Leseprobe von:
Versunken in lüsterner Wollust | Erotischer Roman
von Mandy Fox
..., konnte sie wohl kaum lesbisch sein ... allerdings sollte es ja Menschen geben, die zwei Seelen in ihrer Brust trugen. Die sich je nach Situation mal hierhin, mal dorthin gezogen fühlten. War Natalie am Ende solch ein Mensch?
Immerhin hatte sie in der Diskothek zugegeben, dass sie und Matthew gern zu dritt Sex hatten - offenbar in der Konstellation mit zwei Frauen. Von dieser Variante zu jener, welche sich im Moment ermöglichen ließ, schien es Daniel nur ein kleiner Schritt, zumal ... im Bett eine Etage höher seinen Rausch ausschlief und als Stecher nicht zur Verfügung stand.
In diesem Augenblick spürte Daniel Natalies Hand auf seinem Schenkel. Sie strich langsam auf und ab, zart, verhalten. Abwartend, ob man sie gewähren ließe oder zurückstieße. Er zupfte etwas verschämt an seinem Lederröckchen, ohne aber den Berührungen Einhalt zu gebieten. Sein Slip drohte mittlerweile unter der brachialen Gewalt seines ...
»Der Kaffee ist fertig.« Daniel deutete hinüber zur Küche - froh, einen kurzen Moment des Innehaltens gewonnen zu haben. Es galt, sich entweder auf Natalies Avancen einzulassen - auf die Gefahr hin, dass sie bei der Entdeckung seiner wahren Identität erschrecken könnte - oder sich der Situation durch raschen Aufbruch zu entziehen.
Die Zeit war zu kurz, um eine Entscheidung zu treffen. Schon kehrte Natalie mit zwei Bechern Kaffee zurück, in die sie zuvor noch jeweils einen ordentlichen Schuss Cognac gegossen hatte. Diesmal setzte sie sich nicht ans andere Ende des Sofas, sondern direkt neben Daniel. Beide tranken schweigend ein paar Schlucke.
Daniel sah die Kleine aus seinen tiefen blauen Augen fragend an - sie erwiderte seinen Blick nichts ahnend. Da entschloss er sich, aufs Ganze zu gehen.
Zärtlich glitt seine Hand an Natalies blonden Haarschopf, begann damit zu spielen, die eine oder andere Strähne ihrer Locken sacht um seine Finger zu drehen. Er kam ihr so nah, dass er ihren heißen Atem auf seinem Gesicht spüren konnte. Sie ließ es widerstandslos geschehen, zuckte nicht einmal, sondern ließ Daniel mit seinen Fingerkuppen sanft ihre Strähnen verstrubbeln, dann über ihr Gesicht gleiten, den leicht geöffneten Mund berühren. Natalie wischte mit der Zunge darüber.
Daniel beugte sich über sie. Als ihre Lippen sich berührten, wehrte sie sich nicht. Ließ sich fallen, gab sich hin.
Unterdessen grabbelten ihre flotten Fummelfinger, welche die geile Maus nicht bei sich behalten konnte, wieder über seine Schenkel, vom Knie fast quälend langsam aufwärts. Erreichten den Saum des Leders. Glitten darunter. Schoben den Fetzen Tierhaut die Handbreit hoch, die noch bis zum schwarzen Satinslip fehlte.
Daniel wartete auf Natalies spitzen Schrei der Erkenntnis, als sie das stramm gefüllte Höschen berührte und feststellte, dass dort deutlich mehr versteckt war, als sie erwartet hatte.
Doch die quiekte nur erstaunt »Ohhhh ...« und hielt einen Moment inne. Schaute Daniel überrascht an.
»Ist denn schon Weihnachten?«, grinste sie. »Auf jeden Fall musst du der Weihnachtsmann sein ...