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Heiße Kurven | Erotischer Roman

von

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Romane

Die kurvige Emma lässt sich
von ihrer Freundin zu einem Swinger-Club-Besuch überreden.

Dort trifft sie den attraktiven Jakob, mit dem sie nicht nur sensationellen Sex hat, sondern der sie auch bittet,
zu ihm zu ziehen und
seine Freundin zu werden.

Emma lässt sich darauf ein.

Doch die ständigen Zweifel über ihre Figur und ihr mangelndes
Selbstbewusstsein stellen
die beginnende Liebe auf eine
harte Probe …

Heiße Kurven | Erotischer Roman

von Sofie Dany

»Hey!« Jakob boxt mich sanft in die Seite. »Willst du etwa damit sagen, dass ich unattraktiv bin?«
»Nein, um Gottes willen! So habe ich das nicht gemeint. Du siehst ... gut aus ... wirklich ... ich meine ...« Ich werde wieder rot. Hoffentlich ist es hier dunkel genug, dass Jakob es nicht sieht. Doch ich sehe ihn schmunzeln. »Aber ich glaube, das war nur Zufall. Wenn du gekonnt hättest und dein Freund nicht Nora ausgesucht hätte, hättest du dir bestimmt eine hübschere, schlankere Frau ausgesucht.« Ich fange an zu schwitzen und zupfe an den Fransen der Decke herum. Ich senke meinen Blick, weil ich mich nicht traue, ihn anzusehen. Warum sagt er denn nichts? Ich merke, wie er sich auf dem Bett bewegt, traue mich aber immer noch nicht, hochzuschauen. Bin ich zu weit gegangen? Mit einem großen Seufzer kommt er ganz dicht an meine Seite und nimmt meine Hände in seine.
»Was ist nur mit dir passiert, dass du so über dich selber denkst? Warum glaubst du, dass du nicht hübsch bist? Ja, du hast vielleicht etwas Übergewicht, aber musst du deshalb so hart mit dir ins Gericht gehen? Du bist wohlproportioniert oder hier würde man sagen: erotisch griffig!«
Ich blicke ihn entsetzt an.
Doch er lächelt und so beruhige ich mich sofort wieder. Er fährt fort: »Ich persönlich stehe eher auf Frauen, die etwas mehr auf den Hüften haben. Einen dünnen Besenstiel möchte ich beim Sex nicht unter mir haben. Hey, schau mich wieder an ...«
Ich zwinge meinen Blick zu ihm hoch.
»Du hast ein hübsches Gesicht und wunderschöne braune Augen.« Er lässt eine Hand von mir los und hebt mein Kinn, sodass ich ihm in die Augen blicken muss. Doch leider breche ich in Tränen aus und wende meinen Blick wieder auf die Decke, als ich stammle: »Meinst du das wirklich ehrlich? Oder willst du nur nett zu mir sein? Wahrscheinlich bist du gar kein Orthopäde, sondern Psychologe und machst gerade eine Therapiesitzung mit mir ...«
Er lacht auf und zieht mich in seine Arme. »Ach, Unsinn! Ich meine das ehrlich!«
In seinen Armem zu sein, ist wirklich schön. Ich weiß nicht, wie lange er mich so hält, aber nach einer Weile rutschen wir gemeinsam tiefer und liegen eng umschlungen auf dem Bett.
Er riecht verdammt gut und am liebsten würde ich meine Nase tief in seiner Halsbeuge vergraben. Ich genieße es, dicht an ihn gekuschelt zu liegen.
»Kann ich mit unter die Decke kommen?«, fragt er nach einer Weile.
Ohne zu zögern hebe ich die Decke an und lege sie über uns beide. Dass ihn dabei meine nackten Beine berühren, stört mich gerade gar nicht, so glückselig bin ich von dem Rausch, in seinen Armen zu liegen. Ich merke, dass er beginnt, mich zu streicheln. Er fährt mir zärtlich über das Gesicht.
»Du bist so schön. Deine Augen sollten strahlen und nicht so viele Tränen vergießen.« Er dreht sich weiter zu mir und beginnt mich zu küssen, erst meine Stirn, dann meine Wangen, bis er schließlich an meinen Lippen angekommen ist. Vorsichtig und behutsam geht er vor und ich gebe zu, dass ich alle negativen Gedanken bei Seite schiebe und es nur noch genießen will. Diesen wundervollen Moment, in dem ich nur Glücksgefühle in mir spüre, will ich ganz und gar auskosten.
