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An meinen Liebhaber 2 | Erotischer Roman

von

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Romane

Dieses E-Book entspricht 176 Taschenbuchseiten

Eineinhalb Jahre hat sie sich um ihrer Familie willen von ihrem Geliebten ferngehalten. Hat versucht, das Gefühl seiner Hände und Lippen auf ihrer Haut, die Kraft seines Schwanzes in ihrem Inneren zu vergessen – doch das Verlangen bleibt.
Dann ist da noch ihr verdammt heißer neuer Kollege Chris, der ihr mit seiner dominanten Art gehörig einheizt und unermessliche Lust verspricht.
So findet sich Anna zwischen drei Männern wieder. Wird ihre unstillbare Gier den Kampf gegen ihr Gewissen gewinnen und ist ihr Mann in dieser Konstellation wirklich nur das »Opfer«?

An meinen Liebhaber 2 | Erotischer Roman

von Lily Hunt

Zwischen meinen Beinen pulsiert die Lust, während meine steifen Brustwarzen gegen den Stoff meines BHs drängen. Nachts rutsche ich dann zu Mathias unter die Decke, reibe seinen Schwanz und ziehe seine Hand zwischen meine Beine. Meist gibt es einen kurzen Quickie, der für mich leider meist eher unbefriedigend endet. Ich denke, das liegt daran, dass Mathias seit einigen Wochen Überstunden machen muss und ständig überarbeitet ist. Seine Abteilung wird umstrukturiert, alle Abläufe müssen neu geplant und umgesetzt werden. Wenn er abends nach Hause kommt, ist er müde und gereizt. Trotzdem brachte er mir gestern Abend überraschenderweise einen Strauß Rosen mit. Er küsste mich und sagte:
»Nur noch wenige Wochen, mein Schatz. Dann läuft alles wieder ruhiger.«
Wie sehr ich darauf hoffe! Mir fehlt unser Sexualleben, ich fühle mich oft unbefriedigt und frustriert. Und so ist es wohl auch kein Wunder, dass ich wie elektrisiert dastehe, als meine Chefin den neuen sexy Kollegen vorstellt. Wie erstarrt stehe ich in der Türöffnung und sehe, wie er von Kollegin zu Kollegin geht, jeder die Hand gibt und seinen Namen nennt. Er ist groß, gut gebaut. Die dunklen Haare trägt er modisch kurz geschnitten. Sein dunkelblauer Anzug sitzt akkurat und betont seine sportliche Figur. Ich schätze, dass er ungefähr in meinem Alter ist. Als er vor mir steht und mich mit seinen blauen Augen anblickt, spüre ich, wie die Feuchtigkeit aus meiner Muschi läuft. Seine Augen blitzen belustigt auf und ich frage mich panisch, ob er weiß, was allein sein Anblick mit meinem Körper anstellt. Ich räuspere mich, versuche unverbindlich zu lächeln, reiche ihm die Hand und flüstere meinen Namen. Seine Hand ist angenehm warm, der Händedruck fest. Etwas länger als nötig umschließen sich unsere Finger.
»Chris Seifert!«
Mit Bedauern ziehe ich meine Hand zurück und senke den Blick. Ich kann und will mich nicht auf eine neue Affäre einlassen. Auch wenn er ein heißer Typ ist, der offensichtlich Interesse an mir zeigt. Nein, ich werde meinem Mann treu sein. Ein Blick in die Runde verrät mir, dass es den anderen Frauen ähnlich ergeht wie mir. Alle himmeln ihn an, dass es schon fast peinlich ist. So schnell wie möglich ziehe ich mich in mein Büro zurück, um dieser geballten Testosteronpräsenz zu entgehen. Für den Rest des Tages versuche ich, unnötige Gänge aus dem Zimmer heraus zu vermeiden. Doch meine Gedanken schweifen immer wieder zu diesem Mann.
Erleichtert seufze ich auf, als ein Blick auf die Uhr mir verrät, dass ich Feierabend machen kann. Den ganzen Tag bin ich dem neuen Kollegen ausgewichen. Meine Kollegin Sina, mit der ich mir ein Büro teile, hat mir unaufgefordert alle möglichen Infos zu ihm weitergegeben. Er ist tatsächlich nur ein Jahr jünger als ich. Und er ist verheiratet. Keine Kinder. Sina ist eigentlich keine Klatschtante. Doch sie lässt sich von der allgemeinen heimlichen Hysterie um ihn anstecken. Mittags, als wir alle gemeinsam in dem kleinen Bistro um die Ecke waren, saß er mir direkt gegenüber und ich hatte Mühe, ihn nicht die ganze Zeit anzustarren. Chris hat sehr charmant mit allen gesprochen und doch hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, dass er mir immer wieder kurze, bedeutungsschwere Blicke zuwarf.
