Leseprobe von:
Verruchte Geilheit | Erotische Geschichten
von Yvonne Bräuning
Wie damals im Urlaub, hatte das schnucklige Mannsbild ein lockeres T-Shirt übergeworfen und saß mir, lediglich mit Badehose bekleidet, am Tisch gegenüber. Ich wiederum hatte mir für den heutigen Vormittag ein bequemes weißes kurzes Sommerkleidchen, verziert mit wenigen Rüschen, ausgesucht. Mein Gesamtpaket war für Gilbert ein Augenschmaus, denn er ließ beim lockeren Smalltalk kein Auge von mir. Unübersehbar lag sein ständig abschweifender Blick auf den kaum bedeckten ... Auf einen BH hatte ich ohnehin verzichtet. Im zarten Alter von sechsunddreißig Jahren verlockten beide ... zum Massieren, denn sie reizten noch immer. ... Ich zumindest brauchte mich damit nicht zu verstecken, selbst nicht vor Gilbert. Unter dem Tisch hätte er nicht nach mehr Ausschau halten dürfen, sonst wäre ihm sofort ins Auge gestochen, dass ich in weiser Vorausschau großzügig auf einen Slip verzichtet hatte. Für mich war felsenfest klar, dass es nach dem Frühstück nicht gleich im Nest endete, sondern im einladenden Pool. Warum sollte ich mich vorher umziehen, wenn doch später im raffinierten Bikini ohnehin seine Blicke auf mich fallen würden? Den Zweiteiler hatte ich mir extra im Internet ausgesucht, zuschicken lassen und er hatte auf Anhieb gepasst!
Gilbert schien meine Gedanken erraten zu haben, denn ohne Zeit zu vergeuden lud er mich ein, ins Wasser zu springen und darin etwas herumzuplanschen.
»Amira, bist du wirklich so verklemmt, dass du nicht gleich im Evakostüm mit mir ins kühle Nass steigen kannst? Hier kann unmöglich jemand heimlich spannen und sich womöglich dabei einen ... Ich bin es jedenfalls gewohnt und schwimme fast jeden Morgen nackt ein paarmal auf und ab, um mich fit zu halten.«
»Spielverderber! Jetzt habe ich mir extra dieses reizvolle Teil gekauft, weil Svenja mir euren Swimmingpool in den höchsten Tönen angepriesen hat, und nun soll ich ihn dir nicht präsentieren können? Ich sollte doch unbedingt wenigstens einmal hineinsteigen, weil man sich im Becken sauwohl fühlen soll.«
»Gedulde dich, ich werde mir heute Nachmittag, wenn mein Schatz dabei ist, deinen String-Bikini anschauen. Jetzt ist erst mal FKK angesagt! Warte einen Moment, ich räume nur schnell noch den Tisch ab und bin gleich zurück. Bis dahin überlege es dir, ob du nackt schwimmen möchtest oder nicht. Wenn ja, dann wirf dein Kleid über den Stuhl, zieh dein Unterhöschen aus und springe ungehemmt mit mir ins Wasser.«
Wie ein Kugelblitz räumte Gilbert den Tisch ab und stand auffordernd vor mir.
»Siehst du? Mein Shirt ist schon abgelegt und die Badehose muss nicht zwingend nass werden!«
Schnell entledigte er sich von diesem Rest Stoff. Eros, der Gott der begehrlichen Liebe, wäre gegen Gilbert regelrecht blass geworden, hätte er diesen Prachtkörper zum Vergleich gesehen, der sich jetzt vor mir im Sonnenschein rekelte und zum Anbeißen aussah. Seine muskulösen beidseitig tätowierten Oberarme, dazu sein pompös ..., mit dem ich ja längst im Urlaub das Vergnügen gehabt hatte. Sein Anblick ließ mir augenblicklich ...