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Eine Woche Probezeit | Bekenntnisse einer Nymphomanin

(15)

von

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Dieses E-Book entspricht 176 Taschenbuchseiten

Sarah und Henry kennen sich schon seit Jahren, da sie sich täglich im Büro gegenübersitzen. Auf einer Betriebsfeier gestehen sie sich gegenseitig ihre Liebe. Aber schon am ersten Abend beichtet Henry Sarah seine sexuellen Vorlieben – seine Leidenschaft für fesselnde Dominanz, die er ausüben möchte. Zu seiner Erleichterung lässt sich Sarah auf ein einwöchiges Verhältnis auf Probe ein, um zu erfahren, was genau sich dahinter verbirgt und was das für den Fall einer Beziehung mit Henry bedeuten würde. Beide begeben sich auf eine Reise zwischen körperlicher Lust und emotionaler Selbstfindung, auf der Henry endlich alle Register der körperlichen Fixierung mit Leder und Latex ziehen kann. Und obwohl er am Ziel seiner Träume scheint, stellt er sich zusehends die Frage, welches Geheimnis Sarah wohl umgibt.
Werden sie ihre Reise auch nach Ablauf der Probezeit fortsetzen können?

Eine Woche Probezeit | Bekenntnisse einer Nymphomanin

von Jascha Bending

Die beiden Handfesseln sind nicht nur übereinanderliegend miteinander verbunden, sondern auch noch durch einen in der Höhe verstellbaren Gurt mit dem hinteren Teil des Halsbandes. Henry korrigiert auch gleich den Sitz, indem er den Abstand zwischen ihren Händen und dem Hals verkürzt, sodass ihre Arme nun waagerecht hinter ihrem Rücken gefesselt sind. Durch diese Haltung spannt sich ihr Oberkörper noch mehr, und es fühlt sich an, als würde sie ihre Brüste, wenn auch unfreiwillig, präsentierend nach vorn drücken.
»Soll ich aufhören?«, vernimmt sie Henrys Stimme durch einem Schleier aus Emotionen. Doch sie sieht nur in den Spiegel und fragt sich, wer diese Person da eigentlich ist. Und damit meint sie nicht Henry. Bin ich das?
Erneut drängt seine Stimme zu ihr durch. »Ich habe dir versprochen, nichts zu machen, was du nicht willst. Nur ein Zeichen und ich höre sofort auf.«
Nein, denkt sie. Nicht aufhören. Aber wie soll sie sich mitteilen? Sie dreht sich um und schaut ihm wieder in die Augen. Stelle jetzt bitte eine Frage, die ich mit Ja oder Nein beantworten kann, denkt sie sich.
»Soll ich aufhören?«
Geht doch. Ein Lächeln würde über ihr Gesicht gehen, wenn es das denn könnte. So schüttelt sie ganz sacht den Kopf, um ein Nein zu signalisieren.
Dafür huscht über Henrys Gesicht jetzt ein Lächeln. Er geht um sie herum und greift von hinten sanft an ihre Hüften. »Den müssen wir dann jetzt aber ausziehen.« Dabei zieht er leicht am Gummizug ihres Slips.
Wieder bewegt Sarah den Kopf. Doch jetzt ist es die Bewegung der nickenden Zustimmung.
Henry greift an beiden Seiten den glatten Stoff und während er sich langsam bückt, wandern seine Augen am sichtbar werdenden Po entlang. Sie hebt kurz die Füße, und Henry kann den Slip aufnehmen und beiseitelegen.
Dann richtet er sich wieder auf und fährt mit den Handflächen sanft über ihr Gesäß, sie gleiten weiter über ihren Bauch nach oben, bis er mit beiden Händen die Brüste erreicht. Was für ein Gefühl. Sie sind etwas größer als eine Handvoll und sehr fest. Genauso wie ihre Brustwarzen. Er massiert sie leicht und kann dabei nicht verhindert, dass sie seine Erregung zwischen ihren Pobacken spürt. Sie versucht, ihn irgendwie zu greifen, doch es gelingt nicht. Langsam wandern seine Hände dann nach unten. Sie erreichen ihren Bauch, und es ist unüberhörbar, dass sie beim Atmen zittert.
Seine Hände gleiten weiter nach unten und gelangen in den Schambereich. Im Spiegel sieht er, dass sie zum Teil rasiert ist. Nur in der Mitte befindet sich ein schmaler vertikaler Streifen, der aber kurz geschnitten ist. Gut, denkt er sich.
Sarah überkommt das Gefühl von Enttäuschung, als er plötzlich von ihr ablässt. Noch mal geht er zu der Kommode.
Was kann er denn jetzt noch holen? Ich kann mich doch schon überhaupt nicht mehr bewegen.
Diesmal hat er zwei einfache Lederfesseln in der Hand. Er kniet sich vor sie hin und befestigt je eine an ihren Fußgelenken.
»Zeit zum Duschen«, sagt er, während er sich wieder aufrichtet. Dann hakt er seinen Zeigefinger in den Ring, der sich an der vorderen Seite des Halsbandes befindet und zieht Sarah mit sich.
Um nicht das Gleichgewicht zu verlieren, hat sie keine andere Wahl, als ihm zu folgen. Dabei klappern die Karabinerhaken, die sich jeweils an den Ringen der Fußfesseln befinden. Sie rechnet damit, das Badezimmer aufzusuchen, in dem sie sich gestern Abend noch kurz frisch gemacht hat. Doch er geht mit ihr die Treppe runter ins Erdgeschoss und auch noch eine weitere Treppe hinab bis in den Keller. Dort öffnet er gleich die erste Tür auf der linken Seite, die er allerdings erst noch aufschließen muss.
Der Raum ist dunkel und fensterlos. Sollte es ein Fenster geben, so ist dieses verdeckt. Henry betätigt einen Schalter, doch statt eines hell erleuchteten Badezimmers erkennt sie einen komplett mit schwarzen Fliesen gekachelten Raum. An der rechten Wand befindet sich über die gesamte Breite ein Spiegel. Das Licht ist neonschwarz. Der ganze Raum ist eine einzige Dusche. Ein Ort, an dem man seinen Fantasien, insofern diese auch mit Wasser zu tun haben, freien Lauf lassen kann.
