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L...wie...Lisa, Lust, Liebe, Leben! Erotischer Roman

(39)

von

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Dieses E-Book entspricht 176 Taschenbuchseiten

Unverhofft tritt ein rothaariger Wirbelwind in sein Leben und stellt es auf den Kopf. Lisa liebt es, sich nackt zu bewegen, ob in ihrer Wohnung oder in der Natur. Was andere über sie denken, interessiert sie nicht. Mit ihr stolpert er von einem erotischen Abenteuer ins nächste. In immer neuen Bezügen wird das altbekannte Spiel zelebriert. So treiben sie es bei Regen auf dem Feld, beim Pilzesuchen im Wald, in den Dünen und auf so ziemlich allen Flächen zu Hause.
Aus anfänglich rein körperlicher Attraktion entwickelt sich eine Liebesbeziehung.
Werden ihre sexuelle Anziehung und ihre schier unersättliche Lust aufeinander dem Alltag trotzen und über die Jahre andauern?

L...wie...Lisa, Lust, Liebe, Leben! Erotischer Roman

von Günter Richter

»Schön, einfach so zu gehen, nicht wahr?« Ich blickte nach links, von wo die Stimme kam, und sah in die dunkelbraunen Augen einer Frau. War sie schon länger neben mir gegangen? Warum hatte ich sie dann nicht eher bemerkt?
»Ich muss wohl ziemlich geträumt haben, Sie nicht zu bemerken!«, sagte ich zu ihr.
»Ja, das haben Sie wohl«, antwortete die Frau. Sie hatte eine außergewöhnliche Stimme mit einer tiefen, ange¬rauten Stimmlage, die einem schmeichelte, einen in den Bann zog. Gleichzeitig wurde ich den Eindruck nicht los, sie könnte einen damit auch verhexen. Mit solcherart zwielichtigen Empfindungen machte ich mich daran, meine Beglei¬terin näher in Augenschein zu nehmen. Sie war von kleiner Statur – hatte ich sie deswegen nicht bemerkt? – hatte leuchtend rote, halblange Haare und war mit allen weiblichen Reizen ausgestattet, die mich elektrisierten. Da waren Brüste, fest und nicht zu groß, ein Po mit einer ge¬lungenen Mischung aus Apfel- und Birnenform, die Hüften rund und wohl¬geformt, die Beine schlank, wo sie es sein sollten, und fleischig hoch bis zum Po.
Sie bemerkte wohl, dass ich sie musterte, und meinte: »Ich bin Lisa. Gefall ich dir?«
Mir schoss das Blut in den Kopf, es wurde abwechselnd heiß und kalt und ich brachte keinen Ton heraus. Irgendwie nahm ich meinen ganzen Mut zusammen und nickte ihr zu.
»Schön!«, war ihre Antwort. Wir gingen schweigend weiter. Irgendwann näherte ich mich ihr mit meiner Hand, berührte leicht die ihrige. Sie zog sie nicht zurück und ich griff zu. So gingen wir dann Hand in Hand. Ich spürte ihre warme Handfläche und in mir stieg eine wohlige Wärme auf. Es schien mehr wie ein Traum als Wirklichkeit. Ich befürchtete, jeden Moment aufzuwachen.
Inzwischen hatten wir wieder die Richtung zur Stadt eingeschlagen und näherten uns den ersten Häusern. Wir sprachen nicht, sondern gingen weiter bis zu einer Straßenecke, wo sie auf ein Haus und deutete und sagte: »Da wohne ich. Hast du Lust, mitzukommen?«
Wieder versagte vor Erregung meine Stimme. Ich nickte nur und schon standen wir im Hausflur. Nachdem wir zwei Treppen hochgestiegen waren, öffnete sie die Wohnungstür und wir betraten ihre Wohnung.
Sie deutete mir den Weg ins Wohnzimmer und verschwand selbst im Bad. Ich setzte mich in das bequeme, große Sofa und ließ den Raum auf mich wirken. Er war nicht besonders groß, aber – wie ich fand – geschmackvoll eingerichtet. Es gab einen niedrigen Tisch mit Glasplatte, in dessen Auslage Muscheln drapiert waren, wahrscheinlich Mitbringsel eines Urlaubs am Meer. Das Auffälligste aber war der Geruch, der alles zu umnebeln schien. Ein süßlicher Duft, dezent nach Moschus und Patschuli riechend, die Sinne betörend. Ich wollte mich gerade wieder in meiner angeregten Fantasie verlieren, da trat meine Begleiterin aus dem Bad.
Sie war nackt, NACKT, N-A-C-K-T! Mir war, als würde mir der Boden unter den Füßen weggezogen. Hätte ich nicht gesessen, wäre ich geradewegs umgefallen.
Sie bemerkte meinen Schreck und sagte: »Du brauchst nicht erschrecken, ich bin zu Hause oft, eigentlich die meist Zeit, nackt. Ich hasse es, Kleider tragen zu müssen, und so entledige ich mich ihrer meistens sehr schnell. Wenn du möchtest, zieh dich doch auch einfach aus!«
Jetzt ging gar nichts mehr. Ich muss wohl puterrot im Gesicht gewesen sein, außerdem bekam ich einen Schluckauf – mein treuer Begleiter in vermeintlich peinlichen Situationen.
Sie bemerkte beides und versuchte mich zu beruhigen, indem sie auf mich zukam und mich umarmte. Ich war wie elektrisiert, als ihr Körper den meinen berührte. Ich spürte ihre nackte Haut durch meine Kleidung und es war ein geiles Gefühl. Hätte ich Nackenhaare gehabt, sie hätten sich aufgestellt. Aber bei mir stellte sich etwas anderes auf. Ich bekam eine Erektion. Da ich nur leichte Shorts anhatte, wurde die Beule unübersehbar. Ich hätte in den Boden versinken können.
Sie schien sich ihrer Wirkung auf mich voll bewusst und sagte: »Ist doch nicht schlimm, ist doch das Normalste auf der Welt, und ich fasse es als Kompliment auf, anscheinend findest du mich ja attraktiv. Ich mag Schmeicheleien. Aber jetzt musst du dich auch ausziehen.« Ja, was sollte ich bei so viel Offenheit anderes wollen? Ich entledigte mich meiner lästigen Kleidungsstücke und war dann auch vollkommen nackt, NACKT, N-A-C-K-T! Mir war nun alles egal. Nein das ist eigentlich der falsche Ausdruck, ich fand allmählich Gefallen an der Situation, wie sie war. Ich setzte mich ganz offen auf das Sofa, versteckte meine Scham nicht, sondern zeigte ihr meinen Penis, meinen Schwanz – und sie schaute hin. Es war nichts Anrüchiges dabei, es schien wirklich das Normalste auf der Welt zu sein. Diese Offenheit und Selbstverständ¬lichkeit gefielen mir immer mehr. Warum sich eigentlich verstecken? Ich genoss die Situation, wie sie war.
Lisa setzte sich ebenfalls auf das Sofa, rückte an mich heran und fragte dann: »Darf ich deinen Schwanz streicheln?« Meine Zustimmung bekräftigte ich mit intensivem Kopfnicken.
Ich hätte mir nichts Schöneres vorstellen können. Sie berührte meinen Schwanz erst sanft mit ihren Fingerspitzen, strich mit ihnen über den ganzen Schaft, auf der Oberseite hinunter bis zu meinem Sack, an der Unterseite wieder zurück bis zur Eichel.
»Einen schönen Schwanz hast du«, war ihr Kommentar dazu. »Er ist schön und hart!« Meine Empfindungen explodierten wie kleine Feuerwerksraketen, kleine feine Nadelstiche durchzogen meinen Schwanz. Jetzt bloß nicht aufhören, dachte ich, aber sie ging wieder auf Distanz und setzte sich mir gegenüber in einen Sessel. »Ich möchte, dass wir uns langsam annähern und kennenlernen. Gib mir Zeit, ich weiß, dass Männer da anders ticken, sie gehen schnell aufs Ganze. Aber das gefällt mir nicht!«
Auch gut, dachte ich so bei mir, wenn’s weiter nichts ist. Heißgemacht und fallen gelassen! Beleidigt zog sich mein Schwanz zurück, fiel in sich zusammen, so eine Blamage. Sie bemerkte meine Regungen und musste schmunzeln. Auch das noch, jetzt lacht sie mich sogar noch aus, macht sich lustig über mich. Ich wollte mich schon wieder anziehen und mich aus dem Staube machen, da kam sie auf mich zu und umarmte mich. Ich ließ es zunächst gleichgültig zu – dann jedoch war mein Gekränktsein wie weggepustet und ich fing an, ihre wohlige Wärme zu genießen. Eng umschlungen gingen wir auf das Sofa zu und machten es uns darauf gemütlich. Wir lagen einfach da, eng umschlungen. Ich spürte die Wärme ihres Körpers, konnte ihren Herzschlag hören.
Sie legte sich auf den Rücken. Ich setzte mich seitlich von ihr und begann sie zu streicheln, zu massieren. Ich fing beim Bauchnabel an, umkreiste ihn mit dem Zeigefinger, danach legte ich die ganze Hand auf ihre Bauchdecke. Wie straff sie war, glatt und straff! Ich zog immer größere Kreise und berührte dabei ihre Haut zunächst sanft. Meine Hände waren wie Erkundungsorgane in einer Welt, wo es viel zu entdecken galt. Mit glucksenden Ge¬räuschen kommentierte meine Gastgeberin mein Vorgehen, sie genoss die Berührungen sichtlich. Beim Übergang zu ihren Brüsten ließ ich endgültig meine letzte Scheu fallen und gab mich meinem Tun ganz hin. Da sie auf dem Rücken lag, schienen ihre Brüste jetzt weniger füllig, dafür aber breiter und sie fühlten sich verdammt weich an. Ich kuschelte meinen Kopf darauf und kam mir vor wie im Himmel. Nach einiger Zeit puren Genießens setzte ich meine Erkundungsreise fort. Von der Brust wanderte ich über den Bauch zu ihren Beinen, Schenkeln und Füßen. Dort, wo die Beine am Rumpf ansetzten, an der Innenseite ihrer Ober¬schenkel, war sie sehr empfindsam. Es genügte ein leichtes Darüberfahren mit meinen Fingerspitzen und kleine Lustschreie kamen aus ihrem Mund, die sich wie Musik für mich anhörten. Immer wieder gelang es mir, eine neue »Melodie« zu intonieren. Ihre Oberschenkel waren kräftig, während die Unter¬schenkel eher grazil und schmal wirkten. Sie hatte kleine Zehen und eine weiche Fußsohle. Ich spielte mit den Zehen, ließ meine Finger in die Zwischenräume gleiten, so wie man Hände faltet. Dann wanderte ich mit meinen Händen wieder Richtung Kopf. Ihre Genitalien, ihre Möse streichelte ich mehr flüchtig, aber meine neue Freundin wand sich unter der Berührung. Eine nähere Erkundung verschob ich erst mal. Bei ihrem Gesicht angekommen, stellte ich fest, dass sie die Augen geschlossen hielt. Ihr Gesichtsausdruck war entspannt, ein Lächeln lag auf ihren Lippen. Ich nahm meine ganze Hand und strich ihr über die Wangen. Ihre kleine, spitze Nase erhob sich wie ein Stück elementarer Lebenserfahrung aus einem Pool von Alltagserlebnissen. Jetzt nahm ich den Geruch, der mir schon beim Betreten des Wohnzimmers aufgefallen war, erneut auf ihrer Haut wahr. Sie roch ver-dammt gut, nach Erde, Patschuli und Blumen, eine Mischung von Düften, die sich in Verbindung mit ihrer Haut zu einem solchen Gesamtkunstwerk von Aromen steigerten, dass ich nicht genug davon bekommen konnte und immer wieder an ihr riechen musste, um die Intensität nicht abklingen zu lassen. Ich entdeckte kleine Falten in ihren Mundwinkeln, die ich versuchte, glatt zu streichen, denn sie zerstörten auf der einen Seite die Vorstellung ewiger Attraktivität. Aber gleichzeitig waren diese Falten der Beweis, dass Schönheit, wirkliche Schönheit, sich nicht allein an Äußerlichkeiten festmachen lässt.
Sie bemerkte mein Stocken und meinte, ohne die Augen zu öffnen: »Ja so ist das, jeder wird älter und jeder muss einmal sterben!«
