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Jung! Schön! Devot! Erotischer SM-Roman

von

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BDSM

Luna fällt aus allen Wolken, als ihre beste Freundin Sina ihr offenbart, dass sie mit ihrem neuen Partner Marc eine SM-Beziehung führt.
Die anfängliche Skepsis weicht schnell der Neugier auf diese geheimnisvolle Art der Erotik, und Luna lässt sich auf eine gedankliche Reise in diese fremde Welt ein.
Schon bald ist die Verführung so groß, dass sie ihr nicht widerstehen kann, es wissen und selbst erleben will. Voller Leidenschaft gibt sie sich, auf der Suche nach sich selbst, hin.
Wird sie die erhoffte Lust in der Unterwerfung finden?

Eine erotische Reise durch die Anfänge des BDSM zweier junger Frauen, die sich und ihre Sexualität neu entdecken.

Jung! Schön! Devot! Erotischer SM-Roman

von Leila Robinson

Wir haben miteinander telefoniert, und er fragte, ob ich mir immer noch sicher sei, einen Ausflug mit ihm in diese Welt zu wagen, ich zögerte nicht und versicherte ihm, dass ich das wolle.
Er bedankte sich für mein Vertrauen, versprach mir, dass mir nichts passieren würde, er gut auf mich aufpasst, fügte aber nach einer kurzen Pause hinzu: „Du wirst vielleicht erschrocken sein nach diesem Abend, entweder weil es dich abstößt oder weil es ungeahnte Gefühle und Dinge in dir freisetzt, mit denen du nicht gerechnet hast. Lass dich von mir führen.“
Damit machte er mir fast ein bisschen Angst, aber das sagte ich ihm nicht, ich sollte um acht bei ihm sein und … ähm, ja …ohne Unterwäsche auftauchen …“
Luna atmete hörbar ein, nun wurde es ernst, sie wusste gar nicht, ob sie noch mehr von Sina hören wollte, gab sich dann aber einen Ruck. Sie wollte ihr einfach nicht vor den Kopf stoßen.
„Erzähl weiter, ich bin ganz Ohr“, versuchte sie es locker.
„Als ich damals also bei seiner Wohnung ankam, war die Tür offen, auf der Fußmatte lag ein Umschlag mit meinem Namen, nicht irgendeiner – der Umschlag wie das Papier waren richtig schick, ganz fest, die Schrift war in tiefblauer Tinte geschrieben. Es befanden sich zwei Seiten darin, auf der ersten standen einige Anweisungen.“
Luna hörte gebannt zu.
„In dem Brief stand: Du wirst den Flur entlang zu dem letzten Zimmer gehen, die Tür steht offen, dort wirst du etwas auf dem Sessel finden, und du wirst nur dieses ,Stück’“ tragen, nichts anderes. Danach begibst du dich zurück in das erste Zimmer des Flures.
Ich betrat also das Zimmer, das Licht war gedämpft, der Sessel stand in der Mitte des Raumes, in dem deckenhohe Bücherregale standen – eine Art Bibliothek. Ich wusste, dass er leidenschaftlich gern las.
Auf dem Sessel lag ein lila Samttuch, ich zog mich aus und legte es mir um den Hals, locker über meine Schultern, um etwas meine Brust zu bedecken.
Ich atmete tief durch, mir war flau im Magen, und doch war es kein unangenehmes Gefühl.
Langsam ging ich den Flur zurück und stand vor dem besagten Zimmer, da viel mir ein, dass noch ein zweiter Bogen Papier in dem Umschlag war. Ich zog ihn heraus, ein einziges Wort stand darauf: Topas – ein Stein.
Ich runzelte die Stirn, etwas verwirrt, was ich damit anfangen sollte, und schob ihn zurück in den Umschlag.
Zitternd legte ich meine Hand auf die Türklinke, ließ sie kurz darauf ruhen. Das kalte Metall brannte schon fast in meiner Hand, ich drückte die Klinke hinunter und betrat den Raum. Außer einigen Kerzen war es fast dunkel, ich sah mich um, konnte Marc aber nirgends entdecken.
„Stell dich in die Mitte, ich möchte dich anschauen, vernahm ich seine Stimme aus der hinteren Ecke des Raumes. Ich tat, was er gesagt hatte. Obwohl ich sein Wohnzimmer kannte, wirkte es völlig fremd auf mich, das gedämpfte Licht veränderte die Atmosphäre völlig.
