Leseprobe von:
Süchtig nach gieriger Lust | Erotische Geschichten
von Lucy Eva Gonzalez
Es war Lola gewesen, die die Sonnenliege beiseitegeschoben hatte und jetzt nackt auf einer ausgerollten Trainingsmatte stand. Breit gegrätscht streckte sie ihre Arme nach oben und senkte dann den Oberkörper ab, bis ihre Finger den Boden vor ihren Füßen berührten und ihre offene Rückseite zu ihm hoch lachte. Ihr vergnügtes Wippen ließ zudem ihre ... tanzen. In dieser Position ließ sie Frank an jeder einzelnen Köstlichkeit teilhaben.
Jetzt war sein Maß gestrichen voll. Lola konnte sich nicht derartig benehmen und von ihm erwarten, dass ihn das nicht anmachte. Er schnappte eine der Flaschen und seinen Schlüssel und ging, ohne lange darüber nachzudenken, einen Stock tiefer. Beherzt drückte er den Klingelknopf.
Lola grinste, als es an ihrer Tür klingelte. Sie verzichtet bewusst darauf, etwas überzuziehen, und öffnete nackt.
»Hallo, ich bin Frank, der neue Nachbar. Ich finde, es wird höchste Zeit, mich vorzustellen«, platze es aus ihm heraus.
Keine Armlänge von ihm entfernt war Lolas Körper noch sündiger. Verführerisch legte sie einen ausgestreckten Arm auf die Tür und trat zur Seite.
»Immer herein in die gute Stube«, hieß sie ihn, mit Blick auf seinen Schritt auf eindeutige Weise, willkommen.
Sie schloss die Tür und legte die Hände auf seine Brust. »Ich dachte schon, du bist besonders schüchtern oder homosexuell.«
»Weder das eine noch das andere.«
Ihre Offenheit nahm auch die letzte Zurückhaltung von Frank. Er stellte die Flasche auf die Kommode und zog Lola an sich, so wie er es seit Wochen schon tun wollte.
»Ich kann dir gar nicht sagen, wie sehr mich das beruhigt«, säuselte sie und hob ihm ihre halbgeöffneten Lippen entgegen, während ihre Finger seinen warmen Nacken streichelten.
Verflucht, das war so viel besser als in seiner schmutzigen Fantasie. Er stöhnte, als er ihren Mund berührte und Lola ihre weiche Zunge in seine Mundhöhle schob. Seine Hände wanderten zu ihren Pobacken hinunter, die er fest umschloss. Lola war entzückt, über das, was sie an ihrer Scham spürte, als sie sich ihm gierig entgegendrängte. Endlich hatte das qualvolle Warten ein Ende. Frank war bereit, ihr all das zu geben, wonach ihr Körper dürstete, das hatte sie in seinen grauen Augen deutlich lesen können. Seine Bereitschaft deckte sich mit ihrer, ihm nichts von alledem vorzuenthalten, was sie ihm nahezu täglich auf dem Silbertablett servierte.
»Lass uns ins Schlafzimmer gehen, dort haben wir es bequemer«, hauchte sie nach dem atemlosen Ende ihres ersten leidenschaftlichen Kusses, der das Feuer in beiden auflodern ließ.
Lola nahm Frank bei der Hand, führte ihn zum Schlafzimmer und zog ihn zu dem großen Bett, auf dem eine weiße Tagesdecke aus anschmiegsamem Satin ausgebreitet lag. Ehe Frank wusste, wie ihm geschah, hatte Lola das Shirt über seinen Kopf gezogen, sich hingehockt und seine Shorts hinuntergeschoben. Aufgeregt streckte sich ...
»Ich liebe es besonders, engen Kontakt zu den Nachbarn zu pflegen, vor allem, wenn sie so attraktiv sind wie du«, sagte sie und strich mit den Fingerspitzen ...