Ich antwortete: »Ja, das stimmt wohl, aber noch ist es nicht so weit.« Ich gab ihr einen Kuss auf den Hals und sie schnurrte genüsslich. Dann drehte sie sich auf den Bauch. Ihre Rückansicht ließ mich dahinschmelzen. Besonders ihre Hüften und ihr Po faszinierten mich derart, dass mein Schwanz beim Anblick dieser Reize wieder anschwoll. Wie von selbst begannen meine Hände von oben nach unten über ihren Rücken zu gleiten. Mehrmals fuhr ich die Rundungen ihrer Hüften und die perfekte Wölbung ihres Pos ab, glitt darüber wie über ein Relief. Es war, als sollten meine Hände das bestätigen, was ich mit meinen Augen sah.
...
»Es macht riesigen Spaß, so nackt Fahrrad zu fahren, ohne Höschen, aber ich glaube, das ist eher was für Frauen als für Männer«, gab sie mir neckisch zu verstehen.
»Das würde ich so nicht behaupten«, antwortete ich, zog meine kurze Hose aus und setzte mich – nun ebenfalls untenrum nackt – wieder auf mein Fahrrad. Auch ich hatte schon einmal ganz für mich allein das Nackt-Fahrradfahren ausprobiert. Es war ein herrliches Gefühl, ohne Beengung an einem warmen Tag durch die Börde zu gondeln.
Nun ist es aber so, dass an einem normalen Wochentag die Bördelandschaft zwar nicht überschwemmt wird von anderen Fahrradfahrern oder Fußgängern, aber ab und zu begegnet man einem Vertreter dieser Spezies eben doch. Diese Aussicht machte mir ein wenig Sorgen. Lisa schien meine Gehemmtheit zu bemerken und sagte: »Mir macht es nichts aus, wenn andere Leute mich so sehen, auch mir fremde Menschen nicht.« Das hieß also, wir würden weiter nackt fahren und uns nichts anmerken lassen, wenn uns Menschen begegneten. Wir würden ihnen einen guten Tag wünschen und so tun, als sei unserer Zustand nichts Besonderes.
Lisa wurde immer übermütiger. Sie zog nach und nach weitere Kleidungsstücke aus und verstaute sie in den Packtaschen ihres Fahrrades. Bald saß sie splitterfasernackt auf dem Rad und es machte ihr sichtlich Freude und Vergnügen, sich so zu bewegen. Für mich war es eine Wonne, sie zu beobachten, wie sie durch die Landschaft fuhr. Teilweise hob sie sich mit ihrer Statur und ihrem Aussehen krass von der Umgebung ab, manchmal schien sie aber auch damit zu verschmelzen.
Ich fand es äußerst erregend, ihre geschmeidigen Bewegungen zu verfolgen, wie sich ihr Po mal zur einen, mal zur anderen Seite des Sattels hob und wieder senkte. Es war geradezu unverschämt geil, wie sich ihre Schamlippen am Sattel rieben. Wenn sie durch ein Schlagloch oder über eine Welle des Weges fuhr, hüpften ihre Brüste auf und ab. Dieser Anblick gab letztendlich den Ausschlag, dass ich mich nicht mehr im Griff hatte. Mein Penis schwoll an, ich bekam einen mächtigen Steifen und mein Verlangen nach Lisa wuchs ins Unermessliche. Aber ich erinnerte mich auch an ihre Worte. Das war ernüchternd und hatte zur Folge, dass meine Erektion nur von kurzer Dauer war. Meine Widersprüchlichkeit wuchs noch mehr, als ich in der Ferne Spaziergänger näherkommen sah.
***
Als Lisa die auf uns zukommenden Spaziergänger sah, erschrak sie nicht, sondern brauste zu meinem Entsetzen geradewegs auf das ältere Pärchen zu. Was sollte das und was käme jetzt noch? Bei Lisa musste man mit allem rechnen.
Ich sah, wie sie anhielt und mit den beiden sprach. Ich fuhr extra langsam, um dieser für mich peinlichen Situation zu entgehen. Aber ich musste wohl oder übel an ihnen vorbei. Lisa hatte ihre Fahrt inzwischen fortgesetzt, ich sagte brav »Guten Tag« und fuhr schnell weiter. Ich war überrascht, als mein Gruß freundlich erwidert wurde, und hörte den Mann noch sagen: »Sie machen es richtig, bei dem schönen Wetter und mit einer solch netten Begleitung. Viel Spaß Ihnen noch!« Die Frau an seiner Seite lächelte freundlich und nickte zustimmend.
Mit allem hatte ich gerechnet, aber nicht mit einer solch positiven Reaktion. Im Gegensatz zu Lisa war ich ängstlich gewesen, hatte negative Befürchtungen, peinliche Gefühle gehabt. Im Nachhinein kam ich mir dumm vor und ärgerte mich über meine – wie ich es empfand – spießigen Gedanken.
Ich holte Lisa wieder ein und fragte sie: »Was hast du zu denen gesagt?« Mehr kleinlaut fügte ich hinzu: »Ich hab mich wohl ziemlich spießig benommen!«
Sie gab mir zur Antwort: »Ich habe den beiden netten Leuten einen Guten Tag gewünscht und mit ihnen über das herrliche Wetter gesprochen. Hätte ich mich etwa für meine Nacktheit entschuldigen sollen, wäre es dir dann besser gegangen? Ich tue doch nur, was mir gefällt. Warum sollte ich mich verleugnen, warum sollte ich keinen Spaß mehr haben dürfen? Du mit deiner Voreingenommenheit. Die kannst du für dich behalten, die will ich nicht!«
Peng, vor den Latz geknallt. Das saß! Sie fuhr sichtlich verärgert weiter und ich nahm mir erst mal eine Auszeit, um nachdenken zu können. Eigentlich war doch alles in bester Ordnung gewesen, als Lisa und ich in trauter Zweisamkeit durch die Gegend gegondelt waren, ohne Gedanken der Peinlichkeit bei mir. Es waren Gefühle der Schönheit und der Geilheit gewesen, die mich eine zustimmende Haltung zu unserem Tun einnehmen ließen. Aber kaum fühlte ich mich von Unbeteiligten beobachtet, gewannen moralische Bedenken die Oberhand und vermiesten mir mein ursprüngliches Gefühl.
Aber woher kamen solche Gedanken? Es musste irgendetwas mit meinen Erfahrungen aus der Kindheit, mit meiner Entwicklung zu tun haben. In meinem Elternhaus war Nacktheit nie ein Thema gewesen. Ich habe meine Eltern niemals nackt gesehen, Sexualität war ein Tabu, diesbezüglich gab es keine Vor- oder Leitbilder für mich. Ich musste mir eine Weiterentwicklung auf diesem Gebiet selbst hart erarbeiten, war ein Spätzünder gewesen. Außerdem war ich es nicht gewohnt, mich nackt zu zeigen, war es nicht gewohnt, anderen zu signalisieren: Seht ruhig her, dies ist mein Körper, dies ist meine Nacktheit, dies bin ich. Ich war verklemmt, darauf schien alles hinauszulaufen. Aber nun war ich erwachsen, Herr meiner selbst, so dachte ich zumindest. Ich hatte alle Möglichkeiten, anders zu sein, anders zu reagieren als mit meinen anerzogenen Handlungsmustern. Aber anstatt dieses Potenzial zu nutzen, mich frei zu bewegen, wie ich es wollte, hielt ich mich an moralischen Bedenken fest, die mich als Spießer entlarvten. Nun kam da so eine nette, kecke, freche Göre wie Lisa vorbei, tauchte in meinem Leben auf und lehrte mich eines Besseren. Es war ein Lehrstück erster Güte.
So sah ich Lisa im Hier und Jetzt in einiger Entfernung nackt vor mir hergondeln. Einer Fata Morgana gleich glitt sie durch die Börde in einer natürlichen Schönheit, scheinbar eins mit sich, ihren eigenen Bedürfnissen und ihrer Umwelt. Sie war bereits jetzt zu einem wichtigen Teil meines Lebens geworden. Ich teilte mit ihr die intimsten Dinge. Ich konnte die Qualität dieser Beziehung klar sehen und auch, welchen Wert sie für mich darstellte. Deshalb trat ich in die Pedale, um sie möglichst schnell einzuholen und ihr diese wichtigen Dinge zu sagen. Als ich bei ihr ankam, schien ihr Ärger verflogen. Sie pfiff ein Lied, es war die Melodie »Weil ich ein Mädchen bin!« von Lucilectric.
Wie passend, dachte ich bei mir, verkniff mir aber einen Kommentar und sagte: »Können wir mal ’ne Pause machen, ich möchte dir was sagen!« Sie war einverstanden und bei der nächsten Gelegenheit hielten wir an. Wir lehnten die Räder an einen Zaun, ich nahm die mitgebrachte Picknickdecke aus den Satteltaschen meines Fahrrads. Unter einer mächtigen Eiche, die etwas abseits des Weges auf einer Wiese stand, breiteten wir die Decke aus und legten uns darauf.
»Ich muss dir was sagen«, wiederholte ich unsicher. »Dein Ärger auf mich vorhin hat mich zum Nachdenken gebracht. Ich glaube, ich bin nach wie vor verklemmt und scheu im Umgang mit Nacktheit und Sexualität, wenn andere Personen ins Spiel kommen. So wie eben bei den beiden Spaziergängern. Ich möchte dann am liebsten vor Scham im Boden versinken. Mein Verstand und mein Intellekt geben mir zwar zu verstehen, dass ich das eigentlich gar nicht nötig habe. Ich bin ein freier Mensch und bin keinem anderen Rechenschaft für meine Nacktheit schuldig. Aber dieser innere Widerspruch lässt mich Sachen machen, die ich im Nachhinein bereue. Ich wäre gern auch so frei wie du. Du scheinst damit ja keine Probleme zu haben. Jedenfalls wollte ich dir sagen, dass ich sehr froh bin, dass es dich in meinem Leben gibt, dass ich dich kennenlernen durfte und hoffentlich noch weiter kennenlernen darf.«
Lisa hörte mir aufmerksam zu, dachte eine Weile nach, kuschelte sich dann schweigend an mich und begann mich zu liebkosen. Ich legte mich wie ein Maikäfer auf den Rücken und ließ mit mir machen. Sie bedeckte mich mit Küssen, angefangen bei der Stirn. Es waren kurze, prägnante Küsse, die ich spürte, ihre Lippen waren mal feucht und fest, mal weich. Es waren sicher an die hundert, mit denen sie meine Stirn bedeckte. Dann ging sie weiter zu den Augenhöhlen und den Wangen. Die Augenhöhlen bedeckte sie scheinbar schützend mit ihrem küssenden Mund, die Wangen erfuhren eine ausufernde Behandlung, die mein Gefühlsspektrum noch erweiterte.
Die Nase bekam nur einen Kuss, beim Mund waren es feuchte, zum Teil fordernde, zum Teil spielerisch kreisende Zungenküsse, die ich erwiderte. Lisa wurde immer erregter, ihr Atmen ging schwerer. Aus ihrer Kehle entwich immer wieder ein Stöhnen, das mich immens antörnte und erregte. Es fiel mir zum ersten Mal auf, dass sie heute nach nichts Besonderem roch. Irgendwie hatte ich den Geruch nach Patschuli und Moschus in ihrer Wohnung mit ihr in Verbindung gebracht, aber diesmal roch sie nur nach sich selbst. Es war auf keinen Fall unangenehm, eher erregend. Es hatte Frauen in meinem Leben gegeben, deren Eigen¬geruch ich als störend empfunden hatte, was letztendlich ein wesentlicher Grund gewesen war, keine längerfristige Beziehung mit ihnen einzugehen. Ich konnte sie buchstäblich nicht riechen. Bei Lisa war das anders. Ich hatte zwar zunächst diesen Patschuli-Moschus-Mix bei ihr wahrgenommen, aber auch als sie nach nichts roch, konnte ich sie gut riechen und schmecken. Ich sah das als gute Voraussetzung.
Lisa setzte nun ihre küssende Körpererkundung an meinem Oberkörper, meiner Brust, meinen Schultern und meinem Bauch fort. Vom Hals kommend, küsste sie zunächst meine Brust. Es war ein verlangendes Küssen, fast schon ein Saugen. Da ich mein T-Shirt noch anhatte, blieben die von ihr bedachten Stellen längere Zeit feucht, einige wurden unter ihrem Saugen heiß und blieben länger durchblutet. Es war ein komisches Gefühl, als sie mir das Shirt auszog und an meinen nackten Brustwarzen zu saugen begann. Zunächst nahm sie die einzelne Brustwarze komplett in den Mund und ließ ihre Zunge kreisen.

