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Sünde in Schwarz | Erotischer SM-Roman

von

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Dieses E-Book entspricht 272 Taschenbuchseiten

Der Millionärssohn Chris Schober hat das perfekte Leben: viel Geld, ein tolles Anwesen, eine erfolgreiche Firma. Nachts wandelt er auf den Pfaden der Lust und frönt seinen Exzessen aus Schmerz, Qual und Dominanz. Die Damenwelt liegt ihm zu Füßen und befriedigt nur allzu gern seine extravaganten Bedürfnisse. Einzig die achtzehnjährige Melissa verweigert sich konsequent seinen Annäherungsversuchen. Doch Chris gibt nicht auf, er will die verführerische Gothic-Lolita unterwerfen und sie zu seiner Sklavin machen. Dabei muss er sich nicht nur mit Melissas eifersüchtigem Bruder Garet auseinandersetzen, sondern bekommt es auch mit ihrem gewalttätigen Vater zu tun, der ein dunkles Geheimnis hütet …

Sünde in Schwarz | Erotischer SM-Roman

von Angelique Corse

Chris atmete tief durch. Sollte er das Foto endlich entsorgen? Es gefährdete sein durchaus zufriedenstellendes Seelenleben sowie den Blick in eine Zukunft voller Unabhängigkeit und Glamour, die er teilweise jetzt schon auskostete. Sogar in seinem Alltag gab es Momente, in denen er nachdenklich wurde und überlegte, was passieren würde, wenn die Geschäfte einmal weniger gut liefen.
»Geld ist wundervoll, aber zuweilen schnell vergänglich« – diesen Leitsatz hatte er verinnerlicht, nachdem einige vertrauensvolle Geschäftspartner infolge puren Leichtsinns insolvent geworden waren.
Er griff nach dem Foto. Sollte er wirklich …? Doch als seine Hände an dem silbrig kühlen Rahmen verharrten, schmerzte die bloße Vorstellung dermaßen, dass er reflexartig losließ.
Ein zynisches Lächeln umspielte seinen Mund, als Chris sich in den Stuhl zurücksinken ließ. In einigen Situationen verhielt er sich noch immer wie ein Weichei und war froh, wenn niemand es mitbekam. Chris nahm einen weiteren Schluck von dem bräunlichen Getränk, das brennend seine Kehle herunterrann. Er versuchte, sich auf die neuen Statistiken zu konzentrieren, merkte jedoch nach kurzer Zeit, dass es sinnlos war. Seine Aufnahmefähigkeit war zu dieser fortgeschrittenen Stunde einfach erschöpft. Leicht genervt schaltete er den Rechner aus. Der Abend war zweifelsohne noch jung genug und wollte gelebt, ausgekostet werden. Doch wonach genau ihm der Sinn stand, wusste Chris nicht, was ihn mit zusammengepressten Lippen unterdrückt fluchen ließ. Hatte ihn das Foto so aus der Fassung gebracht? Offensichtlich, und das durfte nicht sein.
Ein verhaltenes Klopfen an der Tür beendete seine Grübeleien. Schnell wandte er den Kopf und sagte mit resoluter Stimme: »Herein.«
»Herr Schober?« Mit überraschter Miene sah Chris sich seiner neuen Sekretärin gegenüber, die ihn freundlich, aber auch etwas schüchtern musterte. »Ist alles in Ordnung? Es war so still im Büro und da dachte ich …«
»Ja«, erwiderte Chris – bemüht, seine Stimme nicht zu streng klingen zu lassen, während er gleichzeitig überlegte, ob er ihre Gesellschaft zulassen oder sie wegschicken sollte.
Warum manche Frauen in seiner Gegenwart einen regelrechten Beschützerkomplex entwickelten, hatte Chris noch nie verstanden, zumal dieser meistens gewaltig nervte. Etwas abschätzig betrachtete er sein Gegenüber. Frau Schepphaus, so lautete ihr Name, war mit ihren sechsundzwanzig Jahren noch recht jung und hatte auch erst vor Kurzem begonnen, in der Firma zu arbeiten. Laut seinen Informationen war sie auf der Universität eine richtige Überfliegerin gewesen, in der Praxis hatte sie aber noch einiges zu lernen.