Doch jetzt ist Feierabend! Schwungvoll schiebe ich meinen Schreibtischstuhl zurück und greife nach meiner Handtasche.
»Tschüss, Sina, wir sehen uns morgen«, verabschiede ich mich und sehe zu, dass ich hier rauskomme. Auf keinen Fall will ich dem Neuen noch einmal über den Weg laufen. Ich muss mich ablenken und beschließe, auf den Bus zu verzichten und lieber zu Fuß zu gehen.
Es ist ein wunderschöner Frühlingstag. Lächelnd biege ich in den Stadtpark ein. Die Sonne scheint mir ins Gesicht und ich setze mich einige Minuten auf eine Parkbank. Ich habe noch Zeit, die Kinder kommen erst in zwei Stunden von Freunden zurück und der Haushalt kann warten. Auf der Wiese vor mir stoppt ein junger Jogger. Er macht einige Dehnübungen und ich bewundere unwillkürlich seine langen Beine und den knackigen Hintern. Würde ich mit ihm in die Büsche an der Stadtmauer verschwinden, wenn er mich jetzt dazu auffordern würde?, überlege ich gedankenversunken. Ich fühle schon wieder ein Pochen zwischen meinen Beinen und rutsche unruhig hin und her. Ja, ich würde mit ihm gehen. Ich würde ihm seinen Schwanz blasen und mich von ihm durchfingern lassen. Ich stöhne unterdrückt auf. Erschrocken blicke ich zu ihm hin, doch glücklicherweise ist er zu weit von mir entfernt, um mich zu hören. Diese Gedanken müssen aufhören, ermahne ich mich selbst und stehe auf. Ich kann nicht in jedem zweiten Mann einen potenziellen Liebhaber sehen! Diese Zeiten sind endgültig vorbei. Vor allem, wenn mein Mann endlich weniger Stress hat und sich wieder mehr um meine Befriedigung kümmern kann. Auf Dauer nur mit meinem kleinen summenden Freund mit den Ohren zu spielen, ist wenig befriedigend.
Heute ist im Park wenig los. Außer dem Jogger ist mir noch niemand begegnet. Es ist mir ganz recht. Warum spielen meine Hormone zurzeit wieder so verrückt? Ich will das nicht, würde es am liebsten unterdrücken. Doch in den unpassendsten Momenten werde ich geil. Was stimmt nur nicht mit mir?
Meine Gedanken werden von einem spitzen Schrei unterbrochen. Erschrocken bleibe ich stehen und schaue mich um. Mein Herz schlägt mir hart gegen die Rippen. Jetzt höre ich ein Lachen. Es kommt aus den Büschen an der Stadtmauer. Ich grinse. Es klingt ganz danach, als würden sich dort zwei miteinander vergnügen. Am liebsten würde ich mich hinschleichen und sie heimlich beobachten. Wie aufregend das sein kann, habe ich zufällig mal mit dir entdeckt. An einem See haben wir ein junges Pärchen beobachtet. Etwas Erregenderes hatte ich bis dahin nicht erlebt. Soll ich es wagen? Mich zwischen die Büsche schleichen, um einen Blick auf das Pärchen zu werfen? Ich zögere nur kurz und blicke mich um. Noch immer ist niemand zu sehen. Ich laufe über die Grünfläche und zwänge mich zwischen den Büschen hindurch. Direkt an der Mauer schleiche ich weiter, immer dem Stöhnen und Lachen hinterher. Neugierig schiebe ich einige Blätter eines Strauches beiseite. Am Stamm einer großen Kastanie lehnt ein Mann. Sein Kopf ist von den tief hängenden Zweigen des Baumes verdeckt, doch sehe ich deutlich, dass seine Jeans bis zu den Knöcheln heruntergezogen ist. Vor ihm kniet eine Frau. Ihr Kopf bewegt sich vor und zurück. Dem Stöhnen des Mannes nach besorgt sie ihm einen ordentlichen Blowjob. Neidisch seufze ich auf und zum ersten Mal seit vielen Monaten lasse ich bewusst die Erinnerung an dich zu. Ich lehne mich an die kühle Mauer und schließe für einen kurzen Augenblick die Augen.


