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Delicious 1 - Taste me | Erotischer Roman

von

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Romane

Dieses E-Book entspricht 368 Taschenbuchseiten

Alex hat einen Grundsatz: nur ficken, sonst nichts!
Als überzeugte Single-Frau und Romantikverweigererin befriedigt sie nur ihre sexuellen Lüste.
Als sie gleich zwei Männern näherkommt, ergreift Alex die Chance, sich ihren lang gehegten Traum zu erfüllen: eine Nacht zu dritt.
Kann sie die Männer von dieser Idee überzeugen und kann Alex ihre Gefühle wirklich raushalten?
Ein knisterndes Katz-und-Maus-Spiel in heißer Dreisamkeit beginnt ...

Delicious 1 - Taste me | Erotischer Roman

von Alice White

Ich schloss hinter mir die Tür und drehte den Schlüssel um. Ohne etwas zu sagen, trat ich auf ihn zu und küsste ihn.
„Was soll das denn jetzt werden?“, fragte er und schaute mich skeptisch an. Marlon lehnte sich an die Kante seines Schreibtischs und verschränkte die Arme. Wirklich viel hatte Marlon nicht in seinem Büro stehen. Ein Regal mit Akten, eine Stehlampe und eine verkümmerte Topfpflanze, die noch von seiner Vorgängerin war. Zu meiner Verwunderung lebte sie immer noch. Wobei man eher vegetieren sagen müsste. Das Einzige, was einem wirklich ins Auge sprang, war der grüne Schreibtisch. Ich kenne niemanden, der sich ein grünes Möbelstück aufstellen würde, geschweige denn, ob es überhaupt noch weitere grüne Möbelstücke auf der Welt gab. Ich fand, es sah einfach falsch aus. Aber in diesem Moment hätte er auch orange-pink-gepunktet sein können. Mir war alles egal. Ich wollte nur Marlon. Auf mir, in mir und das sofort.
„Wonach sieht es denn aus?“, sagte ich und küsste ihn noch mal. Er erwiderte meinen Kuss zwar, drückte mich aber erneut von sich weg.
„Alex, du hast mir gerade erst unmissverständlich klargemacht, dass unser Job Vorrang hat. Abgesehen davon hast du sicher zu tun.“ Hatte ich sicher. Eigentlich müsste ich jetzt mit Collin das Kuchenbüfett aufbauen. Aber daran verschwendete ich jetzt keine weiteren Gedanken.
Ich zog meine Schürze langsam aus und presste ihn gegen die Schreibtischkante. Unbeirrt knöpfte ich meine Bluse auf und sagte mit ruhiger Stimme: „Scheiß auf die Regeln und fick mich.“ Ich küsste ihn erneut, langsam, behutsam. Er stellte keine Fragen mehr. Marlon legte seine Arme vorsichtig um meinen Oberkörper und strich mir zärtlich über den Rücken. Jede seiner Berührungen durchzog mich am ganzen Körper.
Ganz langsam öffnete ich sein Hemd. Einen Knopf nach dem andern. Mit den Fingerspitzen strich ich zärtlich über seine Brust. Seine Haut war unglaublich weich. So oft hatte ich es mir vorgestellt. So oft hatte ich davon fantasiert, ihm so nah zu kommen. Ich wollte jeden Zentimeter seines Körpers erforschen, jeden Millimeter berühren. Als auch der letzte Knopf kein Hindernis mehr war, wanderte ich mit meinen zittrigen Händen seine Brust hinauf, unter sein Hemd und ließ es von seinen Schultern gleiten. Ich hielt einen Augenblick inne. Spürte die Wärme seiner Haut an meinen Handflächen.
Dann schaute ich zu ihm auf. Seine Augen funkelten mich lüstern an. Ich grinste neckisch und fuhr mit meinem Zeigefinger seine Brust entlang. Erst über die eine, dann über die andere Seite, hinunter und über seinen Bauch. Kurz vor der Gürtelschnalle machte ich Halt. Sein Blick sagte Mach weiter, gib mir mehr. Ich schmunzelte und nahm meine Hand wieder weg. Er grinste, legte seine an meinen Rücken, presste mich an sich und küsste mich. Inniger, fordernder. Dann, ohne Vorwarnung, griff er mir unter den Hintern und hob mich hoch. Von zärtlich hin zu stürmisch und das binnen Sekunden. Das gefiel mir ungemein.
