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Marthas Liebschaften | Erotischer Roman

(29)

von

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Dieses E-Book entspricht 208 Taschenbuchseiten

Die Klavierlehrerin Martha hat viele Liebschaften: ihren lebensuntüchtigen Ex-Mann Luc, den schweigsamen Klavierstimmer Nicolas, der nicht nur ihren Flügel stimmt, und den jungen Audric. Als Audric von Martha dann auch noch Klavierunterricht bekommt, wird ihr Leben erst richtig kompliziert …
Ist unter all diesen Männern auch der eine, der sie wirklich glücklich machen kann?

Über den Autor Aimée Rossignol:
Aimée Rossignol lebt, liebt und schreibt am liebsten da, wo in heißen Sommernächten Zikaden zirpen und ein kühler Wind vom Meer die Gräser wiegt. Zu Hause ist sie überall und nirgends. Sie bleibt, wenn ihr die knorrige Kiefer vor dem Haus gefällt oder Lavendelblüten ihre Nase kitzeln, und sie zieht weiter, wenn der Regen an ihre Scheibe klopft. Die Inspiration für ihre Geschichten findet sie in den prickelnden Begegnungen, die ihren Alltag so aufregend machen: Die flüchtige Berührung eines Fremden im Zug, eine hastig gemurmelte Entschuldigung und dann ein langer Blick in geheimnisvoll dunkle Augen – schon entsteht vor ihrem geistigen Auge ein neuer Charakter, dessen Geschichte sie unbedingt erzählen und vielleicht auch erleben will ...

