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La façon - Das Elixier der Begierde | Erotischer SM-Roman

(14)

von

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Auch als Buch erhältlich
BDSM
Romane

Dieses E-Book entspricht 200 Taschenbuchseiten

Es ist von Anfang an Lucas Plan, dieses nach Liebe und Lust dürstende Wesen zu besitzen. All seine Aufmerksamkeiten und Komplimente dienen allein diesem Zweck, bis sie ihm nahezu willenlos gehorcht. Als er ihr den Sklavenvertrag vorlegt, ist sie entsetzt, und doch zögert sie kaum, ihn zu unterschreiben – in dem Glauben, er wolle sie aus Liebe an sich binden. Doch in Wahrheit zappelt sie wie eine Marionette in seinen Händen – haltlos, eine Hülle ohne eigenes Leben –, bis der Tag kommt, an dem der Vorhang mit der rosa Wolke fällt. Fabienne nimmt mithilfe ihrer Freunde ihr Leben wieder selbst in die Hand und entdeckt zum ersten Mal ihre eigenen Sehnsüchte. Sie taucht ein in diese Welt, die sie nun, sensibilisiert durch ihre eigenen Erfahrungen, gemeinsam mit Domina Lady Ravenna durchstreift, bis sie ihre wahre Passion findet.

Über den Autor Caroline Powell:
Caroline Powell, geboren und aufgewachsen an der Südküste Englands, spürte bereits früh eine unbekannte Sehnsucht in sich. Sie verließ ihre mystische Heimat mit den malerischen und pittoresken Fischerdörfern in dem Glauben, die Antworten auf ihre unausgesprochenen Fragen in unbekannten Ländern zu finden. Während ihrer unzähligen Reisen machte sie es sich zur Aufgabe, das Gesehene für eine kleine Zeitung in ihrer Heimat zu Papier zu bringen. So entdeckte sie ihre Lust am Schreiben – und auch die Welt des BDSM, als sie einem ganz besonderen Mann begegnete. Heute nimmt sie ihre Leser mit in ihre lustvoll-bizarren Geschichten, die ihrer Fantasie entspringen.

