Leseprobe von:
Wollüstiger UrlaubsSex | Erotische Geschichten
von Lucy Eva Gonzalez
Er lag nur mit Shorts bekleidet auf dem Bett und sah fern.
»Wow, wo warst du denn in diesem Aufzug?« Er schnalzte mit der Zunge und drehte den Ton leiser.
»Im Theater«, erwiderte Tabea recht kühl, obwohl ihr beim Anblick seines aufregenden Körpers furchtbar heiß wurde. Zu ihrem Entsetzen stand Alex auf und kam ihr viel zu nah.
»Ich fürchte, kein Mann konnte sich bei deinem Anblick auf das Stück konzentrieren.« Er ging um sie herum und blieb dicht hinter ihr stehen. Sein warmer Atem auf ihrer Haut machte ihr das Atmen schier unmöglich. Zu allem Überfluss gelang es ihr nicht, ihre eindeutige Reaktion auf Alex’ Nähe zu verheimlichen. Gemeinerweise kostete er das voll aus und strich mit einer Hand sanft über ihren Hals.
»Lass das.« So sehr sie sich auch bemühte, schaffte sie es nicht, sich auch nur einen winzigen Schritt von ihm fortzubewegen. Seine Nähe lähmte sie.
»Ich finde, wenn wir uns schon ein Bett teilen müssen, sollten wir das Beste daraus machen, was sich zwischen Mann und Frau daraus machen lässt«, flüsterte er ihr ins Ohr. Anstatt sich umzudrehen und ihm eine zu scheuern, wie er es verdient hatte, legte sich Tabeas Kopf wie von selbst auf die Seite und lud Alex ein, ungeniert weiterzumachen. Ihr Verstand forderte eindringlich, dass sie den Mund aufmachte und sagte, er solle sich zum Teufel scheren. Ihr Körper aber war gänzlich anderer Meinung und stellte sich letztendlich als wesentlich stärker als ihr Kopf heraus. Behutsam strich Alex die dünnen Träger von ihren zitternden Schultern. Seine Lippen verwöhnten ihren Hals und ihren Rücken mit unzähligen hauchzarten Küssen. Jeder einzelne machte Tabea gefügig für das, was er unumstritten mit ihr vorhatte und was sie inzwischen ebenso sehr wollte wie er. Mit der Fernbedienung schaltete er den Fernseher aus.
Die indirekte Beleuchtung über dem Bett tauchte das Zimmer in ein fast mystisches Licht, welches Tabea und Alex in schemenhafte Gestalten verwandelte, die sich langsam näher kamen. Tabea war erleichtert. So blieb ihr wenigstens Alex’ triumphierender Blick erspart. Er stand immer noch hinter ihr und öffnete geschickt den seitlichen Reißverschluss ihres Kleides, was sie ihm ohne jegliche Gegenwehr gestattete. Sanft schob er den Stoff zu Boden. Tabea trug keinen BH und stand nur in ihrem Stringhöschen wie eine wunderschöne Marmorstatue mitten im Zimmer. Alex umfing mit beiden Händen ihre Taille und küsste ihre linke Schulter.
Ihre Haut saugte seine Berührungen wie ein Schwamm auf. Sie hob ihre Arme und vergrub ihre Finger leise seufzend in seinem dichten Haar. Seine warmen Hände auf ihrem Bauch und seine weichen Lippen auf ihrem Hals vermochten die wildesten Fantasien in ihr zu entfachen. Tabea war von einer Sekunde auf die andere durchdrungen von dem Wunsch, Alex wolle sie alle wahr werden lassen. Viel zu lange war sie mit keinem Mann mehr zusammen gewesen, das wurde ihr schlagartig klar. Nur so war ihre überschäumende Reaktion auf diesen Fremden plausibel erklärbar.
Behutsam spürte er ihre festen ...