E-Books als ePUB für Tolino & iBooks,
Kindle (mobi) und PDF bestellen...

Stille mein Begehren | Erotischer Roman

(15)

von

Mai Anno 1712:
Eine verbotene Sehnsucht, eine Frau mit dunkler Vergangenheit und ein verlassenes Kloster …
Der heißblütige Thoran hat eine Schwäche für schöne Frauen und sinnliche Spiele. Als Gast in vornehmen Bordellen, teilt er sich oft eine Geliebte mit seinem Zwillingsbruder Nikolai.
Bis er Birgany trifft. sie will er für sich allein und in die vielen Spielarten der körperlichen Liebe einführen.
Er träumt davon, seine Lust in die Hände dieser Frau zu geben und ihr zu dienen.
Und plötzlich wird aus dem Spiel Liebe …
Heiß, sinnlich und voller Leidenschaft erobert Birgany sein Herz. Beide leben ihre Fantasien aus und versinken immer tiefer im Spiel um Macht und Unterwerfung.
Doch kurz darauf zerstört ein Vertrauensbruch dieses innige Band.
Hat er nun die Liebe und den Sex seines Lebens für immer verloren?

Stille mein Begehren | Erotischer Roman

von Litha Bernee

Mürrisch raufte sich Thoran die Haare. Er hasste Buchführung. Seit zwei Stunden hockte er über den Büchern. Müde streckte er den Rücken durch.
Birgany kam herein und schloss die Tür hinter sich.
»Tut mir leid, Liebes, aber ich habe keine Zeit. Wenn es nicht wichtig ist, störe mich bitte nicht, damit ich diesen Mist bis zum Abendessen fertig habe.«
Ihre Haltung veränderte sich. Sie straffte die Schultern und warf ihm einen hochmütigen Blick zu.
Ah, seine Herrin war anwesend. Mittlerweile reichte ein Blick von ihr, um zu wissen, wann sie spielen würden. Oh ja, er hatte wahrhaftig eine Domina geweckt. Sein Schaft bäumte sich auf und Thoran war unfähig, den Blick von seiner Frau und Herrin zu nehmen.
Sie verschränkte die Arme vor der Brust und drückte so ihren drallen Busen zusammen.
»In deiner Abwesenheit hatte ich viel Zeit, nachzudenken.«
Birgany verstand es meisterlich, ihn jedes Mal aufs Neue zu überraschen.
»Bisher war es ein Spiel, nun will ich nichts anderes mehr sein. Ich fühle mich als Königin, die alle Macht in ihren Händen hält.«
Bisher waren ihre Spiele darauf begrenzt, dass sie ihn heiß machte und ihm einen Höhepunkt raubte. Meist schneller als ihm lieb war.
Sie wollte ihn wirklich zu ihrem Besitz machen. Endlich war Thoran am Ziel seiner Träume. Genauso hatte er es sich vorgestellt. Leibeigener ihrer Lust sein zu dürfen. Alle Verantwortung abzugeben.
»Finde dich im Gewölbe der Qualen ein.« Hoheitsvoll schritt Birgany aus dem Arbeitszimmer. Thoran knallte die Schreibfeder auf die Arbeitsplatte, sprang auf und lief in ihr gemeinsames Schlafgemach. Hektisch zog er sein Hemd aus, warf sich seinen Umhang über und rannte los.
Halb nackt war der kurze Weg sehr unangenehm bei diesem Wetter. Sie brauchten auch zwischen den Gebäuden einen Bogengang. Besser noch einen unterirdischen Gang, der direkt in die Katakomben führte.
Voller Vorfreude sprang er die Treppe hinunter ins Gewölbe der Qualen. Angenehme Wärme schlug ihm entgegen. Drei Kohlebecken standen im Raum verteilt.
»Ich warte.« Birgany stand neben der Fesselvorrichtung.
Sie trug einen Ubera mit Nippellöchern, nur diesmal in Nachtschwarz. Passend dazu einen knöchellangen Rock aus durchsichtigem Stoff. Thoran stellte sich an die raue Backsteinwand und ließ sich die Fesseln anlegen. Er liebte dieses Gefühl des Ausgeliefertseins.
Geschickt löste sie die Schnüre seines ledernen Gefängnisses. »So gefällt mir mein Sklave schon besser.« Sie schnippte mit den Fingern gegen seinen Schwanz und Thoran stöhnte auf. Der kurze Schmerz wich sogleich einer solchen Gier, dass er sich fest auf die Innenseite der Wange biss, um seinen Erguss aufzuhalten.
»Es macht mich glücklich, wenn ich Euch erfreue, Herrin. Ich will Euch täglich dienen und durch die Sklavenhosen ist mir ständig bewusst, wem ich gehöre.«
Seit dem Eröffnungsfest hatte Thoran weitere dieser Hosen in Auftrag gegeben und keine anderen mehr getragen. Jeden Morgen, wenn er seine Hose anzog, kam Birgany und sperrte seinen Schwanz hinter das Lederstück. Es war ihr persönliches und geheimes Ritual. Stand eine Strafe an, zog sie die Schnüre fest. Der enorme Druck erregte ihn maßlos, doch sein Schwanz hatte keinen Platz, sich aufzurichten.
Wenn sie allein in ihren Gemächern waren, spielte sie unterschiedliche Schnürungen durch und ließ die Lederlasche weg. Mal waren nur seine Hoden zu sehen, mal nur der Schwanz. Ihr Einfallsreichtum war ungebrochen und seine Herrin benutzte ihn voller Lust für ihre Kreationen der Lust wie sie es nannte.
»Hast du in den drei Wochen herumgehurt?«
»Wie kannst du mir eine solche Frage stellen?« Birgany wusste genau, dass er sein Ehegelübde nie brechen würde, egal wie es der Rest seiner Geschlechtsgenossen hielt.
Grob packte sie seinen Schwanz und drückte zu. »Du wagst es, mich zu beleidigen, Sklave? Darauf steht eine harte Strafe. Dir steht es nicht zu, mich zu maßregeln.«
»Nie würde ich meine Ehegelübde brechen.«
»Gut. Sag mir, wie oft hast du es dir selbst besorgt in den langen Nächten ohne mich?«
»Oft«, gestand er und wurde mit mehr Druck auf seinen Schwanz belohnt. Eine zweite Hand legte sich erbarmungslos um seine Hoden. Mit Mühe hielt sich Thoran auf den Beinen. Schweiß bedeckte seine Haut und er warf den Kopf in den Nacken.
Bei allen Heiligen, er war so aufgeputscht, dass er augenblicklich kam. Diese kleine Faust um seinen Schwanz war von Anfang an sein Verderben gewesen.
Er spürte ihr Lachen mehr, als dass er es hörte. Sie hatte ihn mal wieder genau dort, wo sie ihn haben wollte.