BookLoft-Two for Books 29.06.2019 

Was mir an diesem Buch gefallen hat ist das der Autor männlich ist, trotzdem aber eine weibliche Hauptprotagonistin hatte aus dessen Sicht der Roman aber nicht geschrieben wurde. Nein erzählt wird die Geschichte von einem Namenlosen Mann. Das war wirklich interessant und mal was anderes. Das hat wirklich Spaß gemacht, war lustig und sehr originel. Dieser Roman könnte auch denke ich die männlichen Leser sehr gut ansprechen da man sich als Mann bestimmt gut in die Rolle des erzählers hineinversetzten kann. Sagt zumindet mein Mann der ein Kapitel gelesen hat. Im ganzen ist es auch mal anders das der Mann schüchtern ist und die Frau ein klein bisschen zu Anfang den Ton angibt. Hier zeigt die Frau dem Mann wie es in der erotischen Welt zugehen kann. Find ich auch mal gut. Lisa als Charakter fand ich sowieso einfach spitze. Ich glaube das dies mein erster erotischer Roman von einem männlichen Autor ist, oder wirklich einer der wenigen. Man merkt an der Art das dies ein Mann geschrieben hat. Das war aber nicht schlimm. Man kann trotzdem der Handlung sehr gut folgen, man kommt nicht aus dem Takt der Geschichte und verfolgt alles. Manchmal fand ich zwar die sätze alle ein bisschen abgehackt doch das verzeihe ich dem Herrn Autor. Bisschen doof fand ich das die FKK Natur so ein bisschen als sexuell dargestellt wird. Ich bin selber FKK groß geworden, zumindest am See, und habe bis heute kein Problem mit dem Nackt sein. Doch ist FKK gleichzeitig ein Freifadschein? Nein definitiv nicht. Das finde ich kommt im Buch aber so rüber.

Elke Roidl 25.06.2019 

Nachdem das Augenflimmern und die Migräne weg sind, geht er an die frische Luft und läßt seine Gedanken freien Lauf. Das jemand neben Ihm geht merkt er erst als sie ihn anspricht. Lisa geht eine Weile mit Ihm und dann gehen Sie zu Lisa dort wird er mit Zärtlichkeiten verwöhnt. Er will Lisa wiedersehen und geht zu Ihrem Haus aber sie ist nicht da. War das alles nur ein Traum oder gibt es Lisa wirklich und wird er sie wiedersehen??