La façon - Das Elixier der Begierde | Erotischer SM-Roman

von Caroline Powell

Noch ein letzter Blick in den Spiegel und ich greife zufrieden nach meiner neuen Clutch, die mich ein kleines Vermögen gekostet hat. »Ich sag’ nur »Pretty Woman««, flüstere ich meinem Spiegelbild zu, bevor ich die Wohnung verlasse und die Treppen nach unten springe, wo mich bereits die Limousine mit dem Chauffeur erwartet. Ohne ein Wort an mich zu richten, öffnet er galant die hintere Tür, sodass ich mich schrankenlos auf das weiche Leder der Rückbank fallen lassen kann, wo mich ein betörender Moschusduft empfängt, der die feinen Härchen meines Körpers aufrichtet wie ein gehauchter Kuss in den Nacken. Für einen Moment bin ich atemlos und fühle mich wie in einem Kokon, während die Räder unter mir leise über den Asphalt gleiten und mein Blick sich an das flüchtende Tageslicht haftet. »Ich habe ganz vergessen, dass die Abende schon recht kühl sind«, wende ich mich an den Fahrer, der wortlos meine Augen im Rückspiegel betrachtet. »Könnten Sie vielleicht die Heizung ein wenig aufdrehen?«, rufe ich ihm dennoch etwas mutiger zu, um die Stille zu durchbrechen. Aber auch jetzt erhalte ich keine Antwort und beginne mich zu ärgern, bis ich auf einmal bemerke, wie das Leder unter meinem Hintern eine angenehme Wärme verbreitet. Glücklich über meinen Erfolg lehne ich mich zufrieden zurück und genieße die Zeit, die schwebend an mir vorbeifliegt, bis selbst das monotone Geräusch verstummt ... »Darf ich bitten?«, dringt plötzlich eine näselnde Stimme in mein Ohr, die mich zwingt, meine Augen zu öffnen und auf eine Hand zu blicken, die mit einem weißen Handschuh bekleidet ist. Für einen Moment glaube ich zu träumen und doch rutsche ich ihr entgegen, bis meine Absätze den Boden vor der Limousine berühren und ich vor mir eine Villa erkenne, die im Schein unzähliger Fackeln Schatten in den nahe gelegenen See wirft, als wollte sie die Dunkelheit ertränken. »Da bist du ja endlich«, höre ich eine Stimme und erkenne Adrian, der aus dem Halbschatten heraustritt, um mit seinem Zeigefinger auf die Perle meines Schmuckstücks am Hals zu klopfen, als wollte er sie justieren wie einen Kompass. Ich habe das Gefühl, zu wanken und bin froh, als er meine Hand nimmt, um mich zu halten. »Komm, ich führe dich herum!«, wendet er sich erneut an mich, sodass wir beide Richtung Steintreppe laufen. Federleicht und moschusgetränkt folge ich ihm die Stufen hinauf, die, immer schmaler werdend, vor einer Flügeltür enden. »Aufwendig restauriert«, kommentiere ich ohne jede Kenntnis, in der Hoffnung, die Lähmung aus meinem Kopf zu vertreiben, die mich neben den hohen Messingklinken plötzlich schrumpfen lässt und mir vorgaukelt, ich würde vor einer unüberwindbaren Mauer stehen. Doch für Adrian ist es ein Kinderspiel, und noch bevor ich etwas sagen kann, öffnet er die Tür, um mich im Schatten seines Rückens über eine Schwelle zu ziehen, wo meine Augen auf eine junge Frau mit einer schneeweißen Dienstbotenschürze fallen, die im krassen Gegensatz zu ihren nackten Brüsten steht, deren harte Nippel zwischen bissigen Klemmen stecken und die mithilfe einer laufenden Kette an ihrem Halsband aufgehängt sind, um sie stehen zu lassen, wie kleine Speere. Ein Anblick, der mir den Atem raubt und mich glauben lässt, ihren Schmerz zu fühlen, den sie so stolz in ihren schimmernden Augen trägt, während sie ein Tablett mit einem Dutzend Champagnergläser balanciert, wie eine Heldin. »Was ... Was ist das alles hier?«, bringe ich stotternd hervor, doch statt einer Antwort zieht mich Adrian erneut mit sich, wie ein ungehorsames Kind. Das ist das Speisezimmer, meine ich zu hören und bin mir nicht mehr sicher, ob die Worte lediglich in meinem Kopf abliefen, da die visuellen Reize einer riesigen Tischtafel mich immer weiter vorwärtsziehen. Immer weiter, bis in den Kreis ihrer hohen Kerzenleuchter, die ihre unruhigen Flammen verführerisch über bizarre leiterähnliche Stühle werfen, wie eine Tarnung, als wollten sie suggerieren, dass die im Nackenverlauf nach hinten ragenden Bretter unschuldig sind, wie die Fußtritte einer Kirchenbank. Ein Vergleich, von dem ich nicht einmal ahne, woher er kommt und dennoch ziehe ich in Erwägung, mich von der Hand, die mich hält, zu trennen. Doch dann wird mir klar, dass ich mich längst von Adrian entfernt habe und inmitten einer Menschtraube stehe, die sich wispernd an mir vorbeidrückt, um sich, nach Geschlechtern getrennt, Frauen rechts, Männer links, gegenüber der Tischreihe aufzustellen. Ich komme mir vor wie in einem Bühnenstück, dessen Hauptdarsteller sich theatralisch mit ausladenden Schritten aus der Menge entfernt, um die Rückenlehnen zweier Stühle zu umklammern, bis seine Knöchel weiß hervortreten, und er die bislang verdeckten Sitzflächen unter dem Tisch hervorzieht. Ein Akt, der mich laut aufschreien lässt, als mein Blick auf einen schwarzen, riesigen Latexdildo fällt, der fixiert auf der Sitzfläche hin und her wankt wie ein gekrümmter Finger, der den Schoß einer willigen Frau penetrieren will, um ihren G-Punkt zu stimulieren. »Ein Hirngespinst, ein Schattenspiel«, flüstere ich erschrocken und doch werde ich Zeuge, wie eine Frau nach der anderen ihr Kleid bis zum Oberschenkel anhebt, der, bestrapst mit dünnen Strümpfen, die Stoffe der Kleider leise rascheln lässt, während sie sich breitbeinig darüber stellen, um ihn wie ein gefräßiges Ungeheuer in die Mitte ihrer Gier zu treiben, bis ihre Wangen sich röten und sie alle ein Bild völliger Unschuld ergeben. »Zeig deinem Herrn, was deine Sklavenmundfotze kann!« Überrascht von diesen Worten neige ich meinen Kopf und blicke in das Gesicht des Hauptdarstellers, dessen starke Finger den Körper einer jungen Frau beugen, bis ihre sinnlichen Lippen den schwarzen Prügel berühren und er immer tiefer in ihre Kehle hineinrutscht. Für einen Moment befürchte ich, sie würde ersticken, doch der Speichel in ihrem Mund wirkt wie ein Schmiermittel, das sabbernd und Fäden ziehend aus ihr herausläuft, um selbst die Sitzfläche ihres Stuhls zu befeuchten. Einem Gefühl von Panik folgend, drehe ich eine Pirouette und renne Richtung Flügeltüren, ohne den Blick zu heben, bis ich abrupt vom Boden gezogen werde, ohne zu begreifen, was gerade geschieht. »Was soll das?«, beginne ich keifend um mich zu schlagen und presse meinen Körper gegen die Arme, die mich gefangen halten wie in einem Schraubstock. »Wo willst du denn hin?« Als hätte mich gerade ein Betäubungspfeil getroffen, ergebe ich mich der vertrauten Stimme, die verführerisch sanft in mein Ohr sickert, während meine Augen auf das vor meine Nase gehaltene Abbild meines Halsschmucks starren. »Luca?