»Verzeiht, Herrin. Euer Anblick und Eure Zuwendung ...«
»Du gibst mir die Schuld für dein Versagen?«, unterbrach sie ihn. Thoran sog die Luft tief in die Lungen. Er roch ihre Lust und sein halb erschlaffter Schaft zuckte begehrlich.
»Nein, bitte verzeiht. Ich erwarte Eure Strafe für mein unerlaubtes Kommen.«
»Sehr lobenswert. Mein erstes Hochzeitsgeschenk wird dir zweifellos helfen.«
»Hochzeitsgeschenk? Aber wir sind doch schon seit über einem halben Jahr verheiratet.«
»Besser spät als nie, mein Mann und Sklave.« Sie ging mit wiegenden Hüften zu dem mit Leder bezogenen Tisch an der gegenüberliegenden Wand. Dort lag eine kleine Schachtel. Sie nahm etwas heraus und drehte sich um. Thoran erkannte schwarzes Leder.
»Dies wird ab heute deine Sklavenkleidung sein.« Sie kniete sich vor ihm nieder und stülpte das Teil über seinen Schaft bis zur Wurzel.
»Dieses Geschirr teilt wunderschön deinen großen Hoden, umschließt deinen Schaft fest und unerbittlich.«
Interessiert sah er an sich hinunter.
»Du wirst mich in kniender Stellung erwarten und darum bitten, dein Sklavengeschirr angelegt zu bekommen.«
»Ihr ehrt mich mit dieser Gabe. Euch offen dienen zu dürfen, erfüllt mich mit Stolz.« Er würde alles anziehen, wenn er seine Herrin als Belohnung mehrmals befriedigen durfte. Nun konnte er seine Fantasien gemeinsam mit Birgany in vollen Zügen ausleben.
Sie packte einen Hoden und schob ihn durch den Lederring. Danach den zweiten.
»Zum Henker noch mal«, brüllte Thoran, dieses dämliche Teil klemmte seine Schamhaare ein. Der scharfe Schmerz jagte ihm bis in die Zehen.
Birgany reagierte augenblicklich. Schnell nahm sie das Teil ab und Thoran atmete erleichtert auf.
»So geht es nicht. Ich werde dich rasieren, danach sind die störenden Haare fort und du kannst dein Geschirr tragen, ohne dass es ziept.«
»Du willst mich rasieren? Vergiss es. Wir sind nicht im Osmanischen Reich. Hier ist ein Mann nur ein Mann, wenn er Haare am Sack hat.« Die Vorstellung, ständig diesen Druck zu spüren, machte ihn lüstern, doch nie würde er sich die Eier rasieren lassen.
»Als mein Sklave wirst du gehorchen. Ich werde dich gleich enthaaren, und wenn du mir so gefällst, erwarte ich dich immer blank rasiert.« Sie leckte sich über die Lippen. »Es wird ein außergewöhnliches Erlebnis. Du wirst meine Zunge und Zähne noch intensiver spüren und unerlaubt kommen.« Sie schenkte ihm ein laszives Lächeln.
Geschickt hantierte sie an den Ketten, die an einem Haken befestigt waren. Der Zug auf seine Arme verschwand.
»Bitte, Herrin.«
»Du willst mich wissentlich enttäuschen?«
Panik überfiel ihn wie ein Schneesturm. Die Vorstellung, Birgany zu enttäuschen, tat ihm körperlich weh.
Er fand keine passende Beschreibung für dieses Chaos in seinem Inneren. Er wollte, nein er musste es schaffen. Es war wie eine Sucht. Ärgerlich schüttelte er den Kopf. Keine Sucht. Ihre Wünsche zu erfüllen war zu einem Grundbedürfnis geworden. Sie schenkte ihm Macht und er gab ihr die Macht zurück, indem er ihr diente. Er sank auf die Knie. »Nein. Die Vorstellung ist mir zuwider, doch ich würde Euch nie enttäuschen. Mein Körper gehört nur Euch allein, Herrin. Verfahrt mit mir, wie Euch beliebt.« Es war keine Phrase. Thoran meinte jedes seiner Worte ernst.
»Als Strafe wirst du hier auf den kalten Steinen knien bleiben, bis ich mit Wasser und Rasiermesser zurück bin.«
»Wie Ihr wünscht, Herrin.« Die groben Steine gruben sich in sein Fleisch. Thoran würde sich nicht vom Fleck rühren.
»Sorge dafür, dass dein Schwanz einsatzbereit bleibt.«
Wie von selbst legte sich seine Hand um die Wurzel seines Gliedes und er verwöhnte sich selbst.
»Wenn du es wagst, abzuspritzen, wirst du mir die nächsten zwei Wochen nicht dienen dürfen. Die Entscheidung liegt bei dir, Sklave. Du solltest nach der langen Zeit, wo du mir gehörst, gelernt haben, deinen Sklavenschwanz zu kontrollieren.«
Abrupt stellte er seine Bewegung ein und verharrte mit der Faust um seinen harten Schaft. Gefühle zwischen Erwartung und Angst, weil er jegliche Kontrolle an sie abgab, brachten sein Blut zum Brodeln. Es machte ihn verrückt vor Lust, dass er der Willkür seiner Herrin ausgeliefert war.
Nach gefühlten Stunden betrat seine Herrin den Raum. »Steh auf. Zum Tisch. Auf den Rücken. Spreiz die Beine.«
Die knappen Befehle stoben ihm direkt in den Schaft. Unsicher kam er auf die Beine und verkniff es sich, die Knie zu reiben, um den Schmerz zu lindern.
Gehorsam kletterte er auf den Tisch und legte sich mit weit gespreizten Beinen auf den Rücken.
Sie fesselte ihm die Arme über dem Kopf an der dort angebrachten Vorrichtung. Die Füße kamen ebenfalls in Schlaufen, die rechts und links an den Tischbeinen befestigt waren. Er lag da, völlig bewegungsunfähig und seiner Herrin ausgeliefert.
»Heute wirst du wirklich zu einem Sklaven, wie es im Orient Brauch ist.« Sie machte ernst und rasierte ihm die Achseln. Geschickt schabte sie mit dem Messer über seinen Brustkorb und Thoran wagte es nicht, tief durchzuatmen. Es war ein seltsames Gefühl, widerwillig den Wunsch seiner Herrin zu erfüllen, auch wenn er sich nackt vorkam, so völlig ohne Haare.
Sie stand neben ihm, die Hände in die Hüften gestemmt, und schüttelte den Kopf. »Wie soll ich dich weiter rasieren, wenn mir dieser Pfahl im Weg ist?« Sie schenkte ihm ein diabolisches Lächeln.
»Aber Ihr habt es mir befohlen.«
»Schweig«, unterbrach sie ihn.
Völlig perplex gehorchte Thoran und spürte, wie sie das Messer dicht an seinem Schaft ansetzte. Schweiß brach ihm aus allen Poren und er biss die Zähne zusammen.

