Leseprobe von:
Jung und unersättlich | 10 heiße erotische Geschichten
von Lucy Eva Gonzalez
Auch Ron war für einen kurzen Moment verdutzt.
»Grüß Gott«, sagten beide gut erzogen und nahmen in der letzten Reihe Platz.
»Ich fasse es nicht, wir sind mittendrin in einem Haufen hübscher Frauen, die wir nicht knattern dürfen«, beschwerte sich Kai wispernd.
»Du denkst unentwegt mit deinem ... Jetzt reiß dich mal zusammen. Das sind Nonnen, falls es dir entgangen ist«, zischte Ron, in dessen Hose es aber auch gehörig rumorte. Welcher Kerl träumte nicht davon, es mit einer zu treiben?
Amüsiert sah Achim immer wieder in den Rückspiegel, während er weiterfuhr. Es war herrlich mitanzusehen, wie groß das Interesse an den Kerlen war. Das Glänzen in den Augen der Novizinnen, ihr aufgeregtes Getuschel und das permanente Umdrehen nach hinten waren untrügliche Zeichen für ihre Erregung. Bevorstehende Profess hin oder her, die Frauen wollten die Männer vernaschen, das war offensichtlich, und keiner war daran gelegen, das zu verheimlichen. Achim sah es als seine Pflicht, diesem schon bald verbotenen Glück einen gehörigen Schubs zu geben. Er kannte die Gegend gut genug, um zu wissen, wo es den idealen Platz dafür gab, die Träume der Frauen wahr werden zu lassen.
Ohne die ausdrückliche Erlaubnis dafür einzuholen, lenkte er den Bus auf eine Nebenstraße und bog dann auf einen breiten Feldweg ein, der in den Wald hineinführte. Von außen uneinsehbar, befand sich dort ein kleiner Rastplatz mit einem großen runden Tisch und Bänken, auf denen sich die Novizinnen ein letztes Mal den fleischlichen Genüssen hingeben konnten.
Achim stellte den Motor ab, stand auf und verkündete für alle gut hörbar: »Männer, ich finde, ihr solltet euch bei den Damen angemessen für die Hilfe bedanken.« Grinsend beugte er sich zu den beiden Novizinnen in der ersten Reihe herunter. »Ich bin gleich da hinten, wenn ihr Hilfe braucht«, flüsterte er und sah in Richtung des hohen Holzstoßes in etwa hundert Metern Entfernung.
Die eine zwinkerte ihm schelmisch zu. »Ich denke, das wird nicht nötig sein«, hauchte sie.
Achim richtete sich wieder auf und rief: »Ihr habt eine halbe Stunde Zeit, also nutzt sie.« Es war nicht ganz klar, ob seine Worte an Kai und Ron oder die Frauen gerichtet waren.
Kai stieß Ron aufgeregt in die Seite. »Meint der, was ich meine, dass er meint?«, wollte er aufgeregt von Ron wissen.
»Natürlich, was denkst du denn?«
»Aber ... aber das sind Nonnen.«
»Noch sind wir das nicht«, wurden die irritierten Freunde von den lächelnden Frauen beruhigt. Alle Augen lagen lüstern und erwartungsvoll auf den Männerkörpern.
»Ihr dürft also noch poppen?« Dieses Glück schlug sich postwendend in seiner Hose nieder.
»Offiziell natürlich nicht, aber Gott wird bestimmt ein Auge zudrücken«, erklärte eine Novizin mit fester Stimme. Nichts und niemand konnte sie von dieser Orgie abhalten.
»Ich habe ja schon immer gewusst, dass der da oben ein feiner Kerl ist.« Kai sprang auf. »Also, worauf warten wir noch? Raus mit euch, damit wir euch himmlisch verwöhnen können.«
Kaum aus dem Bus gestiegen, holten Kai und Ron ihre ...