Marthas Liebschaften | Erotischer Roman

von Aimée Rossignol

Julien hebt den Rucksack mit seinen Schulsachen vom Boden auf und geht geradeaus durch meinen kleinen Flur ins Wohnzimmer. Seine Schritte werden langsamer, je näher er dem Flügel kommt. Der arme Junge, denke ich. Klavierunterricht ist für ihn und für mich Lebenszeitverschwendung. Julien verfügt weder über Talent noch Hingabe, sondern nur über ehrgeizige Eltern.
Rasch werfe ich meinen Mantel über den Garderobenhaken und schlüpfe aus den Pumps.
»Kakao?«, rufe ich ihm aus der Küche zu.
Luc muss es tatsächlich geschafft haben, den Tischler zu beaufsichtigen, denn die Rechnung liegt auf dem alten, weißen Buffetschrank. Vielleicht ist es gut, dass er einen Schlüssel hat. Er wird es nicht wagen, hier einfach so hereinzuplatzen, hoffe ich zumindest. Bei Gelegenheit nehme ich ihm den Schlüssel trotzdem wieder ab. Ich muss daran denken, aber nicht jetzt.
»Ja, danke, Madame Pelletier.«
Als ich Julien wenig später die Tasse mit der dampfenden Flüssigkeit hinhalte, in der Marshmallows wie dicke Enten auf einem See ihre Kreise ziehen, greift er dankbar zu und legt das Buch auf seinen Rucksack.
»Was lernst du?«
Juliens Blick verfinstert sich. »Französisch. Wir schreiben morgen einen Test.«
Ich reibe nachdenklich meine schmerzenden Handgelenke. »Kann ich dir helfen?«
»Wirklich?« Er sieht mich fragend an und in seinen elfjährigen Augen liegt noch eine kindliche Ernsthaftigkeit, die mich wehmütig stimmt.
»Komm, wir setzen uns an den Tisch.«
»Und der Klavierunterricht?« Unsicher huscht sein Blick über den Flügel und ich muss lächeln.
»Nächstes Mal. Wenn du geübt hast.«
Also eigentlich nie, füge ich in Gedanken hinzu.
Nach Julien geben sich noch die blasse, dünne Valerie und der behäbige Antoine die Klinke in die Hand. Keiner der beiden ist mit Spaß bei der Sache. Sie sitzen und spielen herunter, was sie nicht wirklich geübt haben. Wenige Minuten vor dem Ende der Stunde schauen sie immer wieder verstohlen auf die kleine Uhr, die auf dem Notenschränkchen steht, bis ich sie schließlich mit einem Nicken entlasse.
Als ich um halb acht den Flügel leise zuklappe und mich in der Küche an den Tisch setze, lege ich den Kopf auf die Arme und warte. Es dauert nicht lange, dann vibriert das Telefon tanzend über den kerbigen Holztisch.
Müde drücke ich auf das Display. »Was hat der Tischler gesagt?«
»Was für ein Tischler?«, fragt Luc verdutzt.
»Egal. Hast du das Notenpapier gefunden?« Den Tischler kann ich selbst anrufen, denke ich. Morgen vielleicht.
»Was? Welches Notenpapier?«
»Nicht wichtig, Luc.«
»Martha, du musst morgen früh meinen Zahnarzttermin absagen. Bertrand hat angerufen. Er will sich mit mir treffen.«
Mit einem Schlag bin ich hellwach. »Wirklich?«
»Ja, stell dir vor, er will meine Oper ›Les deux Enfants‹ konzertant aufführen. Ist das nicht großartig?«
»Allerdings!« Ich richte mich auf und kreise mit den Schultern. »Luc, das ist ein Riesenerfolg!«
»Martha, du könntest mit mir feiern.« Seine Stimme hört sich tief und ein wenig heiser an. Er klingt, als hätte er schon allein mit mindestens einem Glas Merlot begonnen. »Wir könnten es uns vor dem Kamin gemütlich machen. Wir könnten uns auf den Teppich davor legen, uns gegenseitig ausziehen und die prasselnde Hitze des Feuers auf unseren nackten Körper spüren. Dein dunkles Haar. Ich weiß es noch. Es leuchtet mahagonifarben im Schein der Flammen. Und ich mag die schwarzen Schatten, die über deine weiße Haut tanzen, so, wie deine Finger über die Tasten des Klavier perlen.« Er hält kurz inne. »Du würdest meinen heißen Atem auf deiner Haut spüren, wenn ich mich vorbeuge und mit meinen Lippen deinen Hals hinunterwandere. Deine schweren, vollen Brüste würde ich in meinen Händen halten, sie darin wiegen und nur für sie ein Schlaflied komponieren ...«
Meine Gedanken ertränken seine Stimme. Ich weiß sehr gut, wie es war, wenn wir uns ganz langsam vor dem offenen Feuer geliebt haben. Ich erinnere mich an Lucs Lächeln, mit dem er mich jedes Mal bedachte, bevor er den Kopf zwischen meinen Schenkeln vergrub und in mich hineintauchte. Ein kleiner Schauer läuft mir über den Rücken und ich gleite an der Lehne des Stuhls ein Stück hinunter, strecke die Beine aus und lege den Kopf in den Nacken. Jetzt in diesem Augenblick vermisse ich Luc so sehr, dass das Begehren, das in meinem Schoß erwacht, mich schmerzt und vor allem aber an Solange erinnert. Hat sie auch dieses Prickeln in ihrem Venushügel gefühlt, als sie auf Lucs Schoß saß?
Erst haben mich die beiden gar nicht bemerkt, so versunken waren sie in ihr Tun und ineinander gewesen. Solange, die Cellistin. Ihr gerader Rücken, ihre schmale Taille und ein perfekter birnenförmiger Po. Im Grunde sah sie von hinten selbst aus wie ein Cello. Sonnenlicht malte mit den Vorhängen kleine Punkte und Kreise auf ihre gebräunte Haut. Ein schöner Anblick. Verstörend schön. Ein Anblick, dem ich mich nicht entziehen konnte, ein Moment, den ich trotz aller Entrüstung nicht wagte zu unterbrechen. Ich kann sie noch sehen, die Schweißtropfen auf ihrer Haut, einer, der über ihr Schulterblatt rollte, dann auf die Hüfte tropfte. Ich weiß noch, wie sie sich ihr Haar mit einer achtlosen Bewegung aus dem Nacken schob. Lucs Stöhnen hat sich mir ins Gedächtnis gebrannt. Mit mir wurde er selten laut, mit Solange dagegen schien es leichter für ihn zu sein, sich fallenzulassen. Ein gurgelndes Stöhnen aus seiner Kehle und seine Hände auf ihren Hüften. Hier dirigierte er sein eigenes Werk, seinen eigenen Rhythmus und seine Egozentrik. Solange, ganz die erfahrene Orchestermusikerin, gab sich dem Maestro hin. Sie mag obenauf gesessen haben, aber den Taktstock hatte er tief in sie versenkt.
***
Luc hat schon recht, was meine Wohnung betrifft. Das Hinterhaus in der kleinen Rue de Chrevalout hat seine besten Zeiten hinter sich. Vor mehr als hundert Jahren war das ganze Gebäudeensemble sicher ein wahrer Prachtbau, heute zeugen nur noch die hohen Decken und der Stuck von seiner früheren Eleganz. Waren meine zwei Zimmer sicherlich einmal ein Teil einer viel größeren und herrschaftlichen Wohnung, ist es heute einfach ein verschnittenes kleines Apartment, in das sich nur im Sommer, wenn am Mittag die Sonne am Höchsten steht, ein Strahl Licht ins Wohnzimmer verirrt. Außerdem pfeift durch die morschen Holzfenster oft ein kalter Wind, der sich im Hinterhof heulend fängt. Der Flur, von dem Bad, Schlafzimmer und Wohnzimmer abgehen, knickt hinter dem Wohnzimmer einmal ab, um sinnlos in einer kleinen Fensternische zu enden, während man vom Wohnzimmer aus zwei kleine Stufen überwinden muss, um in die verwinkelte Küche mit dem Erkerfenster zu gelangen. Es ist wirklich keine sehr schöne Wohnung, zumal sie überwiegend mit Sperrmüllfunden und Flohmarkt-Schnäppchen möbliert ist.
Aber es ist meine Wohnung. Die erste Wohnung, die allein mir gehört, gekauft vom Geld, das mir Luc nach der Scheidung überweisen musste. Und endlich auch das Zuhause für den alten Blüthner-Flügel meines Großvaters, den Luc in seiner Wohnung nicht haben wollte. Zwei Flügel bräuchte kein Mensch, er hätte doch schon einen wunderbaren Steinway, hat er immer gesagt, wo solle man auch hin mit dem riesigen Instrument. Aber jetzt steht der Blüthner hier in meinem Wohnzimmer und manchmal, so wie jetzt eben, streiche ich mit den Fingern über das alte Holz und denke an meinen Großvater.
Das hartnäckige Vibrieren meines Telefons reißt mich aus meinen Erinnerungen.
»Martha, du hast mich einfach so stehen lassen!« Luc klingt empört.
»Ich hatte zu tun«, sage ich kühl und schlage in das darauffolgende Schweigen, zwei, drei Tasten leise an.
Blitzschnell wechselt Luc seine Taktik. Er ist ein Meister darin, zwischen Stimmungen hin- und herzuspringen. Himmelhauchjauchzend, zu Tode betrübt und blitzschnell erregt.
»Der Flügel klingt verstimmt. So ist das eben mit solch einem alten Monster. Du solltest Cedric anrufen, meinen Klavierstimmer. Er versteht einfach mehr davon, als dieser Frechat, den du dir immer ins Haus holst.« Jetzt klingt er plötzlich liebevoll besorgt und der leichte Vorwurf in seiner Stimme hat einen neckischen Unterton.
»Ich bin mit Monsieur Frechat überaus zufrieden.« Ein Lächeln huscht über meine Lippen. »Monsieur Frechat kümmert sich hingebungsvoll um das Instrument. Er versteht es wirklich, alle Saiten zum Klingen zu bringen.«
Allerdings versteht er etwas davon und die Erinnerung an seinen letzten Besuch lässt augenblicklich mein Herz ein wenig schneller schlagen. Sind tatsächlich schon wieder drei Monate vergangen?
»Martha, du erscheinst mir anders als sonst. Ist etwas mit dir?«, unterbricht Luc mein verträumtes Sinnieren.
»Nein, was soll denn sein?«, frage ich schroff zurück.
»Martha!« Lucs Stimme überschlägt sich jetzt fast. »Martha, ich kann es doch hören. Du hast einen Mann, einen Liebhaber, oh, mach mir doch nichts vor! Das ist es also. Ich kenne dich zu gut. Was gibt er dir, was ich dir nicht tausendmal mehr geben könnte?«
»Das geht dich gar nichts an. Selbst wenn es so wäre und ich hätte jemanden, es wäre nicht deine Sache!«
Luc presst einen tiefen Seufzer in mein Ohr.
»Gib mir eine Chance, Martha, nur noch eine und ich werde dir zeigen, was ich dir für ein Mann sein kann. Erinnerst du dich? Damals, in Rom. Das bin ich. Das waren wir. Das war die Leidenschaft, die du brauchst und die nur ich dir geben kann.«
Rom. Wir kannten uns noch nicht lange und Luc bat mich, ihn zu der Aufführung seiner neuesten Symphonie zu begleiten. Aufgewühlt von seiner Musik, irrten wir in der Nacht nach dem Konzert durch enge Gassen, küssten uns. Erst zart und fast verschämt, dann hungriger und gieriger, bis wir es nicht mehr aushielten und er mich in eine dunkle Toreinfahrt schob, gegen die Wand presste und den leichten Sommerrock anhob, den ich trug.
Sein Begehren hatte mich erregt. Wenn Luc etwas tut, dann nicht halbherzig. Er komponiert ganz und gar und er liebt ganz und gar. Ich kann die Mauer noch in meinem Rücken spüren. Spitzer krümeliger Stein bohrte sich durch die dünne Bluse in meine Haut. Mit einem einzigen Ruck zerriss er meinen feuchten Slip und lachte leise in mein Ohr.