Sabine M. 17.07.2019 

Birgany, Witwe und Weißstickerin, lebt im Jahr 1712 in der Stadt Hachenburg. Mit ihrem Geschäft ist sie vor die Wahl gestellt: Entweder sie gibt es in 6 Monaten auf, oder sie heiratet und ihr Ehemann darf das Geschäft weiterführen. Durch Zufall erhält sie einen Auftrag der Zwillinge Thoran und Nikolai, die erfolgreiche Geschäftsmänner sind und in ihrem Warenkantor waren aus alle Welt vertreiben. Beide finden Gefallen an Birgany und verführen diese. Ebenso wie die Zwillinge ist Birgany nur an Sex interessiert und stimmt begeistert zu, als ihr die beiden eröffnen, dass sie in einem Kloster, welches sie wegen Zahlungsunfähigkeit eines Kunden bekommen haben, einen "Sexclub" eröffnen wollen. Doch mittlerweile hat sich Thoran in Birgany verliebt und möchte sie nicht mehr teilen … Der Roman von Litha Bernee zeichnet ein Sittengemälde aus dem 18. Jahrhundert. Frauen werden unterdrückt, dürfen die Arbeit verrichten aber keine eigenen Geschäfte eröffnen, während Männern alles verziehen wird. Birgany muss sich in ihrem Witwenstand gegen die Übernahme und Aufdringlichkeiten von Männern erwehren. Als sie jedoch mit Thoran ein Verhältnis beginnt, wird sie überall als Hure abgestempelt - im Gegensatz zur Thoran. Die Geschichte ist wunderschön erzählt, der Schreibstil flüssig. Erotische Szenen sind vorhanden, nehmen jedoch nicht überhand, so dass die Geschichte an sich auch nicht zu kurz kommt. Gut gefallen hat mir das Brainstorming der Zwillinge sowie deren Freunde, als es um die Einrichtung des "Sexclubs" geht. Zeichnen die beiden sich doch - aufgrund ihrer vielen Reisen in ferne Länder - als Kenner in Sachen Sex aus. Alles natürlich im Rahmen des Jahrhunderts angepasst. Eine wunderschönes Sittengemälde, das sich in einem Rutsch durchlesen lässt, da man unbedingt erfahren möchte, wie die Geschichte zwischen Thoran und Birgany ausgeht.

