Leseprobe von:
Der Club - Dominant, Geil und Devot | Erotischer SM-Roman
von Kate Lee
»Auch wenn du eine unheimliche Anziehung auf mich ausübst, bin ich noch immer verheiratet. Unsere Beziehung beruht in meinen Augen schon auf gegenseitiger Sympathie, die mit einer gewissen faszinierenden Anziehung gepaart ist, und ...«
Sie verstummte. Mit einem Mal wurde ihr bewusst, dass, wenn sie den Gedankengang vollendete, am Ende mehr als nur Sex zwischen ihnen entstehen könnte. Es würde jedoch eine völlig andere Beziehung als zu ihrem Mann sein. Frank war ein Mann, der einfach nicht diese dominante Ausstrahlung besaß. Dafür war er viel zu brav. Schließlich hatte er ihr deutlich zu verstehen gegeben, dass er kein ernsthaftes Interesse an erotischen Unterwerfungsspielen besaß. Er hatte sie am späten Nachmittag kurz angerufen, um sich zu vergewissern, dass es ihr gut ging. Gleichzeitig teilte er ihr mit, er würde noch einen Tag länger auf Dienstreise sein. Seine Anwesenheit in Hamburg wäre weiterhin erforderlich. Für einen Augenblick hatte sie darüber nachgedacht, ihm alles zu beichten und das ganze Abenteuer mit Sam zu vergessen. Doch irgendwie hatte sie kein Wort über die Lippen gebracht. Sie hatte Frank lediglich viel Erfolg gewünscht, während sie sich innerlich auf Samuels Ankunft freute und auf seine animalische Aura, die sie schon jetzt wieder gefangen hielt.
Samuel zuckte mit den Schultern. »Mir soll es egal sein, welches Wort du wählst, aber trotz allem beruhen meine Handlungen auch auf einer gewissen Zärtlichkeit. Ferner könnte ich es nicht tun, wenn jemand nicht mit dem Herzen bei der Sache ist.«
Severina biss sich auf die Lippen. »Trotzdem ist Kuschelsex nicht das, was ich im Augenblick will.«
Samuel lächelte. »Ich werde es mir merken. Sollte dir dennoch mal der Sinn danach stehen, werde ich mich ihm nicht verschließen.« Er holte tief Luft. »Jetzt solltest du aber die Speisen auftischen, denn sonst müsste ich meine Vorspeise bei dir einfordern. Vielleicht bestehst du auch darauf. Irgendwie habe ich nämlich das Gefühl, dass du schon recht erhitzt bist.«
Unwillkürlich blickte Severina nach unten. Er konnte unmöglich sehen, dass sie mittlerweile nass war. Sie strich sich mit einer verlegenen Geste den Rock glatt.
»Ich sollte in die Küche gehen, bevor das Essen kalt wird«, sagte sie.
»Nein«, erwiderte Samuel. »Ich habe es mir anders überlegt. Das Essen kann warten. Komm her.« In seiner Stimme lag ein befehlender Ton.
Für einen Moment zögerte sie, aber als sie bemerkte, wie sich seine Augen verengten, trat sie hastig an ihn heran.
Er schob den Stuhl ein Stück zurück. »Zieh den Rock aus!«
Severina nestelte an dem Reißverschluss, ehe sie ihn langsam nach unten zog. Sie streifte den Rock zu ihren Füßen hinab.
»Und jetzt das Höschen!«, knurrte er.
Sie hakte die Daumen unter den schmalen Bund und schob den Slip hinab, um aus den Kleidungsstücken zu steigen. Die weiße Bluse reichte ihr knapp bis zu ...
Er winkte mit der Hand. »Setz dich vor mir auf den Tisch.«
Severina wölbte die Augenbrauen. Was hatte er vor? Ihre Anspannung wuchs, als sie den Teller und ...