...
Jede Sekunde nehme ich wahr, die die Uhr im Wohnzimmer weiter tickt und habe dabei die diffuse Angst, sie könnte stehenbleiben, die Zeit würde anhalten oder schlimmer noch, und auch sehr viel realistischer, das Telefon könnte klingeln und Monsieur Frechat würde absagen. Er würde sagen, er könne nicht mehr kommen. Alles wäre ein einziger großer Irrtum. Manchmal, und das gebe ich zu, denke ich auch darüber nach, ob nicht alles nur in meiner Fantasie passiert. Vielleicht haben wir nie miteinander geschlafen, vielleicht habe ich ihm nur freundlich die Tür geöffnet, er hat mein Instrument gestimmt und hat sich freundlich verabschiedet, doch dann denke ich an seine Lippen auf meinem Körper und muss lächeln.
Endlich, und fast auf die Minute genau, durchbricht das schrille Klingeln der Haustür meine wirren Vorstellungen.
Ich stehe auf, drücke den Summer und öffne meine Wohnungstür einen Spalt. Es dauert nicht lange und ich höre seine schweren Schritte auf der Treppe lauter werden. Ich schließe die Augen und öffne sie erst, als ich ihn atmen höre.
Er sieht gut aus, schießt mir durch den Kopf. So, als hätte er Urlaub gehabt. Seine Haut ist gebräunter als sonst und in seinem Haar liegt ein Glanz, als hätte eine südliche Sonne es in den letzten Wochen beschienen.
»Madame Pelletier«, sagt er nur.
Ich öffne die Tür, lasse ihn eintreten. »Bonjour, Monsieur Frechat.«
Sehr sanft streift er mit der Hand meine Schulter, dann geht er an mir vorbei ins Wohnzimmer, zieht seinen Mantel aus, legt ihn auf einen der Stühle und stellt seine Tasche neben den Flügel. Lautlos folge ich ihm und setze mich in den Sessel.
Heute wirft er mir einen Blick zu, bevor er seine Arbeit beginnt. Ein schneller Blick, ein flüchtiger Blick und trotzdem erschauert er mich. Es ist, als hätte er in diesen Blick alles gelegt, was wir nachher miteinander tun werden.
Leise schlüpfe ich aus meinen Schuhen, während er Tasten anschlägt und horcht, seine Stimmschlüssel anlegt und den Klang justiert. Eine Weile arbeitet er konzentriert und schweigend, bis eine Saite klirrend reißt und er leise flucht.
Er schiebt beide Hemdsärmel über seine muskulösen Unterarme nach oben und sieht dann zu mir. »Ich werde die Saite austauschen, aber sie wird sich rasch verstimmen. Ich muss wiederkommen und nacharbeiten.« Sein Gesicht ist unergründlich. Ob ihm das gefällt oder nicht, vermag ich nicht zu sagen, aber mein Herz macht einen deutlichen Hüpfer und ich muss meine Aufregung herunterschlucken.
»Wie Sie meinen«, entgegne ich. »Sie sind der Fachmann.«
Ganz beiläufig streife ich erst eine Hälfte meines Kleides über die eine Schulter, dann die andere, stehe auf und lasse den Stoff über meine Hüften zu Boden gleiten.
Monsieur Frechat hebt eine Augenbraue und ein kaum merkliches amüsiertes Lächeln umspielt jetzt seine Mundwinkel. »Wann würde es Ihnen passen, Madame? Ich könnte ...« Er bricht ab und wiegt den Kopf, dann erst fährt er fort: »Nächsten Dienstag?«
Ungerührt verfahre ich ebenso mit den Trägern meines BHs, hake ihn dann hinter meinem Rücken auf und lasse ihn fallen.
»Mein letzter Schüler geht um halb acht.« Als Letztes ziehe ich den Spitzenslip über meine breiten Hüften, steige so elegant heraus wie irgend möglich, setze mich wieder in den Sessel und überschlage meine Beine.
Er nickt zufrieden. »Ich bin um kurz nach acht bei Ihnen.« Dann runzelt er die Stirn. »So eine neu gezogene Saite ... Sie kann Ihnen lange Kummer bereiten.«
Ich glaube, das ist die längste Konversation, die wir seit dem Beginn seiner Stimmungen bei mir führen.
»Monsieur Frechat, ich brauche ein makelloses Instrument für meinen Unterricht.«
»Ich werde mich um Ihre Bedürfnisse sehr gern kümmern, Madame Pelletier.«
Wir tauschen ein Lächeln in völliger Übereinstimmung, bevor er sich wieder dem Flügel zuwendet und zu Ende führt, was er begonnen hat.
Zwischen den alten Holzfenstern fängt sich der Wind und streicht dann sanft über meine nackte Haut. Ich fahre mit dem Zeigefinger über mein Kinn meinen Hals entlang, gleite zwischen meinen Brüsten hinunter und umkreise dann meinen Bauchnabel. Ein wohliger Schauer überläuft mich und die Erregung klopft drängend gegen meine Schamlippen, so, wie ein Seemann an die schwere Tür der Hafenkneipe. Ich weiß genau, dass Monsieur Frechat mich im Augenwinkel sehen kann. Also fahre ich mit dem Finger wieder zurück über mein Kinn, streiche über meine Lippen und lecke mit der Zunge über meine Fingerspitze.
Monsieur Frechat hält einen Moment inne und mir ist, als höre ich ein leises Seufzen. Feine Schweißperlen glitzern im Licht der Deckenlampe auf seiner Schläfe, dann schlägt er wieder ein paar Tasten an und lauscht. Doch die Konzentration ist aus seinem Blick gewichen. Fast abwesend starrt er in den Korpus des Instruments, so, als würde er es zum ersten Mal erblicken, als wüsste er gar nicht, was ein Flügel überhaupt ist.
Langsam legt er seine Utensilien zur Seite, dreht sich zu mir um und setzt sich auf den Hocker. Etwas in seinen Augen ist erregend und beruhigend zugleich.
Ich rutsche ein wenig tiefer in den Sessel, stelle beide Füße auf den Boden und spreize langsam die Beine. Ich gebe den Blick auf mein Innerstes frei. Es wird feucht glänzen und prall rosig leuchten. So verharren wir und er sieht in mich hinein. Dann leckt er sich über die Lippen, als hätte eine köstliche Frucht seinen Appetit geweckt.
Nie habe ich so einen Moment mit Luc geteilt, nie hatte ich bei ihm das Gefühl, er würde mich gern so sehen wollen. Monsieur Frechat dagegen scheint es zu genießen und allein sein Blick schenkt mir Freiheit.
Er nickt mir ganz leicht zu, als ich mit meiner Hand sanft über die Knospe meiner rechten Brust fahre, die sich sofort aufstellt, wie ein Tier, das seine Nase in den Wind reckt. All das bin ich und doch ist es, als würden Teile meines Körpers ein Eigenleben führen, über das ich keine Macht mehr habe.
Ich lege mein rechtes Bein über die Sessellehne und spüre, dass einige Tropfen Lust aus mir herausrinnen. Ich weiß, sie werden in das Polster sickern und die Vorstellung, dass sie dort mit dem Stoff verschmelzen und mich zusammen mit diesem Sessel vielleicht am Ende überdauern werden, hat etwas Tröstliches.
Meinen linken Handteller lege auf meinen Venushügel, der sich heiß anfühlt, so zart und glatt, als wäre die oberste Schicht aus hauchdünnem Porzellan, wie Finger eine heiße Teetasse umschlingen.
Langsam taste ich mich vorwärts, schiebe mich zwischen meine feuchten Schamlippen und sehe ihn dabei weiter an. Süße Qual. Es ist nicht so, dass ich völlig frei von Scham bin, aber etwas in mir ist stärker als alle Konventionen. Vielleicht ist es sein schnellerwerdender Atem, der mich antreibt und mir Mut macht, vielleicht ist es die Tatsache, dass er langsam sein Hemd öffnet, Knopf für Knopf. Vielleicht hilft mir auch, dass er seinen Gürtel öffnet und zeitgleich seine Schuhe abstreift und achtlos beiseiteschiebt.
Endlich erlaube ich mir, meine Perle zu berühren, nur einmal kurz und ich seufze.
Monsieur Frechat hat inzwischen auch seine Hose abgelegt und steht nackt vor mir. So habe ich ihn schon einige Male gesehen. Es ist nicht überraschend und trotzdem jedes Mal ein kostbarer Augenblick, den ich gern festhalten möchte.
Er ist breiter gebaut als Luc. Und während Luc immer wirkt wie die gespannte Sehne eines Bogens, hat Monsieur Frechat eine Schwerfälligkeit, die mich ungemein beruhigt. Jeder seiner Schritte auf mich zu ist sicher und überlegt. Als er sich vor mich kniet, fallen sie mir wieder auf, die vier kleinen Narben an seiner Schulter. Es ist, als würden sie eine Geschichte erzählen. Vielleicht kann ich eines Tages danach fragen, vielleicht auch nie.
Ich weiß nicht, ob ich es bedauere, aber für den Moment reicht mir sein nackter Körper mit den breiten Schultern und den schmalen Hüften und vor allem reicht mir sein Schwanz.
Es klingt komisch, aber so viele Schwänze habe ich in meinem Leben noch nicht gesehen. Ja, sicher, Lucs kenne ich und lange habe ich ihn geliebt. In seiner geschwungenen Aufrechthaltung sah er immer ein wenig aus wie ein Notenschlüssel und das hat mich amüsiert. Davor gab es noch zwei oder drei andere Schwänze, aber weder waren sie von großer Ausdauer noch von Bedeutung. Monsieur Frechats Schwanz ist tatsächlich der erste, den ich als schön bezeichnen würde. Beinahe makellos streckt er sich gebräunt von eben der richtigen Länge und Breite steil nach oben. Im Gegensatz zu anderen Schwänzen sieht er auch kein bisschen tragikomisch aus, wenn er nicht erregt ist. Im Gegenteil, ich habe es gesehen, er ruht dann selbstzufrieden zwischen den Beinen, als würde er nur kurz schlummern.
Ich weiß, was jetzt kommt und kann es kaum mehr erwarten. Sehr langsam senkt Monsieur Frechat den Kopf und vergräbt das Gesicht in meinem Schoß. Ein Ruck durchfährt meine Wirbelsäule und für einen Moment bäume ich mich auf, während er beruhigend eine Hand auf die Innenseite meines Schenkels legt.
Ersehnt, erhofft, erwartet – genau dieser Augenblick. Die erste Berührung seiner Zunge. Das erste Streichen über meine empfindlichste Stelle. Sanft umspielen seine Finger mein Innerstes und teilen meine pochenden Schamlippen, so, wie Moses einst das Rote Meer. Ich schließe die Augen und gebe mich ganz diesem prickelnden Gefühl hin.
Es ist eine seltsame Vertrautheit, die seine Bewegungen umgibt. Vielleicht liegt es auch daran, dass er immer genau das Richtige zur richtigen Zeit tut. Es ist nicht so, dass ich schon wüsste, was kommt, aber wenn er, so wie jetzt zum Beispiel, mit seiner Zunge meine Perle umkreist, dann seufze ich vor Erleichterung. Ja, genau das habe ich mir gewünscht und nicht gewusst, dass ich es mir wünsche.
Mit der Hand fahre ich durch seine Locken, streiche über sein Haar und gerade, als ich meine, die Erregung nicht mehr aushalten zu können, kralle ich mich daran fest. Er hebt den Kopf und ein Lächeln kräuselt seine Lippen.
»Noch nicht«, flüstere ich und er nickt.
Sehr langsam richtet er sich auf und küsst mich. Ich kann mich selbst in ihm schmecken. Seine Hand gleitet über meinen Rücken bis zu meinem Po.