Shaaniel 10.03.2019 

Rezensionsexemplar Stille mein Begehren Autorin: Litha Bernee Verlag: blue panther books Preis: 9,90, Taschenbuch plus Lesezeichen Seiten: 304 Seiten ISBN: 978-3862776160 Alter: ab 18! Erscheinungsdatum: 31. Juli 2017 5 Von 5 Sternen Hey ihr Süßen Ein weiteres aufregendes Erotische Abenteuer aus dem Blue Panther Books Verlag durfte b ei mir einzigen und es war ein richtiger genuß dieses Buch zu lesen! Ich mag historisch angehauchte Erotik Romane wirklich gerne und hier kommt man vollkommen auf seine kosten! Ich möchte die Geschichte und Protagonisten echt gerne und, war ein wenig traurig als es zu Ende war. Denn dieses Buch bietet nicht nur Hammer mäßige Erotik Szenen, nein es zaubert auch eine grandiose Handlung hervor! Eine absolute Empfehlung und schon alleine das Cover ist ein Traum. Hier erlebst du 1712 einmal ganz anders und verdammt heiß! Einfach ein tolles Buch, mit bombastischen Handlung! Lieben Gruß Sonja/Shaaniel

dreamlady66 17.01.2019 

(Inhalt, übernommen) Mai Anno 1712: Eine verbotene Sehnsucht, eine Frau mit dunkler Vergangenheit und ein verlassenes Kloster Der heißblütige Thoran hat eine Schwäche für schöne Frauen und sinnliche Spiele. Als Gast in vornehmen Bordellen, teilt er sich oft eine Geliebte mit seinem Zwillingsbruder Nikolai. Bis er Birgany trifft. sie will er für sich allein und in die vielen Spielarten der körperlichen Liebe einführen. Er träumt davon, seine Lust in die Hände dieser Frau zu geben und ihr zu dienen. Und plötzlich wird aus dem Spiel Liebe Heiß, sinnlich und voller Leidenschaft erobert Birgany sein Herz. Beide leben ihre Fantasien aus und versinken immer tiefer im Spiel um Macht und Unterwerfung. Doch kurz darauf zerstört ein Vertrauensbruch dieses innige Band. Hat er nun die Liebe und den Sex seines Lebens für immer verloren? Zur Autorin: Litha ist gebürtige Westerwälderin und lebt seit einigen Jahren, mit ihrer großen Liebe auf einem Hausboot in Irland. Ein knisterndes Lagerfeuer, der raue Wind, der ihr durch die Haare faucht, wenn sie auf Bela, ihrem feurigen Hengst am Shannon entlang galoppiert, inspirieren Litha zu ihren Geschichten. Starke Frauen, charismatische Männer, dunkle Geheimnisse und stilvolle Erotik, sind die Zutaten, aus denen Litha ihre Charaktere zum Leben erweckt. Sie liebt es mit Worten zu jonglieren und die Leser mit Emotionen zu fesseln. Sie sollen mit ihren Charakteren fühlen, lachen, aber hin und wieder auch weinen. Denn so ist das Leben, facettenreich wie ein Regenbogenkristall. Als Autorin koppelt sie immer Erotik mit Liebe, denn nur diese Essenz, führt zu wahrer Leidenschaft und Hingabe, die sie in ihre Romane einfließen lässt. Absoluten Rückhalt, bekommt sie von ihrem Mann und ihren beiden Kindern. Familie steht für Litha ganz oben und hat den größten Stellenwert in ihrem Leben. Schreibstil/Fazit: DANKE erneut an bpb für Eure Zusage an dieser kleinen aber feinen Leserunde inklusive schneller Zusendung meines Rezi-Exemplares inklusive passendem Lesezeichen :) Definitiv, ich freute mich und war parallel auch schon mächtig gespannt auf dieses (Zauber)werk einer für mich noch unbekannten (Erotik)Autorin. Und, was soll ich sagen - vom träumerischanmutenden Cover, das definitiv neugierg (auf mehr) macht? Ich mochte diese sich annähernde Story über 20 Kapitel auf 292 Seiten verteilt, im Anhang noch weitere Leseproben, um Birgany und das besondere Zwillingsduo Thoran & Nikolai - vor historischem Hintergrund erzählt - einfühlsam, direkt, schonungslos, intensiv mit wunderbar poetischanmutenden Zügen - für mich eine Liebesgeschichte, die nicht nur erotische, gar sm-Züge aufwies, sondern mich auch fesseln konnte und in sich einfach stimmig war. Wie im Märchen...definitiv, ich hab's genossen!