Henry bewegt sie in die Mitte des Raumes und deutet ihr an, dort stehen zu bleiben. Er geht zur Wand gegenüber, an der sich eine Kurbel befindet. Langsam dreht er daran, und über ihrem Kopf kommt eine Kette mit einem Karabinerhaken nach unten. Als dieser kurz über Sarahs Kopf ist, geht er zu ihr und hakt den Karabiner an einem Ring, der sich oben auf ihrer Kopfmaske befindet, ein. Dann bückte er sich und zieht ihr linkes Bein ein wenig zur Seite. Sarah blickt nach unten und erkennt erst jetzt, dass sich dort am Boden befestigte Ketten befinden. Er hakt sie am Karabinerhaken ihrer Fußfessel ein. So verfährt er auch mit dem anderen Fuß. Unweigerlich steht sie mit leicht gespreizten Beinen inmitten des Raumes. Dann geht er wieder zur Wand und dreht erneut an der Kurbel. Jetzt aber in die andere Richtung. Sie spürt, wie sich die an ihrem Kopfgefängnis befestigte Kette spannt. Gerade, als sie meint, nach oben gezogen zu werden, rastet die Kurbel ein.
»Damit du mir nicht umfällst oder ausrutscht«, erklärt ihr Henry. »Und jetzt entschuldige mich bitte. Ich muss mir auch was anderes anziehen. In Boxershorts duscht es sich so schlecht. Lauf nicht weg, ich bin gleich wieder da.«
Lauf nicht weg, denkt sie sich. Wie auch?
Henry verlässt den Raum, und sie steht völlig allein und absolut hilflos da. Alles kann man mit ihr machen und nichts könnte sie dagegen tun. Leicht versucht sie, ihren Oberkörper zu bewegen. Doch ihre Hände bleiben fest hinter ihrem Rücken fixiert, und die Fesseln an ihren Fußgelenken hindern sie daran, die Beine in eine andere Position zu bringen. Sie versucht, beide Beine gleichzeitig anzuheben und spürt, wie das Gewicht ihres Körpers auf ihren Kopf und ihren Hals übertragen wird. Sofort stellt sie auch diesen Bewegungsversuch wieder ein.
Dann erschrickt sie. Da sind Geräusche. Kommt Henry wieder? Sie schaut gebannt auf die Tür. Doch sie geht nicht auf. Die Geräusche werden lauter und entpuppen sich als Musik. Rhythmische elektronische Musik. Sarah wird unruhig. Wo bleibt er nur?, fragt sie sich. Was ist, wenn mir was passiert? Wenn ich keine Luft mehr bekomme und ohnmächtig werde? Aber davon ist sie weit entfernt, und sie stellt sich nur eine Frage: Was kommt als Nächstes?
Dann endlich öffnet sich die Tür, und Henry kommt zurück. Er hat sich in der Tat umgezogen.
Er trägt einen schwarzen Body, knielang an den Beinen und an den Armen bis zu den Ellenbogen. Vermutlich aus Latex, geht es Sarah durch den Kopf. Dazu stabile Boots. Viel mehr kann sie aufgrund des schummrigen Lichts und der dominierenden Dunkelheit nicht erkennen. Doch als er sich ihr nähert, meint sie einen Reißverschluss durch seinen Schritt gehen zu sehen. Später, hat er gesagt. Und was kommt jetzt?
Er stellt sich direkt vor sie und greift mit seinen Armen um sie herum. Er drückt sie an sich. Ganz fest und genießt es, dass sie sich dem nicht entziehen kann. Seine Hände wandern auf ihre Pobacken. Wieder drückt er sie an sich, und diesmal soll sie spüren, was er dabei empfindet. Und sie spürt es zwischen ihren Beinen, als er sich ein wenig reibend an sie drückt.
Zum Glück ist da noch eine Schicht Latex zwischen, denkt sich Henry. Sonst könnte es schneller vorbei sein, als ihm lieb ist. Außerdem will er sich zunächst um Sarah kümmern.
Also entfernt er sich wieder von ihr, geht hinter ihr an die Wand und dreht einen Wasserhahn auf. Er prüft die Temperatur und befindet diese dann für angenehm warm. Er füllt einen Eimer, greift einen Waschlappen und ein Stück Seife und geht wieder zu Sarah.
»Na, dann wollen wir mal«, grinst er sie an, taucht Lappen und Seife in das Wasser und beginnt, sie zunächst am Bauch einzuseifen. Es folgen die Beine, die gefesselten Arme und der Rücken darunter.
Sarah empfindet es als sehr angenehm. In ihrem Körper baut sich eine Spannung auf, wie sie es bisher noch nicht erlebt hat.
»Die interessanten Stellen habe ich mir für zuletzt aufgehoben«, flüstert Henry, der ihre Ungeduld bemerkt. So beginnt er, sehr langsam und sehr ausführlich ihre Brüste in kreisenden Bewegungen zu massieren. Mal mit Waschlappen, mal ohne. Mal gleiten seine Handflächen über die glatte Haut, mal drückt er sie zärtlich zusammen. Seine Finger spielen mit ihren festen Nippeln.
Als Zeichen körperlichen Wohlbefindens bleibt Sarah nichts anderes übrig, als schnurrende Geräusche von sich zu geben. Sie spürt, wie sich in ihrem Schritt etwas regt. Sie versucht, die Beine aneinander zu bringen, doch natürlich gelingt es ihr nicht. Dafür hat sie aufgrund der kompletten Fesselung zu viel Spannung im Körper. Erlöse mich endlich, denkt sie sich. Egal wie, aber komme zur Sache.
Doch Henry befasst sich als Nächstes mit ihren Pobacken. Auch hier geht er wie schon bei ihren Brüsten sehr intensiv und zeitaufwendig vor. Er drückt beide Hälften zusammen und zieht sie auch mal auseinander. Dabei begegnet ihm zum ersten Mal ihre hintere Körperöffnung. Er beschränkt sich aber darauf, alles gründlich mit dem Waschlappen zur reinigen. Er umkreist das Epizentrum ihrer Rückansicht. Mal sanft, mal fester. Und es scheint ihr zu gefallen.
