Leseprobe von:
Ausgeliefert und benutzt im Herrenclub | Erotische Geschichten
von Lucy Eva Gonzalez
Was andere Frauen gewiss als unverschämt erachteten, bescherte ihr ein noch nie da gewesenes Wohlgefühl. Sie verspürte den Wunsch, allen anwesenden Herren zu dienen, aber dafür war es noch zu früh.
»Tolles Fahrgestell.« Gerome nickte anerkennend.
»Mann, du hast wirklich nicht zu viel versprochen«, war auch Jeff von dem Neuzugang angetan.
»Das wird sich erst herausstellen«, meldete sich Brad zu Wort.
»Sie ist erstklassig«, versicherte Chester, legte seine Hand an ihre Taille und zog sie an sich.
Susan genoss seine Besitzansprüche mit jeder Faser ihres Körpers. Ein Gefühl, welches sich mit Publikum noch um einiges verstärkte.
»Was es noch zu beweisen gilt.«
»Alles zu seiner Zeit«, wurde Norman von Chester beruhigt.
»Seht sie euch doch nur an. Sie wird den ... bestimmt erstklassig erledigen«, war Travis überzeugt. »Ihre Lippen sind zum ... geradezu geschaffen.«
»Sag ihnen, wie gern du dir ... ganz tief in den Mund schiebst«, forderte Chester sie auf.
»Es gibt nichts Erfüllenderes für mich«, erklärte Susan wahrheitsgemäß.
»Beeindruckend. Du hast sie wirklich vorbildlich erzogen«, war Jeff begeistert.
»Auf die Frauen«, rief Robin und hob sein Glas.
Sich zuzuprosten, war den Männern vorbehalten. Susan nippte an ihrem Orangensaft. Chester hasste es, wenn sie große Schlucke nahm.
Während die Männer die nächsten zwei Stunden über Politik, Wirtschaft und Frauen diskutierten, dienten ihre Begleiterinnen nur als schmückendes Beiwerk. Es war ihnen nicht erlaubt, sich an den Gesprächen zu beteiligen. Ihre Herren hatten sie gelehrt, sich nicht in den Mittelpunkt zu drängen und durch unangemessenes Verhalten aufzufallen. Susan fühlte sich wohl in ihrer Rolle. Sie musste nichts Intelligentes von sich geben, niemanden mit ihrer Klugheit beeindrucken. Alles, was Chester von ihr verlangte, war, sich hingebungsvoll an ihn zu schmiegen und ihn anzuhimmeln. Weder das eine noch das andere fiel ihr schwer. Zufrieden sog sie sein würziges Rasierwasser ein, während sie den Worten lauschte. Es erforderte noch etwas Geduld, ehe sie ihre Liebe vor allen endlich unter Beweis stellen durfte und Chester ihr gestattete, sich dieser Runde als würdig zu erweisen. Sie wollte alles daransetzen, ihn nicht vor seinen betuchten Freunden zu blamieren.
Chester blies den blauen Dunst seiner Zigarre in die Luft. »So, Süße, jetzt bist du an der Reihe.«
Er nahm seinen Arm von ihrer Schulter und legte ihn entspannt auf die Rückenlehne. Susans Herz machte einen Freudensprung. Jetzt konnte sie ihn endlich stolz machen.
»Ja, zeig, was du so draufhast. Vielleicht können die anderen Damen ja noch etwas von dir lernen«, spöttisch lächelnd sah Chester in die Runde.
Seine Worte fachten Susan zusätzlich an, ihr Bestes zu geben und nicht nur die Herren mit ihrer Fertigkeit zu beeindrucken. Behutsam, so wie Chester es schätzte, öffnete sie seinen Gürtel und den Knopf, dann zog sie vorsichtig den Reißverschluss hinunter. Nur auf seinen ausdrücklichen Wunsch hin beeilte sie sich. Das war immer dann notwendig, wenn er nicht ...