A.T. 19.06.2019 

Das Buch "L wie Lisa- Lust , Liebe , Leben " von dem Autor Günther Richter ist im Blue Panther Books Verlag erschienen. In der Geschichte geht es um einen Mann , der beim Spaziergang auf die rothaarige und freiheitsliebende Lisa trifft. Er ist gleich von ihr angetan. Lisa ist sehr offen und so kommt es , dass Beide sich annähern. Lisa liebt es nackt zu sein und so bringt sie dem Ich - Erzähler bei , dass die Fkk Vorliebe nichts sexuelles ist . Beide genießen jedoch dennoch ihre sexuellen Fantasien auch in der Natur.  Bleibt Lisa im Leben des Ich - Erzählers oder verschwindet sie wieder so schnell, wie sie erschienen ist ? Das Buch ist in Kapiteln unterteilt und in der Ich -Perspektive des Erzählers geschrieben. Mein Fazit : Lisa und die Begegnungen waren ausführlich beschrieben, ebenso ist die Landschaft bildlich vorstellbar.  Der Ich- Erzähler bleibt mir jedoch schwer greifbar, da ich als Leserin wenig Infos über ihn bekam . Ansonsten gefiel es mir sehr gut Lisas und Mister  Unbekannt ihre Beziehungs- und Abenteuer Entwicklung zu verfolgen.  Für die Anzahl der Jahre hätte das Buch jedoch gern noch bisschen ausführlicher werden können. Von mir gibt es 4 von 5 Sterne für die erotische  Geschichte. 

J. 12.06.2019 

Meine Meinung: Dieser Roman hat mir sehr gut gefallen und erzählt die Geschichte von Lisa, die es liebt freizügig zu sein. Dabei erfährt der Leser so einige ihrer Abenteuer die sie körperlich erlebt. Die Geschichte hat mich durchaus gut unterhalten und erhält zu recht ihre gute Bewertung! Fazit: Ein Roman der dem Leser eine schöne Lesezeit erfahren lässt. Wer erotische Geschichten mag, ist hier genau richtig!

Kiki77/Leseratte77 09.06.2019 

L wie Lisa, Lust, Liebe, Leben! von Günter Richter ist ein erotischer Roman, der aus dem Leben einer glücklichen Beziehung erzählt. Beginnend mit dem Kennenlernen einer Fremden, die sich in ein Leben schleicht, dass bald nicht mehr ohne diese Person sein kann. Sie genießen ihre Freizügigkeit und Nacktheit auf natürliche Weise, lassen kein Wald und keine Wiese ungenutzt. Selbst das Fahrradfahren nackig ist ein erotisches Vorspiel. Die Jahre streichen durchs Land und so auch ein Leben mit sehr aktiven sexuellen Spielen. Der Roman lässt sich gut lesen. Die Anziehungskraft des Paares und die unendliche Lust aufeinander wird in vielen Geschichten erzählt und passt gut in das Genre erotische Lektüre. Empfehlenswertes Buch.

Lisa 08.06.2019 

Die Grundidee gefiel mir und erinnerte mich nicht an Dutzend andere Bücher, die ich schon gelesen habe. Schade nur, dass so wenig daraus gemacht wurde. Die Charaktere sind nett, der Handlungsverlauf okay und die Stimmung in Ordnung. Alles in Allem war das Buch durchschnittlich, aber es fehlte an Tiefe und ich hatte mir einfach mehr erwartet. Wenn man nichts anderes zu lesen hat, tut es das Buch auch, aber man verpasst auch nichts, wenn man es nicht gelesen hat

Mandy Kanzler 28.05.2019 

Der schreibstil war flüssig und gut lesbar und das Buch ist in der ich Form geschrieben. Eine prickelnde Story. Ich fand sie angenehm zu lesen auch wenn ich am anfang etwas angst hatte da ichnicht wusste wie ein Mann sowas schreibt ich wurde aber positiv überrascht. Für jeden der mal wissen möchte wie ein mann das so sieht und empfindet also ran da es ist interessant.

Tina B. 19.05.2019 

Der männliche Erzähler lässt uns an seiner Beziehung zu seiner Liebe Lisa teilhaben. Somit war ich als Leser dabei, als die Beiden sich kennen lernen und ihre Beziehung über die Jahre immer tiefer und intimer wird. Das gefiel mir richtig gut und die Entwicklung ihrer Beziehung war für mich sehr gut nachvollziehbar und glaubhaft. Noch nie habe ich ein Buch gelesen, dass ein und die selbe Beziehung über so viele Jahrzehnte thematisiert. Dieses Buch macht auf jeden Fall Lust aufs Älter bzw Alt werden.

Lisa Gurdan 09.05.2019 

Klappentext Unverhofft tritt ein rothaariger Wirbelwind in sein Leben und stellt es auf den Kopf. Lisa liebt es, sich nackt zu bewegen, ob in ihrer Wohnung oder in der Natur. Was andere über sie denken, interessiert sie nicht. Mit ihr stolpert er von einem erotischen Abenteuer ins nächste. In immer neuen Bezügen wird das altbekannte Spiel zelebriert. So treiben sie es bei Regen auf dem Feld, beim Pilzesuchen im Wald, in den Dünen und auf so ziemlich allen Flächen zu Hause. Aus anfänglich rein körperlicher Attraktion entwickelt sich eine Liebesbeziehung. Werden ihre sexuelle Anziehung und ihre schier unersättliche Lust aufeinander dem Alltag trotzen und über die Jahre andauern? Ein schönes Cover das nicht zu viel verrät. Der Autor hat ein Talent ein Buch zu schreiben das ein ganzes Leben begleitet. Der Titel ist total treffend. Es regt trotz schlüpfrigem Thema zum nachdenken an und spricht auch Tabus an. Gerne mehr davon. Es ist kein klassischer ErotikRoman.

Geli Sondermann 03.05.2019 

Hier meine Rezension zu: L...wie...Lisa Lust, Liebe, Leben...von Autor Günther Richter...aus dem Blue Panther Books Verlag. Total unverhofft...bereichert ein rothaariger Wirbelwind...sein Leben....Lisa. Sie ist eine Frau die ihre Nacktheit auslebt...egal wo sie ist...die Leute stören sie dabei...in keinster Weise. Ein erotisches Abenteuer...folgt dem nächsten. Er weiß gar nicht...wie ihm geschieht. Sie stolpern zusammen...durchs Leben... mit Sex...bei Regen...auf dem Feld. Beim Pilzesuchen im Wald. In den Dünen...fast überall im Haus. Das altbekannte Spiel...wird immer wieder...neu zelebriert. Am Anfang vetschwindet Lisa immer wieder...um dann...wieder aufzutauchen Ihre schier unersättliche Lust aufeinander...und die sexuelle Anziehung...kann sie nicht...fürblange trennen. Oder doch? Kann diese Anziehungskraft...über Jahre hinaus halten oder nicht? Ich weiß es...aber ich verrate es nicht Ich fand es interessant zu lesen...denn oft..kommt es anders...als man denkt Danke an #bluepantherbooks für das tolle Rezensionsexemplar

Sabrina 28.04.2019 

L wie Lisa Liebe Lust Leben Das Cover ist einfach traumhaft und sprang mit sofort ins Auge bevor ich noch den Titel las. Klappentext Unverhofft tritt ein rothaariger Wirbelwind in sein Leben und stellt es auf den Kopf. Lisa liebt es, sich nackt zu bewegen, ob in ihrer Wohnung oder in der Natur. Was andere über sie denken, interessiert sie nicht. Mit ihr stolpert er von einem erotischen Abenteuer ins nächste. In immer neuen Bezügen wird das altbekannte Spiel zelebriert. So treiben sie es bei Regen auf dem Feld, beim Pilzesuchen im Wald, in den Dünen und auf so ziemlich allen Flächen zu Hause. Aus anfänglich rein körperlicher Attraktion entwickelt sich eine Liebesbeziehung. Werden ihre sexuelle Anziehung und ihre schier unersättliche Lust aufeinander dem Alltag trotzen und über die Jahre andauern? Meinung: Ich fand die Geschichte um Lisa großartig und leider etwas zu kurz.Warum?.. Ich fad Lisa einen wahnsinnig guten Charakter der es verdient hätte ihre Gesichte länger werden zu lassen. Sie ist eine durchaus selbstbewusste Frau die weiß was sie will und sich nicht schert was andere darüber denken. Leider hat man vom Erzähler nicht viel erfahren was der Geschichte zwar keinen großen Abbruch tat, jedoch hätte es mich gefreut mehr über den unbekannten Erzähler zu erfahren. Der Schreibstil war interessant und die Handlungen nachvollziehbar. Für eine relativ kurze Geschichte ist es dem Autor gelungen viele E*otische Szenen einzubauen und eine Geschichte zu schreiben die über Jahre hinweg erzählt wird. Ein Wunderbares Buch mit spanender Geschichte