Henry hat plötzlich einen Gedanken. Möchte sie mehr als eine Außenwäsche? Deutet er ihre Signale richtig? So richtig sicher ist er sich nicht. Soll er? Soll er nicht? Sein Finger umkreist die hintere Öffnung und übt leichten Druck auf den sich dort befindlichen Muskel aus. Aber zu mehr kann er sich nicht entscheiden. Er möchte es. Sehr sogar. Aber bei aller Intimität: Wäre das nicht zu früh zu viel? Während er weiterhin ihre hinteren Rundungen bearbeitet, entschließt er sich in einem Moment kurzer Überzeugung dann doch, es darauf ankommen zu lassen. Bei allem, was in den letzten zwölf Stunden bereits geschehen ist, kommt es darauf jetzt wohl auch nicht mehr an.
Tu es, denkt sich Sarah. Tu es. Sie versucht, es ihm zu signalisieren und drückt ihren Hintern, so weit es geht, in seine Richtung. Dann spürt sie, dass etwas in sie eindringt.
...
»Was ist das denn«, fragt sie ihn, als sie den Gegenstand aus Metall entdeckt, der wie die Flamme einer Kerze aus der Mitte der Sitzfläche nach oben ragt.
»Ein Buttplug zur zusätzlichen Fixierung.«
»Für ... hinten?«
Henry überkommt plötzlich ein extrem unbehagliches Gefühl. Hoffentlich war das nicht zu viel Risiko, denkt er sich. Aber er lässt sich nichts anmerken. »Yep!«, antwortet er mit angespannter Lässigkeit.
»Wie kommst du darauf, dass ich das mache?«
»Als mein Finger heute Morgen drin war, hatte ich nicht das Gefühl, dass es dich gestört hat.«
»Ich konnte nicht sprechen.«
»Hättest du aber nachher tun können.«
»Der ist aber größer als ein Finger.«
»Versuchst du es trotzdem?«
»Und wenn ich eine Hose angezogen hätte?«
»Dann müsstest du die wohl ausziehen.«
»Und wenn ich einen Slip tragen würde?«
Er muss den Bruchteil einer Sekunde nachdenken. Dann hebt er ihr Kleid hinten ein wenig hoch und sieht ihren blanken Hintern.
»Ich bin davon ausgegangen«, fährt sie fort, »dass du mir den sowieso ausgezogen hättest. Also habe ich ihn gleich weggelassen.«
Er schmunzelt nachdenklich. Wie geplant, hat der von ihr mitgebrachte Wein ihre Hemmschwelle sinken lassen. Denn sonst kämen ihr die Worte nicht so leicht über ihre Lippen. Und auch nicht das, was sie jetzt zu tun hatte.
Mit ihrem hinteren Loch zielt sie auf die Spitze des eingeölten Metalls und lässt sich langsam sinken. Der kühle Gegenstand gleitet in sie hinein. Es beginnt zu ziehen, als der Eindringling nach unten hin etwas dicker wird. Aber damit hat sie gerechnet. Stück für Stück arbeitet sie sich vor, geht mal wieder etwas zurück, um dann wieder neu anzusetzen.
»Lass dir Zeit«, spricht Henry beruhigend auf sie ein. »Es kommt auf Behutsamkeit und Gefühl an. Beim ersten Mal ist das sicher befremdend und tut auch weh.«
Sarah nickt zustimmend.
Einige Versuche später ist es soweit, und nach einem leichten Schmerz spürt sie, wie das Metall komplett in ihr ist und sich ihr Schließmuskel entspannt, da das temporäre Implantat nach unten hin wieder schmaler wird.
Sie stöhnt auf.
»Denke bitte nicht, dass ich dich immer und überall mit meinem Fetisch konfrontieren werde, sollten wir zusammenbleiben. Aber ab und zu würde ich auch in etwas Alltäglichem eine Prise Erotik einbauen. Und da wir uns auf eine Woche geeinigt haben, bleibt mir nicht viel Zeit.«
»Was muss ich jetzt tun?«, möchte sie wissen.
»Eigentlich gar nichts.«
Henry zieht das Tuch vor ihr vom Tisch weg, und Sarah ist erstaunt über das Besteck neben ihrem Teller. Denn da ist keins. Links und rechts befinden sich lederne Handfesseln. Es sind aber keine normalen Fesseln, da diese komplett die Unterarme umschließen. Verschlossen werden sie durch vier Lederriemen mit Schnallen. An jeweils zwei Stellen sind sie durch Kettenglieder mit dem massiven Holz der Tischplatte verbunden.
Es knistert ganz schön in ihrem ganzen Körper, schon wieder. Nach wenigen Handgriffen ist sie erneut in seiner Gewalt. Nur wenige Zentimeter ist sie nach dem Anlegen der Fesseln dazu in der Lage, die Unterarme unter dem Klackern der Karabinerhaken anzuheben. Dabei sind diese fest von schwarzem Leder umschlossen. Immerhin kann sie ihre Finger noch bewegen, was ihr aber nichts bringt, da sie die Position der Hände nicht verändern kann.
Doch auch damit nicht genug. Henry verschwindet kurz aus ihrem Sichtfeld und sie spürt, wie er auch um ihre Fußgelenke Fesseln legt, die am Fußboden verankert sind. Gleichzeitig sorgt er dafür, dass der Stuhl nicht mehr bewegt werden kann.
»Sollen wir jetzt essen?«, fragt er verschmitzt, als er wieder steht und ihr Kleid so herrichtet, als säße sie völlig normal am Tisch.
»Wir? Entweder du quälst mich, indem du mir etwas vorisst, oder du fütterst mich.«
»Genau das ist meine Intention!«
»Was?«
»Na, füttern.« Er verschwindet in die Küche und somit hinter ihrem Rücken aus dem Sichtfeld.
Sie betrachtet ihre Arme und kann es erneut kaum glauben, sich nur wenige Stunden später schon wieder in der devoten Rolle der Sklavin zu befinden. Ihre Unterarme sind vom Ellbogen bis zum Handgelenk fest von Leder umschlossen, und ihren Füssen geht es auch nicht besser, wobei die Entfernung zwischen beiden sehr großzügig ist. Das hat zur Folge, dass sie ihre Oberschenkel nur notdürftig zusammenbringen kann, indem sie ihre Knie stark nach innen drückt. Wenn er wollte, könnte er ungehindert in ihren Schritt gelangen. Womit auch immer. Und wegen des Dings in ihrem Hintern kann sie selbst auf dem Stuhl nicht hin und her rutschen. Ihre Hände werden feucht. Und nicht nur die.
Henry serviert Salat, Brot, grüne Nudeln mit Käse-Sahnesoße und füllt die Gläser auf, nachdem er eine weitere Flasche Rotwein geöffnet hat. Dann setzt er sich ihr gegenüber und schaut zu, wie sie hilflos darauf wartet, dass er ihr beim Essen hilft. Schließlich erbarmt er sich, und abwechselnd isst er selbst oder führt Sarah das zum Mund, was sie ihm aufgibt.