Ich konnte nun erkennen, dass er auf einem Stuhl saß, ein Glas Wein in der Hand und mich ernst aber sanft ansah.
„Ich gebe dir nochmal die Möglichkeit zu entscheiden, ob du dich wirklich auf dieses Abenteuer einlassen möchtest, wenn ja, musst du mir einfach vertrauen. Ich werde gut auf dich achtgeben! Hast du dir das Wort gemerkt, das auf dem Zettel stand?!
„Ja – Topas“, meine Stimme bebte.
„Mit diesem Wort kannst du mir jederzeit signalisieren, dass du nicht weitergehen möchtest, es ist das Zeichen für mich, nicht weiterzumachen. Ich werde das Spiel ohne zu zögern sofort abbrechen. Es ist dein Safeword.“
Ich glaube, ich habe nur stumm genickt und darauf gewartet, was als nächstes passiert.
Er stand auf, stellte sein Glas ab und kam auf mich zu, ging um mich herum. Als ich ihn ansehen wollte, befahl er mir, nach vorne zu schauen. Ich spürte, wie er hinter mir stehen blieb und begann, mir das Tuch von den Schultern gleiten zu lassen. Sanft berührte er meine Ellenbogen, die Unterarme und endete an meinen Handgelenken, wo er plötzlich verharrte.
„Ich habe dir gesagt, du sollst nur dieses Tuch tragen.“ Seine Stimme hatte sich verändert, sie war nun dunkler und bestimmter. Ich dachte an den Armreif, den ich immer trug und schluckte.
„Du wirst genau sein müssen, wenn du meinen Anweisungen folgst, merk dir das!“
Er nahm das Tuch, legte es auf den Tisch und schaute mich eine Weile einfach nur an. Ich wurde etwas nervös unter seinem Blick, wobei ich nicht wusste, warum. Wir hatten uns schon oft nackt gesehen, aber nun war ich es und er nicht, das veränderte alles ….
Nach einer gefühlten Ewigkeit kam er wieder auf mich zu und blieb erneut hinter mir stehen, seine Finger strichen meinen Nacken entlang, ich bekam sofort eine Gänsehaut, und ein wohliger Schauer lief mir über den Rücken.
Einen kurzen Moment war seine Berührung verschwunden, dann merkte ich, wie er mir etwas um den Hals legte, ein jäher Anflug von Angst überkam mich.
Er hielt inne, sprach sanft auf mich ein.
„Denk daran, du musst mir lediglich vertrauen! Ich würde dich nie in Gefahr bringen.“ Mir schossen tausend Dinge durch den Kopf. Hatte ich mich getäuscht? War er ein Verrückter, dem ich auf den Leim gegangen war?
Mir schlug das Herz bis zum Hals.
Er setzte seine Bewegung fort, und ich spürte, wie er mir eine Kette, nein, eher ein Band umlegte und es im Nacken schloss. Er nahm meine Hand und trat vor mich, um mich direkt anzuschauen.
Ein Lächeln lag auf seinen Lippen. „Das hast du gut gemacht, ich bin stolz auf dich! Weißt du, was ich dir um den Hals gelegt habe?“ Ich schüttelte nur mit dem Kopf, ich hatte zwar eine Ahnung, aber sicher war ich mir nicht.
„Das ist ein Halsband, das ist ein Symbol dafür, dass du auf diese spezielle Art und Weise zu mir gehörst. Natürlich musst du es nicht immer tragen, aber ich wollte dir einmal das Gefühl geben, wie es ist, wenn ich es dir anlege.“
***
Auf der Fahrt zu ihrer Wohnung unterhielten sie sich über alles Mögliche, Sina schaute ihn gerne so von der Seite an.
Und noch viel lieber mochte sie diese kleinen Machtspiele im Alltag.
Den Nervenkitzel, wenn er plötzlich auf etwas reagierte, was sie getan oder gesagt hatte, den Ausdruck, den seine Augen dann hatten. Aber am meisten liebte sie das Gefühl, das es in ihr auslöste, ein unglaubliches Kribbeln, das ihr regelmäßig bis in die Leistengegend zog.Sie flitzte schnell in ihre Wohnung, tauschte Unikram gegen neue Klamotten und alles, was sie brauchte, und stieg wieder ins Auto.
„Hast du eigentlich am Wochenende mit Luna quatschen können? Du wolltest ihr doch von uns erzählen.“ Er grinste.