Niknak 23.04.2019 

Inhalt: (Klappentext) Unverhofft tritt ein rothaariger Wirbelwind in sein Leben und stellt es auf den Kopf. Lisa liebt es, sich nackt zu bewegen, ob in ihrer Wohnung oder in der Natur. Was andere über sie denken, interessiert sie nicht. Mit ihr stolpert er von einem e*otischen Abenteuer ins nächste. In immer neuen Bezügen wird das altbekannte Spiel zelebriert. So treiben sie es bei Regen auf dem Feld, beim Pilzesuchen im Wald, in den Dünen und auf so ziemlich allen Flächen zu Hause. Aus anfänglich rein körperlicher Attraktion entwickelt sich eine Liebesbeziehung. Werden ihre se*uelle Anziehung und ihre schier unersättliche Lust aufeinander dem Alltag trotzen und über die Jahre andauern? Mein Kommentar: Dieser E*otikroman ist von Günter Richter geschrieben und ich finde es immer wieder spannend eine e*otische Geschichte aus der Sicht eines Mannes zu lesen. Dabei hat der Autor diesmal nur der weiblichen Hauptfigur einen Namen gegeben, Lisa. Obwohl die ganze Geschichte aus der Perspektive des Mannes erzählt wird, bleibt er komplett namenlos. Dabei könnte sich dann jeder in seine Rolle hineinversetzten. Lisa wird als eine sehr offene Frau gezeigt, die genau weiß, was sie will und sich dabei auch nicht darum kümmert, was ihre Umwelt von ihr denkt. Sie geht ihren eigenen Weg und lässt sich nicht davon abbringen. Der Mann hingegen ist zu Beginn noch recht unsicher und weiß nicht so recht, wie er sich in der Gegenwart von Lisa verhalten soll. Dennoch kommen sich die beiden immer näher, nicht nur se*uell und es entwickelt sich langsam eine Beziehung. Seine Wandlung kann man als Leser sehr gut nachvollziehen und versteht auch seine Ängste, die ihn zu Beginn noch beunruhigen. Das ganze Buch enthält viele e*otische Szenen, welche alle sehr offen und niveauvoll beschrieben sind. Dabei nimmt sich der Autor auch kein Blatt vor den Mund und der Leser hat ein klares Bild vor Augen. Was sehr speziell für dieses Buch und allgemein für e*otische Romane ist, dass es die Geschichte der beiden über einen längeren Zeitraum hinweg erzählt. So erfährt man die Entwicklung ihrer Liebesgeschichte über die Jahre hinweg. Dies ist dem Autor aber meiner Meinung nach sehr gut und authentisch gelungen rüberzubringen. Mein Fazit: Ein niveauvoller Roman, der die Liebesgeschichte eines Paares und deren Entwicklung über einen längeren Zeitraum hin erzählt mit gefühlvollen und unzensierten e*otischen Szenen. Ganz liebe Grüße, Niknak

N. Seidel 17.04.2019 

Trotz des recht sperrigen Titels kommt man schnell in die Geschichte rein. Die beiden Charaktere sind ziemlich unterschiedlich, prallen immer mal wieder aufeinander und stoßen einander wieder ab - das Rumgezicke von Lisa kann allerdings genau so nervig wirken wie die "Unschuld" des Ich-Erzählers. Man erlebt die beiden in normalen, aber auch außergewöhnlicheren Situationen, etwa wenn beide nackt mit dem Rad durch die Landschaft fahren. Hin und wieder kommt die Story etwas derbe und vulgär rüber, wenn es insgesamt aber doch recht flüssig geschrieben ist. Mit einer Prise Klischee muss man rechnen, ob es einem gefällt, soll jeder selbst entscheiden. Manko des Verlags: Die Rückseite in Großbuchstaben ist dann doch auch recht unansehnlich.

Niliz 15.04.2019 

Nicht mit typischen erotischen Romanen vergleichbar Die Frage ist, was man bei einem Cover wie diesem als Leser erwartet. Mich hatte das Cover an ein typisches Liebesroman erinnert. Doch man merkt sehr schnell, dass dieses Buch kein typsicher Liebesroman ist. Das Buch erzählt in Zeitsprüngen die Geschichte aus Sicht des männlichen Protagonisten bis ins Hohe Alter, deren Geschichte und Sexualität. Ich finde man merkt eindeutig, dass es ein Mann geschrieben hat. Dies soll keine Bewertung sein, aber wer einen kitschigen Liebesroman erwartet, wird definitiv enttäuscht werden. Mit fehlt bei beiden Protagonisten die emotionale Tiefe. Der Roman ist sehr kurz was sicherlich ein Grund ist, warum die Figuren nicht so tief ausgearbeitet sind. Ein interessanter Roman, aber man sollte sich vorher genau überlegen, was für eine Art Roman man lesen möchte.

Kerstin N. 11.04.2019 

Lisa ist eine offene, moderne Frau der egal ist was Andere über sie denken. So streift sie gerne Nackt, nicht nur durch ihre Wohnung, sondern auch durch die Natur. Dabei trifft sie eines Tages Ihn. Zusammen gehen sie auf erotische Entdeckungstour. Mit den Jahren vertiefen sie ihre Beziehung. Sie haben nicht nur erotische Abenteuer, sondern finden auch im Alltag neue Höhepunkte. Der Autor schafft nicht nur eine erotische Spannung, er entwickelt seine Figuren über die Jahre des Zusammenseins. Es sind eher leise Töne der Begierde in der Natur. Schöne Beschreibungen lassen die Personen real und sympatisch erscheinen.

A.D. 11.04.2019 

In seinem erotischen Roman L wie Lisa beschreibt Günter Richter die über Jahre andauernde sexuelle Anziehungskraft zwischen Lisa und dem Erzähler. Günter Richter möchte gelebte Sexualität aus ihren Tabuzonen herausholen. Das ist ihm hier, eingebettet in Freiheit von Zwängen und Sexualität, gut gelungen. Die Geschichte wird aus der Perspektive des Mannes erzählt, der durch Lisa die Freikörperkultur kennen lernt. Der Schreibstil ist flüssig, locker und auf seine Art frisch und belebend. Die Lust, die beide miteinander erleben, verändert sich im Laufe der Jahre, bekommt eine andere Qualität. Die erotische Anziehungskraft, ihre Liebe zueinander und ihre Zusammengehörigkeit sind der ideale Stoff für diesen erotischen Roman. Mir haben die Geschichte, die beschriebenen erotischen Szenen und die Entwicklung ihrer Beziehung gut gefallen.

Te´s Bücherblog 06.04.2019 

Klappentext: Unverhofft tritt ein rothaariger Wirbelwind in sein Leben und stellt es auf den Kopf. Lisa liebt es, sich nackt zu bewegen, ob in ihrer Wohnung oder in der Natur. Was andere über sie denken interessiert sie nicht. Mit ihr stolpert er von einem erotischen Abendteuer ins nächste. In immer neuen Bezügen wird das altbekannte Spiel zelebriert. So treiben sie es bei Regen auf dem Feld, beim Pilzsuchen im Wald, in den Dünen und auf so ziemlich allen Flächen zu Hause. Aus anfänglichen körperlicher Attraktion entwickelt sich eine Liebesbeziehung. Autor: Leider habe ich über den Autor nichts gefunden :/ Inhalt: Lisa stellt seine Welt auf dem Kopf und eröffnet ihm dabei gleichzeitig auch eine ganz neue Welt. Doch wird das alles so funktionieren, wie die beiden es sich vorstellen. Erster Satz: An diesem Tag war es besonders schlimm. Meine Meinung: Als das Buch bei mir ankam, habe ich mich sehr darüber gefreut und war auch schon sehr gespannt darauf, was mich alles erwarten wird, doch leider wurde ich wirklich sehr enttäuscht. Aber als Erstes zum Cover :) Ich finde es wirklich sehr ansprechend und auch schön gestaltet. Also hier kann ich wirklich nicht meckern. Nur der Inhalt ohje :/ Als erstes mal zu "Ihm". Leider erfährt man als Leser nicht mal seinen Namen und deshalb ist er für mich unnahbar als Protagonist, obwohl wir die ganze Story aus seiner Sicht erfahren, ist es für mich nur eine kalte Puppe. Er lernt Lisa relativ schnell kennen (und er stellt sich ihr nicht mal vor) und die beiden kennen sich gerade mal eine Seite lang und zack landen die beiden im Bett. Auch wie die beiden sich näher kommen, finde ich mega unrealistisch und das Buch brachte mich immer mehr zu Kopfschütteln. Sie stößt ihn die ganze Zeit von sich weg, zum vög*** ist er aber gut genug, ihm stinkt das zwar ziemlich rennt ihr aber trotzdem hinter und dann merkt sie aha da sind doch Gefühle da und zack sind sie zusammen und trotzdem muss alles nach ihrem Kopf gehen. Das Buch rast auch so dahin, sodass ich manchmal das Gefühl habe, das Seite gefehlt haben und ich auch nicht wirklich geblickt hab, warum Lisa teilweise auch Kleinigkeiten ein riesen Theater gemacht hat. Da für mich die beiden Protagonisten ziemlich kalt und undurchsichtig blieben, war die Story so leider gar nichts für mich, was ich wirklich auch sehr schade fand, da ich mir wirklich mehr davon erhofft habe. Falls ich wieder ein Buch von diesem Autor lesen werde, hoffe ich das er unserem Protagonisten wenigstens einen Namen gibt.

Rabiata 05.04.2019 

Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Dies hat meine Meinung nicht beeinflusst. Das Cover ist farbenfroh und einigermaßen passend. Den Mann hab ich mir allerdings weniger muskulös vorgestellt. Der Schreibstil ist flüssig und leicht lesbar. Die sinnliche und niveauvolle Geschichte wird aus der Sicht des Mannes erzählt. Dabei erfährt man nur den Namen seiner Partnerin, er selbst bleibt namenlos. Teilweise bedient sich der Roman einer etwas altmodischen Sprache, was aber das Lesevergnügen nur unterstützt. Der kurze Roman richtet den Fokus auf einige sexuelle Ausschweifungen, beschreibt neben den expliziten Sexszenen aber auch die Entwicklung der Beziehung, ohne sich in Details zu verstricken. Das Buch lässt sich gut zwischendurch an einem Abend lesen. Die Sprache ist bildhaft und nicht zu vulgär. Die Beschreibungen der Landschaft sind wundervoll.

