Leseprobe von:
Gierig nach vollständiger Unterwerfung | Erotische Geschichten
von Lieren Wrate
..., spürte mein Verlangen. Quälte mich mit seiner offensichtlichen Gleichgültigkeit.
Eine volle Woche ließ er mich zappeln. Ließ mich weinen, wenn ich mit mir allein war. Ich griff wieder und wieder zu Erotikromanen, schaute mir Filme im Internet an, spielte an mir mit den Fingern oder mit dem Sexspielzeug, das ich zwischenzeitlich aus dem Erotikshop besorgt hatte.
Dann, als ich am wenigsten damit rechnete, flüsterte er mir ins Ohr: »Morgen Abend auf dem Dachboden. Zieh dich ordentlich an.«
Natürlich verstand ich, was er damit meinte. Körperbetonte Kleidung, Reizwäsche. In einer Tragetasche schmuggelte ich die Sachen ins Haus. Das dünne schwarze Kleid, Strapse, Nylonstrümpfe, den durchsichtigen BH. Und natürlich rasierte ich mich gründlich. Ich wollte ihm gefallen, wollte, dass sich seine ganze Geilheit entfaltete.
Auf spitzen Sohlen schlich ich mich zum Dachboden. Nur jetzt nicht gesehen werden! Als Bedienstete hatte ich Schlüssel für fast alle Räume, auch für den Dachboden. Es würde wohl noch etwas dauern, bis Bert kommen würde. Doch er würde kommen, dessen war ich sicher. Natürlich musste auch er einen geeigneten Moment abpassen, an dem er sich unauffällig davonstehlen konnte.
Aber mir wurde die Zeit nicht lang. Schnell streifte ich die Alltagsklamotten ab und verwandelte mich in eine Sexgöttin. Legte Make-up auf, betonte meine Augen. Ich wollte ihn nicht enttäuschen. Auf einen Lippenstift verzichtete ich, um keine verräterischen Spuren zu provozieren.
Eigentlich war es mir egal, wo er mich nehmen würde. Auf dem staubigen Fußboden musste es aber nicht unbedingt sein. Also räumte ich den großen Tisch in der hinteren Ecke unter dem Dachflächenfenster frei. Der Mond schien herein, das weiche Licht würde mich bestimmt vorteilhaft anstrahlen und die Schönheit meines Körpers modellieren.
Endlich, endlich öffnete sich die Tür. Leise schlich er herein. Wir mussten leise sein, der Fußboden war schlecht isoliert und darunter lagen die Schlafräume.
Wie erstarrt stand er vor mir. In so einem Kleid hatte er mich noch nie gesehen. Seine Augen schienen mit einem Mal riesengroß.
»Wow, welch ein Anblick. Wahrhaftig die Göttin des Sex!«
Er nahm mich in die Arme, küsste mich wild und leidenschaftlich. Unsere Zungen spielten miteinander, was mich vor Geilheit zittern ließ.
»Ich werde dir den Mund verbinden, damit dich niemand hört.«
Ich nickte, denn ich konnte nicht garantieren, dass ich nicht laut stöhnen oder schreien würde.
Er drehte mich mit dem Rücken zu ihm und strich mit den Händen über die Konturen meines Körpers. Presste seinen Unterleib gegen meinen Hintern. Deutlich spürte ich seinen ...
»Strip für mich«, wies er mich an.
Ich trat in das Mondlicht unter dem Fenster und begann, mich zu einer imaginären Musik zu bewegen. Öffnete den Reißverschluss des Kleides, streifte es sehr langsam ab. Dabei drehte ich mich im Kreis, sodass er meine Vorder- und Rückseite bewundern konnte. Schließlich ließ ich es zu Boden gleiten und es war mir scheißegal, wie staubig der Boden war.