« Erstaunt, ihn hier tatsächlich zu sehen, lasse ich mich scheinbar willenlos zurück auf den Boden stellen, sodass ich mich vom sicheren Stand aus mit meinen Fäusten wehren kann. »DAS HIER IST NICHTS FÜR MICH. BITTE, BRING MICH FORT!«, höre ich mich brüllen. Doch ich habe nicht mit der Macht dieser übergreifenden Ausdünstungen gerechnet. Ein Gemisch verschwörerischer Lust und animalischer Geilheit, das wie eine Epidemie auf alle übergreift. Ein Raum, gefüllt mit sexuellen Gerüchen, die wie Nebelschwaden über unsere Köpfe fliegen. Für Sekunden bereue ich meine Widerspenstigkeit, denn tief im Inneren hoffte ich darauf, von Luca gepflückt zu werden, wie eine Blume. Doch jetzt, da ich seine aufsteigende Lust beim Anheben meines Körpers fühle, ertönt ein Warnsignal in meinem Kopf, während er mich grinsend anblickt, als wüsste er bereits von meiner Niederlage. Ich kann spüren, wie seine Stimme meinen Verstand aushebelt, um mich in den See meiner Gefühle zu stürzen. Wir alle sind erwachsen, scheint eine Stimme in mir zu rufen, lauf nicht wieder weg! Narkotisiert vom Duft seines Körpers und dem aufkeimenden Wunsch, ihn zu fühlen, taste ich willenlos nach seiner Hand, die mich zurückführt zu dem einzigen Stuhl, der noch unberührt darauf wartet, besetzt zu werden. »Das … das … ist unmöglich«, stammele ich in einem letzten Versuch, in der Hoffnung, meine unschuldige Miene würde ihm imponieren. Doch statt einer Antwort spüre ich seine Lippen und seine Zunge, die sich küssend in meinen Mund schiebt. Überwältigt von dieser unerwarteten Wendung fließe ich wie zu warm gewordener Zuckerguss in seine Arme. Ein Kuss, der meine Sinne überrennt. Träumerisch versinke ich in einer Stille, die nur hin und wieder von meinem eigenen Stöhnen durchbrochen wird, als seine Finger durch meine Haare fahren, um gleichzeitig mit der anderen nach unten zu wandern, um meinen bestrapsten Hintern zu entblößen. Hinter meinen fest geschlossenen Augen umhüllt mich die Dunkelheit und lässt mein Becken wiegend gegen seinen Körper drücken. Seiner Führung vertrauend, folge ich jedem seiner Schritte, wie bei einem Tango. Ein Tanz, der meine Kniekehlen beugt, bis der Latexschwanz schmatzend in meiner Lustspalte versinkt und mich an Ort und Stelle pfählt. Außer Atem und nach Luft schnappend, versuche ich, seinen sich lösenden Kuss zu halten. Doch seine Lippen sind fort und mir wird fröstelnd bewusst, worauf ich sitze, sodass ein Kampf in mir entfacht, der von Wut und Scham befeuert wird. Dennoch umspanne ich gierig das Ding in mir, während meine Kontraktionen ihn quetschen, als könnte ich ihn melken. Innerlich zerrissen verändere ich meine Position auf der Sitzfläche und rücke ein Stück nach vorn. Zu viel, stöhnt es in meinem Kopf, denn die gekrümmte Eichel trifft den Punkt meiner ungestillten Geilheit. Zischend sauge ich die Luft ein und fühle, wie eine leuchtende Rötung meine Gesichtshaut überzieht. Als Luca mir gegenüber Platz nimmt, spiegeln seine Augen etwas Unergründliches wider. »Möchtest du zum Buffet?«, wendet er sich fast ungerührt an mich und zeigt auf den dunklen Holztisch, der aufgrund seiner breiten Schultern ein wenig verdeckt wird. Doch als ich meinen Kopf zur Seite neige, entdecke ich einen riesigen Tisch, ein Kunstwerk, mit gedrechselten Tischbeinen, die jeweils exakt einem Frauenbein nachempfunden sind und deren detailgetreue Nachbildungen in offenen High Heels stecken.
...
Kaum habe ich den Motor ausgestellt, beginnt es plötzlich wie aus Eimern zu regnen. Der Wetterdienst hatte es angekündigt, nur habe ich es mal wieder ignoriert, stelle ich sauer fest, vor allem, als ich bemerke, dass mein Regenschirm hinten im Kofferraum liegt. Keine Ahnung, warum ich das immer wieder mache, pocht es hinter meinen Schläfen, und taxiere die Entfernung von hier bis zu seiner Haustür. Ich werde nass sein bis auf die Knochen, noch bevor ich die Treppen zum Eingang erreiche, so viel steht fest. »Egal, ich bin nackt unter meinem Mantel«, antworte ich laut. »Was wichtig ist, ist mein Make-up. Nie wieder eine Horrormaske!« Entschlossen greife ich nach der alten Zeitung im Fußraum und halte sie als Schutz über meinen Kopf, bis ich völlig außer Atem auf seine Klingel drücke und gespannt warte. Doch trotz angestrengtem Lauschen tut sich nichts hinter der Tür. Nervös beginne ich von einem Fuß auf den anderen zu hüpfen, bis sogar der Wunsch in mir aufkeimt, er sollte einfach nicht zu Hause sein. Vielleicht sollte ich einfach verschwinden, frage ich mich stumm, als die Tür unverhofft aufspringt und ich erschrocken meine Zeitung verliere. Doch statt mich hereinzubitten, lässt er mich wortlos im Regen stehen. Scheinbar endlose Minuten, in denen ich zappelnd versuche, den Regentropfen zu entkommen, die wie feiner Sprühnebel von meinem Haar abperlen, um sich über den Nacken fließend zwischen Kragen und Leder zu zwängen. Längst haben sie meinen Pony durchtränkt und tropfen von meinen Wimpern über die Nase herunter. Mein Ego beginnt zu rebellieren und treibt mein Herz zur Höchstleistung an. Und doch verharre ich still, als sein Finger auf seine Armbanduhr tippt, die bereits 20.15 Uhr anzeigt. Ich ahne, das wird etwas nach sich ziehen, und wage es nicht einmal mehr, meinen Blick zu heben, obwohl das starre Halsband mittlerweile an der dünnen Haut scheuert, als wären kleine Steinchen dazwischengeraten. »Komm herein und zieh deinen Mantel aus!« Endlich, seine Stimme klingt fast neutral und deshalb atme ich für einen Moment erleichtert auf, während ich seinen Blickkontakt suche. »Senk deinen Blick«, peitschen seine Worte so rasch in meine Ohren, dass ich auf der Stelle erröte. So gut es geht, starre ich ruhig auf meine Pumps, obwohl unzählige Stimmen in meinem Kopf schreien und mir raten, zu verschwinden. Doch außer meinen Fingern, die zitternd jeden einzelnen Knopf öffnen, bewege ich keinen Muskel. Erst als Luca an den Ärmeln zieht, um den Mantel von meiner Schulter zu streifen, wage ich es, wieder Luft zu holen. Aus dem Augenwinkel kann ich erkennen, dass er mein nasses Kleidungsstück sorgsam auf einen Kleiderbügel hängt, bevor er damit verschwindet. Regungslos stehe ich da und fühle mich, als hätte ich einen Betonklotz an den Füßen. Die ungewohnte Haltung lässt mich auf meine Nippel starren, die sich plötzlich aufrichten, als ein Luftzug darüberstreicht. Kurz fühle ich einen Hauch von Stolz und stelle mir vor, dass Luca gefällt, was er sieht, während mein Blick ungebunden nach oben wandert. Selbstvergessen reiße ich die Augen auf und entdecke ein Spiegelmosaik, das mein Gesicht wieder einmal mit verlaufener Schminke, in vielen kleinen Bruchstücken, zeigt. »Schau hierher, weißt du, wofür das ist?