Lars H. 24.08.2019 

Im Buch wird die Geschichte auf 204 Seiten beschrieben. Es geht in diesem Roman nicht nur um Sex, sondern es ist eine wirklich tolle Geschichte. Die Klavierlehrerin Martha ist eine achtunddreißig jährige erfahrene Frau, sie hat viele Liebschaften: ihren lebensuntüchtigen Ex-Mann Luc, den schweigsamen Klavierstimmer Nicolas, der nicht nur ihren Flügel stimmt, und den jungen Audric. Als Audric von Martha dann auch noch Klavierunterricht bekommt, wird ihr Leben erst richtig kompliziert. Wie wird sie sich entscheiden? Die Autorin Aimée Rossignol zieht alle Register, man kann das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Das Cover gefällt mir sehr gut und passt gut zum Buch, lässt aber auf etwas mehr Sex vermuten als es wirklich ist . Das Buch ist in der ich Form geschrieben die ich nicht besonders mag. Mit dem Buch gibt es auch noch einen Gutschein für eine exklusive Geschichte Mein Fazit: 5 Sterne

Stefanie F. 22.08.2019 

Ein sehr gutes Buch Meiner Meinung nach passt das Cover auf jeden Fall sehr gut zu dem Buch. Ich finde Martha und ihre Sorgen sehr gut beschrieben. Man spürt, wie es immer komplizierter für sie wird. Ich persönlich mag die Mischung aus Erotik und Musik sehr gerne. Ist mal etwas anderes. Man kann der Geschichte sehr gut folgen und auch ihre Entscheidungen nachvollziehen. Der Schreibstil ist sehr locker. Mir hat das Lesen sehr viel Freude bereitet.

Kiki77/Leseratte77 22.08.2019 

Marthas Liebschaften von Aimee Rossignol ist ein erotischer Roman, der das langweilige Leben der Klavierlehrerin Martha und ihre Abwechslung im Sexleben beschreibt. Wie sie es bei ihrem Ex-Mann Luc aushalten konnte frage ich mich das ganze3 Buch über, aber ihr Kümmer-Instinkt lässt sie nicht von ihm loskommen. Eine heiße Affäre mit den Klavierstimmer, der sehr einfallsreich und antörnend ist, lässt sie so manche Stunde aufatmen und genießen, doch er ist der Mann einer Kollegin und das geht gar nicht. Da kommt ein neuer Klavierschüler gerade Recht. Er kann wunderbar Klavier spielen, aber benötigt dringend Nachhilfe in Zwischenmenschlichen Regionen, wobei Martha als Lehrerin gerne diesen Job übernimmt. Später sieht sie ein, dass ihr Leben in Paris sie nicht erfüllt und geht in die Bretagne. Welcher Mann möchte an ihrer Seite bleiben? Ein erotisches Abenteuer in einfachen und geschwungenen Worten. Für mich aber leider nicht ganz so überzeugend. Die Geschichte ist ganz nett und bekommt von mir 3 Sterne.