Stephie T. 01.11.2018 

Buchinhalt Mai Anno 1712:  Eine verbotene Sehnsucht, eine Frau mit dunkler Vergangenheit und ein verlassenes Kloster …  Der heißblütige Thoran hat eine Schwäche für schöne Frauen und sinnliche Spiele. Als Gast in vornehmen Bordellen, teilt er sich oft eine Geliebte mit seinem Zwillingsbruder Nikolai.  Bis er Birgany trifft. sie will er für sich allein und in die vielen Spielarten der körperlichen Liebe einführen.  Er träumt davon, seine Lust in die Hände dieser Frau zu geben und ihr zu dienen.  Und plötzlich wird aus dem Spiel Liebe …  Heiß, sinnlich und voller Leidenschaft erobert Birgany sein Herz. Beide leben ihre Fantasien aus und versinken immer tiefer im Spiel um Macht und Unterwerfung.  Doch kurz darauf zerstört ein Vertrauensbruch dieses innige Band.  Hat er nun die Liebe und den Sex seines Lebens für immer verloren?   Leseeindruck Mittlerweile mein 11 Erotikroman dieses Verlages und in diesem Buch werden wieder ganz neue Facetten der Erotik aufgezeigt. Dies liegt vor allem auch an der in der Historie liegenden Begebenheit. Die Autorin schafft es hier auf faszinierende Art und Weise gesellschaftspolitische Probleme der Zeit und prickelnde Erotik zu verbinden. Die ansehnliche und prickelnde Schreibweise, lässt bei dem Roman genug Raum für Phantasie und macht es dem Leser sehr einfach, nur so durch die Seiten zu fliegen. Man wird in eine andere Welt entführt und fühlt sich durch die Erzählweise durch die Protagonisten mitten drin. Allein am Ende flacht das Buch ein wenig für mich ab und so war ich auch nicht so richtig glücklich mit dem Ende. Das soll aber bei weitem nicht bedeuten, dass es sich um eine schlechte Leistung handelt. Es trifft einfach nur nicht ganz meinen Geschmack. Dennoch ist es für mich ein sehr gelungenes Buch, welches von mir 4 Sterne und eine Leseempfehlung erhält.

Kiki77/Leseratte77 29.10.2018 

Litha Bernee hat mit ihrem erotischen Roman „Stille mein Begehren“ ein wahres Wunder vollbracht. Liebe, Leidenschaft und Fantasie in Verbindung mit Vertrauen und Freundschaft bilden in diesem Roman die Basis. Bereits im 18. Jahrhundert konnte das nur hinter vorgehaltener Hand ausgelebt werden, da das Leben unter strengen Bedingungen stand. Die Zwillinge Thoran und Nikolai leben in guten Verhältnissen und sind Kaufmänner, die in der Welt herum reisen und Erfahrungen, vor allem im Verwöhnen von Frauen und anderen Fetisch sammeln und auch ausleben. Witwe Birgany ist Weißnäherin und darf nach einer gewissen Zeit ihr Handwerk nicht mehr ausüben. Nach dem Zusammentreffen von Birgany und Thoran ist es um beide geschehen. Sie tauchen ein in eine Welt voller Liebe, Erotik, purer Lust, Sex, Vertrauen und experimentieren mit allem was beiden in den Kopf kommt. Sie gründen den Club „Libertas“ und leben ihre Leidenschaft und Lust aus. Natürlich hält das Schicksal und die Missgunst anderer einige Überraschungen bereit. Auch merken weder Birgany noch Thoran welch gefährlichen Spiel sie sich widmen. Wunderbarer Roman voller Leidenschaft, Liebe, Lust und blinden Vertrauen. Erotisch sehr animierend und in wunderbare Worte verpackt. Sehr gelungenes Buch.

Kiki77/Leseratte77 29.10.2018 

Litha Bernee hat mit ihrem erotischen Roman „Stille mein Begehren“ ein wahres Wunder vollbracht. Liebe, Leidenschaft und Fantasie in Verbindung mit Vertrauen und Freundschaft bilden in diesem Roman die Basis. Bereits im 18. Jahrhundert konnte das nur hinter vorgehaltener Hand ausgelebt werden, da das Leben unter strengen Bedingungen stand. Die Zwillinge Thoran und Nikolai leben in guten Verhältnissen und sind Kaufmänner, die in der Welt herum reisen und Erfahrungen, vor allem im Verwöhnen von Frauen und anderen Fetisch sammeln und auch ausleben. Witwe Birgany ist Weißnäherin und darf nach einer gewissen Zeit ihr Handwerk nicht mehr ausüben. Nach dem Zusammentreffen von Birgany und Thoran ist es um beide geschehen. Sie tauchen ein in eine Welt voller Liebe, Erotik, purer Lust, Sex, Vertrauen und experimentieren mit allem was beiden in den Kopf kommt. Sie gründen den Club „Libertas“ und leben ihre Leidenschaft und Lust aus. Natürlich hält das Schicksal und die Missgunst anderer einige Überraschungen bereit. Auch merken weder Birgany noch Thoran welch gefährlichen Spiel sie sich widmen. Wunderbarer Roman voller Leidenschaft, Liebe, Lust und blinden Vertrauen. Erotisch sehr animierend und in wunderbare Worte verpackt. Sehr gelungenes Buch.

