Leseprobe von:
Das Hotel der Lust - Enthemmt und schamlos | Erotischer Roman
von Mara Bellefleur
... Ich weiß ja nicht, wie Sie das in so kurzer Zeit hinbekommen haben, aber - alle Achtung.«
Jasmin war immer noch leicht verwirrt, erlaubte sich jedoch ein leises Aufatmen, ja, sogar ein angedeutetes Lächeln stahl sich auf ihre Lippen, als Herr Walters fortfuhr: »Jing Ching aus unserem Hotel in Tokyo war genauso begeistert, als sie mir am Telefon mitteilte, dass bei der Willkommenszeremonie sogar auf die traditionellen, asiatischen Regeln der Begrüßungsreihenfolge geachtet worden ist ... Also ganz ehrlich, Frau Moorbach, ich bin tief beeindruckt von Ihrem Engagement und Ihrer Professionalität. Wie Sie es dann noch geschafft haben, in so kurzer Zeit einen Mietkoch aufzutreiben, um den Ausfall von unserem Chef de Cuisine aufzufangen ... Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn das nicht geklappt hätte ...« Er nahm einen Schluck Kaffee und stellte die Tasse klirrend auf die Untertasse zurück: »Damit stehen wir mit unserem Hotelmanagement außerordentlich gut da. Wenn Sie so weitermachen, dann wird das Ihrer Karriere in unserem Hause sicher sehr zuträglich sein.«
»Danke, Herr Walters. Ich freue mich sehr, dass Sie mit meinen Leistungen so zufrieden sind.« Jasmins Blick ging schüchtern nach unten. Sie wusste zwar, dass sie wirklich gute Arbeit leisten konnte, doch dafür gelobt zu werden, war ihr doch ziemlich unangenehm. Doch bevor es ihr zu viel werden konnte, erlöste Walters sie mit den Worten: »Es tut mir leid, aber ich habe gleich noch eine ganz wichtige Telefonkonferenz ...« Dann komplimentierte er sie aus dem Büro.
»Wow, ich fasse es nicht! Dass ich das noch erleben darf - ein Lob von Walters ... AUSGERECHNET!«, ging es ihr durch den Kopf, als sie zurück in ihr eigenes Büro ging.
***
In der Zwischenzeit hatte es sich Kiara mit einem Energydrink auf der Terrasse des Hotels für ihre Frühstückspause bequem gemacht. »Was der alte Walters wohl von Jasmin will?«, fragte sie sich. Ihre Neugier war stark, doch nicht drängend, denn sie wusste, dass Jasmin ihr später alles erzählen würde. Außerdem war sie sich sicher, dass ihre Freundin gelobt werden würde - die alte Streberin war einfach gut in ihrem Job! Verstohlen blickte sie sich um: Ja, sie war ganz allein hier oben und hatte noch eine Viertelstunde Pause. Ausreichend Zeit, um noch einmal an den außerordentlich geilen Abend gestern mit ihrer Freundin zu denken. Langsam schob Kiara eine Hand in ihre Hose, während sie die Augen schloss und sich wohlig aufseufzend zurücklehnte, während die Erinnerung vor ihrem geistigen Auge erschien: Ihre Hand zitterte vor erregter Anspannung, als sie die nackten Rundungen ihrer Geliebten streichelte. Die Haut fühlte sich zart und heiß an unter ihren Fingerspitzen. Jetzt fuhr sie zärtlich über die Pobacken und Kiara drückte sich mit einem Seufzen an sie. Die beiden Frauen lagen nackt in den kühlen Baumwolllaken des großen Bettes, und was als träge Nachmittagskuschelei begonnen hatte, war schnell heiß, erregt und fordernd geworden.
»Ich liebe es, ... Ich kann gar nicht genug bekommen von ...!«