Leseprobe von:
Die verruchte SexWette | Erotischer Roman
von Alexa McNight
Oben angelangt, stellte Emma Tristan vor. Die Einzige, die nicht von seinem Aussehen erschrocken schien, war Janis. Sie selbst besaß ein Tattoostudio und sah Typen wie ihn tagtäglich. Sowohl Maja als auch die Fotografin des LiveAct zeigten ein wenig Unbehagen, das er mit einer lockeren Konversation jedoch beiseite wischte. Während er seine wenigen Accessoires auspackte und das Licht maß, drehte sich das Gespräch bald um Tätowierungen, denn auch Janis hatte einige zu zeigen. Sie zögerte nicht, sondern wandte sich an ihre Partnerin und forderte sie mit nur einem Blick auf, sie auszuziehen.
Maja trat hinter sie und streichelte über ihren Körper, knöpfte ihre Hose auf und fuhr unter ihr T-Shirt. Wenig später war Janis beide Kleidungsstücke los und trug nicht mehr als einen Hipster. Auf einen BH verzichtete sie am liebsten, da es ihre Oberweite nicht unbedingt erforderte, dass sie einen trug. Emma konnte sich das gewiss nicht erlauben.
Sowohl die Fotografin des LiveAct als auch Tristan Kennedy hatten zu fotografieren begonnen. Während der Fokus der Frau natürlich auf dem Paar lag, auf Janis’ spektakulären und wirklich schönen Tattoos, auf Majas Berührungen sowie auf dem Kontrast zwischen Brünett und Blond, ließ er auch seine Kollegin bei ihrer Arbeit Teil des Bildes sein. Emma ging ein paar Schritte, um seine Perspektive zu sehen. Vor der Kulisse der Skyline von Chicago war dies ein Motiv, das eigentlich nur großartig sein konnte. Vorausgesetzt natürlich, man verstand sein Handwerk.
Emma sah wieder zu den beiden ineinander verschlungenen Frauen. Maja barg ihr Gesicht an Janis’ Hals und wollte ihr den Hipster von den Hüften streifen. Janis ließ sie aber nicht, sondern wandte sich um, schloss Majas Kinn in eine Hand und küsste sie. Ihre freie Hand nutzte sie, um ihre Partnerin auszuziehen. Dies wenig geduldig. Außerdem drängte sie sie Schritt für Schritt in Richtung einer mit hellgrünem Stoff bezogenen Chaiselongue, die unweit von ihnen stand. Beide Fotografen bewegten sich mit und knipsten weiter. Möglicherweise gab die Fotografin manchmal Anregungen. Bei diesen beiden Frauen war es jedoch nicht nötig, denn sie hatten Augen nur füreinander und blendeten ihre Umgebung völlig aus.
Bei der Chaiselongue angelangt, war Maja nackt. Janis löste sich von ihr, lächelte und gab ihr einen Schubs, der sie auf dem Sitzmöbel platzierte. Wer bis jetzt noch Zweifel hatte, verstand, dass es Janis war, die in dieser Beziehung die Hosen trug. Sie schob sich zwischen die Schenkel ihrer Partnerin und glitt an ihr hoch, rieb sich an ihr und brachte ihre Beine schließlich über ihre eigenen Schultern. Während sie Maja küsste, ließ sie ihr Becken kreisen, presste sich an den anderen Körper. Maja genoss ihre Rolle so sehr wie Janis die ihre. Sie knetete den Hintern ihrer Partnerin durch das Höschen und streifte es endlich hinunter, wollte sie weiter berühren, doch Janis hob ihre Hände über den Kopf und legte sie auf der Lehne der Chaiselongue ab. Ohne ein Widerwort ließ Maja sie dort ...