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Gehorche, Sklavin! Erotischer SM-Roman

(3)

von

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BDSM
Romane

Dieses E-Book entspricht 176 Taschenbuchseiten

Die SM-Karriere der jungen Katrin beginnt dramatisch: Sie wird nach Mauretanien entführt und muss in einem Nobel-Bordell reichen Freiern als Lustsklavin zu Willen sein. Es gelingt ihr, zu fliehen und in ihre Heimat zurückzukehren. Doch einige Zeit später wird sie von Träumen heimgesucht, in denen sie versklavt, erniedrigt und ausgepeitscht wird. Katrin ist schockiert – zugleich aber heftig erregt. Mehr und mehr sehnt sie sich danach, ihre Träume zu verwirklichen. Sie sucht einen Partner, mit dem sie ihre Passion hemmungslos ausleben kann …

Gehorche, Sklavin! Erotischer SM-Roman

von Corinne du Pré

Im Haus wurden sie von einer stämmigen und ziemlich beleibten Frau begrüßt. Sie trug einen kurzen, geblümten Kittel und um die Taille einen Gürtel, an dem eine kurze Reitpeitsche hing. Katrin schätzte diese Frau auf Mitte bis Ende vierzig. Sie sprach Englisch mit einem Akzent, den Katrin nicht kannte.
»Das ist unsere Umm-el-harim«, stellte Lady Hunter sie vor. »Das bedeutet ‚Mutter‘ oder ‚Herrin‘. Aber wir alle nennen sie nur ‚Mama Tembo‘. Sie passt auf, dass ihr alle immer schön lieb seid und euch an die Hausordnung haltet. Und Kemal ist, wie ich bereits sagte, ihr Ehemann – auch schon seit elf Jahren, beide stammen aus Marokko. Er ist unser Chauffeur, Hausmeister, Gärtner und Aufseher.«
Das Bad, das Katrin dann nehmen konnte, war wohltuend und entspannend. Wieder sprach sie in Gedanken zu sich selbst: Ruhe bewahren ist jetzt das Wichtigste. Nicht die Nerven verlieren! Ich lebe noch. Und ich will weiterleben, aber nicht als Sklavin einer überspannten Millionärswitwe.
Nach einer Weile betrat Lady Hunter das Badezimmer. Sie sagte zu Katrin: »Ich möchte dir beim Waschen behilflich sein. Steh auf und stell dich mit dem Rücken zu mir!« Sie begann dann, Katrin einzuseifen, dabei sagte sie: »Du bist ein hübsches Mädchen, was für ein herrlicher Hintern! Du wirst unseren Gästen viel Freude bereiten!«
»Was meinen Sie damit?«
»Dass du schön lieb zu ihnen sein musst.«
»Also Prostitution. Zwangsprostitution!«
»Diese Worte möchte ich nicht noch einmal von dir hören! Wir befinden uns hier in einer islamischen Republik und es gilt das Gesetz der Scharia. Danach gelten Prostitution und Ehebruch als Unzucht, deshalb ist so was bei Strafe verboten. Du erbringst eine Dienstleistung, weiter nichts. Das ist nicht anders, als wenn eine Kellnerin fröhlich und gut gelaunt ihre Gäste bedient.«
Lady Hunter ergriff die Handbrause, um den Seifenschaum von Katrins Körper zu spülen. Sie wollte dann wissen: »Sag mal, was sind das für Striemen auf deinem Po?«
»Das war noch in Marseille, ein widerlicher Schmierlappen namens Paul hat mich mit einer Lederpeitsche vermöbelt. Er gehört zu der Bande, die mich entführt hat.«
»Sonst haben sie dir nichts getan?«
»Nein, Gott sei Dank!«
»Wie sieht’s denn mit deinem Liebesleben aus?«
»Ich habe einen festen Freund in Deutschland. Er hat mich auch schon in Marseille besucht.«
»Liebst du ihn?«
»Diese Frage habe ich mir noch gar nicht gestellt, ehrlich gesagt. Ja, ich glaube schon, dass ich ihn liebe.«
»Und er – liebt er dich?«
»Gesagt hat er es mir noch nie. Ich gehe mal davon aus, dass er es tut.«