«, fordert Luca mich plötzlich auf. »Das ist für Schlampen, die nicht hören können!« Plötzlich stecken zwei abgerundete Haken, ähnlich einem gekrümmten Finger, in meinen Nasenlöchern, deren Enden mit flexiblen Bändern verbunden sind. Ohne mich zu wehren, lasse ich ihn die losen Enden über meinen Kopf zerren, die er geschickt am hinteren Halsband fixiert, sodass meine Nasenlöcher durch den Zug nach oben gerissen werden. »Jetzt darfst du dich betrachten.« Den Tränen nahe blicke ich nach oben in ein vollkommen verzerrtes Gesicht. Entsetzt über meinem Anblick, dem jegliche Schönheit abhandengekommen ist, lasse ich mich willenlos vorwärtsziehen, bis wir vor einer roten Tür zum Stehen kommen. »Warte hier«, flüstern seine Lippen bedrohlich, die plötzlich durch ein grelles Licht verblassen. Ein heller Blitz, der in meine Pupillen fährt, und mich zwingt, zu blinzeln. Geblendet von der starken Neonlampe lasse ich mich von ihm in den Raum führen, der stückchenweise erkennbar wird. Und doch kann ich kaum begreifen, was meine Augen sehen. Leere Wände und ein bequem aussehender Ohrensessel, der mit dem Rücken zur Wand dasteht. Vor ihm jedoch ist eine Art Fahrrad ohne Räder auf Blöcken platziert. Scheinbar ist es fest im Boden verankert. Irgendwie gleicht es einem Fitnessgerät, wären da nicht die Einschubtaschen anstelle von Handgriffen und Pedalen. Ein seltsames Ungetüm, das mir komplett die Sprache verschlägt, als ich plötzlich den imposanten Latexdildo entdecke, dessen Spitze durch die Mitte der Sitzfläche sticht, wie ein erhobener Finger, und der nach unten hin mit einer variablen Stange auf und nieder bewegt werden kann. Nur langsam begreife ich den Sinn dahinter und spüre Lucas Blick über meinen Rücken streifen wie eisiges Wasser. »Setz dich«, meine ich zu verstehen, weil das Dröhnen in meinem Schädel seine Worte verzerrt. »Wir wollen doch keine Zeit verlieren!« – »Zeit?«, wiederhole ich wie ein Echo und werde erneut mit einem kühlen Blick bestraft. »Steck deine Hände und Füße in die Lederbeutel.« – »Luca, bitte ... ich ... ich habe von etwas anderem geträumt«, versuche ich es ein weiteres Mal, in der Hoffnung, ich könnte ihn umstimmen. Doch seine Mimik bleibt frostig. Widerstrebend mache ich einen Schritt vorwärts, sodass ich aufsteigen und hineinschlüpfen kann. Erst jetzt bemerke ich die losen Schnürenden, die Luca kommentarlos an meinen Händen und Füßen verknotet. Für magere, zähe Minuten habe ich das Gefühl, bequem zu sitzen, doch als Luca seine Finger an meine Nippel setzt, begreife ich, wie hilflos ich ihm ausgeliefert bin. Sein kräftiges Drücken pumpt einen stechenden Schmerz in das empfindliche Fleisch, sodass ich einen unfreiwilligen Tritt nach unten tätige, der wiederum den Dildo anhebt, um mich unsanft zu penetrieren. »Du hast kapiert, wie es geht«, funkeln seine Augen, als mein Aufschrei verhallt ist. »Du wirst dich jetzt ficken, und zwar so schnell, dass dein Dynamo ausreichend Licht erzeugt, damit ich bequem in meinem Sessel sitzend die Zeitung lesen kann.« Entsetzt folge ich mit den Augen seinem Zeigefinger, der auf die nackte Glühbirne über dem Sessel deutet. »Ich werde jetzt das Licht ausschalten, und du wirst dir Mühe geben! Nebenbei, die Nasenklemme steht dir ausgezeichnet und verleiht deinem Schlampenlook eine besondere Note. Betrachte diese Übung als Training, um deine Figur zu formen. Und jetzt fang an!« Und dann, von einer Sekunde zur nächsten, verwandelt sich das Zimmer in eine tiefschwarze Gruft. Da ist nichts, nicht einmal ein Schatten oder etwas Grau, das sich abhebt. Von Unruhe getrieben, beginnt mein Herz zu schlagen, als könnte es die Panik in meinem Kopf überrennen. Und dennoch gelingt es meinen Beinen, die Pedale sanft zu senken, bis ein flackerndes Licht erkennbar wird. Doch meine Kondition ist grauenvoll und verendet wie eine Kerze im Wind. Aus Furcht, erneut in die Dunkelheit zu gleiten, ziehe ich all meine Reserven, um das Licht über seinem Kopf zu entfachen, das lediglich seinen Haaransatz hinter der Zeitung erkennen lässt, bis der Film der vergangenen Nacht zurückkehrt, vermischt mit dem Geruch seines Körpers, seiner Umarmung und Zärtlichkeit. Und dennoch spüre ich meine Zweifel giften, während mein Atem klingt wie das Hecheln einer Hündin. Fast bin ich ihm dankbar für die Weitung meiner Nasenlöcher, die meine Lungenbläschen zusätzlich mit Sauerstoff füllen.
***
Obwohl meine Schenkel wund vom Ritt sind, trete ich erneut in die Pedale, bis die schwarzen Schatten weichen und ich auf einen leeren Sessel blicke. Ein Schock, der mich sofort seinen Namen kreischen lässt, obwohl ich noch immer Redeverbot habe. »Du wagst es tatsächlich, meinen Namen zu rufen?« Sofort wird mir klar, dass ich erneut gegen eine Regel verstoßen habe, ohne zu ahnen, was dies bedeutet, während mein Körper vor Anspannung zu zittern beginnt. »Das ist jetzt dein fünfter Verstoß!«, glaube ich, gehört zu haben. »Ein Verhalten, das ich nicht dulden kann! Fünf Verstöße, das sind fünf Peitschenhiebe. Aber ich erlaube dir, zu wählen, wohin du sie erhalten möchtest.« – »Ich verstehe nicht«, sprudelt es aus mir heraus, ohne an die Konsequenzen zu denken. »Das wirst du! Sechs Peitschenhiebe!!« Überwältigt von der spürbaren Kraft in seiner Stimme überzieht eine Gänsehaut meinen Körper. Bevor ich dieses Mal meinen Mund öffne, wähle ich meine Worte mit Bedacht. »Meister Luca, bitte, ich verstehe nicht, was das bedeutet. Bitte erkläre es mir, Meister Luca.« – »Was ich dir damit sagen will, ist, ich erlaube dir, den Standort auszusuchen. Stehend, mit dem Gesicht zur Wand, oder fortlaufend, gleich hier auf dem Stahlross … Ich rate dir, gründlich zu überlegen, bevor du dich entscheidest!« Unfähig, etwas zu sagen, spüre ich einen hämmernden Schmerz hinter meinen Schläfen, als würden sich sämtliche Fragezeichen dahinter auftürmen wie eine Barriere. Ich habe keine Ahnung, wofür ich mich entscheiden soll, doch dann kommt es mir vor, als würde sich eine Nebelwand lichten, um mir das eben Erlebte zu zeigen. Der Ritt auf dem Stahlross hatte gerade etwas in mir ausgelöst. Ein Gefühl, das meinen Kopf penetrierte, vielleicht lässt es mich auch den Schmerz der Peitsche vergessen. »Hier, ich möchte hier auf dem Rad bleiben, Meister Luca«, sprudelt es aus mir heraus, während meine eigene Hybris mich lächeln lässt, im Glauben, einen genialen Schachzug getan zu haben. Dennoch beginne ich zu fürchten, einen Fehler begangen zu haben, vor allem, als Luca völlig ungerührt von meiner Entscheidung seine Finger über meine Wirbelsäule nach unten gleiten lässt, als wollte er jeden einzelnen Wirbel zählen. Eine Berührung, die sowohl sanft als auch schmerzhaft drückend ist, bis sein Finger meinen Anus klopfend umkreist.