»Was denkst du gerade«, möchte Henry schließlich wissen.
»Irgendwie versuche ich gerade, nichts zu denken.«
»Warum?«
»Es kommt mir alles so unwirklich vor.«
»Wie genau?«
»So, als wäre ich nicht wirklich hier.«
»Weil du weg möchtest?«
»Nein ... anders!
»Und wie anders?«
»Es ist, als würde ich nicht selbst in meinem Körper sein. Als würde ich mich selbst anschauen und fragen, ob das wirklich ich bin.«
»Ich kann dir beweisen, dass du es bist.«
»Was?«
»Na, du in deinem Körper.«
»Und wie?«
Seine Hand verschwindet unter der Tischplatte. Dann muss sie lustvoll aufstöhnen, als der Stuhl unter ihrem Hintern plötzlich vibriert.
Sie schaut ihn mit großen Augen an. »Was zum Teufel ...?«
Dann merkt sie es: Es ist nicht der Stuhl, der vibriert. Es ist ihr Hintern selbst. Es ist das Ding in ihrem Arsch. Sie versucht, die erregenden Wellen, die sie durchströmen, durch Bewegungen ihres Körpers einzufangen. Doch es gelingt ihr nicht. Lediglich die Kettenglieder rasseln bei dem Versuch, Beine und Arme in eine andere Position zu bringen. Ihre Finger verkrampfen sich zu Krallen als letzter verzweifelter Versuch, durch Körpersprache ihre Erregung zum Ausdruck zu bringen.
Dann hört es auf. Henrys Hand liegt wieder auf dem Tisch. Sie will was sagen, doch ihr Sprachzentrum ist leer. Ihr würden auch keine passenden Worte einfallen.
Henry steht auf, geht um sie herum und bringt ihre Haare wieder in Ordnung, die durch starkes Schütteln mit dem Kopf etwas in Unordnung geraten sind. »Denkst du immer noch, dass es nicht dein Körper ist?«
Sie versucht, den Kopf nach hinten zu drehen, um ihn anschauen zu können. Vergeblich. Sie ringt sichtlich nach Fassung. »Dass der Weg zum Ziel wichtig für dich ist, kann ich nicht leugnen. Aber die Mittel sind schon ... krass.«
»Ich könnte dich losbinden.«
»Käme denn noch mehr?«
»Wer weiß ...!« Dabei gleiten seine Hände über ihre verdeckten Brüste und ganz leicht drückt er sie zusammen.
»Ich habe noch Hunger«, sagt sie. »Und gib mir Wein.« Ihr Tonfall hat schon was von einem Befehl.
»Na dann«, bemerkt er lapidar und geht wieder zurück zu seinem Stuhl.
Sie hat jetzt nur noch eines im Blick: seine Hand. Allerdings verzichtet er während des Essens auf weitere Demonstrationen. Auch aus Angst, sie könne sich verschlucken. Dafür schenkt er nochmals Rotwein nach.
»Das reicht«, sagt sie nach einer weiteren Gabel mit Nudeln und fordert ihn auf, ihr nochmals den Wein zu reichen.
Er macht, was sie ihm aufgetragen hat. Er lässt sie das Glas halb leer trinken und stellt es dann beiseite.
Sie merkt schon, wie der Alkohol ihren Blutkreislauf erreicht. In einem Anfall von Aktionismus zerrt und zieht sie mit ihrem ganzen Körper an sämtlichen Fesseln, als sei es ein letzter Versuch, sich zu befreien. Doch nichts rührt sich. Weder der Tisch noch der Stuhl. Dafür sind ihre Haare wieder völlig zerzaust, und das Haarband ist verrutscht. Henry, der Sarahs sinnlosen Zerrversuche regungslos beobachtet hat, nimmt es ganz ab, und sie schüttelt mit dem Kopf noch mal so wild hin und her, dass ihre Mähne vor ihrem Gesicht hängt. Sie atmet tief und schwer.
»Und jetzt?«, fragt sie recht aggressiv.
»Was meinst du?«
»Du fesselst mich doch nicht so, nur um mich füttern zu können ... oder?«
Sein Lächeln erscheint ihr so gemein und animalisch wie das des Jokers in Batman. »Da hast du wohl recht«, beginnt er mit passender Klangfarbe in seiner Stimme. »Aber nur zum Teil.«
»Häh?«
»Ich werde dich noch ein wenig mehr fixieren müssen.«
»Noch mehr? Noch mehr wäre einmauern!«
»Na, es geht immer noch was.«
Erneut verschwindet er unter dem Tisch. Sie erwartet jeden Moment das Klicken, das ihre Hintertür wieder zum Schwingen bringt. Doch es passiert nicht. Dafür spürt sie seine Hand auf ihrem linken Oberschenkel oberhalb des Knies. Er legt etwas um ihr Bein und zieht es fest.
»Noch eine Fessel?«
»Kluges Mädchen!«
Dazu vernimmt sie das schon vertraute Rasseln sich bewegender Ketten. Das gleiche passiert an ihrem rechten Bein. Was hat er nun schon wieder vor? Kurze Zeit später erfährt sie es, als sie jetzt auch die Beine nicht mehr nach innen drücken kann. Henry muss die Fesseln um ihre Oberschenkel mit Ketten an der Unterseite der Tischplatte verbunden haben. Das Ergebnis ist eindeutig: Ungehinderter Zugriff auf das, was sich zwischen ihren Beinen befindet.
»Bist du bereit?«, fragt er unvermittelt, noch immer unter dem Tisch sitzend.
»Ist das eine Fangfrage?« Sie ist nervös und zum Zerreißen angespannt. »O mein Gott«, entgleitet es Sarah mehr stöhnend als sprechend, als es in ihrem Hintern wieder zu vibrieren beginnt. Doch damit nicht genug. In ihrer Hilflosigkeit vernimmt sie ein weiteres summendes Geräusch.
»Was ist das?«, möchte sie wissen wie jemand, der kurz vor der Narkose noch fragt, was ihm gespritzt wird.
»Lass dich überraschen«, kann sie zwischen ihrer emotionalen Achterbahnfahrt und den ganzen Nebengeräuschen gerade noch vernehmen.
Umso deutlicher spürt sie aber, wie zwei Hände ihr auch so schon kurzes Kleid nach oben schieben.
»Du hast dich komplett rasiert?«
Endlich hat er es gemerkt, denkt sie sich. Wo hat er denn die ganze Zeit hingeschaut, als er da unten war?
»Mir war danach«, antwortet sie mit offenem Mund.

