Leseprobe von:
In den Diensten der Mistress - Rechte und Pflichten der Unterwürfigkeit | Erotischer SM-Roman
von Etienne Ducharme
In der gemütlich eingerichteten Bar, mitten in der Stadt, bestellte sich Anna einen Virgin Mojito.
»Wahnsinnsshow! Oder?«, sprach ein völlig begeisterter Jörg sofort das wichtigste Thema des heutigen Abends an. Anna und Tanja stimmten ihm sofort begeistert zu. Thomas blieb etwas reservierter. Anna gab ihm einen leichten Stups in seine Seite.
»Hat« s dir nicht gefallen?« Er schmunzelte sie an. Dabei wippte er mit seinem Kopf abwägend hin und her.
»War schon ne coole Show. Das muss man ihr lassen. Sie kann entertainen.« Bei ausgelassener Stimmung, kühlen Getränken und heiseren Stimmen verging die Zeit viel zu schnell.
»Würden Sie bitte auch so langsam zum Ende kommen? Wir möchten schließen.«
Anna sah die Kellnerin verwirrt an. »Jetzt schon?«, fragte sie sichtlich irritiert.
»Wir haben bereits halb fünf. Normalerweise schließen wir um vier. Sie sind die letzten Gäste«, antwortete die schwarzhaarige Bedienung freundlich, aber bestimmt.
Anna und die anderen sahen sich im Raum um. Überrascht stellten sie fest, dass die Dame recht hatte. Mit großen Augen sahen sie sich an. Sie begannen verlegen zu kichern.
»Sorry. Wir haben völlig die Zeit vergessen«, entschuldigte sich Thomas im Namen der ganzen Gruppe.
»Schon gut«, erwiderte die Kellnerin freundlich.
»Was machen wir noch mit dem angebrochenen Abend?«, wollte Thomas mit einem charmanten Lächeln wissen.
Anna sah zu ihrer Freundin. Dabei biss sie sich sanft auf ihre Unterlippe.
»Ich kann nicht, Süße. Zu Hause wartet Hannes auf mich.« Noch während sie sprach, konnte sie die Enttäuschung in Annas Augen sehen. Sie umarmte ihre Freundin herzlich. Dabei flüsterte sie ihr ins Ohr: »Schnapp ihn dir.« Anna blickte verlegen zu Boden. Tanja löste sich von der Umarmung und verabschiedete sich von den dreien.
»Ich muss jetzt leider los. Mein Mann macht sich sicher schon Sorgen. Habt noch viel Spaß.« Beim Umdrehen klatschte sie auf Annas Hintern.
»Tu nichts, was ich nicht auch tun würde«, feixte sie.
Die beiden lachten herzhaft.
»Was nun?«, wollte Anna von Thomas wissen.
»Ich kenne da ein nettes, kleines Frühlokal. Die Musik ist rockiger, aber echt cool«, schlug er vor.
Jörg gähnte unterdessen lautstark. »Ich bin müde«, meinte er abwinkend.
»Dann nur wir beide?«, fragte Thomas an Anna gerichtet.
Sie hakte sich bei ihm ein. »Na dann los.«
***
Spät am nächsten Morgen, die Sonne strahlte schon warm und hell, standen Thomas und Anna vor der verschlossenen Wohnungstür. Die beiden küssten sich innig. Anna griff in Thomas strammen Hintern. Sie zog ihn fest zu sich heran. Sie konnte seinen strammen Liebesspender an ihrer Mitte spüren. Thomas drückte Anna gegen die Wand. Mit seinen warmen Händen schob er zärtlich ihr Kleid hoch. Anna schloss ihre Augen und genoss die Situation. Sie legte ihren Kopf in den Nacken und präsentierte Thomas ihren schutzlosen Hals. Er schmunzelte. Liebevoll beschäftigen sich seine heißen Lippen mit dieser empfindlichen Stelle. Annas Pulsschlag erhöhte sich. Sie begann langsam und tief zu atmen. Mit geübten Fingern öffnete ...