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EheHure | Erotischer Roman

von

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Dieses E-Book entspricht 176 Taschenbuchseiten

Begleiten Sie Sarah und Michael in die Welt der Swinger.
Ob bei einem flotten Fünfer, swingend während der Autofahrt, bei einem GruppenSexSpiel der besonderen Art oder die als Lustobjekt versteigerte Sarah ... Das Ehepaar lernt ständig neue Arten von Fetischen kennen.
Doch sie stoßen an ihre Grenzen. Kann ihre Ehe das alles aushalten?

Lassen Sie sich auf einen Ausflug in Michaels Kopf ein – in seine Tabuwelt und den Pornokanal seines Kopfkinos.

EheHure | Erotischer Roman

von Michael Bennett

Wir trafen uns an einem Samstagnachmittag in einem Café. Meine Frau und ich gingen von nichts weiter aus, als von einer netten Unterhaltung, um Richard persönlich kennenzulernen.
Er erkannte uns gleich, als wir in das Café kamen und winkte uns zu dem Platz, an dem er wohl schon etwas länger saß, wie sein ausgetrunkener Cappuccino verriet.
Er stand auf, begrüßte uns freundlich und bat uns, Platz zu nehmen. Ich erkannte sofort, dass Richard kein berechnender Profi-Dater war. Er war einfach ein netter, junger Mann, der Wert auf Höflichkeit legte. Sehr sympathisch. Und ich erkannte am Blick meiner Frau, dass sie das ebenso empfand. Speziell, als er uns das Kompliment machte, dass wir in real noch besser aussehen würden, als auf den Fotos in der Internet-Plattform.
Etwas verlegen bedankte sich meine Frau und gab das Kompliment an ihn zurück. Tatsächlich war er ein attraktiver junger Mann, vierundzwanzig Jahre alt, moderne Sneakers, enge Jeanshose und weißes Hemd. Von seinen Fotos im Internet her wussten wir, dass er unter dem Hemd eine athletische Figur mit Sixpack versteckte. Das reizte speziell meine Frau. Welche Frau auch nicht.
»Das Kompliment können wir nur zurückgeben. Du bist ein sehr attraktiver junger Mann«, sagte meine Frau und Richard bedankte sich mit einem Lächeln.
Wir führten die Unterhaltung aus den Mails weiter. Über das Leben. Die Liebe. Allgemeine Sachen. Richard war ein sehr angenehmer Gesprächspartner. Nicht ein zweideutiger Satz kam über seine Lippen. Hätte man unserem Gespräch zugehört, wäre man nie auf die Idee gekommen, dass wir ihn auf einer Swingerseite im Internet kennengelernt hatten. Meine Frau lenkte schließlich das Gespräch um.
»Hast du schon viele Paare getroffen?«, warf sie ein.
Richard blieb souverän. »Zwei Paare bisher.«
»Hast du gute Erfahrungen gemacht?«
»Sehr gute. Die beiden Paare sind wirklich sehr angenehm.«
»Triffst du sie noch?«
»Hin und wieder. Wir sind in Kontakt.«
Meine Frau wurde neugieriger. Ich sah, wie sie überlegte, ob sie weiterfragen sollte. Ein Café war aber vielleicht nicht der geeignetste Ort, um über solch intime Dinge zu sprechen. Also fragte meine Frau ihn, ob wir das Gespräch nicht bei uns zu Hause weiterführen sollten, dann bräuchte sie sich nicht vor jeder Frage umschauen, ob nicht jemand im Café mithörte, dabei lachte sie fast etwas zu laut.
Richard war einverstanden. Er wollte gerade die Kaffeerunde bezahlen, als ich aber die Rechnung nahm und beglich. So ein höflicher junger Mann war mir noch nie untergekommen.
***
Er fuhr uns hinterher und meine Frau deutete ihm, an der Straße zu parken, während wir in die Tiefgarage fuhren.
Er wartete an der Haustür. Im Lift fuhren wir nach oben zu unserer Wohnung.
Richard nahm auf dem Sessel gegenüber der Couch im Wohnzimmer Platz, auf die meine Frau und ich mich setzten.
»Nun ist es besser. Im Café habe ich mich etwas mit meinen Fragen geschämt«, sagte meine Frau lächelnd. »Natürlich sind wir neugierig. Was hast du denn mit den anderen Paaren so erlebt?«