Gremlins2 11.10.2019 

La façon - Das Elixier der Begierde | Erotischer SM-Roman von Caroline Powell  Dieses Buch ist nichts für Neueinsteiger in die ( Lese) Welt des SM. Denn es geht schon ordentlich und ziemlich hart zur Sache. Auch was die Ausdrucksweise betrifft. Der Schreibstil ist recht flüssig und gut zu verstehen. Gefallen haben mir die Protagonisten und ihre Entwicklung die sie machten. Fazit : Ein interessanter Roman der seinem Leser tiefe Einblicke in die Welt der SM Szene zeigt.

Tv 10.10.2019 

An sich finde ich die Story echt gut, aber mir fehlte hier und da etwas Erklärung und Auflösung. Wenn man Sm-Anfänger ist und keine Ahnung in diesem Bereich hat ist es sehr schwer zu lesen und zu verstehen, trotz des flüssigen Schreibstils. Demnach kann ich das Buch nicht an Sm-Anfänger empfehlen, Aber an smler wohl.

ChrissidieBüchereule 10.10.2019 

Das Cover sehr sinnlich und ein macht neugierig auf das Buch. Die Geschichte war sehr interessant und gut beschrieben, aber nichts für SM-Anfänger sondern welche die sich schon ein bisschen aus kennen. Die Charaktere möchte ich von Anfang an, sie haben mich in ihre spannende und erotische Welt entführt und ich bin ihnen mit Spannung gefolgt und habe das Buch schnell gelesen und jede Seite inhaliert. Die Geschichte war gut geschrieben und man konnte sich mit den Charakteren identifizieren, am Anfang hatte ich etwas Probleme mit dem Schreib still bzw. die Art des Schreibens aber ich konnte mich schnell dran gewöhnen. Eine wunderbare erotische Geschichte die einem vor dem inneren Auge wie ein Film abgespielt wird. Kann es nur empfehlen.

Irene S. 01.10.2019 

Fabiennes Beziehung zu Adrian und Alano ist kompliziert, weil sie sich weder fallen lassen kann noch weiß, was sie sich eigentlich wünscht. Schließlich geht sie zu beiden auf Distanz, verliert jedoch nie ganz den Kontakt zu ihnen. Als sie durch Adrian Luca kennenlernt, verliebt sie sich in ihn und lässt sich auf seine sadistischen Spiele ein, bis sie begreift, dass ihm ihr Wohl gleichgültig ist und er ihre Gefühle nie erwidern wird. Immerhin ist er so ehrlich, dies zuzugeben und Fabienne aus ihrem Sklaven-Vertrag zu entlassen. Traurig und von dem Erlebten verunsichert, folgt sie Alanos Einladung nach Barcelona, um sich zu sammeln. Schon bald sind die beiden verheiratet, und Fabienne arbeitet in der Firma der Familie ihres Mannes. Obwohl sie miteinander glücklich sind, scheint jedoch etwas zu fehlen: Als Fabienne beim Sex Alano dominiert, erleben beide höchste Wonnen. Um nichts falsch und Alano glücklich zu machen, bittet Fabienne Adrian, ihr eine Domina zu vermitteln, bei der sie in die Lehre gehen kann. Lady Ravenna wird schnell zu einer guten Freundin, die ihr hilft, ihren Weg zu finden: La Façon. La Façon wirkt anfangs ziemlich zerfahren, denn die Geschichte beginnt praktisch im laufenden Geschehen, das die Protagonistin Fabienne in eine Villa führt, in der ausschließlich geladene Gäste an BDSM-Spielen teilnehmen. Sie ist fasziniert und will mehr davon, was ihr der schöne Luca auch bereitwillig bietet. Allerdings ist Fabienne ein Neuling auf dem Gebiet und wird zum Opfer eines Egoisten und Sadisten, der ihr zwar eine gewisse Erregung verschafft, sie emotional jedoch verhungern lässt. Als sie das erkennt, bricht sie aus. Gerettet wird sie von ihren treuen Freunden, die sie nun auffangen. Die Beziehung zu Adrian und Alano, die beide Fabienne besser kennen als sie sich selbst, ist der wesentliche Punkt des Romans womit man wieder bei dem Stichwort zerfahren angelangt, denn die intimeren Erlebnisse mit den beiden jungen Männern liegen in der Vergangenheit und wirken wie nachträglich hineingeschrieben, um Fabienne nach dem Bruch mit Luca und der Erkenntnis, dass ihre masochistische Neigung begrenzt ist, neue Perspektiven zu ermöglichen. Infolgedessen gliedert sich das Buch in drei Teile. Am Anfang steh die devote Fabienne, welche die in Rückblenden verunsichert auftretende Hauptfigur ablöst, und am Schluss wird aus ihr eine Domina, die aus allen Erfahrungen gelernt hat: aus ihrer Suche nach dem, was sie will, den erniedrigenden Sessions mit Luca und schließlich der Entdeckung der persönlichen Dominanz, die Alano, dem geliebten Mann, und auch ihr größte Freude bereitet etwas, was ihr wohl nicht möglich gewesen wäre, hätte sie nicht die andere Seite kennengelernt und begriffen, dass bei Dominanz und Unterwerfung gegenseitiges Einverständnis und Rücksichtnahme essentiell sind, wohingegen egoistische Einseitigkeit günstigstenfalls zum Ende der Beziehung, schlimmstenfalls zu schweren psychischen Schäden und sogar Suizid führt. Schade, dass es Caroline Powell nicht gelungen ist, die eigentümliche Dreiecksbeziehung von Fabienne, Alano und Adrian klarer und im Kontext chronologisch nachvollziehbarer zu gestalten. Die Rückblenden wirken oft konfus und aufgesetzt wie eine Art deus ex machina , um der Protagonistin das notwendige Backup zu geben, um sich erst in eine devote und dann dominante Hingabe zu stürzen, nachdem sie mit der vergleichbar harmlosen Triangel-Konstellation erst einmal nicht klarkam. Dadurch wird leider die Erkenntnis verwässert, dass es gefährlich ist, sich auf sadistische Blender einzulassen, die ein raffiniertes Netz für ihr Opfer spinnen, so dass es sich selbst belügt, bevor es in die Falle tappt und nach dem Begreifen allen Stolz aufgeben muss, um sich zu retten. Das ist die Message, die am Schluss bleibt und ziemlich untergeht. (IS)