Ich nehme all meinen Mut zusammen und erwidere seinen Kuss. Unsere Lippen finden sich, saugen aneinander und schließlich öffne ich sie, damit er meinen Mund erforschen kann. Unsere Zungen begegnen sich und spielen miteinander. Er schmeckt so gut, ich kann gar nicht genug bekommen. Ihm scheint es ebenso zu gehen.
»Du küsst wunderbar«, murmele ich in einer kleinen Atempause.
»Dito«, erwidert er lächelnd und setzt seine Liebkosungen in meiner Halsbeuge fort. »Würdest du dein Kleid ausziehen? Ich möchte mehr von dir spüren.«
Mein Kleid ausziehen?! Panik überfällt mich. Soll ich, soll ich nicht ... Es fühlt sich zwar alles so gut an und er fühlt sich gut an, aber .... Ich gerate in einen Zwiespalt. Ich will, dass er weitermacht, dies würde aber auch bedeuten, dass es vielleicht noch viel weiter gehen würde. Will ich das, habe ich nicht gerade gesagt, dass es für mich nur Sex mit Liebe gibt?
Was ist, wenn er meinen Bauch, meine Beine und meinen Hintern anfasst und spürt, wie dick ich bin ... Zwar hat er mich schon gesehen, aber ... Er küsst wieder meinen Hals, streicht mit seinen Lippen daran entlang und ich bin wieder so berauscht von ihm, dass ich alles hinten anschiebe und verdränge.
»Okay, aber nur, wenn du das Licht ausmachst und dich ebenso ausziehst«, flüstere ich.
»Kein Problem.« Sofort steht er auf und zieht sich bis auf die Unterhose aus.
Wow, was hat er für einen fantastischen Körper! Durchtrainiert, nicht zu muskulös, breite Schultern und einen knackigen Po. Ich hoffe, er sieht nicht, dass ich ihn anstarre und mir fast der Sabber aus dem Mund läuft. Mir wird schlecht und ich kralle meine Finger in die Decke.
Er scheint geahnt zu haben, dass die Stimmung bei mir kippen könnte und geht entspannt zur Kommode, löscht das Licht und kommt wieder zu mir. Augenblicklich verschließt er meinen Mund mit seinen Lippen. Ich versuche noch schwach zu protestieren, bin aber machtlos gegen seine Flut von zärtlichen Küssen.
»Zieh bitte dein Kleid aus«, raunt er mir ins Ohr.
Ich setze mich auf und im nächsten Moment spüre ich seine Hände an meinen Hüften, wie er mir hilft, mein Kleid auszuziehen. Es war ganz einfach und wie selbstverständlich. Leider erinnere ich mich jetzt daran, dass ich meine alltägliche Wäsche anhabe und nicht die hübsche Reizwäsche, aber es ist ja zum Glück dunkel. Er beginnt, mich am Hals zu streicheln, berührt mich am Dekolleté, erforscht jeden Zentimeter meines Körpers und ein herrliches Prickeln durchfährt mich. Ich will ihn ebenso fühlen und begebe mich auf Wanderschaft. Dabei spüre ich seine durchtrainierten Brust- und Rückenmuskeln.
Ich merke, dass er an meinem BH herumfummelt. Gerade will ich mich dagegen wehren, als er ihn schon geöffnet hat und achtlos auf den Boden wirft. Sanft nimmt er meine Brüste in seine Hände und massiert sie, küsst sie und zwirbelt meine Brustwarzen zwischen Daumen und Zeigefinger, sodass ich lustvoll aufstöhne.
»Gefällt dir das? Erregt es dich?«, will er wissen, als er kurz von mir ablässt und mich mit sanften Druck zurück aufs Bett legt.
»Ja, sehr sogar«, flüstere ich und füge noch leiser hinzu: »Es macht mich ganz geil und feucht zwischen meinen Beinen.«
Jakob zieht mir, ohne mich zu fragen, meinen Slip aus. Eigentlich müsste ich mich jetzt schämen, denn Jakob ist so dicht bei mir und fasst mich überall an, fühlt meine Haut ... meine schwabbelige Haut!!! Mein Fett ... meinen dicken Bauch, meinen zu großen Hintern ... Halt, Stopp!, schreit da etwas in mir und ich will Jakob wegstoßen, aber ... da ist auch etwas in mir, was mich meine Sorgen vergessen lässt, etwas, was jede Berührung von diesem Mann genießt, ja förmlich aufsaugt. Zu mächtig sind meine guten Gefühle, sodass ich mir einfach vorstelle, ich wäre schlank und eine erotische Sexgöttin.