Mandy Kanzler 31.07.2019 

Im Buch geht es um Martha diese erzählt ihre Geschichte in der ich Form. Was mir gut gefallen hat so hatte ich das Gefühl sich erzählt mich alles. Sie hat ihr glücklich bis ans Ende ihrer Tage noch nicht gefunden. Vielleicht ist es doch ihr ex Mann Luc oder Nicolas oder doch der junge Audric ? Oder keiner ? Tja das muss jeder selbst herausfinden. Mir hat es gut gefallen und ich kann es allen empfehlen die eine schöne erotische Geschichte suchen ohne sexpraktiken die keiner kennt den hier reicht " normaler Sex " aus un das Buch super zu machen. Von mir eine klare Leseempfehlung

ullmann elisabeth 06.07.2019 

Ein erotischer Roman für Frauen von einer Frau geschrieben. Martha ist Klavierlehrerin und trennt sich von ihrem untreuen und unselbständigen Mann Luc. Aber sie hat immer wieder Kontakt zu ihm, da er sie zur Apotheke schickt und so manchen täglichen Arbeiten für ihn verrichtet. Aber sie ist nicht glücklich und sehnt sich nach Liebe und Zärtlichkeit. Da gibt es den schweigsamen Klavierstimmer Nicolas. Bei ihm kann sie ihre sexuelle Emergie abbauen und da ist auch noch der junge Klavierschüler Audric, dem sie die Liebe beibringt. Trotz ihrer drei Männer fehlt ihr was. Die Autorin versteht es gekonnt, Marthas Geschichte mit ihren erotischen Geschichten zu verbinden. Hier ist nichts brutal oder schmutzig oder pornografisch. Sie verwöhnte ihre Männer genauso, als wenn es ein Instrument wäre. Erotisch, prickelnd, lustvoll. Auch das Cover dieses Buches ist schön gestaltet. Neben einem Flügel steht eine Frau in roten Dessous. Ein Buch, das Lust macht und auf die Wünsche von Frauen eingeht. Wunderbar zu lesen.

ullmann elisabeth 06.07.2019 

Ein erotischer Roman für Frauen von einer Frau geschrieben. Martha ist Klavierlehrerin und trennt sich von ihrem untreuen und unselbständigen Mann Luc. Aber sie hat immer wieder Kontakt zu ihm, da er sie zur Apotheke schickt und so manchen täglichen Arbeiten für ihn verrichtet. Aber sie ist nicht glücklich und sehnt sich nach Liebe und Zärtlichkeit. Da gibt es den schweigsamen Klavierstimmer Nicolas. Bei ihm kann sie ihre sexuelle Emergie abbauen und da ist auch noch der junge Klavierschüler Audric, dem sie die Liebe beibringt. Trotz ihrer drei Männer fehlt ihr was. Die Autorin versteht es gekonnt, Marthas Geschichte mit ihren erotischen Geschichten zu verbinden. Hier ist nichts brutal oder schmutzig oder pornografisch. Sie verwöhnte ihre Männer genauso, als wenn es ein Instrument wäre. Erotisch, prickelnd, lustvoll. Auch das Cover dieses Buches ist schön gestaltet. Neben einem Flügel steht eine Frau in roten Dessous. Ein Buch, das Lust macht und auf die Wünsche von Frauen eingeht. Wunderbar zu lesen.

Antonia 20.06.2019 

Ich bin tatsächlich überrascht... Blue Panther Books steht für Erotik pur und das ist auch hier wieder vorhanden, nur das hier die Geschichte dahinter noch dazu richtig gut ist. Hier geht es nicht nur um Sex sondern auch um Musik. Das finde ich gut. Erotik und Story. Top. Ich bin allerdings im Nachhinein nicht begeistert von dem Cover, da man Martha in dem Buch ganz anders kennenlernt als die Frau auf dem Cover.

Claudia R. 19.06.2019 

Klappentext: Die Klavierlehrerin Martha hat viele Liebschaften: ihren lebensuntüchtigen Ex-Mann Luc, den schweigsamen Klavierstimmer Nicolas, der nicht nur ihren Flügel stimmt, und den jungen Audric. Als Audric von Martha dann auch noch Klavierunterricht bekommt, wird ihr Leben erst richtig kompliziert Ist unter all diesen Männern auch der eine, der sie wirklich glücklich machen kann? Cover: Das Cover sieht sehr sinnlich und erotisch aus. Eine sehr gut gebaute Frau von hinten mit String und Strapse und wenig bekleidet, aber sehr erotisch vor einem weißen Hintergrund und in der hinteren Ecke ein schwarzer Flügel. Das Cover wirkt lustvoll und vermittelt ein leichtes Prickeln. Meinung: Der Schreibstil ist sehr angenehm und sinnlich. Es gibt einige sehr erotische und sinnliche Szenen. Jedoch steht das Eine nicht nur im Vordergrund, sondern auch die eigentliche Handlung hat Präsenz und zieht sich, wie ein roter Faden durch das Buch. Es geht um Martha und ihre Liebschaften. Martha wurde von Luc, ihrem Ex-Mann einem berühmten Komponisten betrogen. Sie hatte ihn inflagranti erwischt und dennoch nutzt er sie noch immer aus. Auch sie beherrscht die Musik sehr gut und spielt Klavier während des Ballettunterrichts für eine Ballettschule. Doch das ist nicht die einzigste Baustelle in ihrem Leben. Nicolas kommt regelmäßig einmal im Monat ihr Klavier stimmen und nicht nur das. Die anfangs sexuelle Beziehung entwickelt sich im Laufe des Buches weiter. Zu allem Überfluss kommt dann auch noch der junge Audric hinzu, der Klavierunterricht von Martha erhält. Die Verstrickungen und Verwirrungen nehmen seinen Lauf und es wird immer komplizierter in Marathas Leben. Sie muss sich entscheiden. Man lernt Martha und ihre Beziehungen und kleinen Verwirrungen immer näher kennen. Was alles passiert und wie es schlussendlich weiter geht, sei hier noch nicht verraten. Der Schreibstil ist sehr angenehm. Es lässt sich flüssig lesen. Die sexuellen Szenen, sind erotisch und sinnlich dargestellt und verpackt, was mir sehr gut gefallen hat. Auch die Charaktere haben mir gut gefallen. Alles in allem eine schöne erotische und lustvolle Liebesgeschichte.

