Leseprobe von:
Die Suche nach der perfekten Sklavin | Erotischer SM-Roman
von Aurélie Martin
Vor der Session gehe ich noch kurz unter die Dusche, dann nehme ich meine Klamotten mit. Um Bonnie ein Gefühl von Sicherheit zu geben, sorge ich für Gleichberechtigung und bleibe während der Session ebenfalls nackt. Für heute denke ich, dass Bonnie weniger aufgeregt ist, wenn ihr Spielpartner keine Kleidung trägt.
Als ich in der Dusche fertig bin, klopfe ich an die Tür, um Bonnie zu signalisieren, dass es losgehen kann. Sie holt mich ab und wir machen uns auf den Weg ins Spielzimmer. Diesen Raum kenne ich noch nicht, doch er hat einiges zu bieten: Ein großes Lederbett mit Haken, einen Flaschenzug an der Decke, ein Andreaskreuz und unzählige Peitschen, die an den Wänden hängen. »Das ist der Raum der dunklen Sehnsüchte«, erklärt Bonnie mir.
Ich nicke verstehend. »Wirklich eine schöne Location. Dann lass uns mal anfangen.«
Schüchtern stellt sich Bonnie vor mich. Das Spiel hat begonnen. Nun schlage ich einen anderen Ton an. Als Herr und Meister bin ich streng und fordernd, jedoch den Novizinnen gegenüber stets verständnisvoll.
Ich gehe eine Runde um Bonnie herum, sie hält ihren Blick gesenkt. »So, du möchtest heute also meine Sklavin sein?«
»Ja, mein Herr«, antwortet sie schüchtern, ohne den Blick zu heben.
»Anrede und Blickkontakt stimmen schon mal«, sage ich. »Deine Kleidung passt allerdings nicht ganz. Zieh dein Kleid aus!«
Bonnie öffnet den Reißverschluss ihres Kleides und streift das dünne Stückchen Stoff ab, sodass es sanft zu Boden fällt. Nun steht die hübsche Sklavin nackt vor mir.
»Zeige deinem Herrn deine Demut und Ehrerbietung. Knie nieder!«, befehle ich. Ich bin erstaunt, wie mir die Worte nach so langer Auszeit über die Lippen kommen.
Bonnie gehorcht und fällt vor mir auf die Knie. Sie weiß sofort, welche Position ich von ihr verlange, zieht ihre Schenkel auseinander, präsentiert mir ihre Handinnenflächen auf ihren Knien und hat den devotesten Blick drauf, der überhaupt möglich ist.
Ich gehe zur Wand und suche mir eine passende Peitsche aus. Vielleicht ist ein Flogger für den Anfang geeignet. Inessa hat auch zuerst den Flogger zu spüren bekommen, bevor es an die härteren Schlaginstrumente ging. Bestimmt hat Bonnie schon mehrere Peitschen zu spüren bekommen, aber ich möchte ihr ein wenig Welpenschutz gewähren.
Mit dem Flogger stelle ich mich hinter sie und schlage ihr damit auf den Rücken. »Rückgrat durchstrecken, Sklavin!« Sie fügt sich meinem Willen.
Erneut schwinge ich die Peitsche, da ich merke, dass ihre Haltung nachlässt. »Haltung bewahren, Sklavin!«
»Ja, mein Herr«, erwidert sie und gibt sich Mühe, ihr Rückgrat durchzustrecken.
Ich merke, wie sehr diese Position sie anstrengt. Ein paar Male umkreise ich Bonnie, wie sie da vor mir auf dem Boden kniet, und gebe ihr etwas Zeit. Dann bleibe ich vor ihr stehen.
»Mitzählen!«
Bonnie zählt ruhig und konzentriert mit und mit jedem Schlag hört sich ihre Stimme etwas geschaffter an.
»Danke, mein Herr«, sagt sie abschließend.
»Sehr gut«, lobe ich sie. »Du weißt, wie man dem Herrn und Meister seine Ehrfurcht erweist ...