Er drehte sich zum Schreibtisch um und setzte mich darauf ab. Alles, was störte, schmiss er einfach hinunter. Das Telefon knallte zu Boden und irgendetwas zerbrach, aber das beachtete ich nicht weiter. Ich umschlang seine Hüften mit meinen Schenkeln und presste ihn fest an meinen Schritt. Ich spürte seine Erektion. Mein Atem wurde schneller, während er mir hektisch die Bluse auszog. Er küsste mich am Hals, am Dekolleté und fuhr langsam mit seiner Zunge an meinem Oberkörper hinunter. Mit einem Griff öffnete er meinen BH und legte meine Brüste frei. Während er mir mit einer Hand die Innenseite meines Oberschenkels hinaufstrich, liebkoste er meine Brustwarzen. Ich seufzte leicht auf, als sich seine Finger unter meinen Rock schoben. Dann küsste er mich wieder. Stürmisch, voller Begehren. Ich wanderte mit meinen Händen seine Brust entlang, hinunter zu seinem Gürtel.
Zügig öffnete ich seine Hose und fasste behutsam hinein. Ich konnte in seinen Augen sehen, wie sehr es ihm gefiel. Dieses begierige Glitzern, die aufsteigende Lust, das wachsende Verlangen. Verlangen nach mir. Hektisch presste er meinen Oberkörper auf die Tischplatte und küsste mich noch mal. Seine Bewegungen waren weich und fordernd zugleich. Ich umschlang seinen Rücken und krallte mich an ihm fest. Mit seinen warmen Händen streichelte Marlon meine Oberschenkel hinauf.
***
Es war eine klare Nacht und auch wenn mir Romantik nicht viel bedeutete, so konnte ich nicht leugnen, welch angenehme Stimmung in dem Moment herrschte. Seine dunklen Haare wehten leicht im Wind und sein eigentlich recht markantes Gesicht wirkte durch das Mondlicht sehr weich und zart. Seine unglaublich schönen Augen funkelten mich an, während ich ihn in aller Ruhe betrachtete. Dieser Moment war fast magisch. Es gibt wirklich wenige Momente, in denen ich rührselig oder sentimental werde, dies ist so einer. Ich fühlte mich so unsagbar wohl, dass ich für einen Moment vergaß, weswegen ich hier war.
„Brauchst du noch was?“ Ich schüttelte den Kopf und fühlte, wie es innerlich wieder anfing zu kribbeln. Ich hielt es nicht mehr aus. Ich nahm ihm sein Glas ab, stellte es auf den kleinen Beistelltisch und zog ihn ins Wohnzimmer. Er verstand sofort und bugsierte mich rückwärts in Richtung Sofa, während er mich küsste. Ich fühlte das Leder an meinen Waden und ließ mich fallen. An seinem Hemd zog ich Marlon hinter mir her. Wohl etwas zu schnell. Wir landeten auf dem Boden und lachten. Ich ließ mich nicht davon beirren, setzte mich auf ihn und machte einfach weiter.
„Nicht so stürmisch, die Dame“, erinnerte er mich lachend und strich mir zärtlich über die Wange. Seine Handflächen glühten förmlich. Fast genauso stark wie ich in diesem Moment. Er richtete seinen Oberkörper auf und umfasste mich behutsam. Nahezu unbemerkt öffnete er ganz langsam den Reißverschluss meines Kleids und zog es mir über den Kopf. Er war zärtlich und sehr gefühlvoll. Wogegen an und für sich nichts einzuwenden war, aber an diesem Abend wollte ich mehr. Ich krallte mich an seiner Brust fest und presste meinen Körper an seinen. Er ließ mich machen und passte sich meinem Tempo an. Wir küssten uns. Zügig, stürmisch. Mit hektischen Bewegungen knöpfte ich sein Hemd auf. Gierig, fordernd. Diesmal ließ ich mir keine Zeit dabei. Ich war schnell. Ich wollte es schnell. Ich war so hungrig, dass ich ihn jetzt in mir spüren wollte, ohne Umwege. Ungeduldig fingerte ich an seinem Gürtel herum.
„Du hast es aber eilig.“
„Zweiundsechzig Tage“, brachte ich nur über die Lippen und riss ihm förmlich den Gürtel auf.