A.D. 08.10.2018 

In ihrem erotischen Roman „Stille mein Begehren“ schreibt Litha Bernee eine sinnliche Liebesgeschichte rund um Leidenschaft, Lust und Unterwerfung, die im 18. Jahrhundert spielt. Die Mischung aus Historie verbunden mit gesellschaftspolitischen Hintergründen und erotischen Szenen mit Liebe, Lust und Unterwerfung ist der Autorin hier sehr gut gelungen. Der Schreibstil ist flüssig und in entsprechenden Szenen ästhetisch und sinnlich. Die Erzählperspektive wechselt zwischen den Hauptprotagonisten, der verwitweten Schneiderin Birgany und dem erfolgreichen Thoran. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und die Rahmenbedingungen und Handlungen authentisch. . In Paris haben Thoran und sein Zwillingsbruder Nikolai im Etablissement von Madame Antónia alles über die körperliche Liebe gelernt und leben dieses Wissen aus. In ihrem Kloster „Libertas“ -Freiheit- setzen sie ihr erotisches Wissen ein und verwirklichen ihre Phantasien rund um Macht und Unterwerfung. Die unterschiedlichen Szenen sind lustvoll und detailliert beschrieben. Die unterschiedlichen Spielarten rund um Leidenschaft und Liebe mit historisch passendem Hintergrund wurden hier gut und sinnlich zusammengeführt.

Ines Heindl-Beck 28.09.2018 

Ein tolles ansprechendes Cover Die Story lässt einen abtauchen in eine andere Zeit. Der Schreibstil ist klasse mit tollen Szenen, tollen Protagonisten und ein tolles Lesevergnügen erwartet einen als Leser Kurzbeschreibung Mai Anno 1712: Eine verbotene Sehnsucht, eine Frau mit dunkler Vergangenheit und ein verlassenes Kloster … Der heißblütige Thoran hat eine Schwäche für schöne Frauen und sinnliche Spiele. Als Gast in vornehmen Bordellen, teilt er sich oft eine Geliebte mit seinem Zwillingsbruder Nikolai. Bis er Birgany trifft. sie will er für sich allein und in die vielen Spielarten der körperlichen Liebe einführen. Er träumt davon, seine Lust in die Hände dieser Frau zu geben und ihr zu dienen. Und plötzlich wird aus dem Spiel Liebe … Heiß, sinnlich und voller Leidenschaft erobert Birgany sein Herz. Beide leben ihre Fantasien aus und versinken immer tiefer im Spiel um Macht und Unterwerfung. Doch kurz darauf zerstört ein Vertrauensbruch dieses innige Band. Hat er nun die Liebe und den Sex seines Lebens für immer verloren?

OpPrincess 24.09.2018 

In dem Buch „Stille mein Begehren“ werden wir in das Jahr 1712 zurückversetzt. Wir folgen der Liebesgeschichte von Birgany und Thoran, und deren leidenschaftlichen Momenten (auch mit Thorans Bruder Nikolai) . Das gestaltet sich zu der Zeit allerdings gar nicht so leicht, denn es schickt sich nicht miteinander Sex zu haben ohne verheiratet zu sein. Als die beiden endlich ihr Liebesglück ( und ihre Körper) genießen könnten, zerstört ein Vertrauensbruch alles. Werden Thoran und Birgany je wieder zusammenfinden, oder gehen beide getrennte Wege? Die Autorin hat mich mit diesem Buch absolut begeistern können. Sie konnte die Gepflogenheiten und Zwänge des Jahres 1712 sehr gut darstellen. Auch wenn man geschichtlich nicht so bewandert ist kann man nachvollziehen was gemeint ist. Der Schreibstil hat mir ebenfalls gut gefallen, sodass ich diese Buch innerhalb weniger Tage durchgelesen habe. Die Story wurde durch sehr erotische Zwischenspiele sehr gut ergänzt, ohne dass die Spannung unterbrochen wurde. Durch die detaillierte Beschreibung konnte man richtig in die Handlung eintauchen. Weiterhin wurde die Geschichte durch Birganys Schlagfertigkeit aufgelockert, was dem ganzen einen humorvollen Touch verlieh. Was ich jedoch anmerken möchte ist, dass die Personen auf dem Cover nicht ganz zu der Beschreibung im Buch passen, denn Birgany sollte blondes, und Thoran schulterlanges Haar haben. Davon mal abgesehen ist es ein wunderschönes Cover, was Lust auf mehr macht. Abschließend kann man sagen, dass ich selten ein so gutes Buch gelesen habe. Diese Buch zeigt, dass es nicht immer einer Trilogie bedarf um knisternde Erotik und Spannung zu erzeugen.

