Leseprobe von:
Die Sklavinnen des Sexplaneten 2 | Erotischer Roman
von Vera Seda
»Du gehörst mir. Es ist nicht demütigend, wenn ich mich mit dir paare.«
»Es ist demütigend, nackt sein zu müssen«, versuchte sie ihm klarzumachen.
»Es ist wunderschön, dass du nackt bist, Rosa. Ich finde deinen Anblick erfreulich.«
»Aber du bist nicht der, der nackt sein muss. Mir ist kalt und es macht mich schutzlos. Ich bin mehr als ein Lustobjekt, Renor.«
Er grinste. »Du möchtest, dass ich mich entkleide? Ich laufe gern nackt für dich herum.«
»Nnnnnein ... das habe ich nicht gesagt.«
»Vielleicht fühlst du dich besser, wenn auch ich nackt bin?«
»Da bin ich mir nicht so sicher, Renor.«
»Eigentlich ist es Sklavinnen nicht grundsätzlich erlaubt, ihren Herrn mit seinem Namen anzusprechen, aber es stört mich nicht. Mein Name aus deinem Mund klingt angenehm, Rosa. Nur musst du wissen, dass du mich korrekt ansprechen musst, wenn wir in Gesellschaft sind.«
Rosa blickte ihm in die Augen, als müsste sie abklären, ob er das, was er eben gesagt hatte, ernst meinte, oder ob er sich über sie lustig machte.
Renor begann wieder, ihren Rücken zu streicheln. Wie sanft dieser Riese sein konnte. Sie stöhnte auf und legte ihre Stirn an seine.
»In was für eine verrückte Welt bin ich nur hineingeraten«, flüsterte sie.
»In meine Welt. In mein Haus, in mein Camp. Ich bin froh, dass du da bist. Du hast die Pflicht, mir gefällig zu sein, ich habe das Recht, mich an dir und deinem Körper zu erfreuen«, klärte er sie leise auf.
»Ein bisschen einseitig, Meister.« Sie konnte diese Bemerkung einfach nicht zurückhalten.
»Das mag schon so sein, aber es ist dennoch so. Das sind hier die Spielregeln. Wirst du dich wehren, wenn ich deinen Körper noch einmal für mich beanspruche?«, fragte er weiter.
»Ich denke, nein. Ist dieses Angebot, mich in dein Bett zu bringen, und dort ... du weißt schon. Ist das noch aktuell?«, fragte sie. Er bemerkte, dass ihre Augen funkelten. Sie machte einen Scherz mit ihm.
»Ja, das ist es, meine Sklavin. Und jetzt werde ich dich beanspruchen, wie es sich gehört. Keine Schonung mehr.«
Sein nächster Kuss war nicht vorsichtig. Renors Zunge drang tief in ihren Mund ein und Rosa - Rosa erwiderte den Kuss mit all ihrer Leidenschaft.
Als sich seine Lippen von den ihren trennten, ging ihr Atem rasch und abgehackt - und ihr Herz schien davonzurasen.
»... mich, Renor. Zeig mir, wie es sich anfühlt, deine Sklavin zu sein.«
Sie würde morgen nicht laufen können, das versprach sich Renor selbst, als er sich langsam nach vorn beugte. Sein nächster Kuss war gierig. Rosa schmeckte so köstlich, wie nichts, was er kannte. Er war berauscht und nahm nur vage wahr, dass sie sich an ihn klammerte. Ihre Zungen duellierten sich. Ihr Atem streifte sein Gesicht. Selbst diese zärtliche Berührung erregte ihn.
Als er kurz den Kuss unterbrach, um sie hochzuheben und ins Schlafzimmer trug, um sie auf sein Bett zu legen, versteifte sie sich.
Sanft streichelte er ihre Wange.
»Meine Beherrschung ist nicht sehr groß«, gestand er. »Aber ich werde dir nicht wehtun.«
»Das glaube ich nicht«, sagte Rosa.
Wieder küsste er sie, ...