Lady Hunter fuhr mit den Fingerspitzen über die leicht angeschwollenen Striemen und sagte: »Ich gebe dir nachher eine Salbe, sie enthält Hamamelis- und Schafgarbenextrakt, sie wirkt gegen Schwellungen und Entzündungen und zieht ganz schnell in die Haut ein. Die trägst du alle zwei Stunden und vor dem Schlafengehen auf, hörst du?«
»Ja, vielen Dank!«
Lady Hunter rubbelte Katrin dann mit einem Badetuch trocken, als sei sie ihre kleine Tochter, die sie liebevoll versorgte. Katrin bekam dann einen Baumwollslip, Shorts, ein ärmelloses Top und Sandalen. Sie zog sich an und wurde ins Esszimmer geführt, wo an einem langen Holztisch schon vier Personen Platz genommen hatten. Links saß ein sehr schönes Mädchen, daneben ein ebenfalls gut aussehender Junge, ferner Mama Tembo und Kemal.
Lady Hunter erklärte Katrin: »Also, kleines Fräulein, Mama Tembo und Kemal kennst du ja bereits, das Mädchen heißt Axana und der Junge Burhan, wir nennen ihn aber alle Bubu.«
Wie Katrin später erfuhr, war Axana fünfzehn Jahre alt und »Tingitanierin«. Die Stadt Tanger hieß ehemals »Tingis« und war die Hauptstadt des tingitanischen Mauretanien. Deshalb hießen ihre Bewohner »Tingitanos«. Bubu hingegen war Araber und sechzehn Jahre alt. Beide waren von ihren Eltern verkauft worden und bereits seit vier Jahren bei Lady Hunter.
Zwei junge Frauen servierten dann das Essen. Sie trugen, wie auch Axana und Bubu, Lederhalsbänder mit Eisenringen daran. Lady Hunter stellte auch diese Frauen vor: »Das sind Brooke und Nancy, zweiundzwanzig und dreiundzwanzig Jahre alt, beide kommen aus Rumänien, die englischen Namen habe ich ihnen gegeben. Sie sind unsere Köchinnen und Wasch- und Putzfrauen, sie stellen auch den Ziegenkäse her, den wir einmal wöchentlich in Nouakchott auf dem Markt verkaufen.«
Wie Katrin später von Brooke erfuhr, waren Brooke und Nancy mit falschen Versprechungen nach Frankreich gelockt worden. Sie wurden dort zunächst in ein Bordell gesteckt, dann aber an Mädchenhändler verkauft und nach Mauretanien verschleppt. Lady Hunter hatte sie wenig später – wegen ihres Alters zu einem sehr geringen Preis – ersteigert. Wenn ein Mädchen sechzehn Jahre alt geworden war, verlor es auf den orientalischen Sklavenmärkten mit jedem weiteren Geburtstag an Wert.
Zu essen gab es mit Ziegenkäse gefüllte Hacksteaks, Süßkartoffeln und einen Salat aus Tomaten, Oliven und Artischockenherzen, dazu eine Fruchtschorle. Katrin aß mit gutem Appetit, sie war völlig ausgehungert, was sie aber aufgrund der nervlichen Anspannung der letzten Tage gar nicht wahrgenommen hatte.
Nach dem Essen wurde Katrin von Brooke in die zweite Etage des Hauses geführt, wo sich die Schlafräume der Sklaven befanden. Im ersten Stock gab es sechs Gästezimmer, jedes mit Doppelbett ausgestattet, Waschräume, Duschen und Toiletten. Katrin bekam ein eigenes Zimmer, auch Bubu und Axana hatten ein Zimmer für sich. Nancy und Brooke sowie Mama Tembo und Kemal bewohnten jeweils gemeinsam einen Raum. Katrin entkleidete sich bis auf den Slip, legte sich ins Bett und sank sofort in einen tiefen, traumlosen Schlaf.
***
Am nächsten Tag fühlte sich Katrin bedeutend besser, zumal zunächst einmal Ruhe in ihr Leben eingekehrt war. Seit den Peitschenhieben in Marseille, den zwangsweise verabreichten K.-o.-Tropfen und den Spritzen war ihr ja nichts mehr angetan worden.
Nach dem Frühstück machte Lady Hunter Katrin mit dem üblichen Tagesablauf und der Hausordnung vertraut. Weil Katrin gutes, flüssiges Englisch sprach, bekam sie die Order, Axana, Bubu, Brooke und Nancy Englischunterricht zu erteilen. Dieser sollte täglich – außer am Sonntag – vormittags von zehn bis elf Uhr dreißig im Esszimmer stattfinden.