Eigentlich bin ich mir schon sicher, dass er auch ein Auge auf mich geworfen hat, und nun wird es Zeit, zum nächsten Schritt überzugehen. Wenn mein Mann mich nicht mehr befriedigen kann, weil er sich anderweitig vergnügt, hole ich mir die Befriedigung bei einem anderen. Sina packt nun endlich ihre Sachen zusammen und ich winke ihr zum Abschied zu.
»Gute Besserung – und lass dich von deinem Freund mal ein wenig verwöhnen!«
Sina winkt mit traurigem Blick ab und ich ahne nichts Gutes.
»Habt ihr euch getrennt?«, frage ich mitfühlend. Sina nickt und Tränen schießen ihr in die Augen. »Geh nach Hause. Wir reden später darüber.« Sinas Beziehungen halten selten länger als ein paar Monate. Sie hat einfach kein Glück mit Männern, obwohl sie eine hübsche, zierliche Frau Mitte zwanzig ist. Vom Wesen ist sie eher zurückhaltend, fast schon scheu. Jeder Mann könnte sich meiner Meinung nach glücklich mit ihr schätzen. Ich zwinkere ihr aufmunternd zu. Als die Tür hinter ihr zuklappt, warte ich noch einen Augenblick. Dann nehme ich meine Handtasche und gehe über den Flur zu den Toiletten. Dort schließe ich mich ein und ziehe mir Strumpfhose und Slip aus. Beides stopfe ich in die Tasche. Es ist ungewohnt, untenrum so ganz frei zu stehen. Natürlich kann das niemand ahnen, aber ich weiß es. Und dieses Wissen ist irgendwie erotisch. Anregend. Jetzt muss ich nur noch einen Weg finden, Chris wissen zu lassen, dass ich unten ohne laufe. Ich grinse mir selbst im Spiegel zu, denke, dass ich ein wenig nervös aussehe. Wohlweislich habe ich mich heute früh für eine schlichte Bluse-Rock-Kombination entschieden. Die Bluse ist weiß und leicht transparent. Ich öffne einen weiteren Knopf und schon fällt der Stoff etwas auseinander und gibt den Ansatz meines Busens frei. Der Rock ist schwarz und knielang. Mit meinen hohen Schuhen und dem Schlitz an der Seite gibt er aber genug von meinen Beinen preis. Ich hole tief Luft und strecke meinem Spiegelbild die Zunge heraus. Dann verlasse ich die Toilette. Ich steuere die Büroküche an und als ich hineintrete, scheint es, dass das Schicksal es heute gut mit mir meint. Chris steht an der Kaffeemaschine und gießt sich gerade eine Tasse voll.
»Machst du mir bitte auch einen?« Er blickt mich an und mustert mich von oben bis unten. Als er bei meinen nun nackten Beinen ankommt, heben sich seine Mundwinkel. Er hat das Fehlen der Strumpfhose bemerkt, kommentiert es aber nicht und lässt mich weiter zappeln. Jetzt ist er dran, denke ich. Der Ball, den ich ihm zugespielt habe, liegt in seinem Feld. Ich nehme meine Tasse und gehe ins Büro zurück. Was ist, wenn er nicht reagiert? Fieberhaft überlege ich, was ich denn noch anstellen muss, um ihm wenigstens ein Zeichen zu entlocken. Frustriert nehme ich mir einen Stapel Rechnungen und gehe in den Kopierraum. Ich lege das Papier ein und drücke den Startknopf. Während der Kopierer geräuschvoll seine Arbeit tut, starre ich an die Wand vor mir und überlege. Vielleicht muss ich noch offensiver um Chris buhlen, doch das liegt mir nicht. Es ist sogar sehr wahrscheinlich, dass ich mich dabei lächerlich machen würde. Seufzend muss ich mir eingestehen, dass meine »Verführungskünste« bei Chris anscheinend wirkungslos sind. Plötzlich spüre ich eine Hand hinten auf meinem Oberschenkel. Erschrocken fahre ich herum und blicke auf die Hemdbrust meines neuen Kollegen.

REZENSION SCHREIBEN