Leseprobe von:
Der wollüstige Kuraufenthalt | Erotischer Roman
von Oscar Deubel
Wir schwammen also beide zum Beckenrand, pellten uns aus den Badeklamotten und schwammen dann frisch und frei, nackt nebeneinander her. Dabei entwickelte sich auch eine kleine Unterhaltung. Geduzt hatten wir uns ja schon.
»Ich heiße übrigens Kerstin. Heute beginnt leider schon meine letzte Kurwoche. Daher kenne ich mich hier in der Weserland-Klinik natürlich bestens aus. Deshalb auch meine Einschätzung von eben, dass heute Abend so spät kein anderer Patient mehr zum Schwimmen runterkommt.«
»Und ich bin Oscar«, sagte ich.
Ich berichtete ihr, dass ich öfter Urlaub auf den Kanaren machen würde. Fuerteventura sei meine Lieblingsinsel, und ich sei dort in erster Linie an den FKK-Stränden zu finden. Beim Nacktbaden fühle ich mich irgendwie freier und noch mehr mit dem Wasser und der Luft verbunden und stimmte somit ihrer Einschätzung voll zu. Ich würde mich im Frühjahr und Sommer deshalb auch gern nackt in meinen Garten legen, um zu sonnen, denn meine Terrasse sei inzwischen gut zugewachsen und so von den Nachbargrundstücken aus kaum einsehbar.
Kerstin pflichtete mir vollkommen bei. Auch sie würde es lieben, hüllenlos am ganzen Körper streifenfrei braun zu werden. Außerdem, so ihre Ergänzung als Frau, sei das An- und Ausziehen eines nassen Badeanzuges an einem Textilstrand für sie immer ein Gräuel.
»Ich tauche übrigens auch gern nackt«, schob Kerstin hinterher.
»Und was ist daran so Besonderes? Du schwimmst ja auch nackt«, erwiderte ich.
»Du bist offensichtlich kein Taucher. Deshalb muss ich dir das wohl etwas erklären. Wenn ich dicht an der Oberfläche bleibe, also beim Schnorcheln, bin ich natürlich nackt wie beim Schwimmen, aber wenn ich tiefer tauchen will, muss ich schon dickes Neopren anziehen. Da unten wird es nämlich schnell empfindlich kalt. Mit nackt tauchen habe ich gemeint, dass ich ohne eine Pressluftflasche tauche, also Apnoe.«
Da hatte Kerstin jetzt aber meine volle Bewunderung. Ich sagte ihr, dass ich erst heute in der Wesertal-Klinik angekommen sei und den ersten Abend mit einem Bad und ein oder zwei Saunagängen ausklingen lassen wollte.
»Au ja, auf Sauna hätte ich jetzt auch Bock«, antwortete Kerstin und lächelte mich dabei sehr vielsagend an.
Wir schwammen noch ein paar Runden und stiegen dann aus dem Wasser. Als Kerstin vor mir die Badeleiter hochstieg, war ich richtig begeistert von ihrem hübschen Knackarsch, von ihren recht langen, strammen Beinen, von ihrem flachen Bauch und den ... Auf solch eine Figur fahre ich nämlich voll ab. Sehr apart fand ich an ihr auch ein kleines, buntes Tattoo auf ihrer linken Schulter. Und von ihrer ... funkelten mich jetzt zwei Piercings an.
Nachdem wir uns abgetrocknet hatten, gingen wir mit den Saunatüchern zu der großen Schwitzkabine. Hier hätten wohl zwei Fußballmannschaften Platz gefunden. Deshalb setzten wir uns auch nicht brav nebeneinander, sondern fläzten uns lang auf die zweite Saunabank, die Füße jeweils in Richtung des anderen.
Ich stellte ein Bein auf der Bank darunter ab und legte mein anderes Bein ...