»Ich wünsche, dass meine Mitarbeiter Englisch sprechen, lesen und schreiben können!«, erklärte Lady Hunter. Wieder hatte sie das Wort »Sklaven« vermieden. »Sie sind ab sofort deine Schüler und haben dir zu gehorchen«, fuhr sie fort. »Wer den erforderlichen Lerneifer vermissen lässt und die Hausaufgaben nicht gewissenhaft erledigt, wird bestraft. Das gilt besonders für Bubu, der tut sich noch schwer damit. Und das Englisch von Brooke und Nancy ist auch ziemlich holprig. Bisher habe ich persönlich den Unterricht erteilt, doch das übernimmst jetzt du, die dadurch gewonnene Zeit kann ich sehr gut anderweitig verwenden. Was die Strafen betrifft: Auf Ungehorsam und Verstöße gegen die Hausordnung steht die Prügelstrafe. Heute Abend gibt es einen Vollzug, dann kannst du sehen, wie so was vonstattengeht.«
»Wer wird denn geprügelt und wofür?«, wollte Katrin wissen.
»Das ist gut, dass du danach fragst«, erwiderte Lady Hunter. »Es ist Bubu, der sich Schläge verdient hat. Mama Tembo fand heute Morgen Spermaflecken in seiner Bettwäsche, also hat er onaniert. Er weiß, dass das verboten ist und muss gehorchen lernen. Er bekommt dreißig Stockhiebe plus Extrastrafe. Jedwede sexuelle Betätigung findet nur mit meiner Erlaubnis und unter meiner Aufsicht statt! Fleiß, Ordnung, Sauberkeit und Keuschheit – so lauten hier die obersten Gebote. Schreibt euch das hinter die Ohren!«
Katrin mochte kaum glauben, was sie hörte. Dass ein sechzehnjähriger Junge sich selbst befriedigte, fand sie völlig normal. Doch sie sagte zunächst nichts weiter dazu.
Um achtzehn Uhr war es dann so weit: Bubu musste zur Züchtigung antreten. Die Prügelstrafe wurde grundsätzlich von Mama Tembo in den Stallungen vollzogen und alle mussten dabei zusehen. An einem Balken hing die »Schaukel«, das war eine etwa meterlange Stange, die von zwei Ketten gehalten wurde. Bubu musste sich nackt ausziehen, dann auf den Boden setzen und die Beine anziehen. Er bekam Handschellen angelegt und musste die gefesselten Hände auf die Knie legen. Mama Tembo löste dann die Stange von den Haken an den Enden der Ketten und schob sie zwischen Bubus Kniekehlen und Armbeugen. Mama Tembo und Kemal ergriffen hierauf die Stange, hoben sie an und arretierten sie wieder an den Ketten. Nun baumelte Bubu zusammengekrümmt mit dem Kopf nach unten etwa einen Meter über dem Boden. Diese Strafposition war für sich schon eine schlimme Tortur. Bubu war jetzt völlig ausgeliefert und bewegungsunfähig. Mama Tembo konnte auf sein Gesäß, auf die Oberschenkel, die Fußsohlen und die Genitalien schlagen. Sie ergriff einen etwa meterlangen Rohrstock, trat vor die Schaukel und zog dem Jungen dann mit erschreckender Brutalität die zudiktierten dreißig Hiebe über den herausgereckten, nackten Hintern. Die Schläge hinterließen rote Striemen, die rasch wulstig anschwollen. Bubu versuchte zunächst tapfer und trotzig, Schmerzenslaute zu unterdrücken, doch schon nach fünf oder sechs Schlägen brach sein Widerstand zusammen und ein nahezu ununterbrochenes, gellendes Schreien, das ihn kaum zu Atem kommen ließ, löste sich aus seiner Kehle. Als die Hiebe aufgezählt waren, folgte die Extrastrafe: Mama Tembo machte ihre Reitpeitsche vom Gürtel los und sagte zu Bubu: »Das wird dich von deinen lüsternen Anwandlungen kurieren, du Lümmel, jedenfalls für die nächsten Tage!« Sie verpasste Bubu dann zehn weitere Schläge, die sie so führte, dass das Peitschenende, das aus einer dicken Lederklatsche bestand, seine Hoden traf. Diese ausgesuchte Qual ließ Bubu nach jedem Hieb schrill aufjaulen.