Sina musste lachen. „Ja, das habe ich, und ich glaube, ich habe sie damit ziemlich beschäftigt. Gestern war Kim bei ihr, mit ihr hat sie sich auch unterhalten. Ich schätze, sie wollte noch eine weitere Sicht auf die Dinge.“
Marc nickte. “Kann ich verstehen, aber wenn sie sonst ganz cool reagiert hat, ist das doch schön. Siehst du, du hättest dir gar nicht erst so Gedanken machen müssen.“
„Das konnte ich ja vorher nicht wissen …“
Sie waren bei Marc angekommen, er stellte den Wagen ab, und sie gingen ums Haus herum. Der Eingang zu seiner Wohnung lag im Garten, das hatte Sina beim ersten Mal, als sie hier war, schon toll gefunden.
Sie betraten die Wohnung und Sina marschierte Richtung Badezimmer, um zu duschen und sich für das bevorstehende Essen fertig zu machen.
„Nicht so schnell, Fräulein“, hörte sie seine Stimme hinter sich.
Sie blieb augenblicklich stehen, drehte sich um und schaute ihn an.
„Ich glaube, wir sollten nochmal über deinen Witz vorhin im Auto sprechen, oder eher darüber, dass du dich so köstlich amüsiert hast.“
Sie blickte zu Boden, rührte sich nicht und wartete darauf, dass er weitersprach.
„Da du duschen willst, solltest du dich schon mal ausziehen.“ Er hatte es sich auf dem Sofa gemütlich gemacht und schaute sie erwartungsvoll an.Also begann sie sich zu entkleiden und lächelte dabei in sich hinein, denn sie wusste, dass ihn das mindestens genauso erregte wie sie.
Langsam zog sie ihren Pullover über den Kopf und legte ihn auf den Schrank neben sich, ihr T-Shirt folgte. Nach und nach öffnete sie die Knöpfe ihrer Jeans, dabei spürte sie bereits das vertraute Gefühl in ihrer Magengegend, das sich bis in ihr Becken ausbreitete. Ihr Puls beschleunigte sich alleine bei den Gedanken daran, was er wohl mit ihr machen würde, also zog sie ihre Jeans über den Po
und schob sie bis zu den Füßen hinunter. Dort entwirrte sie etwas unbeholfen ihre Hose samt Socken, legte alles beiseite. Nun stand sie nur noch in BH und Slip dort, trotzdem war ihr mehr als warm.
„Weiter“, der Ausdruck in seiner Stimme war unmissverständlich. Sie öffnete den BH, ließ ihn fallen, schob ihre Hand unter das Bündchen ihres Tangas und rückte ihn zurecht. Es lag eine Spannung in der Luft, die fast greifbar war, ihr Atem ging nun auch schneller, als sie bemerkte, dass sie bereits feucht war.
Schnell zog sie den Slip aus, als sie seinen ungeduldigen Blick bemerkte.
Er stand auf und verließ den Raum, ohne sie weiter zu beachten. Sie hasste es, wenn er das tat. Sie mochte es nicht, ignoriert zu werden, eine der Strafen, die sie am meisten traf. Plötzlich stand er wieder hinter hier, sie hatte seine Schritte nicht hören können, aber sie spürte die Wärme, die er ausstrahlte.
„Streck deine Hände nach vorne“, er ging um sie herum und nahm eines ihrer Handgelenke, um ihr eine schwarze Lederfessel anzulegen. Dasselbe tat er an der anderen Seite.
Fast automatisch legte sie die Hände auf den Rücken, mit einem Karabiner befestigte er beide aneinander und schob sie daran hinaus aus dem Wohnzimmer in die Küche. „Du wirst dich jetzt nach vorne lehnen, bis du mit dem Oberkörper auf dem Tisch liegst“, befahl er ihr.
Sie tat, was er verlangte. „Beine auseinander“, mit einer schnellen Bewegung schob er mit seinem Knie ihre Beine auseinander. Erneut verließ er den Raum, doch sie wagte es nicht, sich zu bewegen, wusste sie doch, dass er jederzeit zurückkommen könnte.
Sie hatte den Gedanken noch nicht gefasst, da hörte sie, wie er hinter sie trat und sie langsam zu streicheln begann, er fuhr über ihren Rücken, den Po und schob fordernd seine Hand zwischen ihre Beine.

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