Karina 20.04.2019 

Dieses Buch fand ich sehr interessant. Für meinen Geschmack zuviel Latex, aber wer auf Lack und Leder steht, und damit verbundene Fesselspiele ist bei diesem Buch vollkommen richtig aufgehoben. Sehr schön fand ich auch, dass Gefühle mit im Spiel waren. Schöner Schreibstil, die einzelnen Szenen gut und bildlich dargestellt.

mannomania 19.04.2019 

Eine Woche Probezeit von Jascha Bending Ein erotischer Roman von bpb mit 176 Seiten, erschienen am 31.03.2019 Sarah und Henry sind Arbeitskollegen und auf einer Betriebsfeier gestehen sie sich gegenseitig ihre Liebe. Aber Henry hat eine Leidenschaft für fesselnde Dominanz. Sarah ist überrascht, aber, sie willigt ein, und zwar für eine Woche auf Probe. Meine Meinung: Jascha Bending hat einen flüssigen und leichten Schreibstil. Er beschreibt die sexuellen Spielarten sehr ausführlich. Der Roman vermittelt alles Wichtige, was zur Erotik gehört, nämlich Leidenschaft, auch Wertschätzung des Partners, so daß eine Liebesgeschichte daraus entsteht. Wer diese Art von Erotik liebt, kommt auf seine Kosten und dazu noch das ansprechende Cover - ich sage nur wow! Mir hat das Buch gefallen.

CoMa 16.04.2019 

Sarah und Henry arbeiten bereits seit ein paar Jahren zusammen. Auf einer Betriebsfeier gestehen sie sich dann endlich ihre Liebe. Doch Henry ist offen und erzählt Sarah bereits zu Beginn von seinen sexuellen Vorlieben im Bereich der fesselnden Dominanz. Sarah lässt sich auf ein einwöchiges Verhältnis auf Probe ein. Eine aufregende Zeit beginnt. Der angenehme und bildhafte Schreibstil ermöglichte es mir, dass ich schnell in die Geschichte hinein fand.  Ich war sehr gespannt, wie diese Woche zwischen den beiden verläuft und wie es endet. Auch war ich sehr gespannt auf die Fesselspiele der beiden und wie ausufernd das wird. Die Beschreibungen waren sehr detailliert und bildhaft, so dass ich alles bestens vor Augen hatte und miterleben konnte. Die Handlungen der beiden Protagonisten waren schlüssig und nachvollziehbar. Die sexuellen Spiele samt Spielzeuge bzw. Geräte wurden interessant und anschaulich beschrieben. Sehr gut gefiel mir, dass es kein harter SM-Roman mit Demütigungen oder dergleichen war und dass die Sprache nicht vulgär und abstoßend war. Alles war sehr ansprechend und anregend. Ein wirklich lesenswerter erotischer Roman, der mir gut gefallen hat, obwohl ich anhand des Titels eine andere Story erwartet hätte. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