Paula 04.04.2019 

Das Cover.. es passt perfekt zu dem Titel. Das Buch liest sich sehr flüssig, man kann sich gar nicht trennen. Der Schreibstil ist angenehm leicht und gut zu verstehen, ohne abgestumpft zu klingen. Ganz zu schweigen von der Erotik, die hier nicht zu kurz kommt. Immer oder so oft wie möglich nackt sein, eigentlich eine gewissen Art von Freiheit und nachahmenswert. Trau dich.. Das Buch wie schon erwähnt sehr flüssig und man kann gar nicht aufhören die Geschichte einzusaugen. Ganz leicht kann man mit diesem Buch dem Alltag entfliehen. Gerade in der heutigen hektischen Zeit braucht man etwas wo man völlig abschalten und in eine andere angenehme offene und freie Welt flüchten kann. Das gewährt einem diese erotische Geschichte um und mit der rothaarigen Lisa & Mr. Unbekannt total. Das Buch zu lesen ist in jedem Fall Lohnenswert.

BücherTraum 03.04.2019 

***Meinung*** ~~~Cover~~~ Das Cover ist wirklich toll gestalltet und passt perfekt zum Buch. Es ist sehr sehr ansprechend und zieht einen schon ins Buch. ~~~Der Einstieg~~~ Der Einstieg ist mir gut gelungen und ich konnte mich sofort in die Geschichte fallen lassen. Ich wurde sofort in die Welt gezogen und nicht mehr los gelassen. ~~~Die Charaktere~~~ Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen und man konnte durch sie sehr gut der Handlung folgen. ~~~Die Handlung~~~ Die Handlung ist wirklich sehr gut gewählt. Ein Mann lernt Lisa kennen und würde sie am liebsten gleich für sich haben und sie mit in sein Bett nehmen, doch Lisa lernt ihm Gedult zu haben. Wie was und warum das müsst ihr selber lesen ~~~Der Schreibstil~~~ Der Schreibstil des Autors ist wirklich sehr gut und ansprechend. Erotische Szenen werden ansprechend beschrieben und nicht übertrieben. Man taucht in das Buch ab und wird an die Geschichte gefesselt. Trennlinien-rot-200x100 Rezensions zum Buch " L.... wie Lisa" von Günter Richter ***Das Fazit*** Eine wirklich gelungene Geschichte, die einen in den Bann zieht. Ich kann das Buch nur empfehlen wenn ihr auf erotische Romane steht.

Sanabelle 24.03.2019 

Lisa liebt es sich nackt zu bewegen, egal ob Zuhause oder in der Natur und ihr ist es egal was andere über sie denken. So begleiten wir Lisa und den unbekannten Erzähler bei ihren Liebesabenteuern im Wald oder hinter den Dünen... Besser wird es leider nicht. Das Cover und auch der Klappentext klangen sehr vielversprechend, allerdings war es doch keine 5 Sterne wert. Ich gebe dieser recht faden Geschichte aus Sicht eines Mannes 3 Sterne, weil mir die Grundidee und der Schreibstil gefiel, aber ansonsten würde ich andere erotische Geschichten bevorzugen.

Jule 22.03.2019 

Der Klappentext und das Cover haben mich neugierig gemacht. Das Buch ist spannend und flüssig geschrieben. Das Cover passt perfekt zur Geschichte. In der Geschichte, wird einem gezeigt, das man zu sich und seiner Lust stehen soll. Die Geschichte geht über mehrere Jahre und begleitet das Pärchen durch Höhen und Tiefen. Am Anfang taucht Lisa immer wieder wie aus dem nichts auf, oder ist es nur ein Traum? Ein prickelnde Geschichte mit Ausflügen in die Natur.

karinasophie 18.03.2019 

Klappentext: Unverhofft tritt ein rothaariger Wirbelwind in sein Leben und stellt es auf den Kopf. Lisa liebt es, sich nackt zu bewegen, ob in ihrer Wohnung oder in der Natur. Was andere über sie denken, interessiert sie nicht. Mit ihr stolpert er von einem erotischen Abenteuer, ins nächste. In missen neuen Bezügen wird das altbekannte Spiel zelebriert. So treiben sie es bei Regen und auf dem Feld, beim Pilze suchen im Wald, in den Dünen und auf so ziemlich allen Flächen zu Hause. Aus anfänglichen rein Körperlichen Attraktionen entwickelt sich eine Liebesbeziehung. Werden ihre sexuelle Anziehung und ihre schier unersättliche Lust aufeinander dem Alltag trotzen und über die Jahre andauern? Buchaufbau: >L...wie...Lisa, Lust, Liebe, Leben!< von Günter Richter ist ein Erotik-Roman, welcher am 31.Januar 2019 im blue panther books Verlag erschienen ist. Das Buch beinhaltet 176 Seiten, welche in 11 Kapitel abgehandelt sind. Zusätzlich zum Buch erwirbt man einen Gutscheincode, mit dem man die Kurzgeschichte >Animalische Lust< ebenfalls vom Autoren Günter Richter in den E-Book Formaten E-PUB, PDF oder Kindle bekommen kann. Zu dem Taschenbuch habe ich ein Lesezeichen vom Cover bekommen. (Ich denke dass dieses immer beiliegt) Taschenbuch: 9,90 | E-Book: 9,99 | ISBN: 978-3-86277-368-8 Rezension: Mir hat dieser Erotik-Roman sehr gut gefallen. Aus der Sicht des Mannes, man erfährt den Namen nicht, lernt man den Wirbelwind, mit dem Namen Lisa kennen. So beginnt auch schon die Erotische Geschichte zwischen den beiden Hauptprotagonisten. Und der Klappentext hält hier komplett was er verspricht. Von dem Kennenlernen in den Felder über den ersten Urlaub an der Ostsee, und weitere kleine Abenteuer hin zur langjährigen Beziehung ist im laufe dieses Buches alles vertreten. Die Zeitsprünge sind zudem in den Kapitel gekennzeichnet. Zwar geht es (natürlich) hauptsächlich um die Erotik zwischen den beiden Hauptprotagonisten, jedoch kommt auch die Geschichte nicht zu kurz. Die Natur zum Beispiel, in welcher sich die Liebesspiele einige male abspielen, ist sehr schön und bildhaft beschreiben. Man bekommt z.B. im Urlaub den Ostsee Flair richtig zu spüren. Zudem finde ich die Gedankengänge und Gefühlen des Hauptprotagonisten sehr schön beschrieben. Und vor allem auch glaubhaft! Die Geschichte sowie die Figuren, sind für die länge des Buches und der Handlung, sehr schön ausgearbeitet und haben auf mich einen sehr realen Eindruck vermittelt. Ich könnte mir gut vorstellen das diese Geschichte nach realen Begebenheiten geschehen sein könnte ;). Die Liebesspiele, wie sie so schön im Klappentext genannt werden, sind meistens auch sehr schön und unzensiert beschrieben. Nur einige male am Anfang kam, meiner Meinung nach, keine richtige Stimmung zum Leser durch, da die Handlung in teilweise nur wenigen Sätzen abgehandelt war. Die Erotik insgesamt war jedoch sehr Lüstern. Man hat die Spannung zwischen den beiden Charakteren gemerkt und ihr verlangen nacheinander. Die Handlungen beinhalteten unter anderem FKK sowie ein Rollenspiel. Der Schreibstil vom Autoren Günter Richter hat mir sehr gut gefallen. Er war recht flüssig, nicht vulgär, man konnte einen gewissen Intellekt herauslesen (welchen man sehr schön in den Gedankengängen des Protagonisten entnehmen konnte) und es hat mir einfach Spaß gemacht dieses Buch zu lesen. Mein Fazit: Wenn euch der Klappentext anspricht, lest einfach dieses Buch. Eine sehr schöne Erotische-Liebesgeschichte, die auf mich sehr Real wirkt, sehr Natur bezogen ist, und Charaktere beinhaltet, welche nicht immer jung sind. Einfach ein gelungener Erotik-Roman. Nur teilweise fand ich die Intimitäten nicht genügend beschrieben, daher 4 - 4 1/2 Sterne

Brigitte Gruenter 12.03.2019 

also ich konnte dem Buch nicht viel abgewinnen. Die Geschichte war mir zu oberflächig. Und ich kam auch nicht richtig in das Buch rein. Denn dies ist eine Geschichte, die bei mir so gar kein Kopfkino hervorgerufen hat. Sorry aber es hat mir leider nicht zugesagt.