Kerstin N. 16.06.2019 

Martha ist eine Frau in den besten Jahren. Sie ist geschieden und arbeitet bei einer Tanzschule als Klavierspielerin. Ihr Ex-Mann ist in den alltäglichen Dingen hilflos und so geht Martha immer noch zu ihm, um ihm zu helfen. Obwohl er sie zurück haben will, ist bei Martha kein Feuer mehr. Anders als bei ihrem Klavierstimmer! Mit ihm erfährt sie ein neues Feuer der Leidenschaft. Auch der junge Klavierschüler Audric erweckt neue Gefühle. Und er bekommt nicht nur Klavierunterricht. Marthas Gefühle und Unsicherheiten werden gut beschrieben. Wir können ihr Leben nachvollziehen. Sie will endlich von ihrem Ex loskommen. Es kommt natürlich zu erotischen Begegnungen, diese sind angenehm zu lesen. Nicht vulgär oder eklig. Sehr schön für Leser, die eine erotische Komponente im Buch möchten.

N. Seidel 12.06.2019 

Tatsächlich hatte ich erst einige Zweifel, weil die Beschreibung voll von den Standard-Klischees strotzt, die man sich vorstellen kann, und der Titel ein wenig sperrig wirkt. Aber die Geschichte ist erstaunlich gut, auch flüssig geschrieben. Die durchaus bekannten Phantasien und Bilder sind wirklich gut umgesetzt, und daher ist das Buch dennoch absolut empfehlenswert.

Tina B. 26.05.2019 

Dieses Buch zählt ab jetzt zu meinen Lieblingsbüchern, denn die Geschichte konnte mich positiv überraschen und sehr berühren. Aimée Rossignol schreibt fesselnd, prickelnd und sehr romantisch. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und habe bis tief in die Nacht gelesen. Die Hauptprotagonisten Martha wirkt sympathisch und authentisch. Ich habe mich sofort mit ihr und ihrem Gefühlschaos identifiziert. Im Buch "erzählt" sie von ihren Träumen und Ängsten und wie sie endlich lernt sich abzugrenzen und für sich und ihre Wünsche einzustehen. Das gefiel mir sehr. Ich hatte eine tolle Lesezeit und habe dieses Buch keinesfalls zum letzten Mal gelesen.

A.D. 20.05.2019 

In ihrem erotischen Roman "Marthas Liebschaften" erzählt Aimée Rossignol eine sinnliche Geschichte rund um die Klavierlehrerin Martha. Der Schreibstil ist locker und es gibt unterschiedliche Charaktere. Es ist ein einfacher Handlungsstrang zu erkennen, in den erotische Szenen eingebaut sind. Diese sind sinnlich, auf ihre Art in einer realen Welt und nicht vulgär.

Asinus E. 16.05.2019 

Eine Frau geht ihren Weg Auf dem Cover steht Erotischer Roman. Eine Frau in roten Dessous stellt ihren reizenden Körper zur Schau. So weit, so gut. Allerdings ist das nicht die Martha, wie ich sie auf den folgenden 200 Seiten kennen- und lieben lerne. Martha verbinde ich mit der großartigen Musik von Chopin, dem Sanften, dem Leisen. Und Chopin begleitet unsere Heldin ganz wohlwollend, bis sie endlich ihr Ziel erreicht und den Mann, der wirklich zu ihr passt, in die Arme nimmt. Ich habe keineswegs etwas gegen lustvolle erotische Beschreibungen einzuwenden. Nur bei dieser Martha fühle ich mich auf eigenartige Weise unwohl, wenn sie beispielsweise erzählt, wie sie sich an den Geschlechtsteilen ihrer männlichen Gespielen zu schaffen macht. Nein, sage ich mir, diese Sprache passt nicht zu dir, Martha! Drück dich bitte dezenter aus, ich verstehe auch so, was du da gerade tust! Trotz dieser Vorbehalte empfehle ich diese Martha gern zur Lektüre. Mögen doch jede Leserin und jeder Leser sich ihr eigenes Urteil bilden. Was die Autorin betrifft, deren Geschichtensammlung Farben der Lust mir schon gut gefallen hat: Liebe Aimée Rossignol, ich freue mich schon jetzt auf die nächste literarische Reise mit Ihnen durch Frankreich, dem ewigen Land schöner Träume.

Aloegirl 15.05.2019 

Das Cover passt perfekt. Der Schreibstil ist flüssig. Das ist sehr angenehm, da ist das Lesen ein Genuss. Man kann das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Martha hat sich von ihrem Mann Luc vor 5 Jahren scheiden lassen, da er sie betrogen hatte. Er rief immer wieder wegen Kleinigkeiten an, die sie für ihn erledigen sollte. Er sagte ihr immer wieder, dass sie zurückkommen sollte. Sie spürte dann seine Berührungen und konnte seinen Atem spüren, doch sie legte dann immer auf. Doch dieses Mal fuhr sie zu ihm, holte die Medikamente und kaufte etwas ein. Sie gab ihm etwas zu essen und floh wieder aus der Wohnung, welche sich noch immer wie ihre anfühlt. Sie hatte Bedürfnisse und am Donnerstag kam Monsieur Frechat und alles wird wieder gut, dachte sie. Monsieur Frechat besorgt es Martha gründlich, doch sie ist ausgehungert. Bleibt er der Einzige oder kommen mehrere zum Zug bei ihr? Findet sie doch noch die Liebe? Es ist ein tolles Buch, man kann einfach nicht aufhören zu lesen.

Claudia Scholz 14.05.2019 

Wow mir fehlen eigentlich die Worte. Die Geschichte ist so schön geschrieben und es entführt einen in das wunderschöne Paris. Die Stadt der Liebe kann für eine unglückliche junge Frau auch zum Albtraum werden. Es ist Erotik aber auch viel Romantik in dieses Buch geflossen. Ich konnte mich beim lesen wirklich fallen lassen und habe das lesen sehr genossen. Es ist definitiv nicht das letzte Buch dieser Autorin Danke für dieses bezaubernde Lesevergnügen

Simi159 13.05.2019 

Die französische Klavierlehrerin Martha hat viele Liebschaften und noch mehr Männer würden gerne von ihr erhört werden. Ihren Ex-Mann, der lebensuntüchtig immer noch an ihr hängt, greift sie immer wieder unter die Arme. Nicht finanziell, dafür mir Rat & Tat. Er kann nicht von ihr lassend will wie zurück haben. Mit dem Klavierstimmer Nicolas hat sie regelmäßige spezielle Treffen, er stimmt ihren Flügel und sie befriedigt seine sexuelle Lust. Als sie dann noch dem jungen Andric anfängt Unterricht zu geben, wird es Zeit sich zu entscheiden. Fazit: Ja, Martha hat viele Liebschaften, doch auch relativ wenig Sex, denn die Story drumherum nimmt sehr viel Raum sprich Seiten ein. Diese läßt sich gut und schnell lesen und die prickelnden Szenen sind auch gut geschrieben. Ansonsten führt Martha ein echt langweiliges Leben mit viel, viel Klavierunterricht und einem nervenden Ex-Mann. Alles in allem ist dieses Buch ein kleiner, netter prickelnder Roman, für den Lesequickie zwischendurch. 3 STERNE.