Katrin war fassungslos, sie konnte kaum glauben, was sie mit ansehen musste. Sie empfand diese sadistische Bestrafung als völlig unangemessen.
...
Wenn du mit dem Putzen fertig bist und ihm am Kaffeetisch Gesellschaft geleistet hast, musst du den Strapsgürtel, die Nylons und die Pumps anziehen. Du marschierst dann wieder vor ihm auf und ab, genau wie schon auf der Party, dann wird er eine Schallplatte auflegen und du musst wieder tanzen. Damit stimmst du ihn auf die Bestrafung ein, die dir anschließend bevorsteht. Das alles läuft immer gleich ab, es ist ein feststehendes Ritual, wie ein Theaterstück! Brooke hat es schon oft mit ihm aufgeführt und mir genau erzählt. Bevor er dir für deine ‚Schlamperei‘ den Hintern versohlt, erst mit der Hand und dann mit dem Kochlöffel, spielst du das schuldbewusste, schlimme Mädchen. Du versprichst, dass du dich bessern wirst und bettelst um Gnade. Hierauf wird er dir eine Strafpredigt halten, dabei musst du schluchzen und ihn immer wieder um Verzeihung bitten. Dass er dir nicht wirklich wehtun wird, weißt du ja schon. Dein Allerwertester ist nach der Popoklatsche knallrot, aber es bleibt nichts zurück, nach zwei Stunden sieht er wieder ganz normal aus. Mehr wird nicht von dir verlangt, sexuell wird sich nichts abspielen.«
»Ach nein?«
»Nein. Herr Niemöller ist seit dem Tod seiner Frau impotent, er bringt keine Erektion mehr zustande, Brooke hat es schon ein paarmal bei ihm versucht. Es sei denn, du bringst ihn so in Stimmung, dass er doch wieder Lust bekommt und mit dir ins Bett möchte. Dann aber nur mit Kondom und nicht in den Po, das will ich nicht, jedenfalls jetzt noch nicht, das musst du erst richtig lernen. So, jetzt weißt du Bescheid, ich erwarte von dir, dass du alles richtig machst, hast du mich verstanden?«
»Ja, Lady Hunter!«
»Sollte ich später Klagen von Herrn Niemöller hören, wirst du bestraft, dass du’s nur weißt, kleines Fräulein!«
»Ja, Lady Hunter!«
»So, und jetzt nimmst du diese Tasche, es ist alles drin, was du brauchst, die Schürze, der Strapsgürtel, die Nylons, die Pumps und auch Kondome. Kemal fährt dich jetzt zu Herrn Niemöller. Kemal wartet vor seinem Haus im Auto, bis du wieder herauskommst. Es gibt keinen Zeitdruck, du bleibst bei Herrn Niemöller, bis er dich verabschiedet. Du machst alles, was er sagt, egal, wie lange es dauert. Und bitte, kleines Fräulein, komm nicht auf dumme Gedanken!«
»Was für dumme Gedanken?«
»Aus dem Auto springen, weglaufen, oder sonst was. Das hat keinen Zweck, du hast ohne Geld und Papiere keine Chance. Du wirst von der Polizei aufgegriffen und hierher zurückgebracht. Jeder Polizist ist scharf auf die Fangprämie, die er von mir bekommt. Und mit Herrn Jahromi, dem Chef der Polizei, bin ich befreundet, er war ja auch Gast auf unserer Party, er kennt dich also. Er ist bei jeder Party dabei, er braucht nichts zu bezahlen, außerdem lasse ich ihm monatlich einen stattlichen Betrag zukommen. Und Ausreißer werden streng bestraft, sie bekommen den Rohrstock zu spüren, und das nicht zu knapp: fünfzig auf den nackten Arsch und fünfzig auf die Fußsohlen! Dann kannst du vierzehn Tage nicht sitzen und musst auf dem Bauch schlafen. Und das Stehen und Gehen macht auch keine richtige Freude. Mama Tembo kennt keine Gnade, sie zieht die Hiebe voll durch. Sie weiß ganz genau, wie das ist, so richtig vermöbelt zu werden. Ihr früherer Besitzer hat sie wegen Aufsässigkeit immer wieder auspeitschen lassen.