Asinus E. 12.03.2019 

FKK ist nicht gleich Sex! Der deutsche Dichter Wilhelm Heinse verehrte im 18. Jahrhundert den nackten Menschen. Der Engländer D. H. Lawrence gestand: Wenn ich nackt leben könnte, dann hätte ich das Gefühl, gelebt zu haben. Die Freikörperkultur (FKK) hat eine Tradition, die tief in der deutschen Geschichte wurzelt. Nirgendwo, auch nicht an den Stränden der ehemaligen DDR, war FKK eine Vorstufe oder gar Einladung zum Sex. Und das wusste auch Lisa, als sie beim nackten Sonnenbad dem lüstern sich nähernden Ich-Erzähler dieses Buches empört zurief: Nein, jetzt nicht, du machst alles kaputt. Nun verhält sich diese Lisa - Ich versuche, mich der sehr akademischen Sprache des Buches etwas anzupassen sehr ambivalent, was sie mir als Leser durchaus interessant macht. Und das hält sie auch durch alle Jahrzehnte durch, die dieser Roman abdeckt. Lisa mit all ihren Ecken, Kanten und Rundungen verdient eigentlich einen richtig langen spannenden Roman, der gar nicht mal erotisch genannt werden muss. Lisa ist eine inspirierende Frau, der man als Mann auch mit über sechzig noch gern begegnen möchte, um endlich mehr über sie zu erfahren. Dem Autor sei Dank, dass er Lisa erfunden hat. Der Ich-Erzähler, von dem man aus welchen Gründen auch immer so gut wie nichts erfährt, tappt ziemlich unbeholfen über die Buch-Leinwand. Nun gut, er erzählt von seinen leicht epileptischen Anfällen und seinem eher leptosomen Körperbau, auf gut Deutsch: schlank und schmal. An einer Stelle erklärt er: Ich beschloss, meinen investigativen Voyeurismus wiederzubeleben. Und dann lässt er uns beim Sex mit Lisa wissen: Lisa genoss die ihr zuteilwerdende Behandlung, gab mir aber zu verstehen, dass ich auf keinen Fall in meiner Aufmerksamkeit nachlässig werden sollte. Mein Kopfkino schaltete auf Hörsaal. Nichtsdestotrotz: Das Buch ist lesenswert, weil es außergewöhnlich ist. Mich interessiert, was meine männlichen Mit-Leser von dieser Lisa halten. Diesem denkwürdigen Ich-Erzähler werde ich auf ewig in Neid verbunden bleiben, weil er es war und nicht ich, dem Lisa begegnete. Doch weit ist mein Weg bis zur Soester Börde...

Gremlins2 09.03.2019 

Diese wunderbare Geschichte ist durchdacht temporeich und ohne jegliche langweilige Längen und in der Handlung rund. Ich habe es unglaublich genossen diese beiden über Jahre begleiten zu dürfen. Absolut empfehlenswert, authentisch und detailliert beschrieben fügen sich die einzelnen Charaktere perfekt in die Geschichte ein. Die Handlung ist ausgereift und der Schreibstil macht Lust immer mehr zu lesen. Geschmeidig, agil und bildlich. Die erotischen Szenen sind äußerst niveauvoll intensiv und hinreißend präsentiert Das Cover ist reizend und ansprechend gestaltet und der Klappentext hält was er verspricht. Ausnahmslos erotisch, sinnliche und wunderschön Lesezeit.

Isis99 05.03.2019 

Cover Es passt zur Handlung und zeigt auch die beiden Protagonisten, Lisa und der Mann. Sie sieht den Betrachter direkt an, was bestens zu ihrer Persönlichkeit passt, wohingegen der Mann nur Augen für sie zu haben scheint. Das Paar steht inmitten eines Feldes, jenes wird eine tragende Rolle im Buch spielen. Auch der Titel ist gut zu erkennen und es wirkt nicht überladen. Handlung Ein junger Mann trifft auf einem Spaziergang eine junge Frau namens Lisa - er will sich sofort auf sie stürzen, aber sie kann ihn davon abhalten und beginnt ihn Geduld zu lehren! Anfangs ist das für den Mann etwas ungewöhnlich aber nach und nach lässt er sich auf Lisas Spiel ein und beginnt Gefallen an der Verlangsamung und Spontanität ihrer Beziehung zu finden - Lisa erkundet mit ihm erotische Tiefen, die er so noch gar nicht kannte... Sprache Diese ist leider etwas zu platt gehalten worden, einerseits bei den alltäglichen Situationen andererseits aber auch im Rahmen der expliziten Szenen - es kommt einfach keine Stimmung auf! Details werden nur außerhalb der expliziten Szenen erwähnt und selbst hier nicht besonders häufig. Auch ergeben die zeitlichen Sprünge keinen Sinn, da beide Protagonisten sich nicht sonderlich in ihrem Verhalten ändern. Auch das die Handlung aus der Sicht des Mannes in Ich-Form erzählt wird, sorgt nicht wirklich für ein Gefühl der Nähe - eher das Gegenteil ist eingetreten... Charaktere Es gibt nur zwei - die Protagonisten: Lisa und der Ich-Erzähler. Jener ist recht offen und man erfährt auch einiges über seine Vergangenheit, Gefühle in Bezug auf Lisa und wie er sich sein Leben vorgestellt hatte. Das komplette Gegenteil ist Lisa, sie ist verschlossen und gibt kaum etwas von sich selbst gegenüber ihrem Liebhaber preis - sie ist wie ein Schatten, der kommt und geht wie es ihm passt! Sie hate immer eine so überhebliche Art an den Tag gelegt und daher war sie mir auch extrem unsympathisch! Der Ich-Erzähler war mir zwar etwas sympathischer aber auch mit ihm bin ich nicht warm geworden... Fazit Die Grundidee hat zwar Potenzial aber leider gefällt mir die Umsetzung in sprachlicher und charakterlicher Hinsicht ganz und gar nicht! Das Cover und die Grundidee sind in diesem Fall das einzig Positive = leider keine Leseempfehlung.

Resa82 02.03.2019 

Kurzbeschreibung: Unverhofft tritt ein rothaariger Wirbelwind in sein Leben und stellt es auf den Kopf. Lisa liebt es, sich nackt zu bewegen, ob in ihrer Wohnung oder in der Natur. Was andere über sie denken, interessiert sie nicht. Mit ihr stolpert er von einem erotischen Abenteuer ins nächste. In immer neuen Bezügen wird das altbekannte Spiel zelebriert. So treiben sie es bei Regen auf dem Feld, beim Pilzesuchen im Wald, in den Dünen und auf so ziemlich allen Flächen zu Hause. Aus anfänglich rein körperlicher Attraktion entwickelt sich eine Liebesbeziehung. Werden ihre sexuelle Anziehung und ihre schier unersättliche Lust aufeinander dem Alltag trotzen und über die Jahre andauern? Diese Ausgabe ist vollständig, unzensiert und enthält keine gekürzten erotischen Szenen. Über den Autor: Günter Richter wurde in einer kleinen Stadt am nördlichen Rand des Sauerlandes geboren. Es ist ihm wichtig, gelebte Sexualität aus ihren immer noch bestehenden Tabuzonen herauszuholen, sie im alltäglichen Sprachgebrauch zu etablieren und damit besprechbar zu machen. Günter Richter ist verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder und lebt mit seiner Frau in der Nähe von Dortmund. Er ist in eigener Praxis als Psychotherapeut tätig. Meine Meinung: Mich hat das Cover genauso wie der Klappentext auf Anhieb sehr angesprochen und da ich bis jetzt nur positive Erfahrungen mit den Büchern des blue panther books Verlags gemacht hatte, wollte ich - L .. wie ... Lisa, Lust Liebe, Leben! - unbedingt lesen. Was soll ich sagen, ich wurde absolut nicht enttäuscht. Richtig gut gefallen hat mir das die Geschichte über viele Jahre und aus der Sicht des Mannes erzählt wird. Günter Richter hat es geschafft einen stilvollen erotischen Roman zu schreiben, der viele prickelnde und ansprechende Szenen enthält. Der Schreibstil des Autors ist sehr flüssig und lässt sich sehr angenehm lesen. Fazit: Ein lesenswerter, stilvoller Erotik Roman der einem ein paar süße stunden beschert.

michael_kissig 28.02.2019 

Ein mich sehr ansprechendes Cover mit einer wirklich heißen Frau. Sehr realitätsnah und gut erzählt. Da es ihm nicht gut geht ging er spazieren und traf dort auf eine sehr interessante Frau. beide gingen gemeinsam heim. Dort verwöhnten Sie sich gegenseitig aber nicht bis zum Schluss. Auf einmal war die Frau verschwunden. Er wollte bzw. will Sie unbedingt wiedersehen und dort fortsetzen wo Sie aufgehört haben. Wird er es schaffen, wird es ihm gelingen Sie wieder zu finden und dort anzusetzen und weiter zu machen wo Sie aufgehört haben? Wenn man dies erfahren will sollte man dieses gelungene Buch lesen, es lohnt sich.

