Leseprobe von:
Der heiße Callboy - Geld, Macht & Leidenschaft | Erotischer Roman
von Amelie Dujem
Klaudia drückte ihm einen dicken Kuss auf die Lippen. Deutlich konnte Michael spüren, dass die brünette Frau ihren Mund geöffnet hatte. Ihre Zunge tastete sanft nach seinen Lippen und versuchte, seinen Mund zu erforschen. Bereitwillig öffnete auch Michael seinen Mund und ließ ihre Zunge eindringen. Ihre Hand vergrub sich in seine schwarzen Haare, die vom vorangegangenen Termin noch ganz zerzaust waren. Michael fühlte, wie ihre Finger sanft seine Kopfhaut massierten. Ihre andere Hand lag an seinem festen Hintern. Vorsichtig drang er mit seiner Zunge in ihren Mund ein und erforschte ihre Mundhöhle. Langsam ließ er von ihr ab. Seine Hände lagen noch immer um ihre Hüften.
»Darf ich dich wieder buchen?«, fragte sie hoffnungsvoll, wobei ihre braunen Rehaugen ihn erwartungsvoll anstrahlten.
»Gern. Du kannst bei der Agentur anrufen und nach mir verlangen«, schlug Michael mit einem Lächeln vor.
»Dann werde ich das machen.«
»Ich freue mich schon«, sagte Michael charmant.
Klaudias Wangen erröteten. Sie drückte ihm zum Abschied noch einen schnellen Kuss auf seine Lippen, ehe sie einen Schritt zurück machte und ihm sehnsüchtig zuwinkte, bevor er sich umdrehte und dem Gang in Richtung des Treppenhauses folgte. Michael konnte hören, wie die Wohnungstür verschlossen wurde. Leider verfügte das Haus, in dem seine Klientin wohnte, über keinen Fahrstuhl. So musste er wohl oder übel das Treppenhaus nehmen.
...
Mittlerweile war er im Erdgeschoss angekommen. Es war stockfinster. Als er sich mit ausgestreckten Armen vorsichtig suchend vorwärts bewegte, schaltete der Bewegungsmelder das Licht ein. Langsam konnte er seine Umgebung wieder erkennen. Er bog in Richtung der Eingangstür ab. Michael öffnete sie und verließ das Haus.
...
Die Bilder der vorangegangenen Stunden erschienen vor Michaels geistigem Auge, als er fast schon an die Häuserwände gepresst seinen Weg fortsetzte.
***
Die brünette Frau, die vor ihm saß, war Anfang vierzig. Leichte Lachfalten legten sich um die Augenwinkel ihrer rehbraunen Augen, als sie ihm zulächelte, während Michael seine Kleidung langsam im Takt der Musik ablegte.
Im Schein der Kerzen konnte er ein lüsternes Flackern in ihren großen Augen wahrnehmen. Klaudia saß nur noch in ihrer blauen Unterwäsche auf dem weißen Laken. Der Duft der flackernden Vanillekerzen erfüllte den Raum.
Langsam knöpfte Michael sein Hemd auf. Mit geübten Handgriffen arbeitete er sich an der Knopfleiste hinab. Dabei kreiste er verführerisch mit seinen Hüften. Die Musik hatte mittlerweile etwas Fahrt aufgenommen. Als er das Hemd komplett geöffnet hatte, zog er es mit einem Ruck von den Schultern. Mit einer geschmeidigen Bewegung zog er es aus, ließ es ein paar Mal über seinem Kopf kreisen und warf es schließlich zu Klaudia. Sie fing es mit einem glücklichen Lachen auf und presste es dicht an ihren Körper. Anschließend vergrub sie ihr Gesicht darin, und Michael konnte deutlich hören, wie sie seinen Duft in sich aufsog. Wieder sah Klaudia ihn mit gierig leuchtenden Augen an.
Der gut aussehende ...