Leseprobe von:
Feucht und verdorben | 12 Erotische Geschichten
von Kira Page
Sie fragt uns nach einem Museum in irgendeiner Kleinstadt in der Nähe. Wir können ihr nicht weiterhelfen.
Als sie weg ist, steht auch John auf, sagt, dass er gleich wieder da sei, und verschwindet.
Ich schaue aus dem Fenster, auf die Lichter der Autos, die vorbeifließen. Meine Augen fühlen sich fest und müde an.
John kommt und kommt nicht wieder. Ich denke, dass er vielleicht eine andere Mitfahrgelegenheit gefunden hat, verwerfe den Gedanken aber gleich wieder, weil sein Rucksack noch in meinem Wagen liegt. Trotzdem rechne ich fest damit, dass sich unsere Wege hier im Diner trennen werden.
Dann ist John wieder da. Entgegen meiner Erwartung fragt er mich, ob ich noch etwas essen möchte, was ich nicht will, und fasst mich bei der Hand. Seine Berührung erschreckt mich. Ich schaffe es nicht, darüber nachzudenken.
Wir gehen zurück zum Wagen, aber nicht, um einzusteigen. John sagt, ich solle meine Sachen aus dem Kofferraum holen. Er habe uns im Motel eingecheckt.
Ich protestiere. Ich will in Bewegung bleiben und nicht allein in einem Zimmer sein. John sagt, dass ich mich verhört habe: Er hat uns ein Zimmer gebucht. Eins. Er nimmt seinen Rucksack, drückt mir meine Tasche in die Hand und führt mich zum Zimmer Nummer 15.
Als die Tür hinter uns ins Schloss fällt, lässt John seinen Rucksack zu Boden gleiten und packt mich. Er drückt mich an sich und lässt mich seine ... spüren. Mir wird sofort schwindelig von dem Gefühl, und ein Haufen Zahlen schwirrt durch meinen Kopf. Ich überlege, wie viele Stunden ich nicht mehr geduscht habe ...
Er haucht einen Kuss auf meine Lippen und sagt, dass er mit mir schlafen will. Bevor ich irgendetwas entgegnen kann, küsst er mich ein zweites Mal. Er will, dass ich mein Make-up loswerde.
»Bitte«, flüstert er.
Als ich »Okay« sage, lässt John mich los und sieht mir dabei zu, wie ich mit meiner Handtasche ins Badezimmer wanke.
Ich stelle mich vor den Spiegel, sehe mich an und frage mich, was hier eigentlich los ist. Mein Atem geht schwer. Plötzlich sehe ich, wie John hinter mir auftaucht. Er ist vollkommen nackt. Das Bild seines Körpers wischt all meine Gedanken beiseite. Irgendetwas in mir will mich davon abhalten, ... , aber ich tue es trotzdem. Ich starre ihn regelrecht an - wie eine Idiotin. In meinem Kopf rauscht es.
John stellt sich dicht hinter mich. Seine Hand gleitet auf meinen Po. Er bittet mich noch einmal darum, mein Make-up abzuschminken.
Willenlos fange ich damit an. Meine Hände zittern entsetzlich dabei. John beobachtet jede meiner Bewegungen, während er meinen Po streichelt.
Als ich mein Make-up los bin, drückt er sich fest an mich und sagt, dass ich wunderschön sei. Meine Kehle schnürt sich zu. Ich bringe kein Wort heraus. Dann lässt er mich im Spiegel beobachten, wie er meinen Körper umarmt, um meine Bluse aufzuknöpfen. Für jeden Knopf, den er öffnet, gibt er mir einen Kuss auf den Nacken. Die Kussgeräusche kommen mir merkwürdig laut vor. Mein ganzer Kopf ist voll damit und mein Körper fängt zu pumpen an. Ich spüre, wie meine ...