***
»Du bist ein hübsches Mädchen«, sagte Herr Niemöller, nachdem er Katrin eine Weile betrachtet hatte. »Ich konnte schon auf der Party meine Augen nicht von dir abwenden. Ich glaube, wir werden uns gut verstehen!«
»Danke für das Kompliment, ich will mir alle Mühe geben, Sie zufriedenzustellen!«, antwortete Katrin.
»Das ist oberste Pflicht einer Sklavin, meine liebe Katrin. Sicher kennst du die wichtigsten Eigenschaften, die eine Sklavin besitzen muss, nicht wahr?«
»Ich denke schon, Herr Niemöller.«
»Na, dann nenn mir mal eine!«
»Gehorsam«, sagte Katrin.
»Sehr gut, mein Kind, bedingungsloser Gehorsam steht an erster Stelle. Nenn mir noch weitere!«
»Fleiß, Treue, Demut…«
»Ausgezeichnet, Katrin!«, unterbrach Herr Niemöller sie. »Du bist nicht nur ein bildhübsches, sondern auch ein sehr kluges Mädchen! Und Konsequenz und Strenge, das ist es, was eine Sklavin von ihrem Herrn zu erwarten hat. Ich will dich aber gar nicht wie eine Sklavin behandeln, sondern wie einen lieben Gast. Du sollst dich bei mir wohlfühlen, und die dir auferlegten Pflichten sollst du gerne erfüllen!«
»Das werde ich, Herr Niemöller, und nochmals vielen Dank für das ‚bildhübsche und kluge Mädchen‘!«
Katrin wurde dann ins Wohnzimmer geführt, dort gab es eine Ledersitzgruppe, sehr wertvolle, schwere Teppiche, Kommoden mit Schnitzereien und Vitrinen mit schönem Porzellan, zudem zahlreiche Gemälde – sicher alles Originale – an den Wänden. Alles wirkte sehr gediegen und hochwertig, aber auch höchst konservativ.
Sie kleidete sich dann nach Vorschrift, also Top und Schürze, und begann mit der Arbeit: Spülen, Fenster putzen, auf allen vieren den Parkettboden wischen und dabei ihren nackten Po präsentieren. »Mr. Spoon« sah ihr zu, natürlich schämte sie sich, doch nicht mehr so sehr wie auf der Party, als sie nackt vor den Männern auf und ab hatte marschieren müssen. Es bestand bereits eine gewisse Vertrautheit zwischen ihr und Herrn Niemöller. Sie spürte auch, welch ausgesuchten Genuss ihm ihr Anblick bereitete. Und zu wissen, dass sie später von ihm den Po versohlt bekommen würde, erregte sie sogar ein wenig.
Nachdem sie mit der Arbeit fertig war, musste sie Kaffee kochen und ihn zusammen mit einem Stück Kuchen Herrn Niemöller im Esszimmer servieren. Sie durfte ihm beim Kaffeetrinken Gesellschaft leisten und sich mit ihm unterhalten, was sie gar nicht ungern tat. Er sprach dann von seiner Ehe, von seinem fünfzigjährigen Sohn, der in Deutschland lebte und ihn »alle heiligen Zeiten« mal besuchte, und über dieses und jenes. Dass er Katrin immer mit »Kindchen« anredete, ließ darauf schließen, dass er gerne auch eine Tochter gehabt hätte. Katrin hingegen erzählte ihm, was sie in der vergangenen Woche alles erlebt hatte.
