Leseprobe von:
Ich will es wollüstig | Erotische Geschichten
von Mandy Moore
... und es war das schönste Lachen der Welt. »Wenn ich dich nicht schon vorher gesehen hätte und wüsste, dass du aus Köln bist, hätte ich dich glatt für einen Amerikaner halten können.«
»Danke«, meinte Thomas verlegen. Er war sehr froh, dass Nicole mehr mit ihm lachte als über ihn. Er hätte es sich nie verziehen, wenn er es auf so dumme Weise bei ihr vermasselt hätte.
Nicht, dass er keine Chance bei anderen Frauen hatte. Studentinnen liefen auf dem Campus ja genügend herum. Und Thomas sah auch nicht schlecht aus. Er hatte kurze blond-braune Haare, die er immer nach oben gelte, einen durchtrainierten Körper, den er jetzt im Sommer auch immer gern zur Schau stellte, ein verschmitztes Lächeln und haselnussbraune Augen, die einfach nichts Böses ausstrahlen konnten. Möglichkeiten gab es also zu Genüge. Aber wie es so war, wenn man (fast) alles haben konnte: Man suchte das Besondere. Und das war Nicole.
»Warum wolltest du mich denn beeindrucken?«, fragte Nicole lächelnd und für Thomas ging die Sonne auf. Aber was sollte er sagen, damit es nicht dumm klang?
Er entschloss sich für die Wahrheit. »Weil ich dich unbedingt küssen wollte.« Er lächelte kurz und sah dann auf sein Glas.
Nicole war erst sprachlos, dann lachte sie wieder. »Aha, charmant und sehr direkt.«
Thomas zuckte mit den Schultern. »So ist es aber. Ich habe dich gesehen und wollte dich unbedingt küssen. Da ich aber nicht einfach so losgehe und schöne Frauen küsse, wollte ich dich beeindrucken, um so die Chance zu erhalten, dich vielleicht irgendwann einmal küssen zu dürfen.«
Nicole lächelte ihn an. Dann stand sie auf, kam zu ihm, setzte sich breitbeinig auf seinen Schoß und küsste ihn. Lange. Leidenschaftlich. Mitten im Café und unter dem Jubel der anderen Gäste.
So hatte alles angefangen. Aber nicht dort aufgehört.
Wie selbstverständlich hatte Nicole ihn bei der Hand genommen und in ihre Wohnung geführt. Und ehe Thomas sich versah, zog sie ihre Sachen aus. Wie schön sie war! Der perfekte Körper eines California-Surfergirls. Da war es auch egal, dass sie Kalifornien noch nie gesehen und auch niemals auf einem Surfbrett gestanden hatte. So wenig wie er.
»Stimmt was nicht?«, meinte sie keck, als er nur sprachlos dastand.
»Ich möchte dich nur richtig betrachten und es genießen, bevor ich über dich herfalle und sicher wie ein Karnickel ...«
Nicole lachte laut auf. »Aha, soso.«
Thomas zuckte lächelnd mit den Schultern. »Tut mir ja leid, aber so wird es wohl sein.« Er ging langsam auf sie zu und streichelte ihr zärtlich übers Gesicht, während sie sich verführerisch auf die Unterlippe biss, was ihn unheimlich anmachte. »Du bist eine so unglaubliche Frau, dass ich es gar nicht fassen kann. Und ich bin auch noch nie einer Frau begegnet, die so war wie du. Daher glaube ich, dass du mich gleich - jetzt noch nicht, aber gleich - alle Hemmungen vergessen lässt, da du es schaffst, dass mein Gehirn gleich alles Blut an meine Genitalien verlieren wird.«
Nicole lächelte ihr verführerisches Lächeln und streichelte mit der ...