Leseprobe von:
Mein neuer SwingerClub der Wollust | Erotischer Roman
von Sofie Dany
»... Ich habe dich jedenfalls noch nie vorher hier gesehen, und du wärst mir eindeutig aufgefallen, so hübsch wie du bist. An dir kann niemand vorbeigehen, ohne festzustellen, was für eine unglaubliche Ausstrahlung du hast.«
Ich bin noch am Zweifeln, ob ich seine Art, mit mir ins Gespräch zu kommen, gut finde, als er mir intensiv in die Augen schaut. Doch mir ist sein Blick unangenehm, und ich weiche ihm aus, weil ich Angst habe, dass nun ein platter Anmachspruch folgen wird.
»Entschuldige, Lissy«, höre ich ihn stattdessen grummeln. »Ich bin absolut kein Weltmeister im Ansprechen von Frauen. Habe ich dich nun verschreckt, oder gibst du mir eine Chance?«
Ich atme erleichtert durch und wende mich ihm wieder zu.
»Schön deine Bekanntschaft zu machen, Jonas«, sage ich und reiche ihm lächelnd meine Hand.
Zwischen uns entspinnt sich eine großartige Unterhaltung. Wir entdecken einige Gemeinsamkeiten, lachen viel und lassen uns dabei von Alma mit weiteren Getränken verwöhnen.
Als zu vorgerückter Stunde aus dem Discoraum ruhige, sinnliche Musik erklingt, zieht mich Jonas ohne vorherige Ankündigung von meinem Barhocker mit sich auf die Tanzfläche. Dort breitet er seine Arme aus und signalisiert mir, dass er mit mir eng umschlungen tanzen will. Ich nehme das Angebot gern an und schmiege mich dicht an ihn. Sofort bemerke ich seinen umwerfenden Duft und bin hin und weg. Er lässt seine Hände über meinen Rücken wandern, während wir passend zum Takt übers Parkett gleiten.
Es ist ein unglaublich schönes Gefühl, und durch meinen kleinen, alkoholischen Rausch vergesse ich alle Hemmungen und wandere mit meinen Fingern zu seinem Gesäß. Was ich dort fühle, erweckt meine Lust auf mehr, und so drehe ich mich nicht weg, als er sich mit seinem Gesicht meinem nähert.
Seine Lippen sind weich, als er sie auf meine legt und mir einen sanften Kuss gibt. Augenblicklich durchrauscht mich ein Kribbeln, und obwohl ich ihn eigentlich erwidern möchte, sträubt sich etwas in mir und ich wende mich ab.
Jonas flüstert mir ein leises Okay ins Ohr und ich lege meinen Kopf auf seine Schulter. Ich vergesse alles um mich herum, und auch ihm scheint es nicht anders zu gehen, denn wir halten einander fest, genießen die eng umschlungene Nähe, ohne dabei unsere tanzenden Bewegungen zu verlieren. Erst als die Musik verstummt, lösen wir uns voneinander und blicken um uns herum. Doch niemand ist mehr da.
Jonas wirft mir einen vielsagenden Blick zu, den ich sofort verstehe, und zusammen begeben wir uns zu den verschiedenen Spielräumen und Zimmern. Überall vergnügen sich die Gäste, mal zu zweit, mal bunt durcheinander gewürfelt, und die Atmosphäre ist erotisch aufgeladen.
Als Jonas mit mir vor einem kleinen Separee Halt macht, weiß ich, dass nun der Moment gekommen ist, nach dem ich mich schon so lange sehne.
»Du bist wunderschön und erregst mich sehr«, sagt er leise zu mir.
Er streift mir die Träger meines Babydoll-Kleidchens von den Schultern und legt meine ... frei. Ich spüre seinen warmen Atem, als er sich mit ...