Leseprobe von:
Missratene Schlampen brauchen Sex | Erotische Geschichten
von Johanna Söllner
Ich gehorche und schaue Stefan fragend an. Was hat das zu bedeuten? Doch das Gesicht meines Ehemanns ist eine undurchsichtige Maske.
»Stell dich hin, Julie. Verschränke deine Hände hinter dem Kopf und streck deine ... nach vorn. Und du, Stefan ... Wenn sie mir nicht aufs Wort gehorcht, dann wirst du es mir unverzüglich berichten. Jeder Fehltritt und sei er noch so klein, wird von mir im schwarzen Buch vermerkt.«
Stefan schaut mich an, während ich die gewünschte Position einnehme. Dann sagt er laut:
»Sie hat Ihnen gehorcht, Disciplinarian.«
»Gut ... Wir werden sehen, wie weit ihr Gehorsam geht.«
»...«
Wieder muss ich schlucken, doch dann antworte ich:
»Ja, Herr.«
»Zieh dein Oberteil aus. Deine Bluse, dein T-Shirt oder was auch immer du gerade anhast.«
Ich bin verwirrt. Aber das ist doch nur ein Telefonat, ein unverbindliches Telefonat. Das Ganze beginnt gerade, mich total zu überfordern. Ich zögere ...
»Stefan?«
Mein Liebster antwortet ihm: »Sie steht da wie zur Salzsäule erstarrt.«
»Dann ist sie also ungehorsam?«
»Ja ... ja, so kann man das sehen.«
Seine Stimme ist lauter und bestimmender als vorhin.
»Hör zu, ... Ich werde es dir kein zweites Mal befehlen. Du wirst dich jetzt ausziehen! Jetzt sofort. Und wage es ja nicht, mich zu verarschen. Du wirst bereits für den Ungehorsam bestraft. Du solltest dich kümmern, dass das Strafmaß nicht höher und höher wird. Und glaube ja nicht, dass ich auch nur die kleinste Kleinigkeit vergessen werde. Es wird alles notiert. Es wird alles im schwarzen Buch notiert.«
Was hat er denn immer nur mit seinem blöden schwarzen Buch? Führt er über alles Buch, was ich mache? Oder was ich eben aus seiner Sicht unterlasse? Will er mir damit Angst machen? Meine ... beginnt zu kribbeln und ich spüre, dass ich feucht werde. Ich muss es tun. Jetzt ... Ich ziehe mir mein hautenges T-Shirt über den Kopf. Meine Hände zittern. Nein, falsch ... Mein ganzer Körper zittert. Und meine ... werden steif. Denn ich trage zu Hause nur ganz selten einen BH. Ich habe zwar keinen riesengroßen ..., aber es sind trotzdem zwei schöne stramme Handvoll. Jetzt stehe ich oben ohne vor meinem Ehemann. Und der berichtet an den Disciplinarian:
»Julie steht jetzt oben ohne im Zimmer. Sie hatte keinen BH an. Sie hat fast nie einen BH an.«
»Ah ja ... So ein verdorbenes Flittchen. Ich denke, das muss ich ebenfalls in mein schwarzes Buch schreiben. Aber sag mir eines: Versucht sie ihre Blöße zu bedecken?«
»Nein, Herr. Sie hat die Hände wieder hinter dem Kopf ...«
»Wenigstens das. Gut, hör zu, ... Du wirst jetzt auch deinen Rock, deine Jeans oder was weiß ich ausziehen. Alles. Die Unterwäsche ebenfalls.«
Ich höre Stefan hinter mir kichern. Ich weiß schon, warum. Denn ich habe zu Hause meistens auch kein Höschen an. Damit wir schneller zu Werke gehen können, wenn uns die Lust überfällt. Doch der Disciplinarian weiß das nicht und natürlich will er von Stefan wissen, was denn so lustig an seiner Anordnung sei. Er sagt es ihm und der einzige Kommentar ist, dass auch das in seinem schwarzen Buch vermerkt werden würde.