OpPrincess 24.09.2018 

In dem Buch „Stille mein Begehren“ werden wir in das Jahr 1712 zurückversetzt. Wir folgen der Liebesgeschichte von Birgany und Thoran, und deren leidenschaftlichen Momenten (auch mit Thorans Bruder Nikolai) . Das gestaltet sich zu der Zeit allerdings gar nicht so leicht, denn es schickt sich nicht miteinander Sex zu haben ohne verheiratet zu sein. Als die beiden endlich ihr Liebesglück ( und ihre Körper) genießen könnten, zerstört ein Vertrauensbruch alles. Werden Thoran und Birgany je wieder zusammenfinden, oder gehen beide getrennte Wege? Die Autorin hat mich mit diesem Buch absolut begeistern können. Sie konnte die Gepflogenheiten und Zwänge des Jahres 1712 sehr gut darstellen. Auch wenn man geschichtlich nicht so bewandert ist kann man nachvollziehen was gemeint ist. Der Schreibstil hat mir ebenfalls gut gefallen, sodass ich diese Buch innerhalb weniger Tage durchgelesen habe. Die Story wurde durch sehr erotische Zwischenspiele sehr gut ergänzt, ohne dass die Spannung unterbrochen wurde. Durch die detaillierte Beschreibung konnte man richtig in die Handlung eintauchen. Weiterhin wurde die Geschichte durch Birganys Schlagfertigkeit aufgelockert, was dem ganzen einen humorvollen Touch verlieh. Was ich jedoch anmerken möchte ist, dass die Personen auf dem Cover nicht ganz zu der Beschreibung im Buch passen, denn Birgany sollte blondes, und Thoran schulterlanges Haar haben. Davon mal abgesehen ist es ein wunderschönes Cover, was Lust auf mehr macht. Abschließend kann man sagen, dass ich selten ein so gutes Buch gelesen habe. Diese Buch zeigt, dass es nicht immer einer Trilogie bedarf um knisternde Erotik und Spannung zu erzeugen.

Katharina F. 24.09.2018 

Die Geschichte versetzt uns direkt zurück in das Jahr 1712. Zu dieser Zeit verlief das Leben wohl noch ein wenig anders und ungemütlicher als heute. Bereits nach dem Lesen der ersten Seiten bekommt man eine gute Vorstellung davon, wie es vor 300 Jahren gewesen sein muss. Die Protagonisten werden zügig in die Handlung eingebunden und sie sind alle irgendwie sympathisch. Sogar Thoran und Nikolai, für die man zunächst auf Grund ihres Lebensstils nicht zwangsläufig Sympathien hegt. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen, sobald man sich mit dem ein oder anderen altertümlich anmutenden Wort auseinander gesetzt hat. Das passt aber sehr gut zur Geschichte und macht sie sehr authentisch. Die Geschichte entwickelt sich unerwartet und bleibt dadurch die ganze Zeit über spannend. Spannend ist natürlich auch das passende Stichwort, wenn es um die Frage nach der Erotik geht. Die Szenen sind phantasievoll erdacht und super beschrieben. Keine vulgäre oder obszöne Wortwahl und dennoch geht es ganz gewaltig zur Sache. Ganz anders als man es erwartet. Wunderbar! Ein wahrlich traumhaftes Leseerlebnis. Von mir gibt es einen Punkt Abzug dafür, dass ich den Plot für sehr speziell halte und nicht jedem empfehlen würde. Fazit ist und bleibt dennoch dass ich die Geschichte super fand, in einem durchgelesen habe und jedem empfehle, der offen für neues ist.

Angie 20.09.2018 

Der Klappentext des Buches klang richtig gut, er klang schon erotisch. Und gerade für die zeit etwas anders. Aber bin nie so wirklich in das Buch rein gekommen.Weil ich nicht zu 100 % mit dem Schreibstil klar kam. Mir hat sehr gut gefallen wie die Autorin das alles hinbekommen hat zwischen Historische Komponente und die Erotik, das muss ja auch stimmen. Erotik kam nicht zu kurz Aber auch die Story an sich hat mir ganz gut gefallen. Wie Sehnsüchte , Drama und Neid kamen nicht zu kurz. Das Cover zu dem Buch finde ich auch gelungen. Auch wenn der Schreibstil nicht so meins wahr kann ich es durch aus Empfehlen !

Gremlins2 20.09.2018 

Ein ansprechend und passend zum Plot gewähltes Cover, ebenso wie der interssante Klappentext laden hier zum Lesen ein. Der Schreibstil der Autorin ist unglaublich flüssig und sehr angenehm zu lesen. Beide Hauptprotagonisten waren mir unglaublich sympathisch, wurden authentisch dargestellt und ich für meinen Teil habe mit ihnen gefiebert, gelitten, gehofft und geliebt. Das von der Autorin beschrieben Zeitalter war wahrhaftig nicht einfach und wurde sehr gut recherchiert wiedergegeben. Da die Geschichte aus Sicht der beiden Hauptprotagonisten erzählt wird, hat man als Leser jederzeit Einblicke in die Gedanken und Gefühlswelt der beiden. Geschickt durch Wendungen bleibt es bei lesen sehr spannend und interssant. Diese Geschichte kann ich wirklich nur weiterempfehlen, ich hatte wundervolle Lesestunden.