„Vorspiel?“
„Scheiß aufs Vorspiel, ich will dich jetzt sofort.“ In dieser Sekunde riss er mich rum und drückte mich auf den Fußboden. Er presste sein Becken gegen meins. Ich konnte spüren, wie er steif wurde.
„Jetzt“, keuchte ich und machte seine Hose auf. Hektisch griff er nach der Kondomschachtel, die rein zufällig gerade auf dem Tisch lag. Ich hatte sie für den Fall, dass wir es nicht mehr ins Schlafzimmer schaffen würden, dort deponiert. Ich hatte es wohl irgendwie geahnt.
Marlon zog sich einen Gummi über und riss mir ruckartig den Slip von den Beinen. Er küsste mich erneut. Seine warme Brust presste sich gegen meine. Er drang in mich ein und ich seufzte laut auf. Schnell und fest stieß er sein Becken gegen meins. Immer und immer wieder. Ich krallte mich an seinem Hintern fest und zog meine Beine an, um ihn noch intensiver in mir zu spüren. Sein Atem wurde lauter. Ich konnte fühlen, dass seine Erregung sich rasant steigerte. Er würde nicht mehr lange brauchen. Ich war noch nicht so weit, aber die Nacht war noch jung.
„Halt dich nicht zurück“, flüsterte ich und küsste ihn noch einmal. Er schaute mir direkt in die Augen. Sein Mund war leicht geöffnet. Er wurde schneller, immer schneller und mit einem letzten kräftigen Stoß kam er. Er atmete hektisch und stoßweise. Ich ebenfalls. Ich lächelte ihn an. Er grinste, ließ sich mit vollem Gewicht auf meinen Oberkörper sinken und strich mir die Haare aus dem Gesicht. Er fuhr mit seinen Lippen über meine, langsam und eindringlich.
Wir blieben noch einen Moment so liegen, küssten und liebkosten uns. Ganz langsam kamen wir wieder zu Atem. Ohne ein Wort zu sagen. Behutsam fuhr ich über seinen Rücken. Ich mag es, wenn sich zwischen den Muskeln eine leichte Furche über der Wirbelsäule abzeichnet. Marlon hatte eine solche, die ich jetzt langsam mit dem Zeigefinger nachzeichnete. Nach einer Weile stand er auf und ging nach draußen, um unsere Gläser zu holen.
Jetzt hatte ich zum ersten Mal die Gelegenheit, seinen Körper etwas genauer zu betrachten. Seine Hose hatte er noch an, aber was für einen schönen, muskulösen Rücken er doch hatte. Und seine Vorderansicht erst. Ich zog mir meinen Slip, der zum Glück heil geblieben war, über und setzte mich auf die Couch. Marlon kam mit den Gläsern in der Hand zurück und nahm neben mir Platz.
„Anders als ich erwartet hatte“, stellte er hämisch grinsend fest.
„Was auch immer du damit meinst“, antwortete ich bloß und nahm ein Schluck Wein.
„Du weißt, was du willst.“ Ich nickte. Als wenn er das nicht vermutet hätte.
„Ja, ganz recht. Ich hatte Nachholbedarf.“
„Verstehe“, sagte er. Ich schaute ihn belustigt an.
„Oh, glaub ja nicht, dass das schon alles war. Ich habe gerade erst angefangen.“ Ich trank mein Glas aus und ging an den Kühlschrank. Ich öffnete ihn und suchte nach der Flasche, als Marlon mich von hinten umarmte und mit seinen Händen meinen Körper entlangfuhr. Er zog mir meinen BH aus und strich sanft über meine Brust. Seine Berührung, der offene Kühlschrank – meine Brustwarzen wurden binnen Sekunden steif. Genussvoll lehnte ich mich an ihn und ließ ihn einfach machen. Ich schloss meine Augen und atmete tief ein, als er seine Hand in meinen Slip gleiten ließ und mit seinen Fingern gekonnt an mir spielte. Erst langsam, dann immer schneller. Ich hielt mich an seiner Hose fest und krallte meine Fingerspitzen hinein. Hingebungsvoll befriedigte er mich. Mein Herz raste und ich konnte meinen Herzschlag in jedem nur erdenklichen Körperteil spüren.
„Nicht aufhören“, flehte ich.

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