Claudia R. 27.08.2019 

Cover: Ein sehr sinnliches Cover, was sehr stimmungsvoll und prickelnd auf dem ersten Blick wirkt. Nackte Haut, die dennoch nicht zu viel zeigt, verspricht erotische Momente und Stimmung, dies vermittelt das Cover. Der wunderschöne nackte weibliche Oberkörper wird zart mit den männlichen Händen umspielt. Ein sehr erotisches und sinnliches Cover, was Lust auf mehr macht. Meinung: Ein erotisches und anregendes Buch, was die Leidenschaft wecken und Erotik verströmen kann. Das Buch ist zwar in nicht sehr viele Kapitel unterteilt, dennoch ist es sehr gut gegliedert, mit einigen kleinen Absätzen und Passagen. Auch werden Stilmittel, wie das Einfügen von Briefen verwendet und dies wird durch eine unterschiedliche Schriftart gut vom restlichen Text abgegrenzt, so dass man es gleich wahrnimmt und registriert. Die bildlichen und sinnlichen Beschreibungen lassen den Fantasien freien Lauf. Die Begegnungen zwischen Luca und Fabienne werden sehr schön detailliert und bildlich beschrieben mit einem Hauch Erotik und Sinnlichkeit und dabei sehr stilvoll. Man lernt die beiden Charaktere nach und nach näher kennen und so auch ihre erotischen Interaktionen. Die erotischen Szenen werden sehr geschmackvoll und auch stilvoll und vielfältig beschrieben. Auch die Einschübe von Briefen und interessanten Dialogen runden die erotische Geschichte sehr gut ab. Die Briefe und Dialoge werden sehr gut in den eigentlichen Text und die Handlungen mit eingebunden. So kann man sich sehr gut in das Geschehen hineinversetzten und wird von der erotische und prickelnden Geschichte mitgerissen. Besonders interessant fand ich auch den Sklavenvertrag. Jedoch hat nicht immer alles Sinn ergeben, da aber etwas anderes hier im Vordergrund steht, und die sinnliche und erotische Stimmung sehr gut herübergebracht wurde, konnte mich diese erotische Geschichte durchaus überzeugen. Fazit: Erotische und stimmungsvolle Geschichte, die für prickelnde Erlebnisse sorgt.

Asmodina 22.08.2019 

Inhalt: Es ist von Anfang an Lucas Plan, dieses nach Liebe und Lust dürstende Wesen zu besitzen. All seine Aufmerksamkeiten und Komplimente dienen allein diesem Zweck, bis sie ihm nahezu willenlos gehorcht. Als er ihr den Sklavenvertrag vorlegt, ist sie entsetzt, und doch zögert sie kaum, ihn zu unterschreiben - in dem Glauben, er wolle sie aus Liebe an sich binden. Doch in Wahrheit zappelt sie wie eine Marionette in seinen Händen - haltlos, eine Hülle ohne eigenes Leben -, bis der Tag kommt, an dem der Vorhang mit der rosa Wolke fällt. Fabienne nimmt mithilfe ihrer Freunde ihr Leben wieder selbst in die Hand und entdeckt zum ersten Mal ihre eigenen Sehnsüchte. Sie taucht ein in diese Welt, die sie nun, sensibilisiert durch ihre eigenen Erfahrungen, gemeinsam mit Domina Lady Ravenna durchstreift, bis sie ihre wahre Passion findet. Meinung: Mir hat das Buch sehr gut gefallen, obwohl man zum Teil die Logik vergebens sucht. Mir scheint jedoch, das dies auch gar nicht das Ziel ist. Vielmehr nimmt die Autorin ihre Leser mit in eine bizarre Welt der, zum Teil harten und fortgeschrittenen SM-Praktiken und lässt sie einfach zittern, genießen oder träumen. Wer mutig genug dafür ist, sollte das Buch kaufen

Kiki77/Leseratte77 20.08.2019 

La Facon Das Elixier der Begierde von Caroline Powell ist ein erotischer SM-Roman. Man ist sogleich im Geschehen drin und erlebt die erotischen Abenteuer von Juliana, die sich im Lern- oder Findungsprozess ihrer eigenen Sexualität befindet. Zum Glück ist sie sehr offen für Neues, kann sich gehen lassen und das Erlebte genießen. Nach einigen Jahren trifft Juliana ihren guten Freund Adrian wieder, der sie in eine SM-Club mitnimmt. Sie erlebt unglaubliche Dinge und Luca, ihr Begleiter versucht durch Komplimente und Aufmerksamkeiten, Juliana willenlos und zur Sexsklavin zu machen. Sie lässt sich darauf ein, beendet aber im richtigen Moment die Bindung, da sie darin keine Bestimmung erkennt. Sie geht mit Alano nach Barcelona und sie heiraten. Aber irgend etwas fehlt zur glücklichen Sexualität und Juliana lässt sich als Domina ausbilden. Der Roman hat mir gut gefallen. Das ein oder andere Wort aus den SM-Bereich musste ich nachschlagen, was der Geschichte keinen Abbruch tut. Ansonsten konnte man gut abschalten und sich durch die prickelnde Erotik beflügeln lassen. Für dieses Buch gebe ich gerne 5 Sterne.