A.T. 20.09.2018 

Das Buch,Stille mein Begehren, von Litha Bernee spielt in Jahr 1712. Im Vordergrund stehen die beiden Brüder Nikolai und Thoran. Sie lieben schöne Frauen und genießen es ihnen Lust und Befriedigung zu bringen. Eine Frau zu lieben , wieso denn, wenn man viele Schönheiten begehren kann. Beide haben einen hohen Stand in der Gesellschaft, da sie mit Gütern handeln, doch ausgerechnet die Weißnäherin Birgany hat es Thoran angetan. Eine Frau auf deren Schultern schwere Lasten liegen und die von der Gesellschaft nicht hoch angesehen ist, da sie sich als Witwe keinen neuen Gatten sucht. Haben sie und Thoran eine Chance? Den ab ihrer ersten Begegnung knistere es bei den beiden. Jedoch steht noch ein Geheimnis zwischen ihnen und die Gesellschaft macht es ihnen nicht leicht. Sexuelle Begierde und das empfinden der Lust wird als Sünde bezeichnet. Daher rebelliert eine Gruppe aus der Gemeinschaft und fügen sich als Libertas zusammen. Fliegen sie auf, werden sie aus der Gesellschaft ausgestoßen, sie können verachtet werden oder ihnen droht der Kerker. Kann es eine Erfüllung geben und eine Liebe und Freiheit gegen alle Regeln? Das Buch ist in der Erzählperspektive geschrieben und in Kapiteln unterteilt. Man erfährt mehr aus der Sicht der unterschiedlichen Charaktere. Nach und nach Lüften sich die Geheimnisse für den Leser, die Probleme der derzeitigen Zeit werden aufgezeigt, man erlebt Liebe, Freundschaft, Abendteuer und auch Leid und Schmerz und Neid. Ich war gefesselt vom Inhalt und musste wissen wie es weiter geht. Sehr schwer tat ich mich, wenn ich das Buch immer wieder weglegen musste, da ich einfach mehr wissen wollte. Die Story ist mit explizierten erotischen Szenen ausgeschmückt, aber diese stehen nicht im Vordergrund, sondern die Geschichten der Personen ,welche in dem Buch beschrieben werden. Auch die Sprache gibt den ganzen nochmal etwas reales, da das Buch ja in einer anderen Zeit spielt. Ich mochte die Charaktere sehr und vor allem Birgany ist eine taffe und starke Frau. 5 Sterne von mir und für alle die gern Historische Romane gepaart mit Erotik lesen zu empfehlen. Wow

Nadja G. 19.09.2018 

Die heißblütigen Strogow Brüder Thoran und Nikolai sind immer auf der Suche nach heißer Leidenschaft und Hingabe. Durch eine Kleidungsverwechslung trifft Thoran auf die junge Witwe Birgany, die ihn sogleich verzückt und verrückt nach ihr macht. Thoran will ihr die grenzenlosen Möglichkeiten körperlicher Nähe zeigen von der die verschüchterte Birgany nichts kennt. Doch ganz so einfach wird es nicht für ihn, denn Birgany hat mehr als nur ein folgenschweres Geheimnis, dass ihre Beziehung gefährdet. Zudem kommen noch einige Hinterhalte und die gesellschaftlichen Ordnungshüter dazu, die keinen Regelverstoß dulden. Können sie trotz aller Widerstände ihrem Herzen folgen und glücklich werden? Das mittelalterliche Setting (wobei es eigentlich um 1700 spielt) der Geschichte hat mich sofort gepackt und neugierig auf die Umsetzung in einer ganz anderen Epoche gemacht. Die gesellschaftlichen Strukturen mit all ihren Anforderungen, Verpflichtungen und Ansichten werden in aller Deutlichkeit dargestellt und verschärfen die Situation zwischen Thoran und Birgany immens.Das ist mal etwas ganz Anderes als man es sonst kennt und genau das macht unter anderem den Reiz aus. Die Liebesgeschichte entwickelt sich eher schleppend, auch wenn sie beide schnell Gefühle füreinander empfinden. Bis es dann weiter geht und Thoran ihr seine geheimsten Gefühle anvertraut, vergeht etwas Zeit. Die Nebencharaktere verschärfen die auftretenden Konflikte meistens und tragen zu einer lang anhaltenden Spannung bei. Die Idee von Libertas gleicht einer kleinen, verborgenen Revolution gegen die Obrigkeiten und ich hatte oft die Vermutung, dass sie von einem Mitglied verraten werden, was für die Zeit wohl nicht sehr verwunderlich wäre. Aber nein die Probleme entstehen vor allem in dem Kloster durch viele Missverständnisse, die aus zurückgehaltenen Informationen und fehlendem Vertrauen entstehen. Die Geschehnisse am Ende kamen überraschend plötzlich und konnten mich zu Tränen rühren und berühren. Alles in allem ist es ein wirklich tolles Buch, welches ich gerne gelesen habe.

REZENSION SCHREIBEN

Ihre Bewertung*
0 / 5 Sterne
Hinweis:
Ihre E-Mail Adresse wird natürlich nicht in den Kundenrezensionen veröffentlicht!