Richard überlegte einen Moment. »Viel Schönes. Ich weiß nicht, ob es angebracht ist, darüber zu sprechen. Schließlich ist es die Privatsphäre der Paare und mir.«
Die Antwort brachte Richard noch einen weiteren Pluspunkt ein. Er war nicht nur attraktiv, höflich und redegewandt, sondern auch diskret.
»Das verstehe ich. Sogar sehr gut. Ich möchte ja auch nichts über die Paare wissen, sondern darüber, welche Erlebnisse ihr gemeinsam hattet, welches deine Vorlieben sind.«
»Ich bin vielem gegenüber aufgeschlossen. Ich denke, man sollte nichts prinzipiell ablehnen, bis man es versucht hat und ein eigenes Urteil fällen kann. Ich hatte das Glück, diese beiden Paare bei vielen lustvollen Momenten zu begleiten. Gemeinsam. Beim Sex, bei dem der Ehemann zuschaute und auch beim Sex, bei dem der Ehemann mich zu seiner Frau schickte und von seinem Handy per Kamera zugeschaltet war.«
Mein Kopfkino schaltete auf Pornokanal. Sofort liefen Filmfetzen vor meinem geistigen Auge ab, wie wir zu dritt Sex haben würden. Wie Richard meine Frau vor meinen Augen nahm. Wie sie es mit ihm trieb, während ich im Videochat dabei vom Büro aus zuschaute.
»Wow, das ist vielfältig!« Meine Frau wurde neugieriger. »Und was magst du besonders?«
»Ich lasse mich einfach gern gehen, mich vom Geschehen vereinnahmen und genieße den Moment. Meine Leidenschaft sind Treffen mit Paaren, mit Einheiten, die einander lieben, bei denen man einfach sieht und spürt, dass sie füreinander geschaffen sind. So wie ihr beide.«
Ich war so beeindruckt von Richard. Was er sagte, meinte er. Das konnte man spüren. Und meine Frau schmolz dahin. Sie stand auf, nahm meine Hand und streckte die andere zu Richard hin. Dann ging sie mit uns beiden an der Hand ins Schlafzimmer. Niemand sagte ein Wort. Wir zogen uns aus und legten uns aufs Bett. Meine Frau in der Mitte. Wir liebkosten ihre Brüste, saugten sanft die Brustwarzen, streichelten dabei über ihren Körper.
***
Es war Samstagabend. Wir hatten uns bei Katja und Peter zu Hause verabredet. Sie wohnten in einer beeindruckenden Villa am Stadtrand. Im Wohnzimmer, das eher einer Halle glich, war eine Bar, die an die Küche angeschlossen war. Die ganze Inneneinrichtung war einladend und vermittelte ein wohliges Gefühl. Wir waren eine Viertelstunde früher da. Die Begrüßung war herzlich. Meine Frau trug dieses Mal Strapse unter ihrem Kleid. Sie verriet mir nicht, ob sie einen Slip anhatte, sagte lediglich, sie hätte mit Katja etwas zur Kleidung verabredet. Ich ließ mich überraschen.
Katja trug ein dunkelblaues, langes Kleid. Unaufdringlich. Elegant. Ich stellte mir vor, wie sie darunter Strapse trug. Ein Blick auf ihre Pumps verriet, dass es schwarze Nylons sein mussten. Ich wollte nicht wie ein Spanner wirken und strengte mich an, sodass es niemandem auffiel, als ich auf ihre Pumps starrte. Ich habe einen gewissen Fetisch für High Heels – von Pumps bis Stiefel, alles mit Absatz macht mich an.
Peter führte uns durch die Eingangshalle zur Bar im Wohnzimmer. Er hatte schon Champagner kaltgestellt. Die beiden hatten einfach Stil. Außerdem war Peter ein unheimlich angenehmer Gesprächspartner. Immer fanden wir Themen. Aber diesmal ging es sofort um Richard. Katja war neugierig und auch Peter sprach mich darauf an. Ich wusste nicht, was meine Frau schon alles erzählt hatte. Da klingelte es auch schon. Ich bemerkte, dass an einem Monitor an der Wand ein Bild erschien. Darauf erkannte ich Richard.
Peter ging zur Tür. Auf dem Monitor konnte ich sehen, wie er Richard die Hand schüttelte und hereinbat.