JG 16.04.2019 

Eine Woche Probezeit Bekenntnisse einer Nymphomanin von Jascha Bending umfasst 176 Seiten und ist am 31.03.2019 bei blue panther books erschienen. ISBN: 9783862775194 Das Cover gefällt mir sehr gut. Man erkennt auf Anhieb, dass dieses Buch sich um eine erotische Lektüre handelt. Da der Mann oben nichts verhüllt, sieht man sehr deutlich die Bauchmuskeln, was schon ein Hingucker ist. Die Farben passen sehr gut miteinander, es wirkt leicht düster und geheimnisvoll passt sehr gut zu Genre. Der Schreibstil von Jascha Bending hat mir gut gefallen. In manchen Stellen hätte man etwas detaillierter und schöner schreiben können, aber insgesamt hat mir das sehr gut gefallen. Besonders die Räume wurden sehr detailliert beschrieben, da konnte man sich die Räume bildlich sehr gut vorstellen. Der Spannungsbogen war durchgehend da, da man unbedingt weiterlesen wollte. Ich fand den Anfang schon etwas schnell und war diesbezüglich ein bisschen irritiert, aber mit der Zeit habe ich mich dran gewöhnt. In diesem Buch steht Lust, aber auch das Vertrauen im Vordergrund. Die Protagonisten waren mir sympathisch. Ihre Handlungen konnte man soweit sehr gut nachvollziehen und mit entgegenfiebern. Eine Woche Probezeit - Bekenntnisse einer Nymphomanin hatte ich mir etwas anders vorgestellt, bin dennoch mit dem Buch zufrieden. Dieses Buch bekommt von mir 4 Sterne und kann dieses Buch nur an diejenigen empfehlen, die gerne erotische Literatur lesen, aber es nicht so hart mögen.

N. Seidel 15.04.2019 

Ich bekam das Buch geschenkt und war erst irritiert - jedoch dann auch schnell begeistert. Der Schreibstil ist romanhafter und angenehmer als bei den 50-Schatten-Büchern und deren Abklatsch, trotz ähnlichem Inhalt. Die Szenen sind für meine Begriffe aber realistischer und weniger peinlich beschrieben, machen auch Lust für mehr. Doppelplus: Mit dem Buch gab es einen Gutschein für eine weitere Geschichte, die online abrufbar war. Einziges Manko: die Rückseite des Buches (Inhaltsangabe) ist komplett in Großbuchstaben geschrieben. Turnt mich leider sehr schnell wieder ab.

Phil09 u. Naja89 13.04.2019 

Ausgeliefert und Spass dabei Jascha Bending´s erotischer Roman "Eine Woche Probezeit" lässt sich mit "fesselnder" Leidenschaft in zwei Worten gut zusammenfassen. Freunde von fesselnder Erotik kommen hier im wahrsten Sinne des Wortes auf ihre Kosten. Körperliche Fixierungen gehören hier zum übergeordneten Vergnügen. Weitere Zutaten sind Dominianz, Unterwerfung und ein Geheimnis, das mit jeder Seite greifbarer wird. Dem Autor gelingt es neben einem unterhaltsamen Schreibstil nicht nur den erotischen Aspekt gut an den Leser zu bringen, vielmehr bekommt auch die Handlung genug Raum um den Leser auch in diesem oft unterrepräsentierten Bereich des Genres zu unterhalten. Ein Bonus für jeden Leser bildet auch hier, wie bei den meisten Illustrationen des Verlages, das überaus ansprechende Cover. Von mir gibt gerade wegen der überwiegend "fesselnden" Thematik gute 3 von 5 Sterne.

Kerstin N. 11.04.2019 

In Eine Woche Probezeit geht es um die Beziehung zwischen Henry und Sarah. Sie kennen sich seit Jahren und arbeiten zusammen. Henry ist schon länger in Sarah verliebt, aber sie war bis jetzt mit einem anderen Mann liiert. Auf einer Betriebsfeier treffen sie aufeinander und da Sarah gerade frisch getrennt ist, kommen sich beide endlich näher. Sarah ist an Henry interessiert und sie fahren gemeinsam nach Hause. Da Henry für klare Verhältnisse und Offenheit in einer Beziehung ist, beichtet er gleich am ersten Abend seine Vorliebe für Fesselspiele. Dabei geht es weniger um Gewalt als vielmehr um Vertrauen. Ob diese Spiele für Sarah geeignet sind, wollen sie in einer Woche Probezeit heraus finden. Wir lernen neue Praktiken der Liebe kennen. Es werden Geräte und Fesselspiele beschrieben. Die Beschreibungen sind sehr anschaulich und verständlich für den Leser. Das Kopfkino lässt die Szenen ablaufen. Jeder kann für sich entscheiden, ob er das selbst einmal ausprobieren möchte. Es geht bei diesen Spielen nicht um Gewalt. Es geht um Vertrauen in einer Beziehung.

BookLoft-Two for Books 10.04.2019 

Hmm Nein also das Buch konnte mich nun wirklich nicht von sich überzeugen. Titel und Cover machten mich sehr neugirig aber die Geschichte an sich fand ich etwas langweilig. Wieklich fesseln konnte sie mich auch nicht. Es war als würde ich einen Film schauen und immer wieder wegdösen. Für das Buch brauchte ich auch eine weile, dabei sind es nur 176 Seiten. Doch es konnte mich einfach nicht überzeugen. Der Schreibstil war mir zu langweilig, zu langatmig und manchmal viel zu ausgeprägt. Dafür waren dann interessante stellen kurz und knapp beschrieben. Zum Glück waren nicht alle Szenen kurz und knapp. Die erotischen szenen konnten sich wirklich sehen lassen. Hier hat dann die Autorin alles richtig gemacht. Doch das brauchte wieder den Gedanken auf ob es nur um die Erotik geht. Natürlich ist es ein erotisches Buch doch wenn man ein ganzes Buch schreibt sollte doch der Rest auch lesbar sein und passen. Oder? Nun ich empfand das Buch leider als stellenweise langweilig. Die Erotik war zu spüren doch sobald es wieder in eine normale Geschichte überging wurde es langweilig. Natürlich ist ein Erotik Roman auf die erotischen Szenen spezialisiert. Ich finde aber das drum herrum muss auch stimmen. Die Charaktere waren eigentlich nur richtig präsent in den Szenen wo es heiß her ging. In den anderen Szenen waren sie zwar da aber es las sich so als wären sie dann wieder nicht richtig da. Das gefiel mir einfach nicht. Die Idee hinter der Geschichte ist wirklich gut, die erotischen Szenen sind auch sehr erotischen und Lustvoll. Da kann ich nichts dran meckern.