Anoriell 07.08.2019 

Titel: La façon - Elixier der Begierde Autor: Caroline Powell Meinung: La façon - Elixier der Begierde ist ein sehr gut geschriebenes Buch. Die Autorin beschreibt bildlich was sie erzählen will und die Storyline ist, sofern man sie dann endlich verstanden hat wirklich nicht schlecht. Ein paar mal bin ich über die Art der Beschreibungen gestolpert, wohl niemand würde solche Gedankengänge haben wie Fabienne in diesem Buch, und wohl auch niemand würde Metaphern verwenden wie zum Beispiel: wie ein Floh im Licht. Der Zweite Teil des Buches hat mir sehr gut gefallen, im ersten Teil konnte ich oft nicht nachvollziehen warum Fabienne reagiert wie sie reagiert. Alles in allem ein sehr guter SM-Roman mit ansprechenden Erotik-Szenen.

kates 06.08.2019 

Das Buch ist gut geschrieben und Szenen wurden gut beschrieben, daher angenehm zu lesen. Ich fande die Geschichte total interessant. Mit diesem Buch konnte ich mal in eine für mich teilweise unbekannte Welt eintauchen, die für mich jedoch an manchen stellen to mutch waren! zb. das Erniedrigen ist nicht mein Fall! Trotzdem konnte ich nicht aufhören zu lesen, da ich unbedingt wissen wollte wies mit Fabienne weitergeht. mein Fazit: Ein gut geschriebenes Buch mit fesselnder Geschichte, dass jedoch Szenen enthällt die für mich niemals in Frage kommen! Aber wenn man auf BDSM und ähnlichem steht, kann ich dieses Buch nur empfehlen.

Mandy Kanzler 22.07.2019 

Als erstes dies ist ein Buch wo Vorkenntnisse im Bereich SM von Vorteil wären, da sonst viele Sachen nicht verständlich sind. Und das kann den Lesefluss sehr behindern. Man muss sich auf dieses Buch einlassen und nicht denken oder fragen wieso oder weshalb. Wer mit dieser speziellen Spielart Probleme hat der sollte dieses Buch nicht lesen. Allen anderen kann ich es empfehlen die Schreibweise der Autorin ist etwas gewöhnungsbedürftig aber wenn man offen ist kommt man mit klar. Es ist mal ein anderes Buch wo man sich drauf einlassen muss aber dann wird man mit viel Erotik beschenkt.

A.T. 20.07.2019 

Das Buch "La Facon- Das Elixier der Begierde" von der Autorin Caroline Powell ist im Blue Panther Books Verlag erschienen. Das Buch ist in der Ich - Perspektive aus Fabienne ihrer Sichtweise geschrieben. Das Buch beginnt mit einem Prolog und ist danach in Kapiteln unterteilt. Fabienne gerät in die Fänge von Lucas. Er sucht jemanden der ihm gehorcht und seine Sklavin wird. Fabienne geht auf seine Wünsche ein doch kann sie ihren Wünschen treu bleiben oder wird sie ihre eigenen Sehnsüchte verlieren? Mein Fazit: Der Schreibstil liest sich flüssig, jedoch konnte ich nicht alles gelesene richtig verarbeiten. Ebenso war mir die Sprache manchmal zu ordinär. Sehr gut gefielen mir jedoch die unterschiedlichen erotischen Szenen, jedoch waren mir auch da einige stellen zu hart. Sehr positiv wirkt auf mich Fabienne ihre Entwicklung ,welche sie mit der Hilfe von Lady Ravenna gemacht hat. Daher vergebe ich 4 von 5 Sterne.

Asinus E. 16.07.2019 

Der Weg ist das Ziel Auf Seite 73 sagt die Heldin Fabienne: Ich bin gerade ohne Sinn und Verstand. Wer diesen Satz beherzigt, wird die Lektüre dieses Buches genießen. Es geht nicht darum, Seite für Seite nach irgendwelcher Logik zu suchen, sondern einfach darum, sich von der sprachgewaltigen Autorin ohne Vorbedingungen an die Hand nehmen und durch eine SM-Welt für Fortgeschrittene führen zu lassen. Wer dieser Spielart sexueller Erfüllung unkundig oder gar ablehnend gegenübersteht, wird sich gewiss schwer tun. Alle anderen kommen durchaus auf ihre Kosten. Es macht an dieser Stelle wenig Sinn, Fabiennes Geschichte zusammenfassend nacherzählen zu wollen. Das kann die Autorin viel besser. Ich empfehle deshalb, von Anfang an sich vorbehaltlos in Fabienne und ihre spannende Gedankenwelt hineinzuversetzen. Sich mitreißen zu lassen vom Strom einer grandiosen erotischen Leidenschaft. Zu erfahren, dass das Leben Fortschritt ist, ein Fluss der frisches Wasser mit sich trägt (Seite 174). Im Zweifelsfall nicht gegensteuern, sondern mit allen Sinnen davonfliegen (Seite 176). Ich könnte mir diesen Roman gut als Hörbuch vorstellen, mit dem man sich mit geschlossenen Augen, begleitet nur von einem exklusiven Cognac, in seinen Ohrensessel zurückzieht. Falls man einschläft, wäre das überhaupt nicht schlimm. Das Unterbewusstsein bleibt aktiv, und solange uns Fabienne an der Hand hält, können wir uns nicht verirren. Fabienne kennt ihren Weg, ihre Facon. Chinesen denken dabei an Tao. Ein ungewöhnliches Buch. Mir hat es gefallen.

mannomania 09.07.2019 

La facon - Das Elixier der Begierde - Erotischer SM-Roman: Bis sie ihm nahezu willenlos gehorcht...erschienen am 31.05.2019 bei bpb mit 200 Seiten Cover und die Grundidee machten mich neugierig, daher freute ich mich auf dieses Rezensionsexemplar. Der Prolog ist irreführend und für SM-Anfängerinnen nicht geeignet - hier sind Vorkenntnisse nötig. Ich tat mich schwer und brach das Buch dank einem mir zu poetischen Schreibstil und einer verworrenen Story, ohne roten Faden, ab der Mitte leider ab. Eine undurchsichtige Story, die nur verwirrend bleibt - schade!

