Leseprobe von:
Der Sex Report - intim, nackt und feucht | Erotische Geschichten
von Milly Zelger
Das Tragische an meiner Geschichte ist, dass das Teleskop eigentlich ein Geschenk von Frau Meier an ihren Mann war. Es war ein Linsenteleskop, etwas vom Feinsten für den Amateurastronomen. Herr Meier, unser Nachbar, hatte sich das schon immer gewünscht. Das wusste ich, weil er es jedes Mal wiederholte, wenn unsere Familien wieder einmal ein gemeinsames Grillfest veranstalteten, dabei sah er seine Frau immer mit schmachtendem Blick an.
Aber es ging nicht wirklich um Sterne, sondern um etwas ganz anderes. Das habe ich gemerkt, als ich im Bikini auf der Sonnenliege lag. Da hatte Herr Meier den Durchblick. Noch bevor er das Fernrohr hatte, bemerkte ich, dass er mich heimlich beobachtete. Und als er das Fernrohr dann endlich hatte, war es selten auf den Himmel gerichtet, sondern mehr auf unseren Garten oder mein Zimmerfenster. Herr Meier war nicht gerade mein Traumtyp. Altmodisch gekleidet, immer im Anzug und immer mit Krawatte. Außerdem war er - wie auch der Rest der Familie Meier - pummelig bis dick. Trotzdem machte es mich irgendwie stolz, als ich bemerkte, wie Herr Meier mich durch das Fernrohr mit seinen Augen begehrte und streichelte. Es fühlte sich wirklich so an, als würde mich das Teleskop sanft berühren, wenn ich wusste, dass Herr Meier mich wieder einmal im Garten im Visier hatte. Er konnte mit diesem Gerät zentimetergenau zoomen, sodass jedes einzelne Härchen zu sehen war. Ich stellte mir vor, wie er mit heruntergelassener Hose dastand, das Auge am Teleskop klebend, und ... Dabei habe ich mich immer gefragt, ob er dann noch seine Krawatte trug.
Ich wollte ihm natürlich auch etwas bieten. Also legte ich mich immer mit leicht angewinkelten Beinen so hin, ...
An den sich leicht bewegenden Vorhängen und dem Spiegeln des Sonnenlichts in der Linse konnte ich erkennen, dass das Teleskop leicht wackelte. Herr Meier war wohl emotional sehr aufgewühlt. Ich musste schmunzeln und stellte mir den kleinen dicken Mann vor, wie er ... und das Teleskop kaum ruhig halten konnte.
Im Winter oder wenn es draußen dunkel war, konnte ich natürlich nicht im Garten liegen. Aber das Arbeitszimmer von Herrn Meier hatte genau den gleichen Ausblick wie mein Zimmer. Sogar die Toilette konnte man aus seiner Perspektive sehen. Wenn ich die Tür aufließ, dann sowieso.
So machte ich meine Abendtoilette immer zur gleichen Zeit, abends gegen 22:30 Uhr. Ich zog mich langsam aus, legte meine Kleider sorgfältig zusammen. Dann ging ich nackt ins Bad, putzte mir die Zähne, ging auf die Toilette und duschte, ohne den Duschvorhang zu schließen. Obwohl ich in der Nacht nicht sehen konnte, ob Herr Meier mich beobachtete, konnte ich immer sehen, dass Herr Meier immer zur gleichen Zeit, nämlich um 22:25 Uhr, den Fernseher und Frau Meier im Wohnzimmer verließ und ins Arbeitszimmer ging, ohne das Licht anzumachen. Ich wunderte mich, dass Frau Meier nicht misstrauisch wurde und ihm wenigstens einmal nachspionierte. Aber mit Liebe und Zärtlichkeit war es bei den Meiers wohl nicht weit her. So war ich ...