Christine Sindel 09.04.2019 

Seit Jahren kennen sich und arbeiten Henry und Sarah zusammen tagtäglich. Immer wieder war jemand der beiden lieert, doch einmal auf einer Betriebsfeier waren beide Solo und sie kommen sich näher, viel näher als sonst. Dabei gestehen sie sich gegenseitig ihre Liebe. Aber Henry hat besondere Vorlieben was das sexuelle angeht und das beichtet er Sarah gleich am ersten Abend, denn er ist für klare Verhältnisse. Die beiden verbringen eine normale Nacht miteinander, als Sie am nächsten Morgen wach wurden, erzählte Henry ihr seine Vorlieben, er liebte Fesselspiele in allen Variationen. Und Sarah könne wenn sie sich darauf einlässt jeder zeit nein sagen, dann würde er Henry sofort aufhören Sarah ist damit einverstanden und Henry begann sie zu fesseln und sie bekam eine Gummimaske aufgesetzt damit sie nur durch die Nase atmen konnte. Das alles wurde ganz genau und sehr deutlich beschrieben. Henrys Schlafzimmer und die anderen Räume im Keller sind auf solche Spielchen eingerichtet. Ob Sarah das gefällt und bei ihm bleibt, sie haben ja eine Woche Probezeit vereinbart. Man weis es nicht, es ist sehr gut geschrieben, man konnte sich das doch sehr gut vorstellen, auch die Gerätschaften, ich nenne das mal so, hat mancher einschließlich mich noch nicht gesehen oder auch davon gehört. Allerdings habe ich mir unter dem Roman Bekenntnisse einer Nymphomanin, komplett was anderes vorgestellt. So kann man sich täuschen.

Asmodina 08.04.2019 

Inhalt: Sarah und Henry kennen sich schon seit Jahren, da sie sich täglich im Büro gegenübersitzen. Auf einer Betriebsfeier gestehen sie sich gegenseitig ihre Liebe. Aber schon am ersten Abend beichtet Henry Sarah seine sexuellen Vorlieben seine Leidenschaft für fesselnde Dominanz, die er ausüben möchte. Zu seiner Erleichterung lässt sich Sarah auf ein einwöchiges Verhältnis auf Probe ein, um zu erfahren, was genau sich dahinter verbirgt und was das für den Fall einer Beziehung mit Henry bedeuten würde. Beide begeben sich auf eine Reise zwischen körperlicher Lust und emotionaler Selbstfindung, auf der Henry endlich alle Register der körperlichen Fixierung mit Leder und Latex ziehen kann. Und obwohl er am Ziel seiner Träume scheint, stellt er sich zusehends die Frage, welches Geheimnis Sarah wohl umgibt. Werden sie ihre Reise auch nach Ablauf der Probezeit fortsetzen können? Meinung: Dieses Buch sind zum Weglesen bestens geeignet. Was zum einen dem flüssigen Schreibstil als auch den prickelnden Szenen geschuldet ist. Der Leser fühlt und leidet mit seinen Charakteren und das bis zum Schluss.

mrs._booklove 03.04.2019 

Worum geht es? Klappentext: Sarah und Henry kennen sich schon seit Jahren, da sie sich täglich im Büro gegenübersitzen. Auf einer Betriebsfeier gestehen sie sich gegenseitig ihre Liebe. Aber schon am ersten Abend beichtet Henry Sarah seine sexuellen Vorlieben seine Leidenschaft für fesselnde Dominanz, die er ausüben möchte. Zu seiner Erleichterung lässt sich Sarah auf ein einwöchiges Verhältnis auf Probe ein, um zu erfahren, was genau sich dahinter verbirgt und was das für den Fall einer Beziehung mit Henry bedeuten würde. Beide begeben sich auf eine Reise zwischen körperlicher Lust und emotionaler Selbstfindung, auf der Henry endlich alle Register der körperlichen Fixierung mit Leder und Latex ziehen kann. Und obwohl er am Ziel seiner Träume scheint, stellt er sich zusehends die Frage, welches Geheimnis Sarah wohl umgibt. Werden sie ihre Reise auch nach Ablauf der Probezeit fortsetzen können? Mein Fazit: Eine Woche Probezeit hat mir gut gefallen. Der Schreibstil war flüssig und leicht lesbar. Die Erotik Szenen waren sehr gut beschrieben, so dass man sich wie mittendrin gefühlt hat. (Diese Rezension basiert auf einem Rezensionsexemplar, das mir freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt wurde. Meine Meinung wurde hierdurch nicht beeinflusst.)

Nessi 30.03.2019 

Das Buch hat mich von Anfang an nicht so sehr überzeugt und begeistert. Das Cover schaut aber sehr gut aus und lässt einen überzeugen dieses Buch zu lesen.