»Nun, Kindchen«, sagte Herr Niemöller darauf, »sei froh, dass du nicht nach Dschibuti in Französisch-Somaliland gebracht worden bist. Das ist übrigens im Sommer einer der heißesten Orte der Welt. Dschibuti ist eine Hafenstadt und eine Hochburg des Sklavenhandels. Französische Behörden versuchen immer wieder, den Handel lahmzulegen, aber im Sklavenhandel regiert das Geld, und die Beamten dort sind so gut wie alle bestechlich. Ich habe diese Stadt schon oft besucht – aus verschiedenen Gründen. Einmal lernte ich dort einen Griechen kennen, er besitzt ein Hotel, in dem ich mich einquartiert hatte. Er empfahl mir ein gewisses Haus im Viertel, ‚Rote Laterne‘, falls ich Lust hätte, mich zu amüsieren. Am Abend nahm er mich mit in dieses Viertel, es gibt dort fast nur Bordelle, alle Huren sind Sklavinnen, Äthiopierinnen, aber auch Araberinnen und Inderinnen. Weiße Mädchen, also Europäerinnen, sind dort enorm gefragt. In einem der Häuser regiert eine gewisse ‚Madame‘, die die betrunkenen Seeleute von den Frachtern, die Dschibuti anlaufen, mit Mädchen versorgt. Madame hatte dem Griechen hoch und heilig versprechen müssen, dass Betrunkene niemals bestohlen werden. An einem Abend schickte der Grieche den Stewart eines norwegischen Tankers zu Madame, die ihm ein arabisches Mädchen anbot. Als er das Haus wieder verließ, stellte er fest, dass seine Geldbörse verschwunden war. Zum Glück ging er nicht zur Polizei, denn das hätte schlimme Folgen gehabt, sondern er beschwerte sich bei dem Griechen, der ihm den verlorenen Betrag sofort ersetzte. Der Grieche ging dann zu Madame, um die Sache aufzuklären. Madame und das Mädchen schworen, den Norweger nicht bestohlen zu haben. Doch der Grieche durchsuchte die Räumlichkeiten und fand die Geldbörse in Madames Schlafzimmer. Er zog ihr und dem Mädchen je fünfzig Peitschenhiebe über den blanken Hintern.« Grinsend setzte Mr. Spoon dann hinzu: »Es wird viel Zeit vergehen, bis diese Luder wieder zu stehlen wagen!«
»Hatte er keine Bedenken, dass die Frauen sich bei der Polizei beschweren könnten?«, fragte Katrin.
»Die werden sich hüten! Dann würden sie noch mal verdroschen und danach ins Gefängnis gesteckt.«
»Warum haben Sie mir das erzählt?«
»Ach, Kindchen, ich finde diese Geschichte so schön, ich muss sie immer wieder erzählen. Besonders gefällt mir, dass die beiden Weiber so fürchterlich den Arsch versohlt bekommen haben! Wie gerne hätte ich dabei zugesehen!«
Katrin musste sich nun umkleiden, also Strapsgürtel, Nylons und Pumps anziehen, in der Zwischenzeit kontrollierte Mr. Spoon ihre Arbeiten. Darauf erwartete er Katrin im Wohnzimmer, wo er in einem Ledersessel Platz genommen hatte. Programmgemäß stolzierte sie vor ihm auf und ab, Mr. Spoon belehrte sie währenddessen, dass Strapse, Nylons und hochhackige Schuhe einen blanken Frauenpo besonders schön herausarbeiten und um einiges reizvoller machten, ihn sozusagen noch nackter erschienen ließen. »Ich kann mich nicht satt daran sehen!«, erklärte er Katrin. »Nicht, um mich daran aufzugeilen, das musst du verstehen, Kindchen, nein, es ist ein ästhetischer Genuss!«
Katrin musste dann verschiedene Körperhaltungen einnehmen und sich immer wieder mit gespreizten und gestreckten Beinen niederbücken, um so Mr. Spoon ihren Po besonders aufreizend darzubieten. Und immer wieder sah Mr. Spoon Katrin mit diesem glühenden Blick an, den sie ja schon von der Party kannte. Mit dem Song Let the Sunshine in und Katrins Tanzimprovisation dazu endete schließlich auch diese Sequenz des Programms.
Katrin fragte dann: »Herr Niemöller, habe ich beim Spülen und Putzen alles richtig gemacht? Sind Sie zufrieden?«
»Nicht ganz, Kindchen! Einige Gläser sind nicht richtig sauber, an einem Fenster sind noch Wischspuren. Das kann ich nicht durchgehen lassen! Dafür gibt’s was auf den Po! Oh ja, auch große Mädchen brauchen das ab und zu, das ist nun einmal so, da beißt keine Maus den Faden von ab!«