Äußerlich war sie zweifelsohne attraktiv für eine Frau von durchschnittlicher Körpergröße, hatte lange brünette Haare, die in leichten Wellen über ihre Schultern fielen, eine durch regelmäßiges Training wohlgeformte Statur und feste, mittelgroße Brüste. Ihre Augen waren fast krampfhaft auf den Boden gerichtet, was Chris bei Frauen eigentlich sehr zu schätzen wusste, jedoch nicht in der aktuellen Situation. Seine Angestellten sollten ihn zwar respektieren, aber nicht vor ihm kuschen wie Duckmäuser.
Er stand auf und stellte sich vor seinen Schreibtisch. »Schauen Sie mich an«, forderte er mit leicht harscher Stimme und musste den Impuls unterdrücken, sie sofort unter dem Kinn zu packen. Frau Schepphaus zuckte ängstlich zusammen, tat aber sofort, was er verlangte. Als Chris ihre Augen sah, stockte ihm für den Bruchteil einer Sekunde der Atem. Sie waren taubengrau und harmonierten perfekt mit ihrer Gesichtsform und den schmalen, rosigen Lippen. Chris schluckte und studierte unauffällig ihre Körperhaltung, wobei es schwer zu sagen war, inwieweit ihre Unsicherheit dabei eine Rolle spielte. Trotzdem sprach ihre Neigung, den Oberkörper stets leicht nach vorn zu beugen, sowie der erneute Versuch, die Augen niederzuschlagen, definitiv für eine devote Ader. Ohne es zu merken leckte Chris sich über die Lippen. Sollte er es versuchen?
»Sagen Sie mir Ihren Vornamen«, verlangte er ohne Umschweife und freute sich an der Überraschung seines Gegenübers.
»Lisa«, erwiderte diese kaum hörbar. Sie schien mit der Situation überfordert zu sein.
»Nun, Lisa«, setzte Chris fort und machte einen Schritt auf sie zu. »Warum haben Sie Angst vor mir?«
»Das habe ich doch gar nicht«, entgegnete die Angesprochene eine Spur zu schnell und senkte erneut den Blick, was ihre Worte Lügen strafte.
Chris verkniff sich ein Lachen. Wenn Frauen die Unwahrheit sagten, war es fast immer offensichtlich, und das amüsierte ihn. So auch dieses Mal. Doch anstatt etwas zu sagen, baute er sich vor ihr auf, sodass sein Oberkörper kurzzeitig ihre Brüste streifte. Eine Mischung aus Erregung und Schrecken zeichnete sich in Lisas Blick ab. Als sie zurückweichen wollte, nutzte Chris die Chance, umfasste grob ihr Kinn und drückte ihren Kopf nach hinten, sodass Lisa ihn anschauen musste. Wohlwollend registrierte Chris ihr kaum merkliches Zittern, das zweifelsohne verborgener Lust geschuldet war. Sein Gefühl hatte ihn also nicht getäuscht, aber noch wollte er sich ein bisschen Zeit lassen.
»Warum hast du Angst vor mir?«, knurrte er und verstärkte den Griff ein wenig.
»Es … es gibt Gerüchte über Sie … un … unter den Mitarbeitern«, stammelte Lisa, machte jedoch keine Anstalten, sich zu befreien.
Spöttisch hob Chris die Augenbrauen. Er konnte sich denken, welche Gerüchte das waren, doch er wollte sie von dieser vor Erregung und angenehmer Furcht vibrierenden Stimme hören.
»Welche Art von Gerüchten ist das?«, forderte er eine Antwort und seine rechte Hand schloss sich so fest um Lisas Brust, dass diese quiekte.
»Dass Sie ein perverser Lustmolch sind, der es liebt, Frauen zu unterwerfen und als sein Spielzeug zu benutzen«, stieß sie mühsam hervor und Chris unterdrückte ein Lachen. In der Welt der Reichen und Schönen waren Gerüchte schnell gestreut und wurden – unabhängig davon, ob sie der Wahrheit entsprachen oder nicht – umgehend weitergetragen.
»So?«, erwiderte er gleichmütig und zog Lisa so ruckartig in seine Umarmung, dass diese erschrocken aufschrie. »Und? Wie lautet deine Meinung?« Seine Stimme war samtweich, bevor seine Zunge anfing, ihr Ohrläppchen nachzumalen. »Glaubst du, dass die Behauptungen wahr sind?«
»Ich … ich weiß es nicht«, erwiderte sie heiser. »Zuerst habe ich sie nicht geglaubt, aber Ihrem Verhalten nach sind die Behauptungen wohl doch richtig.«
