagen. Du weißt, dass ich verheiratet bin. Meine Frau ist ein lieber Mensch und ich mag sie sehr - doch mit meinen sexuellen Vorlieben weiß sie nichts anzufangen. Überhaupt kann sie Sex nicht viel abgewinnen. Deshalb war ich auf der Suche nach einer Geliebten. Ich bin noch nicht lange in diesem Forum und vor dir habe ich nur zwei Frauen getroffen, aber da wusste ich sofort, dass es nicht passt. Bei dir war es das genaue Gegenteil, vom ersten Moment an. Ich möchte meine Fantasien mit dir ausleben. Aber mir ist genauso wichtig, dass du mir von deinen Träumen und Wünschen erzählst, damit wir auch die erfüllen können. Ich werde nicht immer Zeit haben, aber ich werde mir Zeit nehmen, sooft es geht. Okay?“
Elena drückt seine Hand. „Okay.“
„Was ich heute mit dir vorhabe, habe ich mir schon lange gewünscht. Bist du bereit?“
„Sag mir, was ich tun soll.“
„Mein Auto steht hinten auf dem Parkplatz. Keine Angst, es ist die hinterste, dunkelste Ecke. Ich will, dass du jetzt dahin gehst, deine Hose und deinen Slip runterziehst, bis zu den Knien, dann beugst du dich über die Motorhaube und wartest. Ich trinke noch in Ruhe meinen Kaffee aus. Du bist eingeladen.“
Elena sieht ihn ungläubig an.
„Was ist? Worauf wartest du?“

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