Deidree C. 25.05.2019 

Möglicherweise für Einsteiger ein erster Einblick Als Katrin entführt und nach Mauretanien in ein Nobelbordell verschleppt wird, bemerkt sie dort ihre Neigung zur sexuellen Unterwürfigkeit. Verstört, dass so ein traumatisches Erlebnis wie ihre Entführung auch andere Gefühle als Wut, Angst, Verzweiflung oder auch Hass auslösen könnte, benötigt sie einige Zeit um zu ihren Empfindungen stehen zu können. Dann lernt sie Corinne kennen und diese vermittelt Katrin, dass diese ihre Neigung mit vielen anderen Menschen teilt und sich dafür nicht verurteilen muss. Corinne führt Katrin ein Stück weit in die Welt der Dominanz und Unterwerfung ein. In Gehorche, Sklavin erzählt Corinne du Pre zuerst die Entführung von Katrin und ihre Erlebnisse bis zum Zeitpunkt des Kennenlernens zwischen Katrin und Corinne. Danach wechselt die Erzählperspektive zu Corinne. Auch wird ein Teil als Tagebuchauszug von Katrin wiedergegeben. Die Sprache ist gefühlvoll, die Idee der Geschichte originell. Trotzdem wurde ich leider weder mit den Protagonisten noch mit ihrer Darstellung warm. Corinne hat Erfahrung und möchte Katrin Hilfestellung geben, das merkt der Leser, doch die Person Corinne bleibt ebenso flach wie Katrin. Die Geschichte selbst konnte mich nicht so gefangen nehmen, wie ich es mir aus der Kurzbeschreibung erwartet hatte. Fazit: Für Neueinsteiger in das Thema Dominanz und Unterwerfung kann das Buch durchaus einen ersten Einblick geben.

Bianca K. 22.05.2019 

Bei diesem Buch hat mich der Klappentext neugierig gemacht. Leider konnte es mich nicht so fesseln wie ich es gedacht hatte. Den Anfang fand ich noch spannend und interessant, doch dann wurde es einfach nur, für mich, unlogisch. Die Protagonistin macht eine schlimme Erfahrung doch die benimmt sich nicht so. Auch während ihrer Entführung benimmt sie sich nicht wie ein Opfer. Für mich ist das alles unlogisch. Ich weiß nicht ob Frauen nach solch einem Vorfall so handeln würden.

Bienchen 17.05.2019 

Autor: Corinne Du Pre Titel: Gehorche, Sklavin! Cover: Ist nichts Besonderes. Der Hintern fängt direkt den Blick ein, ansonsten sieht es nach einem Kerker aus. Preis: ebook 9,99Euro Print 9,90Euro Klappentext Dieses E-Book entspricht 176 Taschenbuchseiten ... Die SM-Karriere der jungen Katrin beginnt dramatisch: Sie wird nach Mauretanien entführt und muss in einem Nobel-Bordell reichen Freiern als Lustsklavin zu Willen sein. Es gelingt ihr, zu fliehen und in ihre Heimat zurückzukehren. Doch einige Zeit später wird sie von Träumen heimgesucht, in denen sie versklavt, erniedrigt und ausgepeitscht wird. Katrin ist schockiert – zugleich aber heftig erregt. Mehr und mehr sehnt sie sich danach, ihre Träume zu verwirklichen. Sie sucht einen Partner, mit dem sie ihre Passion hemmungslos ausleben kann … Diese Ausgabe ist vollständig, unzensiert und enthält keine gekürzten erotischen Szenen. Meine Meinung: Es liest sich doch recht schnell und auch flüssig, es kam bei mir aber kein “Gefühl” an, keine Spannung. Ich bin ein bisschen enttäuscht. Es geht um eine entführte Frau, die Art wie das schon von statten gegangen soll ;/ Die Entführer habe ich kein bisschen ernst genommen und Katrin auch erst recht nicht. Mit ein bisschen Popoklatsche lässt sie sich “überreden” einen Vertrag zu unterschreiben und alle ihre Papiere abzugeben? Und wieso geht die mit einer Frau mit die sie nicht wirklich kennt? Was in diesem ersten Abschnitt passiert ist, wie es alles so ein bisschen dargestellt wurde, hatte ich das Gefühl man zieht dieses Thema ein bisschen ins lächerliche. Ich habe schon den ein oder anderen erotischen Roman mit dieser Grundidee gelesen und dort hatte ich nie das Gefühl das dieser Hintergrund dann irgendwie verharmlost wird. Und wie Katrin sich verhält, keine wirkliche Gegenwehr, sie fügt sich und als ihr die Flucht gelingt, es ist okay das sie später ihre Leidenschaft für BDSM entdeckt, aber wie leichtgläubig sie an alles heran gegangen ist? Ihr vertrauen in andere in aller Ehre aber sie hat kein bisschen Selbsterhaltungstrieb. Ein gesundes Maß an misstrauen hat noch niemanden geschadet und ich meine besonders nach so einer Vorgeschichte. Reihe: Nein Sympathische/r Charakter: / Unsympathische/r Charakter: bei mir kam zu niemanden irgendwie Sympathie auf. Traf die Geschichte meinen Geschmack: Sie ist ganz nett Würde ich das Buch weiterempfehlen? Ja

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