Geli Sondermann 03.05.2019 

Hier meine Rezension zu: Marthas Liebschaften...von Aiméé Rossignol...aus dem Blue Panther Verlag Martha...ist eine Klavierlehrerin...und hat sich von ihrem Mann Luc getrennt...dieser kann... jedoch nicht los lassen...und viel zu lange...ist sie noch für ihn da. Ihr Leben wird nach und nach komplizierter. Der junge Audric...der einer unerwiederten Liebe hinterher jagt und keinerlei Erfahrung hat. Der schweigsame Klavierstimmer Nicolas...der nicht nur ihren Klavierflügel stimmt Die Stadt Paris...die Stadt der Liebe ... Oder doch nicht? Kann sie jemandem vollends ihre Liebe schenken? Ich muss zugeben...die erste Hälfte...war sehr langatmig...und die französischen Wörter...haben mich irritiert. Allerdings...wurden die Wörter gut erklärt...und mit etwas Intelligenz....auch ohne Vorkentnisse...in der französischen Sprache...kam ich gut mit Ich wollte dem Buch...eine Chance geben...und es hat sich gelohnt. Ich wurde nicht enttäuscht... Danke an #bluepantherbooks für das tolle Rezensionsexemplar

A.T. 25.04.2019 

Eine wunderschöne sinnliche und erotische Story Das Buch "Marthas Liebschaften" von der Autorin Aimee Rossignol ist ein erotischer Roman, welcher im Blue Panther Books Verlag erschienen ist. Das Cover wirkt auf mich sehr sinnlich und der Titel sprach mich sofort an. Ich stellte mir die Frage, wer Martha ist. Ist es eine junge Frau oder wurde vielleicht aus der Vergangenheit ein Tagebuch gefunden, wo eine Martha über ihre Liebschaften schreibt? Zum Inhalt: Martha ist eine achtunddreißig jährige erfahrene Frau, welche Klavier spielt und auch Klavierstunden gibt. Jedoch hat sie noch nicht den Mann gefunden, der ihr Herz glücklich macht. Wird es ihr Ex Mann Luc sein oder der Klavierstimmer Nicholas oder lässt ihr neuer Schüler Audric ihr Herz höher schlagen? Vielleicht ist es auch keiner der drei und ihre Suche geht weiter? Das Buch ist in der Ich- Perspektive geschrieben und in Kapiteln unterteilt. Diese sind mit Wochentagen überschrieben. Mein Fazit: Ich war überrascht, dass auch das Thema Ballett eine Rolle in der Geschichte spielt. Die Erzählungen in der Balletschule fand ich sehr spannend. Auch finde ich die rundum Handlung toll. Es gibt keine aneinander Reihung von erotischen Szenen, sondern man lernt die Charaktere näher kennen. Den einen mag man mehr und den anderen weniger. Die erotischen Szenen sind nicht allzu lang beschrieben, es kommt also darauf an, was man im Kopf daraus macht, dennoch finde ich es gut, dass es hier keine Extravaganten Spielarten gibt, da fühlt man sich nicht hinter dem Mond lebend auch wenn ich bestimmte Thematiken gerne lese. Der Schreibstil von Aimee Rossignol und Martha ihre Geschichte haben eine besondere Art gehabt mich als Leserin zu fesseln. Ich schwebe von Seite zu Seite und plötzlich war ich am Ende der Handlung angelangt. Kurz gesagt eine sehr schöne und sinnliche Story. Hier kann ich freudig volle 5 Sterne verteilen :)

RS 24.04.2019 

Um Sinnlichkeit und Erotik zu transportieren braucht es keine extremen Vorlieben! "Marthas Liebschaften" steht in schwarzen Lettern im Vordergrund des Coverbildes dieses Erotikromans. Dahinter eine hübsche Frau in roter Reizwäsche, ein schwarzes Klavier im Hintergund bildet einen tollen Kontrast. Es verspricht Sinnlichkeit... Und Martha ist eine sinnliche, reizende Frau mittleren Alters, die - wie viele Frauen - auf der Suche ist nach DEM Mister Right, der sie WIRKLICH glücklich macht. Klar ist DER nicht so leicht zu finden und Martha kommt nicht umhin den ein oder anderen Mann auf Herz und Bieren zu prüfen - emotional und sexuell... Dies ist ein Erotikroman, der wirklich toll geschrieben ist, eine Story hat, die auch gefühlsmäßig einmal tiefer geht als sonst oft in diesem Genre. Martha ist als Hauptfigur eindringlich dargestellt, andere Protgonisten blieben mir persönlich etwas zu unscharf gezeichnet, doch das ist sicher Geschmackssache. Die erotischen Szenen sind sehr einfühlsam und prickelnd beschrieben, auch hier hätte ich ruhig auch etwas mehr Tiefgang vertragen ;) - die Phantasie regen sie definitiv sehr gut an! Alles in allem ist das Buch ein schöner softer Erotikroman, der einen Dank seines lockeren und flüssgen Schreibstils sehr gut auf andere Gedanken bringt - toll zum Abschalten nach anstrengenden Tagen...

Nannchen 21.04.2019 

Das Buch hat mich nicht überzeugt. Es besteht aus einer bloßen Aneinanderreihung ziemlich ereignisloser Wochentage. Ein tatsächlicher Handlungsstrang lässt sich kaum erkennen, was es teilweise sehr öde werden lässt. Auch die Figuren konnten bei mir keinerlei Sympathie wecken.

Gisela Wörsdörfer 20.04.2019 

Martha's Liebschaften Erotischer Roman Aimee Rossignol Das Cover zeigt eine Frau in roten Straßen von hinten. Im Hintergrund steht ein schwarzes Klavier. Der Titel ist auch in schwarz Der Klappentext verspricht eine aufregende Reise ins Land der Erotik. Am Anfang war es schwer ins Buch reinzukommen. Erst ab den dritten Kapitel machte es mir Spaß weiter zu lesen. Der Schreibstil ist fließend und angenehm zu lesen. Vom Hergang fand ich etwas blöd, das sie viel zu sehr in der Vergangenheit lebt und oft das hier und heute vergisst. Für mich fehlt an vielen Stellen der Tiefgang. Trotzdem ist das Buch eine Lese Empfehlung und 4 Sterne wert

Asmodina 17.04.2019 

Inhalt: Die Klavierlehrerin Martha hat viele Liebschaften: ihren lebensuntüchtigen Ex-Mann Luc, den schweigsamen Klavierstimmer Nicolas, der nicht nur ihren Flügel stimmt, und den jungen Audric. Als Audric von Martha dann auch noch Klavierunterricht bekommt, wird ihr Leben erst richtig kompliziert … Ist unter all diesen Männern auch der eine, der sie wirklich glücklich machen kann? Meinung: Mit diesem Roman ist der Autorin ein sehr gutes Werk gelungen. Die prickelnden Szenen in Verbindung mit der Musik entführen den Leser in eine fazinierende Welt.

