Leseprobe von:
FKK wild und gierig | Erotische Geschichten
von Lucy Eva Gonzalez
... und wer etwas anderes behauptet, der lügt«, sagte Herbert abschließend.
Nachdem der Pool fertig gewesen war, hatte Herbert immer wieder neugierig hinübergesehen. Meistens hatte Felix, wie der beneidenswerte Erbe hieß, ein paar Freunde eingeladen. Mit gekühlten Getränken in der Hand saßen sie auf einer der unzähligen Sitzgelegenheiten am Pool oder am Beckenrand und ließen ihre Beine ins kühle Nass hängen. Die Frauen zogen es zu Herberts großen Freude hingegen meistens vor, oben ohne auf der Luftmatratze oder der aufblasbaren Insel im Pool zu chillen.
»Ich brauche ein sehr gutes Fernglas«, erklärte Herbert dem Mann im Bergsportgeschäft wenige Tage später.
Mit bloßem Auge waren die ... kaum zu erkennen. Das musste dringend geändert werden. Wenn er schon diesen tollen Logenplatz hatte, wollte er den auch bestmöglich nutzen.
»Was wollen Sie den beobachten?«, wollte der Verkäufer freundlich wissen.
»Ich will einfach nur so in die Landschaft gucken. Berge und so.« Herbert stellte sich sein Gesicht vor, wenn er ihm sagte, auf welches Gebirge er wirklich einen Blick werfen wollte. Nach einer halben Stunde hielt Herbert das passende Teil in seinen Händen. Nun musste er noch für Tarnung sorgen, schließlich wollte er nicht als Spanner entlarvt werden, auch wenn er ein solcher war.
Der zwei Meter hohe Strauch war ideal und passte perfekt auf seinen Balkon, ohne unnötig Aufmerksamkeit zu erregen. Es war sein gutes Recht, für Begrünung zu sorgen, auch wenn ihm das bisher unwichtig gewesen war. Herbert rückte die Pflanze auf den besten Platz, sodass er sich auf dem Stuhl sitzend mühelos dahinter verstecken konnte und zwischen den Zweigen hindurch gleichzeitig gute Sicht auf den Pool hatte.
An diesem Nachmittag hatte Felix nur eine Frau zu Besuch. Sie war gertenschlank und trug den Hauch eines Bikinis. Auf dem Weg zu den breiten Stufen, die an einer kurzen Seite des Pools in Wasser führten, steckte sie ihr langes blondes Haar hoch. Gespannt saß Herbert in seinem Versteck und sah durch das Fernglas. Der Verkäufer hatte nicht zu viel versprochen. Er konnte sogar das tätowierte Herz auf der rechten Pobacke der Schönen erkennen. Mit wiegenden Hüften stieg sie ins kühle Nass und schwamm auf die andere Seite, wo Felix mit einer Flasche Bier am Beckenrand stand. Als sie ihn erreicht hatte, sah sie schmunzelnd zu ihm auf, öffnete ihr Oberteil und legte es neben seinen Füßen ab.
Herbert schluckte. Noch konnte er ihre ... nicht sehen, aber sobald sie aus dem Wasser kam, war er zur Stelle. So lange musste er jedoch nicht warten. Die Blonde legte sich auf den Rücken und ließ sich verführerisch treiben. Herbert rutschte an die Stuhlkante vor und wagte kaum zu atmen. Wie zwei kleine Eisberge streckten sich ihre Spitzen aus dem Wasser empor. Herbert leckte den Speichel von seinen Lippen. Was würde er jetzt darum geben, an Felix’ Stelle zu sein! Der sprang in den Pool und tauchte neben seiner heißen Besucherin wieder auf. Dann machte er, was Herbert unbedingt tun wollte: Er liebkoste ihre ...