Leseprobe von:
Mollig und unersättlich | Erotischer Roman
von Sofie Dany
Diesen wundervollen Moment, in dem ich nur Glücksgefühle in mir spüre, will ich ganz und gar auskosten.
Ich nehme all meinen Mut zusammen und erwidere seinen Kuss. Unsere Lippen finden sich, saugen aneinander und schließlich öffne ich sie, damit er meinen Mund erforschen kann. Unsere Zungen begegnen sich und spielen miteinander. Er schmeckt so gut, ich kann gar nicht genug bekommen. Ihm scheint es ebenso zu gehen.
»Du küsst wunderbar«, murmele ich in einer kleinen Atempause.
»Dito«, erwidert er lächelnd und setzt seine Liebkosungen in meiner Halsbeuge fort. »Würdest du dein Kleid ausziehen? Ich möchte mehr von dir spüren.«
Mein Kleid ausziehen?! Panik überfällt mich. Soll ich, soll ich nicht ... Es fühlt sich zwar alles so gut an und er fühlt sich gut an, aber .... Ich gerate in einen Zwiespalt. Ich will, dass er weitermacht, dies würde aber auch bedeuten, dass es vielleicht noch viel weiter gehen würde. Will ich das, habe ich nicht gerade gesagt, dass es für mich nur Sex mit Liebe gibt?
Was ist, wenn er meinen Bauch, meine Beine und meinen Hintern anfasst und spürt, wie dick ich bin ... Zwar hat er mich schon gesehen, aber ... Er küsst wieder meinen Hals, streicht mit seinen Lippen daran entlang und ich bin wieder so berauscht von ihm, dass ich alles nach hinten schiebe und verdränge.
»Okay, aber nur, wenn du das Licht ausmachst und dich ebenso ausziehst«, flüstere ich.
»Kein Problem.« Sofort steht er auf und zieht sich bis auf die Unterhose aus.
Wow, was hat er für einen fantastischen Körper! Durchtrainiert, nicht zu muskulös, breite Schultern und einen knackigen Po. Ich hoffe, er sieht nicht, dass ich ihn anstarre und mir fast der Sabber aus dem Mund läuft. Mir wird schlecht und ich kralle meine Finger in die Decke.
Er scheint geahnt zu haben, dass die Stimmung bei mir kippen könnte und geht entspannt zur Kommode, löscht das Licht und kommt wieder zu mir. Augenblicklich verschließt er meinen Mund mit seinen Lippen. Ich versuche noch schwach zu protestieren, bin aber machtlos gegen seine Flut von zärtlichen Küssen.
»Zieh bitte dein Kleid aus«, raunt er mir ins Ohr.
Ich setze mich auf und im nächsten Moment spüre ich seine Hände an meinen Hüften, wie er mir hilft, mein Kleid auszuziehen. Es war ganz einfach und wie selbstverständlich. Leider erinnere ich mich jetzt daran, dass ich meine alltägliche Wäsche anhabe und nicht die hübsche Reizwäsche, aber es ist ja zum Glück dunkel. Er beginnt, mich am Hals zu streicheln, berührt mich am Dekolleté, erforscht jeden Zentimeter meines Körpers und ein herrliches Prickeln durchfährt mich. Ich will ihn ebenso fühlen und begebe mich auf Wanderschaft. Dabei spüre ich seine durchtrainierten Brust- und Rückenmuskeln.
Ich merke, dass er an meinem BH herumfummelt. Gerade will ich mich dagegen wehren, als er ihn schon geöffnet hat und achtlos auf den Boden wirft. Sanft nimmt er meine ..., sodass ich lustvoll aufstöhne.
»Gefällt dir das? Erregt es dich?«, will er wissen, als er kurz von mir ablässt und mich mit sanftem Druck zurück ...