CoMa 15.04.2019 

Nachdem die Klavierlehrerin Martha sich von ihrem untreuen Mann hat scheiden lassen, verdient sie ihr Geld mit dem Klavierspielen für eine Ballettschule, auch unterrichtet sie dort. Bei der Suche nach Mr. Right kommt sie auch in den Genuss so mancher erotischer Abenteuer. Dieser erotische Roman hat mir wirklich richtig gut gefallen. In diesem Buch stehen nicht die Erotik und der Sex im Vordergrund, sondern die Geschichte um Martha und ihre Suche nach einem Mann, der sie glücklich macht. Ich fand die Story sehr gut durchdacht und toll erzählt und ich konnte alles prima miterleben. Dazu trug auch der flüssig lesbare Schreibstil bei, der mich richtig fesseln konnte. Die erotischen Szenen wurden sehr detailliert beschrieben und waren dabei sehr ansprechend, prickelnd und anregend. Sie haben mir sehr gut gefallen. Die Personen hatte ich sehr gut vor Augen, sie wirkten real und besaßen Tiefe. Es war auch eine gewisse Spannung vorhanden, denn ich wollte wissen, wie die Geschichte für Martha endet. Dank toller Story, ansprechender Erotik und authentischer Charktere habe ich diesen Roman unheimlich gerne gelesen. Ich vergebe verdiente 5 von 5 Sternen.

BookLoft-Two for Books 14.04.2019 

Ich muss gestehen das ich meine Probleme mit dem Buch hatte. Klar der Anfang war recht einfach und man kam auch sehr gut in die Geschichte rein doch dann nach 1 oder 2 Kapiteln fing es an. Im weiteren Verlauf vom Buch entwickelt sich die Geschichte zwar aber trotzdem hatte ich immer das Gefühl es wiederholt sich etwas. Lag aber vielleicht daran das die Protagonisten einfach nicht aus ihrem alten Leben aussteigen konnte, das holt sie immer wieder ein. Das war wirklich antrengend. Doch es gehört zu der Geschichte. Mir aber muss ich sagen hat das zu lange gedauert. Ich kann also sagen für das Buch braucht man einen langen Atem. Sonst aber war der Schreibstil wirklich flüssig und alles sehr angenehm zu Lesen. Dabei hatte ich keine Probleme. Das Buch ist auch sehr erotischen und diese stellen auch abwechlungsreich. Es sit nicht immer das selbe und wiederholt sich auch nicht. An den erotischen Stellen ist im Buch also nichts auszusetzen. Leider aber war Martha nicht mein Charakter, das sie nicht aus ihrem alten Leben kommt ist eine Sache aber ich empfand sie auch als recht Langweilig. Ich finde sie hat sich zu wenig entwickelt im Buch, es fehlt einfach irgendwie eine stelle der richtigen Befreiung. Die sich eben auch danach anfühlt und nicht nur zu Lesen ist. Doch auch mit kleinen Hindernissen hat mir die Geschichte eigentlich gut gefallen.

mannomania 09.04.2019 

Marthas eigene Geschichte Marthas Liebschaften von Aimée Rossignol Ein erotischer Roman mit 204 Seiten von blue panther books Dazu ein verführerisches Cover, was mir sehr gefällt Nachdem Martha sich von ihrem fremdgehenden Mann Luc hat scheiden lassen, verdient sie ihr eigenes Geld mit dem Klavierspielen für eine Balletschule und sie unterrichtet auch dort. Mit dem Klavierstimmer, Herrn Frechat, beginnt sie sexuelle Beziehungen... Der Schreibstil ist flüssig zu lesen. Die erotischen Szenen sind sehr genau und gefühlvoll beschrieben. Der Leser erfährt auch, daß Martha ein neues Glück gefunden hat, so daß ihre Selbsterkenntnis aus den Fehlern sie zum Ziel führte. Ob er wirklich dann der Richtige ist, der sie glücklich machen kann? Das erfährt der Leser erst am Ende... Fazit: Ein interessanter erotischer Roman, der angenehm und spannend zu lesen ist. Hierfür sehr gerne die Höchstpunktzahl.

Nicky 04.04.2019 

Martha ist eine sinnliche Frau mit viel Kraft und Mut. Ihre Geschichte entwickelt sich sinnlich mit jeder gelesenen Seite weiter und ein Blick des wortkargen Monsieur Frechat besitzt sehr viel mehr als nur Erotik. Alle Figuren sind Eigenständig und haben eine sehr starke Persönlichkeit, die Sprache ist erotisch aber nicht vulgär.

M.E. 01.04.2019 

Martha hat ihren Ex-Mann einen berühmten Komponisten inflagranti erwischt, und lässt sich von ihm scheiden. Sie selbst hat auch Musik studiert, und verdient nun ihr Geld mit dem Klavier spielen für eine Balletschule und dem unterrichten. Sie ist einsam, und ihr Ex Mann Luc nutzt sie aus, in dem er sie für das managen seines Lebens dauernd braucht. Martha hat da Herr Frechat, der einmal im Monat ihr Klavier stimmen kommt, mit dem hat sie eine Art sexuelle Beziehung. Diese entwickelt sich im Laufe des Buches. Der Schreibstil ist angenehm, und es geht nicht nur um das eine. Martha ist eine Frau die sehr einsam ist, und nicht aus der Spirale kommt, ihr altes Leben endlich zu beenden. Ein Ereignis welches auch mit Nicolas Frechat zu tun hat, bringt sie dazu, die Zelte in ihrer Stadt abzubrechen, und endlich ein neues Leben zu beginnen. Es war angenehm zu lesen, und endlich hat Martha auch ihr Glück gefunden. Und es gab auch einige erotische Szenen, es war aber nicht der Hauptaugenmerk darauf, was ich widerum gut fand

Nessi 30.03.2019 

Ich habe mir das Buch ein bisschen anders vorgestellt, doch hat es mir gefallen. Erotik war auf jeden Fall vorhanden!

diebecca 29.03.2019 

In dem Buch Marthas Liebschaften von Aimèe Rossignol geht es um die Liebschaften von Klavierlehrerin Martha. Ihr Ex-Mann Luc ist lebensuntüchtig, ihr Klavierlehrer Nicolas stimmt nicht nur ihren Flügel und Audric nimmt Klavierunterricht bei Martha. Gibt es unter diesen Männern den einen, der sie wirklich glücklich macht? Das Cover deutet eindeutig auf einen erotischen Roman hin, das Cover passt super zum Titel und beides passt perfekt zur Geschichte. Das Buch ist flüssig zu lesen, man findet gut in die Geschichte. Mit der Erotik dauert es eine Weile, dann steigert es sich. Es sind aber nicht zu viele Erotikszenen, ich finde das Verhältnis recht gut. Martha ist Klavierlehrerin, daher spielen die Themen Musik, Klavier spielen und unterrichten, klassische Musik und das Komponieren wichtige Rollen. Martha hat mehrere Liebschaften, hier spielt die Vergangenheit eine Rolle, es sind aber auch Gefühle im Spiel. Ein Roman, mit einem guten Verhältnis aus Erotik und Story.

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