Leseprobe von:
Wohlerzogen aber schamlos geil | Erotische Geschichten
von Lucy Eva Gonzalez
»Was ist denn jetzt los?«, wollte Moritz, Freiherr zu Leonberg, wissen, als das Licht ausging.
»Ich sehe gleich nach«, verkündete Hubert, wurde aber auf seinem Weg zur Tür je gestoppt.
Die Frauen traten in den Schein des Kaminfeuers. Eleonore schaltete den CD-Player ein, worauf Instrumentalmusik den Raum erfüllte, und stellte ihn auf die Kommode.
»Alles Gute zum Geburtstag«, sagte die Ehefrauen wie aus einem Mund.
Es dauerte weniger als den Bruchteil einer Sekunde und ihre Gatten wussten, was das zu bedeuten hatte. Mit offenen Mündern und glänzenden Augen wohnten sie der aufregenden Darbietung bei. Sachte drückte Eleonore ihren Mann zwischen Florian und Moritz auf das Ledersofa. Verführerisch zog sie ihr Negligé aus, woraufhin alle drei anerkennend mit der Zunge schnalzten. Auch die anderen Damen schälten sich lasziv aus ihren wenigen Klamotten. Ihr Anblick schoss direkt in die Leisten der Zuschauer. Adalbert rutschte nervös herum. Er hatte sich schon oft vorgestellt, wie die Hausherrin nackt aussah. Eleonores atemberaubender Körper übertraf seine Fantasie mühelos. Die Damen kamen immer mehr in Fahrt. Sogar Auguste ging aus sich heraus und bewegte sich verführerisch vor den Herren, die gezwungen waren, ihre Krawatten zu lockern. Die sexuelle Spannung baute sich in horrendem Tempo auf und machte ihnen das Atmen zur Qual. Eleonore war ganz in ihrem Element und beschloss kurzerhand, das Geschenk auszuweiten. Es gab keinen Grund, es nicht zu tun. Na ja, außer ihre Mitstreiterinnen vielleicht, die sie aber jetzt nicht mehr einweihen konnte, aber sie würden schon bemerken, worum es ging.
Eleonore stellte sich zwischen Huberts gegrätschte Beine, beugte sich zu ihm hinunter und küsste ihn seufzend. Moritz, Freiherr zu Leonberg, und Florian zu Sein-Wittelsdorf daneben, fielen beinahe die Augen aus dem Kopf. Ohne lange zu überlegen, aus purem Verlangen heraus, lud Eleonore die beiden kurzerhand einfach ein, engagiert mitzumachen. Sie wandte sich Moritz zu und steckte ihre Zunge tief in seinen Rachen, während Hubert ihre ... liebkoste. Dann kostete sie ausgiebig von Florian, der sich ebenfalls als sehr enthusiastisch erwies. Binnen weniger Atemzüge griff die Hemmungslosigkeit um sich und steckte auch alle anderen an. So nutzte jede Ehefrau die Chance, sich einen anderen als ihren eigenen Göttergatten auszusuchen. Das war schließlich die beste Gelegenheit, nach jahrelanger Treue ganz legal fremdzugehen.
Saskia und Auguste verspürten anstatt Eifersucht das dringende Bedürfnis, sich auf gleiche Weise wie Eleonore zu vergnügen. Auguste kniete sich lächelnd vor Moritz und öffnete geschwind seine Hose. Er war hocherfreut, als er das registrierte. Eleonore stieg von Hubert herunter und gab ihn für Natascha frei. Auch sie kniete sich hin und holte ... Jetzt konnte sie sich ausgiebig Florian widmen, der seinen Oberkörper bereits freigemacht hatte und sich nun auch noch die Hosen auszog. Herrlich, seine Entschlusskraft! Eleonore mochte Männer, die sich von ihren Hormonen ...