Leseprobe von:
Extrem heiß und verdorben zu jeder Jahreszeit | Erotische Geschichten
von Ms. Selma
..., sodass wir erst am späten Nachmittag auf der letzten Baustelle ankommen.
Wütend durchquert er die Räume unserer letzten Anlaufstelle, sodass ich kaum mithalten kann. Mit jeder Minute, in der er mich ignoriert, sinkt auch meine Stimmung. Seit zwei Tagen arbeiten wir zusammen und ich kann nicht sagen, wie viele Facetten mir dieser Mann von sich bereits gezeigt hat. Ist er verärgert, genervt oder eifersüchtig? Ich habe keine Ahnung.
Als Victor mich zum wiederholten Male fast umrennt, platzt mir der Kragen. Ich stelle mich ihm in den Weg und habe vor, ihn direkt zu konfrontieren. Allerdings habe ich nicht mit der Wucht gerechnet, die mich erwischt, als sein massiger Körper gegen mich prallt. Sein entsetzter Gesichtsausdruck zeigt mir, dass er genauso erschrocken ist wie ich.
»Was habe ich Ihnen getan, dass Sie so wütend sind?«, motze ich ihn an und bin mir sicher, dass sich schon lange niemand gewagt hat, so mit ihm zu sprechen. »Wenn ich Ihnen im Weg rumstehe oder Sie Ihre Ruhe brauchen, sagen Sie es mir und ich gehe.«
Victor
Mein kleiner Giftzwerg funkelt mich wütend an und ist kein bisschen eingeschüchtert von meiner körperlichen Überlegenheit.
»Du bleibst, wo du bist.«
Ich komme ihr viel zu nah und stehe kurz davor, meine Angestellte zu vernaschen. Wir kennen uns erst seit drei Tagen und dennoch ist sie überall. In meinen Gedanken, in meinen Eingeweiden und in meiner Hose. Mit ihren flachen Schuhen reicht sie mir gerade einmal bis zur Brust und trotzdem weicht sie keinem Schritt zurück, auch nicht als ich um sie fasse und an ihrem Hintern zu mir ziehe.
»Schlaf mit mir«, kommt es plötzlich aus mir heraus und ich bin kurzzeitig so überrascht wie Everly.
»Hier und jetzt?«
»Ja. Hier und jetzt.«
»Na klar, wenn es weiter nichts ist«, kichert sie unsicher und scheint dennoch nicht abgeneigt zu sein.
»Ich meine es ernst, vielleicht hört mein Verlangen nach dir dann auf«, gestehe ich ihr und stelle fest, dass ich mich ihr in wenigen Tagen mehr geöffnet habe, als es die meisten Menschen in einem Jahrzehnt nicht schaffen.
»Und wenn nicht?«
»Dann nehme ich dich, bis wir beide es nicht mehr wollen.«
»Es steckt also unglaublich viel Verantwortung in diesem vielleicht einmaligen Sex? Du hast nur diesen einen Versuch, dein Verlangen zu stillen, und gleichzeitig hast du nur diesen einen Versuch, mich davon zu überzeugen, falls du mehr willst, dass ich auch mehr will.«
Ihr hinterhältiger Gesichtsausdruck bestätigt mir, dass sie wieder versucht mich zu reizen. Und sie hat Erfolg damit, denn mein Ehrgeiz ist geweckt. Ich werde dieser kleinen Zecke zeigen, was es bedeutet, sich mit mir anzulegen, und dass mein ..., sondern dass ich auch damit umgehen kann.
In einer schnellen Bewegung hebe ich sie auf meine Arme und trage sie in einen kleineren Nebenraum. Normalerweise ist um diese Uhrzeit keiner mehr vor Ort, trotzdem habe ich keine Lust, beim Sex beobachtet oder - noch schlimmer - unterbrochen zu werden. Ich sehe in der Ecke eine kleine Holzpalette und stelle Everly, bevor ich über ...