Leseprobe von:
Ich will es dreckig | Erotische Geschichten
von Mandy Moore
»Ich bin sofort wieder bei Ihnen«, sagt er und verschwindet. Ich drehe mich vor dem Spiegel und lächle mir zu. Es ist wahrlich kein Wunder, dass mir Samuel auf ganzer Linie behilflich sein will. Ich schlüpfe aus meinem Kleid und warte nur in meiner Spitzenunterwäsche, bis er endlich wiederkommt.
»So, ich habe hier ein paar wirklich sehr schöne Stücke für Sie.« Dezent schiebt er den Vorhang etwas beiseite und präsentiert mir unter anderem einen schwarzen Ledermini, von dem ich begeistert bin, noch ehe ich ihn angezogen habe. »Sie werden in jedem einzelnen atemberaubend aussehen«, versichert er mir und hängt die Teile auf die goldenen Kleiderhaken, ohne unverschämt auf mich zu schielen. Dabei ist es doch genau das, was ich von ihm erwarte. Ich muss ihm also stärkere Signale senden, die ihm sehr deutlich zeigen, dass er sich bei mir nicht zurückhalten muss und ich für alles offen und vor allem bereit bin.
»Ich fürchte, Samuel, du wirst mir beim Schließen helfen müssen«, erkläre ich durch den Vorhang, nachdem ich in den Ledermini geschlüpft bin. Nahtlos gehe ich zum Angriff über, indem ich ihn einfach duze.
»Das mache ich doch sehr gern.« Er tritt hinter mich und schließt den Rock.
»Ich heiße übrigens Aurelia.« Im Spiegel treffen sich unsere Blicke. Er steht immer noch ganz dicht hinter mir und hat offensichtlich nicht mehr vor, die Garderobe zu verlassen, bis wir fertig sind.
»Zu einer wunderschönen Frau gehört untrennbar ein wunderschöner Name.« Jetzt, wo ich ihm grünes Licht gegeben habe, sieht er mich bewundernd, aber immer noch zurückhaltend an. Er hat also nicht vor, sich sofort auf mich zu stürzen, was die ganze Sache noch um einiges aufregender macht.
»Du siehst atemberaubend aus, Aurelia.« Sanft streicht er mein offenes Haar aus meinem Nacken und legt seine warmen Lippen auf meine Haut. Seufzend drehe ich meinen Kopf zur Seite, damit er mich besser erreichen kann.
»Er fühlt sich wirklich gut an«, hauche ich und meine nicht das Leder, sondern Samuels Erregung, die ich deutlich an meinem Po spüren kann. Ich drücke mich fester an ihn, er legt seine warmen Hände an meine nackte Taille.
»Ich bin glücklich, wenn er deinem erlesenen Geschmack entspricht.« Samuels Tonlage hat sich verändert. Er spricht ebenso wenig von dem Rock wie ich. Seine Stimme klingt tiefer und weicher als noch vor ein paar Minuten, was mir eine Gänsehaut beschert. Unsere Blicke treffen sich erneut im Spiegel. Keiner von uns beiden kann das Verlangen leugnen. Ich hebe meine Arme und lege sie an Samuels Kopf. Seine Hände wandern langsam höher zu meinen ...
»Möchtest du den nächsten anprobieren?«, haucht er in mein Ohr.
»Oh ja«, seufze ich.
Samuel hockt sich hin, öffnet den Reißverschluss und zieht den Rock mitsamt meinem Höschen aus. Instinktiv beuge ich mich nach vorn, stütze mich auf dem Hocker ab und öffne meine Beine. Samuel kann dieser feuchten Einladung unmöglich widerstehen. Bereits nach wenigen Sekunden stellt er sich als ein erstklassiger Liebhaber heraus, der sich Zeit lässt und ...