Ich reiße ihm fast schon ungeduldig seine Boxershorts herunter, will endlich seinen Penis sehen, möchte ihn gern berühren und schmecken. Aber ich komme nicht an ihn heran, weil er mich überall liebkost, küsst und streichelt.
»Jakob«, stöhne ich, als er Küsse auf meine Brüste setzt und schließlich eine Brustwarze in den Mund nimmt und fest daran saugt. Ich zerfließe, werde Wachs in seinen Händen, so sehr erregt es mich. Spielerisch beißt er in die eine und knetet die andere Brustwarze mit seinen Fingern.
»Jakob, bitte«, flehe ich leise.
»Was ist? Gefällt es dir nicht?«
»Doch sehr, aber ich komme gar nicht an dich heran. Darf ich deinen Penis berühren?«
Statt einer Antwort wandert er mit seinen Händen nach unten, haucht mir sanfte Küsse auf den Bauch, bis er an meiner Scham angekommen ist. Dann beginnt er sanft, meine Oberschenkel zu spreizen und setzt seine Liebkosungen weiter fort, bis er an meiner empfindlichsten Stelle angekommen ist.
Kurz überlege ich, ob ich meine Beine wieder schließen soll, aber es ist um mich geschehen. Mein Blut rauscht in meinen Ohren und ich fühle mich, als wäre ich einem Stromschlag nahe. Jede Faser meines Körpers ist angespannt. Jakob erkundet geschickt mit seiner Zunge meine feuchte Spalte, reizt immer wieder meinen Kitzler und versenkt gleichzeitig erst einen und dann den zweiten Finger tief in mir. Ich kann mich nicht mehr beherrschen, öffne mich noch ein wenig mehr, ergreife schon fast brutal seine Haare und drücke ihn noch tiefer zwischen meine Beine. Mein Atem wird flacher, abgehackter, während er seinen Druck verstärk und seine Finger heftig rein und raus schiebt. Ich kann an nichts mehr denken, verliere mich im Rausch der Gefühle, mein Stöhnen wird immer lauter und mein Körper zuckt völlig unkontrolliert. Viel zu schnell überwältigt mich ein gewaltiger Orgasmus.
»Oh mein Gott, Jakob, das war fantastisch!«, keuche ich noch mit abgehackter Stimme. »Bitte schlaf mit mir! Jetzt sofort! Ich will dich in mir spüren.«
»Willst du das wirklich?«
»Bitte fick mich!«
Er sieht zur Kommode. Ich folge seinem Blick, sehe die Kondome, greife nach einem, reiße die Verpackung auf und reiche es ihm. Mit schnellen geschickten Bewegungen hat er es sich übergestreift und legt sich auf mich. Langsam, wie in Zeitlupe, dringt er in mich ein. Ich hebe mein Becken und schiebe mich ihm entgegen. Ich will, dass er mich bumst, mich stößt, will ihn ganz tief in mir spüren.
»Langsam! Du bist so verdammt eng«, raunt er.
Ich höre sein wohliges Stöhnen, es vermischt sich mit meinem, während er schneller in mich stößt und mich wunderbar ausfüllt. Ich hebe meine Beine noch mehr, kralle mich mit meinen Fingern in seine starke Rückenmuskulatur, die ich bei jedem Stoß deutlich spüre. Wir verschmelzen, werden eine Einheit, blicken uns tief in die Augen. Ich komme ihm mit meinem heißen Schoß entgegen, versuche mich seinem Rhythmus anzupassen.
»Wenn du so weitermachst, halte ich nicht mehr lange durch«, keucht er und kleine Schweißperlen bedecken seine Haut.
»Bitte, ich will es aber. Ich bin kurz davor, noch mal zu kommen. Bitte, Jakob, gib es mir!«
Seine Stöße werden schneller, sein Stöhnen erregt mich. Ich werde immer lauter. Er senkt seinen Kopf und nimmt mit seinem Mund mein Stöhnen auf. Alles in mir wartet auf Erlösung. Ich fange wild an zu zucken, meine Zehen verkrampfen sich und ein gewaltiger zweiter Orgasmus überrollt mich. Fast gleichzeitig sehe ich, dass sich seine angespannten Gesichtszüge lösen und ich fühle ganz deutlich, wie er in mir kommt, dann über mir zusammensackt und sich angenehm schwer auf mich legt.

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