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Heiße Nächte zu viert | Erotischer SM-Roman

von

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Dieses E-Book entspricht 208 Taschenbuchseiten

Liza ist glücklich mit ihrem Freund Michael. Gleichzeitig fantasiert sie darüber, wie es sich anfühlt, von einem zweiten Mann nach allen Regeln der Kunst dominiert zu werden. Der Kandidat ihrer Wahl ist Kenneth, der mit der rassigen Jessica eine offene Ehe führt. Die beiden erfahrenen Swinger laden Liza und Michael zu einem Wochenende in einer idyllischen Berghütte in den Rocky Mountains ein. Auch Jessica hat verbotene Fantasien darüber, Michael ohne die Erlaubnis ihres eigenen Doms und Ehemanns zu beherrschen. Ärger scheint vorprogrammiert – aber das, was verboten ist, macht immer am meisten Spaß …

Heiße Nächte zu viert | Erotischer SM-Roman

von Tara Silver

Seitdem sie auf diese verbotene Art miteinander geflirtet hatten, konnte sie nicht aufhören, an den anderen Mann zu denken. Manchmal biss sie sich auf ihre Unterlippe, in der Hoffnung, dass der plötzliche Schmerz die verbotene Lust würde schwächer werden lassen. Kenneth hatte etwas Diabolisches an sich. Immer, wenn sie ihn ansah, erwiderte er ihren Blick, als ob er ihre geheimsten Gedanken und Gefühle lesen könnte und nur darauf wartete, dass sie vor ihm auf die Knie sank und ihre Bluse öffnete, damit er ihre Brüste begutachten und ihr befehlen könnte, was sie als Nächstes tun sollte.
Michael gegenüber würde sie von diesen geheimen Vorstellungen allerdings nichts zugeben. Der hatte im Vorfeld genug Einwände geäußert und mehrfach kurz davor gestanden, das Wochenende komplett abzusagen. Liza wusste ja selbst nicht, was mit ihr los war, aber Michael war der falsche Gesprächspartner, um Rat wegen der Verwirrung zu erhalten, in die Kenneth sie stürzte. Das zumindest war ihr klar.
Außerdem liebte sie ihn und wollte ihm nicht wehtun. Es war, als wären die Fantasien rund um Kenneth etwas, was völlig unabhängig von allem anderen existierte, was ihre restliche Persönlichkeit ausmachte.
Michael war ihr Partner und Seelenverwandter, mit dem sie sich Seite an Seite ein gutes Leben aufbaute.
Aber Kenneth war das verbotene Brennen im Unterleib, das stärker und stärker pulsierte, je mehr sie es unterdrückte.
»Du weichst mir aus.« Michael piekte sie in die Seite und drehte die Musik auf einer Lautstärke zurück, bei der man sich normal unterhalten konnte.
»Ich bin nicht eifersüchtig.«
»Das glaube ich dir nicht.«
»Leck mich doch … du weißt schon wo.«
»Zwischen den Beinen, ja?« Er streckte die Hand aus und schob ihren Rock hoch. »Du weißt, wie gern ich das tue.«