OpPrincess 26.03.2019 

Eine Woche Probezeit lässt sich gut lesen. Wir begleiten Henry und Sarah durch die Anfänge ihrer Beziehung, die mit vielen äußerst kreativen und geschmackvollen erotischen Spielen gespickt ist. Es ist nicht der klassische SM-Roman bei dem der Mann (oder die Frau) Befehle ausspricht die ohne Widerworte auch so ausgeführt werden. Es ist für die beiden Protagonisten ein langsames Herantasten an die vielfältigen Möglichkeiten des SM. Demnach ist auch die Sprache nicht voll von derben Ausdrücken sondern eher zurückhaltend mit vielen Metaphern und anderen sprachlichen Besonderheiten, die dem ganzen einen Stilvollen Akzent geben. Die Liebesspiele sind so detailliert beschrieben, dass sich problemlos ein Bild vor dem inneren Auge des Lesers aufbauen kann. Das ist wichtig, da einige unübliche Gerätschaften zum Einsatz kommen, von denen man in anderen erotischen Romanen kaum etwas liest. Deswegen komme ich zu dem Schluss, dass es für diejenigen, die es gerne auch mal etwas zärtlicher angehen und Ideenreichtum schätzen ein optimales Buch ist. Ist man allerdings auf der Suche nach Peitschenhieben und strenger Abrichtung, sollte man lieber die Finger davon lassen.

Aloegirl 24.03.2019 

Das Cover passt perfekt. Der Schreibstil ist flüssig. Das ist sehr angenehm, da ist das Lesen ein Genuss. Sarah erzählte Henry am Betriebsfest, dass sie sich letzte Woche von Brian getrennt hat. Henry war schon lange in Sarah verliebt und glaubte, dass sie es nicht merkte, doch sie hat es gemerkt. Henry wollte sich nicht in eine bestehende Beziehung einmischen. Sarah sah sehr gut aus und könnte an jeden Finger zehn Männer haben, warum sollte sie sich dann ausgerechnet für ihn entscheiden? Sarah stand auf nachdem sie eine Weile geplaudert hatten und zog ihn mit in eine dunkle Ecke und küsste ihn. Er wusste nicht wie ihm geschah. Doch er musste ihr unbedingt noch etwas sagen bevor es zu spät war und es kein wir geben könnte nur wie? Als sie ihn nach Hause fuhr, erzählte er ihr von seinem wie manche sagen würden Problem, denn er liebte Fesselspiele. Sarah ließ sich darauf ein. Als beide am nächsten Morgen wach wurden, sagte er ihr, dass sie immer nein sagen könnte und er würde sofort aufhören. Sein Schlafzimmer war mittelalterlich eingerichtet, man kam sich wie auf einer Burg vor. Dann fing er an sie zu fesseln. Sie bekam auch eine Gummimaske aufgesetzt, wo sie nur durch die Nase atmen konnte, da der Mund mit einem Knebel verschlossen war. Ist diese Art von Liebesspiel was für Sarah? Findet sie dann sogar Gefallen daran? Bleibt sie bei Henry? Ich finde das Buch gut. Ich habe von Sachen gelesen, die ich noch nicht kannte. Sie Szenen sind sehr gut und deutlich geschrieben. Auch wenn man diese Art von Spiel nicht mag, ist es dennoch ein wunderbares Buch. Hat mir sehr gefallen.

Deidree C. 23.03.2019 

Liebesgeschichte samt behutsamen Einstieg in die Materie der Fesselungen Sarah und Henry sitzen sich täglich im Büro gegenüber. Sie kennen sich seit einigen Jahren. Doch plötzlich wird alles anders. Auf einer Betriebsfeier kommen sie sich näher und noch am selben Abend gesteht Henry seine Leidenschaft zur Dominanz, zur Fesselung und dem Wunsch dies in einer Partnerschaft auch ausleben zu können. Sie vereinbaren eine Art Probezeit, eine Woche, danach werden sie sehen ob es zwischen ihnen funktionieren kann. Wird Henry es schaffen, Sarah an sich zu binden, auch ohne jegliche Art von Fesseln? Ist Sarah die junge, unschuldige Frau, die Henry in ihr sieht, oder erwartet ihn eine Überraschung? Mit Eine Woche Probezeit haben wir einen leidenschaftlichen Roman in Händen, der sich trotz Dominanz und Unterwerfung von anderen Geschichten abhebt. Nicht nur, dass sich der Schreibstil leicht und flüssig lesen lässt, nein, auch die Wortwahl ist keineswegs abwertend, anrüchig oder vulgär. Jascha Bending beschreibt sexuelle Spielvarianten liebevoll bis ins Detail. Das Kopfkino des Lesers kann sich dadurch wunderbar eine bildhafte Welt aufbauen, auch wenn er verschiedene Praktiken oder Geräte weder kennt noch je davon gehört hat. Mir persönlich gefällt sehr gut, dass in diesem Roman neben Liebe auch hohes, gegenseitiges Vertrauen und Wertschätzung als wichtige Voraussetzungen für eine Partnerschaft, besonders in der Dominanz und Unterwerfung eine Rolle spielen, aufgezeigt werden. Einzig würde ich den Untertitel Bekenntnisse einer Nymphomanin nicht so unterschreiben, da ich Nymphomanie doch stärker auf Sex bezogen sehe, oft auch mit verschiedenen Partnern. Das Hauptaugenmerk liegt auf verschiedenen Fesselungsarten und der Annäherung der Wünsche von Sarah und Henry. Wer Demütigung in Form von Erziehung, Bestrafung oder Zufügen von Schmerzen sucht, wird bei diesem Roman nicht fündig werden. Für mich beinhaltet dieser Roman aber alles Wichtige eines erotischen Romans: eine Liebesgeschichte, Wertschätzung des Partners, Leidenschaft und Erotik, harmonisch abgerundet und in einer wohlwollenden Sprache erzählt. Mein Lesevergnügen ist mir alle fünf Punkte wert.

REZENSION SCHREIBEN

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