CoMa 28.02.2019 

Lisa tritt unverhofft in sein Leben und bringt es durcheinander. Sie liebt es, nackt zu sein, egal wo. Was andere Menschen dazu sagen oder über sie denken interessiert sie nicht. Die beiden erleben die unterschiedlichsten sexuellen Abenteuer und die anfängliche körperliche Anziehung entwickelt sich immer mehr zu einer Liebesbeziehung, die über Jahre andauert. Dieser erotische Roman hat mir sehr gut gefallen. Es ließ sich wunderbar flüssig lesen und es kam absolut keine Langeweile auf. Die Geschichte wird aus Sicht des Mannes erzählt, was mir gut gefiel, und erzählt praktisch die gesamte Beziehung der beiden über viele Jahre hinweg. Das fand ich ungewöhnlich für einen erotischen Roman, war aber sehr positiv angetan davon. Die sexuellen Erlebnisse der beiden, die in unterschiedlichsten Umgebungen und Lebensphasen sattfanden, wurden anschaulich, anregend und prickelnd beschrieben. Toll war, dass die sexuelle Anziehungskraft der beiden über die Jahre nicht nachließ. Eine tolle und lesenswerte erotische Geschichte, die mir sehr gut gefallen hat. Ich vergebe gerne 5 von 5 Sternen.

mannomania 19.02.2019 

L...wie Lisa, Lust, Liebe, Leben! Ein erotischer Roman von Günther Richter, dazu ein sehr passendes Cover Unersättliche Lust Fazit: Eine spannende Geschichte von einem jungen Paar, für die Sex das Wichtigste bedeutet. Sie lernen sich auf einem Spaziergang kennen und Lisa nahm ihm, den Migräne plagte, mit nach Hause. Sie verwöhnte ihn mit Streicheln und Massieren. Dann verschwand sie plötzlich und er verließ ihre Wohnung. Aber, seine Sehnscht nach Lisa war so groß, daß er sie suchte. Wird er Lisa finden? Der Autor hat eine tolle Geschichte über dieses Paar geschrieben. Die erotischen Szenen und Abenteuer sind prickelnd dargestellt. Der Schreibstil ist flüssig und läßt sich gut lesen. Alles in allem ein außergewöhnliches Paar, das durch Sex zur wahren Lieben findet, die vielleicht ein Leben lang anhält... Dafür vergebe ich sehr gerne 5*!

Gisela Wörsdörfer 18.02.2019 

L... Wie... Lisa, Lust, Liebe, Leben Günter Richter Das Cover gefällt mir sehr gut. Der Klappentext verspricht eine prickelnde Lese Zeit und macht Lust aufs Buch. Die Protagonisten sind sympathisch und realistisch beschrieben. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen In der Story geht es um Lisa, die es liebt sich nackt zu zeigen. Egal ob zu Hause oder in der freien Natur. Unbeschwert lebt sie auch ihr Sexleben aus und das lässt auch nicht im Alter nach. Angenehm unterhaltsame Geschichte, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Danke an Netgally und dem blue panther books Verlag für die Bereitstellung dieses eBooks Meine eigene Meinung wurde dadurch nicht beeinflußt. Ich vergebe gerne 5 Sterne

Christine S. 17.02.2019 

Das Cover ist richtig gut geworden und passt haargenau zu der Geschichte, es wird richtig klasse erzählt so lebensnah, ich konnte mir das richtig vorstellen, das jemand spazieren geht weil er Migräne hat um den Kopf freizubekommen und so in Gedanken wird der Mann angesprochen von einer Frau die rote Haare hat und eine tolle Erscheinung ist. Sie stellt sich als Lisa vor und ist ganz offen und ungezwungen, sie laufen so eine Weile nebenher, bis sie sagt oh da wohne ich magst du mitreinkommen, er ganz verwirrt ja klar. Plötzlich ist sie Nackt vor ihm und er ist zunächst verwirrt, aber es ist ihm nicht unangenehm. Sie pfeift darauf was die andere Leute über Sie denken. Sie ist einfach Lisa und einfach unersättlich was Sex und die Liebe angeht. Sie liebe sich in der freien Natur, beim Fahrradfahren, beim Pilze suchen, im strömenden Regen usw. Es wird nie langweilig mit Ihr. Er kommt mit Lisa von einem aufregenden erotischen Abenteuer ins nächste und es gefällt ihm zunehmend gut. Lisa stellt sein Leben komplett auf den Kopf. Sie erleben ständig neues, was, jaa das müsst ihr selbst herausfinden, ich weis es und ich fand es toll und empfehle es gerne weiter.

diebecca 16.02.2019 

In dem Buch L...wie...Lisa, Lust, Liebe, Leben! von Günter Richter geht es um Lisa, die unverhofft in sein Leben tritt. Lisa ist gerne nackt. Gemeinsam erleben sei ein erotisches Abenteuer nach dem anderen. Wird die sexuelle Anziehung dem Alltag trotzen und über die Jahre andauern? Das Cover hat tolle Farben, der Titel passt dazu. Das Buch ist flüssig zu lesen, es wird aus seiner Sicht erzählt. Das Buch beschreibt im Prinzip den Schnelldurchlauf der Beziehung des Paares, vom Kennenlernen bis zur Rente. Es hat damit mehr Handlung als viele andere erotische Romane. Das Buch steigert sich anfangs langsam, hat dann einen Höhepunkt und läuft dann langsam wieder aus. Die Themen Natur, Landschaft und Freiheit sind wichtig, in diese Zusammenhang auch das nackt sein. Dem Körper an sich wird sehr viel Zeit gewidmet. Die gegenseitige Wertschätzung ist hier sehr viel höher als in anderen erotischen Romanen.

Karina 11.02.2019 

Ein sehr netter Roman für zwischendurch. Zwei jungen Leute treffen einander, finden schnell Gemeinsamkeiten auf der sexuellen Ebene. Schön zu lesen, wie sie gemeinsam alt werden, wie ihre Sexualität wächst bzw reift. Um es als Erotikroman zu verkaufen hätte man das ein oder andere vielleicht vertiefen können, aber als nette Unterhaltung für Zwischendurch wirklich ideal

Aloegirl 10.02.2019 

Das Cover passt perfekt. Der Schreibstil ist flüssig. Das ist sehr angenehm, da ist das Lesen ein Genuss. Er hatte wieder Mal Migräne gehabt. Danach ging er spazieren um sich besser zu fühlen. Da sprach ihn plötzlich eine Frau an, die er gar nicht bemerkt hatte. Sie stellte sich als Lisa vor. Sie gefiel ihm, und sie nahm ihn mit nach Hause. Dort ging sie ins Bad und zog sich aus. Sie erklärte ihm, dass sie keine Kleidung mag und gerne nackt ist. Als auch er nackt war, fingen sie an sich zu streicheln. Sie fing ihn an mit einem Öl zu massieren. Sie verwöhnte ihn, ohne mit ihm zu schlafen. Als er kurz im Bad war, war sie weg. Er wartete eine Zeit und ging dann auch. Er dachte immer an sie und wollte sie paar Tage später sehen. Doch sie war nicht da und kam auch nicht. Wird er Lisa wieder finden? Wenn ja, was erleben sie miteinander? Es ist ein wunderschönes Buch, holt es euch.

Asmodina 08.02.2019 

Inhalt: Unverhofft tritt ein rothaariger Wirbelwind in sein Leben und stellt es auf den Kopf. Lisa liebt es, sich nackt zu bewegen, ob in ihrer Wohnung oder in der Natur. Was andere über sie denken, interessiert sie nicht. Mit ihr stolpert er von einem erotischen Abenteuer ins nächste. In immer neuen Bezügen wird das altbekannte Spiel zelebriert. So treiben sie es bei Regen auf dem Feld, beim Pilzesuchen im Wald, in den Dünen und auf so ziemlich allen Flächen zu Hause. Aus anfänglich rein körperlicher Attraktion entwickelt sich eine Liebesbeziehung. Werden ihre sexuelle Anziehung und ihre schier unersättliche Lust aufeinander dem Alltag trotzen und über die Jahre andauern? Meinung: Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig, leicht und nicht zu vergessen, prickelnd. Außerdem macht es Mut, das es selbst in der heutigen Zeit wahre Lust und vielleicht auch ewige Liebe gibt. Und das eine das nicht ausschließt.

Nessi 08.02.2019 

Das Bich hat mich überhaupt nicht mitgerissen. Erotik ist zwar vorhanden, aber nicht zum Aufgeilen geeignet. Der Schreibstil ist flüssig, doch auch etwas langweilig.

J. Consten 31.01.2019 

Lisa ist gerne unbekleidet und dieses in ihrer Wohnung oder in freier Natur. Was andere Leute über sie denken ist ihr völlig egal Sie treiben es bei Regen auf dem Feld, beim Pilzesuchen im Wald, in den Dünen und auf so ziemlich allen Flächen zu Hause. Aus der reinen körperlichen Beziehung entwickelt sich eine Liebesbeziehung die bis ins hohe Alter anhält. Ein Leben ohne Sex wollen sie sich gar nicht vorstellen, zu wichtig war diese Art zwischenmenschlicher Interaktion für sie beide. Mit Lisa stolpert er von einem erotischen Abenteuer ins nächste Es war schon etwas Besonderes, dass die gegenseitige sexuelle Anziehungskraft mit dem Alter nicht nachließ. Der Sex miteinander wurde in ihrer Empfindung sogar besser, weil alle wichtigen Beziehungsanteile dabei eine entscheidende Rolle spielten. Stimmte in der Beziehung etwas nicht, schlug sich das auch in mangelnder Erektionsfähigkeit seinerseits nieder. Früher schien die sexuelle Aktivität unabhängig von solchen Anteilen gewesen zu sein, aber das wurde mit zunehmendem Alter schwieriger. Schaffen sie es die sexuelle Anziehung und ihre schier unersättliche Lust aufeinander auch im Alter noch zu erleben und zu mit Spaß daran genießen? Netter Roman mit erotischen Szenen der sich gut lesen lässt und den ich, für Personen die dieses Genre mögen, gerne weiter empfehle.

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