Liza lachte und verdrängte die Gedanken an Kenneth für den Moment. Was auch immer aus dem Wochenende werden würde, Michael war klasse. Er brachte sie zum Lachen, hatte sie schon auf längeren Offroadfahrten begleitet und war ein guter Tänzer – wenn auch nicht so genial wie Kenneth. Alles, was sie brauchte, war Selbstbeherrschung. Dann würde sie unter Kenneth’ Blick nicht erneut dahinschmelzen und sich stattdessen daran erinnern, wie glücklich sie fast immer mit Michael war.
»Doch nicht wenn ich fahre, du böser Mann.«
Michael zog die Hand zurück und grinste. »Du weißt nicht, was dir entgeht.«
»Doch, das tue ich. Ich hoffe, du holst es nach.« Bei dem Gedanken wurde es zwischen ihren Beinen gefährlich feucht.
»Muss ich mir noch überlegen. Nur, wenn du ganz lieb bitte, bitte sagst.« Er umfasste ihre Brust und zog die Hand zurück, bevor sie ihn wegschieben konnte.
Liza hatte immer noch das Gefühl, dass sich der Motor komisch anhörte, aber hier konnte sie nirgendwo anhalten. Links fiel der Boden weiterhin direkt neben der Straße nach unten zum See hin ab, rechts von ihr ragten die Gipfel der majestätischen Rocky Mountains in den Himmel.
»Lass mal die Augen nach der nächsten Haltebucht offen«, bat sie. »Die Ölstandsanzeige sagt zwar, dass alles in Ordnung sei, aber vielleicht hat sie einen Wackelkontakt.«
»Willst du etwa mit ölverschmierten Fingern bei Kenneth und Jessica aufschlagen? So kenne ich dich gar nicht. Früher hast du das immer an jemand anderen abgeschoben, damit deine hübschen Klamotten nicht dreckig werden.« Er nahm ihren Rocksaum und schob ihn hoch.
Liza drückte seine Hand fort. »Besser das, als wenn wir liegen bleiben und zig Meilen laufen müssen, bis wir Handyempfang haben.«
»Du magst dein neues Auto wirklich. Für mich klingt der ganz normal.« Michal grinste. »Oder hast du etwas anderes vor, süße Maus?«
»Ts … Was du wieder denkst!« Sie lachte fröhlich auf. So weit weg von Santa Fe schien mit einem Mal alles möglich.
Liza lenkte den Wagen um die nächste Kurve und stellte fest, dass sich der Weg vom Ufer entfernte. Die Berge wichen zurück. Bäume ragten neben der Straße auf und verstärkten den idyllischen Charme der fast unberührten Natur überall. Als sich der Seitenstreifen verbreiterte, verlangsamte sie das Tempo und fuhr rechts ran.
»Sag nicht, du willst mir schnell noch einen blasen, bevor wir unser Ziel erreichen.« Michael sah sich nervös um, grinste aber.
»Ich will nur den Motor checken.« Sie stieg aus und öffnete die Haube des Explorers. Heiße Luft schlug ihr entgegen.
Michael folgte ihr. »Boah, riech mal, wie frisch die Luft hier draußen ist. Wahnsinn.«
Lisa atmete die Ausdünstungen des Motorraums ein und schnaubte. Die Einzelteile sahen aus wie vor der Abfahrt. Das Metall hatte sich beim Fahren aufgeheizt, sodass sie auch dann nichts hätte überprüfen können, wenn sie gewusst hätte, wonach sie hätte suchen müssen. Sie schüttelte vielsagend den Kopf und hoffte, dass es so kompetent aussah wie sonst immer bei Michael, wenn er das Gleiche tat.
»Weißt du, woran ich denken muss, wenn ich dich so sehe?« Michael trat neben sie.