Chris grinste belustigt, eine solche Antwort hatte er erwartet.
»Würde es dich denn stören?«, führte er die Unterhaltung fort, während seine Hände langsam den Weg unter ihren Blazer fanden. »Wenn diese Tratschmäuler recht hätten und ich dich benutzen würde …« – Chris zwang sie zum direkten Blickkontakt – »… als williges Spielzeug, das sich mir unterwirft?«
Über Lisas Wangen zog sich eine flammende Röte, die Chris’ Vermutung bestätigte. Trotzdem schüttelte sie heftig den Kopf.
»Nein … ich kann … ich weiß nicht.«
Solche Antworten kannte er zur Genüge und es würde ihm eine Freude sein, diese vermeintlich unbedarfte Frau an ihre Grenzen zu bringen.
»Sei still!«, befahl er schroff und drängte sie in einen harten Kuss.
»Dein Mund protestiert …« Fordernd zog er ihren Rock nach oben und schob sein Bein zwischen ihre leicht gespreizten Schenkel. Wie erwartet empfing ihn eine einladend feuchte Spalte, die nur allzu willig war, verwöhnt oder auch gequält zu werden. »… Aber dein Körper behauptet das Gegenteil. Wem von beiden soll ich glauben?«
Lisas strahlende Augen, die sie noch immer zu verbergen versuchte, waren ihm Antwort genug.
Grob riss Chris ihre unschuldig weiße Bluse in Fetzen und sah, dass sie keinen BH trug, was bei ihrer Oberweite schon einen gewissen Mut erforderte.
»Hmm«, hauchte Chris, während seine Hände sich um ihre Brüste legten. »Was mache ich jetzt mit dir?«
»Ich weiß nicht«, entgegnete Lisa, immer noch verwirrt. »Was möchtest du denn?«
Chris’ Augen blitzten zornig und er kniff sie in die Brustwarzen, die sofort darauf reagierten.
»Solange wir uns in diesem Spiel befinden, werde ich mit Master angesprochen, ist das klar?« Seine linke Hand krallte sich in Lisas Haarpracht und zog sie nach hinten, sodass er ihren ängstlichen Blick auskosten konnte. Trotz sichtbarer Schmerzen schrie sie jedoch nicht.
»Aber für den Anfang will ich mal nicht so sein, zumal dein Ungehorsam« – er betonte dieses Wort verführerisch und Lisa erschauerte – »mich inspiriert hat.«
Seine Hand glitt trügerisch sanft über ihre Pobacken. »Dreh dich um!«, befahl er und zu seiner Überraschung gehorchte sie sofort.
Lisa stützte sich mit den Händen am Schreibtisch ab und wandte Chris den Rücken zu. Dass ihr Gesicht einen gewissen Widerwillen zeigte, ignorierte er geflissentlich, die Reaktionen ihres Körpers waren eindeutig gewesen. Sie würde sich fallen lassen und jede einzelne Nuance des Schmerzes ergeben genießen. Chris’ Grinsen nahm teuflische Züge an, als er Lisas Rock hochhob und ihren dargebotenen Po fasziniert betrachtete. Dieser war zu seiner Erleichterung zwar wohlgeformt und knackig, wies jedoch auch eine gewisse Breite auf, sodass man sich hinreichend austoben konnte. Er mochte keine dürren Frauen, denen man beim Spielen die Knochen brechen konnte.
»Wundervoll«, flüsterte Chris mit tiefer Stimme, ehe er ihr mit einem schnellen Handgriff Strumpfhose und Tanga herunterriss.
Lisa keuchte auf und machte Anstalten, sich zu entziehen.
»Nicht bewegen.« Chris zögerte nicht und biss einige Male in das weiche Fleisch, bevor seine Finger langsam zu Lisas Rosette wanderten und diese flüchtig liebkosten. Zu seiner Überraschung reagierte Lisa sofort, sie stöhnte auf und das kleine Loch begann einladend zu pochen.
»Oh, will meine Sklavin etwa mehr?«
Er wartete die Antwort nicht ab, sondern umkreiste es mit seiner Zunge, jedoch nur so kurz, dass es kaum befriedigend sein konnte. Lisa wimmerte protestierend und zog ihre Pobacken leicht ein.
»Ich sagte: nicht bewegen!«, herrschte Chris sie an und verteilte zum Teil kräftige Schläge, die sofort leuchtend rote Striemen hinterließen, auf der breiten Fläche.

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