Katja musterte Richard mit einem Lächeln und flüsterte meiner Frau dabei etwas ins Ohr. Offenbar war er nach ihrem Geschmack. Nachdem wir uns alle vorgestellt hatten, gab es eine Runde Champagner. Richard stand noch immer staunend im Wohnzimmer und blickte sich um. Mir ging es beim ersten Besuch bei den beiden genauso. Ihr Zuhause war einfach beeindruckend.
Richard verstand sich prächtig mit den beiden. Davon waren wir ausgegangen. Es war schwierig, Richard nicht zu mögen. Katja wollte von ihm wissen, was er denn schon mit uns erlebt hatte. Dabei grinste sie frech.
»Wunderschöne Momente«, antwortete Richard.
Gute Antwort.
Ich fragte mich, ob Richard auch darüber nachdachte, was unsere Frauen unter ihren Kleidern trugen. Oder war nur ich es, dessen Kopfkino auf Pornokanal schaltete?
»Ihr habt ein wunderschönes Anwesen«, sagte Richard zu Peter, der sich mit einer leichten Verbeugung bedankte.
»Katja, sei so lieb und zeig Richard das Haus«, meinte er.
Sie stand sofort auf und nahm Richard an die Hand. Beide verschwanden durch eine Seitentür aus dem Wohnzimmer.
Peter grinste uns an. Dann schaltete er den großen Fernseher an der Wand ein. Es erschien ein Raster von Bildern. Da bemerkte ich, dass es Live-Aufnahmen aus dem Haus waren. Auf einem Bild sahen wir Katja mit Richard. Sie liefen Treppen hinunter. Dann erschienen sie auf einem anderen Bild in einem Gang. Katja blieb stehen. Sie streichelte Richard über sein Gesicht. Dann blickte sie direkt in die Kamera. Ob Richard wusste, dass dort eine Kamera war? Bevor ich den Gedanken zu Ende führte, meinte Peter, dass alle Kameras versteckt montiert wären. Man würde sie nicht erkennen. Damit war meine Frage beantwortet. Richard wusste also nichts von dieser Kamera. Katja schon, denn sie grinste hinein. Sie kniete sich vor ihn, öffnete hastig seinen Gürtel und zog ihm die Hose hinunter. Wir erkannten, wie sie ihn in den Mund nahm. Er war noch nicht steif. Ihr Kopf bewegte sich vor und zurück. Dann blickte sie auf seinen Schwanz. Es kam mir vor, als würde sie ihn für die Kamera präsentieren. Tatsächlich schien er steifer. Wieder nahm sie ihn in den Mund, saugte ein paarmal daran und als er steif war, zog sie ihm die Hose wieder hoch und schloss seinen Gürtel. Als sie weitergingen, drehte sich Katja um und gab einen Luftkuss in die Kamera. Dabei grinste sie über das ganze Gesicht.
Peter schaltete den Flachbildschirm aus.
»Nettes Spielzeug!«, stellte ich fest.
Peter grinste. »Ich bin etwas voyeuristisch veranlagt.«
Meine Frau lächelte.
Es dauerte nur ein paar Sekunden, dann kam Katja mit Richard an der Hand zurück.
»Hattest du eine angenehme Führung?«, fragte Peter grinsend an Richard gewandt und streckte ihm ein Champagnerglas entgegen.
»Sehr angenehm!«, entgegnete Richard.
»Sarah sagte mir, ihr habt euch bei der Kleiderauswahl verabredet«, sagte ich zu Katja.
Die beiden Frauen schauten sich an, verlegen wie zwei Teen­ager. Peter schaute interessiert und Richard lächelte über das ganze Gesicht. Die Frauen stellten sich vor uns, flüsterten sich gegenseitig etwas zu, dann streiften sie ihre Kleider ab.
Beide trugen Strapsgürtel mit Strapsen. Sonst nichts. Dass sie sich bei den Schuhen verabredet hatten, fiel mir bereits auf, als wir ankamen. Beide trugen Pumps mit Pfennigabsätzen.
»Nicht schlecht!«, stellte Peter fest.
Wir starrten auf die Frauen. Ein toller Anblick!
»Ich habe Richard noch nicht das obere Stockwerk gezeigt. Ich dachte mir, das können wir alle gemeinsam tun«, meinte Katja und ergriff die Hand meiner Frau.

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