Sie gingen die zwei Schritte, ohne sich wirklich loszulassen. Liza wollte sich umdrehen und ihn küssen, doch er hielt sie so, dass ihr Hintern weiterhin in seine Richtung zeigte. »Ich liebe dich«, sagte sie.
»Ich dich auch.«
»Jetzt vögle mich endlich!«
»Ich weiß nicht. Ich habe da vor ein paar Tagen eine Doku bei YouTube gesehen … Sex vor der Ehe soll impotent machen.«
»Dein Ernst?« Sie überlegte, ob sie schmollen sollte.
»Du hast selbst gesagt, ich solle dich nicht einfach so an der Landstraße nehmen, wo jeder es sehen kann.« Er grinste. »Vielleicht bin ich ja schüchtern?«
»Nimm mich doch nicht beim Wort, wenn ich so einen Blödsinn rede!« Sie griff nach hinten und wollte seinen Schwanz packen.
»Nichts da!« Er umfasste ihr Handgelenk und drehte ihr den Arm auf den Rücken.
Liza verlor halb das Gleichgewicht und hielt sich mit der freien Hand vorn an der Seitentür fest. Michael packte ihr wieder zwischen die Beine, fuhr mit der Fingerspitze durch ihre Spalte und fand schließlich ihre Perle.
»Boah, das ist gut«, entfuhr es ihr. »Hör bloß nicht auf damit!«
»Süße Maus, hat dir schon mal jemand gesagt, dass du zu viel redest? Irgendwann muss ich dich wirklich noch fesseln und knebeln.«
»Mach doch!«
»Mist. Ich habe meine Handschellen zu Hause vergessen.«
»Du hast überhaupt keine.«
»Vielleicht sollte ich mir welche zulegen.«
Er hielt ihre Hand weiterhin auf dem Rücken und führte seinen Schwanz an den Eingang ihrer Pussy. Sie spürte, wie er mit der Spitze durch die Feuchtigkeit glitt, die ihr Körper unter seinen Streicheleinheiten jedes Mal produzierte. Michael fuhr auf und ab, massierte ihre Perle mit der pulsierenden Spitze seiner Erektion und verteilte ihre Nässe zwischen den Beinen.
Liza bog den Kopf nach hinten. Die Vorstellung, dass ein unerwarteter Passant sie in dieser schamlosen Position beim Vorbeifahren erwischen könnte, erhöhte die pochende Lust zwischen ihren Beinen.
Ist deine Freundin auch so leidenschaftlich?, würde sie den Fremden fragen. Macht sie das Licht aus, wenn du sie lieben willst, hat sie je deinen Schwanz in den Mund genommen? Viel zu viele Frauen sind frigide. Ich habe nie verstanden, warum. Sex ist etwas Gutes, für Männer wie für Frauen. Ich liebe es, meinen Freund glücklich zu machen, er tut das Gleiche für mich.
Gefällt es dir, uns zuzusehen? Mich fasziniert die Vorstellung auf jeden Fall. Ich hoffe, mein knackiger Hintern gefällt dir. Ich trainiere regelmäßig, damit mein Körper in Schuss bleibt. Natürlich ist das auch immer ein wenig Veranlagungssache …
Michael findet mich auf jeden Fall sexy. Das ist das Wichtigste für mich. Ich liebe ihn schließlich und will, dass er glücklich mit mir ist.
Natürlich gab es in Wahrheit keinen Beobachter. Hier war es bis auf das leise Wispern des Sommerwindes still. Die majestätischen Berge und der tiefblaue Himmel hüllten sie ein.
Es tat gut, Michael auf diese Weise zu spüren und mit ihm herumzuschäkern, aber es fühlte sich auch befreiend an, die alten Regeln und die Normalität ihres Lebens als Juraassistentin mit den Akten im Büro und den Mittagspausen, in denen die Kollegen Donuts aßen und sie sich mit Salat zufriedengab, zurückzulassen. Der SUV war für Tage wie heute gebaut worden, nicht für die langweiligen Fahrten ins Büro. Draußen in der Natur fühlte sie sich freier als überall sonst.
Michael setzte seine Spitze an ihrer Spalte an und drückte dagegen. Liza keuchte. Er fühlte sich einfach zu gut an. Der Gedanke daran, gleich von seinem kräftigen Schwanz ausgefüllt zu werden, ließ sie aufstöhnen.
»Nicht so gierig«, sagte Michael mit heiserer Stimme.
»Warum nicht?« Liza schob ihren Po nach hinten, um ihn tiefer in sich aufzunehmen.
»Weil es sonst zu schnell vorbei ist. Du hast keine Ahnung, wie scharf du aussiehst, wenn du dich über dein Auto beugst, oder?«
Statt einer Antwort, bewegte sich Liza vor und zurück. Michael hatte sich so weit zurückgezogen, dass sie es nicht schaffte, ihn tiefer in sich hineinzustoßen.
»Verdammte Hölle, ich will dich spüren«, presste sie hervor.
Sein Schwanz machte eine ruckartige Bewegung und pulsierte. Michael grub die Finger in ihre Pobacken und zog scharf die Luft ein. Liza kannte die Anzeichen und hielt sofort still, bevor es vorzeitig endete. Normalerweise störte sie so etwas nicht, weil sie wusste, wie viele Wiederholungen es in einer Nacht geben konnte und dass sie bei Michael immer auf ihre Kosten kam. Bei einem Quickie an der Landstraße war das etwas anderes. Damit der sich lohnte, war es unabdingbar, zusammen mit Michael zu kommen.
»Geht es wieder?«, fragte sie, während sie verharrte.
»Gleich.« Er bewegte sich langsam vor und zurück.
Liza schloss die Augen und kaute auf ihrer Unterlippe herum. Eigentlich hatte sie den Wagen nur an den Straßenrand gefahren, um Michael zu diesem Handeln zu provozieren. Auf diese Weise von Michael genommen zu werden, war die schönste Art, ihr neues Auto einzuweihen, die sie sich vorstellen konnte.
Michael schien seinen Schwanz wieder unter Kontrolle zu haben. Er schob ihn langsam in sie hinein, bohrte tiefer und tiefer, bis er in Liza anstieß. Sie zuckte zusammen und reckte sich auf Zehenspitzen weiter nach oben, um den Winkel des Eindringens zu verbessern.

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