Geli Sondermann 29.06.2019 

Hier meine Rezension zu...La Facon...von Autorin Caroline Powell...aus dem Blue Panther Books Verlag. Es handelt sich hierbei...um einen Erotischen SM - Roman. Der Prolog am Anfang...ist etwas irreführend. Dann kommt man gut rein ins Lesen. Allerdings ist dies...meiner Meinung nach... nichts...für Anfängerleser/innen für SM - Romane. Man versteht einige Sachen auch besser...wenn man schon etwas...über das Thema...gelesen hat Weiß Fabienne...welcher Weg zur Lust führt? Was muss sie durchstehen und ertragen? Wird ihre Liebe erwidert...oder findet sie Erfüllung in etwas ganz anderem? Lucas hat nur den einen Plan...das weibliche Wesen zu besitzen. Er macht sie willenlos...bis an ihre Grenzen. Einen Sklavenvertrag...unterschreibt sie auf Liebe hoffend. Aber ist es auch Liebe? Die rosa Wolke hält länge...bis die Marionette sich...von ihren Fäden befreit. Eigenen Sehnsüchen...kann sie mit Hilfe ihrer Freunde folgen. Durch Liebe...entwickelt sie sich weiter. Mit und durch...Lady Ravenna...gelangt sie bis an ihr Ziel. Seid gespannt...was es ist... Danke an #bluepantherbooks für das tolle Rezensionsexemplar

BookLoft-Two for Books 27.06.2019 

Ich fand mit dem schreibstil an, dieser ist wirklich gut und gefällt mir. Der ist sehr einfach gehalten doch trotzdem hatte ich bei der Geschichte selbst probleme. Man kann den Schreibstil zwar sehr gut lesen aber das problem ist eher das geschriebene. Ich finde die Autorin hat ein bisschen wirr geschrieben. Ich kam überhaupt nicht in die Geschichte rein, war sogar am überlegen ob ich vielleicht abbrechen sollte. Doch ich hab die Geschichte zuende gelesen, neugierig hat sie mich ja schon gemacht. Es geht damit los das man direkt zu anfang in eine Situation geworfen wird wo man nichts mit anfangen kann. Diese Situation wird irgendwie auch nie 100% aufgeklärt habe ich das gefühl, oder ich hab was überlesen. So ist es leider immer wieder im Buch. Es gibt Handlungen die ich von Fabinne einfach nicht nachvollziehen kann, wo ich mir echt denke was das soll. Wurde ich oder jemand anders wirklich so reagieren? Nun keine ahnung. Leider konnte mich die Idee zwar überzeugen, ich wollte wissen wie es ausgeht und habe das Buch beendet aber deswegen bin ich trotzdem nicht schlauer. Ich hab das Gefühl die hälfte vom Buch nicht verstanden zu haben. Vielleicht aber war es wirklich nicht mein Buch, ich hoffe es findet sich jemand der dieses Buch etwas mehr mag. Ich möchte nochmal zusammenfassen. Tolle Grundeidee, schönes Cover und der Schreibstil ist auch sehr gut. Leider find ich die Geschichte nicht überlegt genug, ich komme einfach nicht richtig rein und verstehe viele Stellen einfach nicht. Dazu kommt es mir manchmal auch so vor als wäre Fabinnes Handlung einfach zu unmenschlich(also ich kann mir keinen vorstellen der in dem Moment so reagiert).

OpPrincess 23.06.2019 

La façon konnte mich leider nicht überzeugen. Das lag nicht etwa an der Handlung. Die einzelnen Charaktere waren authentisch und gut gestaltet. Die erotischen Szenen waren vielseitig und geschmackvoll. Nur leider waren die Formulierungen ebendieser Grundlagen so ungewöhnlich, dass es meinen Lesefluss sehr gestört hat. Um meinen Standpunkt zu verdeutlichen ist hier ein ganz kurzer Ausschnitt: Irgendwann hatte er mich leer getrunken, und ich versank in einem Meer voller Träume, das mich spüren ließ, dass ebendieser sehnsuchtsvolle Entzug seines Samens meine Seele gefangen hatte.. Sicherlich hat diese Schreibweise etwas sehr poetisches, was jedoch dazu führt, dass dieses Buch nicht unbedingt zu meiner Entspannung beigetragen hat.

Bianca´s Lesetagebuch 10.06.2019 

Der Anfang des Buches hat mich irritiert,weil ich direkt in eine Situation landete ohne Wissen warum das gerade passiert. Der Zusammenhang war mir da nicht klar. Es ist für mich schockierend musste oft die Augen verdrehen, da ich Fabiennes Handlungen nicht immer nachvollziehbar finde. Gerade die mit Luca, das war mir manchmal zu fies. Die Autorin schreibt es aber so gut, das ich wissen wollte was Fabienne weiter macht, was ihr Problem ist. So richtig habe ich ihr Problem bis zum Schluss immer noch nicht raus finden können. Adrian fand ich faszinierend,meistens, seine Art die Leute zu durchschauen. Nur das er Fabienne nicht direkt sagt was er denkt finde ich manchmal echt doof. Die Veränderungen von Fabienne fand ich überraschend aber gut.

Tina B. 08.06.2019 

Diese Geschichte wird aus Fabiennes Perspektive erzählt und diese macht im Verlauf des Buches eine erstaunliche Entwicklung durch. Diese war für mich aber gut nachvollziehbar und glaubhaft und konnte mich dennoch wirklich überraschen. Der Schreibstil von Caroline Powell ist sehr bildhaft und fesselnd. Die Seiten flogen beim Lesen nur so dahin. Ich hatte eine tolle Lesezeit.

Claudia Scholz 02.06.2019 

Mich hat dieses Buch do überhaupt nicht abgeholt und ich fand es auch zwischen den einzelnen Kapiteln so unübersichtlich. Es sind manchmal Zeitsprünge drin gewesen und das Kapitel davor war für mich noch nicht fertig erzählt. Mit hat die Geschichte dahinter gefehlt und nur die einzelnen extreme die diese Frau in sexueller Beziehung erlebte haben mich nicht wirklich gefesselt Ich hatte danach noch sehr viele offene Fragen und ehrlich ich mag die auch nicht mehr beantwortet haben da es mir persönlich nicht wirklich gefallen hat

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